„Die Falle“ ist das erste Buch von Melanie Raabe und auch das erste, das ich von ihr gelesen habe. Ich frage mich „Warum“? Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. So bildlich und fesselnd.
Die Spannung baut sich hier eher langsam auf, es kommt aber zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.
Die Idee, ein Buch in einem Buch zu verpacken, hat mir auch sehr gut gefallen und es war etwas, das ich so vorher noch nicht gelesen habe.
Ich konnte mich auch die ganze Zeit so sehr in die Protagonistin hineinversetzen, weil ihr Charakter, ihr Leben, ihre Gefühle einfach so toll ausgearbeitet wurden.
Gegen Ende steigt die Spannung immer stärker und man fiebert als Leser einfach so sehr mit.
Das Ende hat mich dann komplett überzeugt. Die Auflösung war einfach perfekt.
Jetzt werden wohl ein paar Bücher der Autorin auf mein SuB wandern 🤭
Also ich fand das Buch sehr langatmig u nervig ständig zu wiederholen in welcher Situation sich Linda befindet u was mit ihrer Schwester passiert ist…So wirklich hat es mich nicht vom Hocker gehauen. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden
Zur Handlung: Die Autorin Linda wird von einer schrecklichen Erinnerung gequält, denn vor elf Jahren hat sie ihre Schwester Anna ermordet aufgefunden - und den Mörder flüchten sehen. Der Täter wurde nie gefasst, und das Gesicht des Mörders verfolgt Linda seither bis in ihre Träume. Eines Tages flimmert genau dieses Gesicht über ihren Fernseher. Es ist das Gesicht eines Reporters. Für Linda ist klar, niemand wird ihr glauben, sie muss den Mörder selbst stellen. Sie plant ihn in die Falle zu locken und schreibt für diesen Zweck ein neues Buch, diesmal einen Thriller. Die Handlung: Der Mord an ihrer Schwester.
Mein Eindruck: Das Hörbuch ist toll gesprochen von Birgit Minichmayr. Als Leserin hat man Mitgefühl mit Linda, verfolgt gespannt die Handlung. Zeitweise ist man irritiert, weiß, nicht, was man glauben soll. Man wünscht sich, dass es so endet, wie man sich das denkt.
Mein 2. Buch von Melanie Raabe und es geht um Linda,eine erfolgreiche Autorin.Sie hat vor 12 Jahren ihre ermordete Schwester gefunden,kurz den vermeintlichen Mörder gesehen und seitdem verlässt die Bücher sie ihr Haus nicht.Als sie im Fernsehen den Mörder wiedererkennt,will sie ihm eine Falle stellen....
Das Buch ist in 2 Ebenen geschrieben,einmal diese Realität und Auszüge aus ihrem neuen Roman.
Durch ihre Einsamkeit vermischen sich Ängste, Einbildung und die Realität!
Ich vergebe höchstselten 5 Sterne. Dieses Buch hat sie aber verdient. Der Schreibstil von Melanie Raabe, der pageturning Effekt, die Figuren, das Setting. Hier stimmt Alles.
Ich bin einfach nur der Meinung, dass Verlagshäuser zu inflationär mit dem Begriff "Thriller" umgehen. Dies ist eher ein Kriminalroman. Ich fand ihn sehr lesenswert. Es war mein zweites Buch von Raabe. Das andere "Die Wahrheit" gefiel mir nicht so gut. Doch ihr Schreibstil sprach mich so an, dass ich zu"Die Falle" griff - ich habe es nicht bereut. Nun wandert sicher noch ein Roman von ihr auf meine Wunschliste. Welchen empfehltihr mir?
Ein Autorin will mit ihrem neuen Buch das zum ersten Mal ein Thriller ist den Mörder ihrer Schwester finden.
Nach dem Tauma belässt das Haus nie wieder.
Ein packendes Thriller mit einem Interessante Cliffhänger nach fast jedem Kapitel. mann voll es nicht aus der Hand legen. Sehr gut dass das Buch im Buch eingebettet.
Ich kann es nur empfehlen, Wenn man auf Thriller steht.
Eigentlich bin ich keine Krimi/Thriller Leserin…Dieses Buch hat mich jedoch total begeistert und gefesselt. Es ist genial aufgearbeitet und ich konnte es nicht mehr weglegen. Genial!
Super Idee - tolle Twists - am Ende für mich dann aber irgendwie eine Wendung zu viel.
Tolle Thriller mit einem Buch im Buch. Die Handlung ist super aufgebaut, tolle Charaktere und eine super Atmosphäre im Buch. Es dreht sich die ganze Zeit und man weiß nie was wahr oder Fiktion ist. Allerdings war es am Ende für mich dann eine Wendung zu viel. Das fulminante Finale hätte auch ein paar Kapitel früher kommen können und die Romanze hätte es für mich auch nicht gebraucht.
Hmm also ich weiß nicht. Das Buch ist weder Fisch, noch Fleisch noch Gemüse.
Für einen echten Thriller zu langatmig, ich habe teilweise wirklich Seiten übersprungen weil es mich gelangweilt hat. Irgendwie habe ich bis zum Schluss durch gehalten, weil ich wissen wollte was Sache ist - aber es lohnt sich nicht. Das Ende sehr flach, um dann auch noch eine Liebesgeschichte darin zu verstecken. Nein, muss man nicht lesen.
Lesekreislektüre
Atemlos gelesen, raffinierter Plot mit einigen Überraschungen. Psychologisch interessant ist die „Verhörsituation“ .
Ein Detail passt für mich jedoch nicht ins Bild, es gab einen verurteilten und gefassten Mörder( der Sohn des Vermieters), das hat Linda/ Britta nicht von ihrer eigenen Suche nach dem Mörder abgehalten, Schwachstelle für mich.
Hmmm, zu Beginn war ich etwas skeptisch. Doch nach kurzer Zeit war ich komplett gefangen in der Welt von Linda bzw. Sophie und habe mich von der Autorin völlig mitreißen lassen. Es bleibt bestimmt nicht mein letztes Buch von Melanie Raabe. 📚🔝
Spannender Thriller, der womöglich eine als Thriller getarnte Liebesgeschichte ist.
Ich mochte die Idee vom Buch im Buch und konnte durch den Schreibstil gut folgen. So wie die Protagonistin habe auch ich zwischenzeitlich stark daran gezweifelt, wen ich nun für den/die Täter/in halte.
Zum Ende hin war es für mich etwas zu lang gezogen. Die Geschichte hätte für mich etwas weniger auserzählt sein können.
Spannend, trickreich, unterhaltsam!
Ich mochte es sehr und konnte mich super in die Story fallen lassen. 🤯 Was ist nun wirklich passiert? Mit dieser Frage spielt Melanie Raabe hier und es hat mir großen Spaß gemacht die Antworten darauf zu finden.
Aufgrund vieler positiver Bewertungen der Bücher dieser sehr sympathischen Autorin hatte ich hohe Erwartungen. Der Plot hat mir sehr gefallen aber beim Erzählen sehe ich noch einige Luft nach oben. Vieles existiert nur in der Phantasie der Protagonistin und es fiel mir stellenweise schwer, das im Blick zu behalten. Auch konnte ich emotional das tatsächliche Geschehen und die Handlung eines zwischendrin erzählten Romangeschehens schwer auseinanderhalten. Der Spannungsbogen hätte auch größer sein können. Ich werde aber trotzdem noch etwas von Melanie Raabe lesen, ich sehe da Potential und das Buch ist schließlich schon 10 Jahre alt.
Ja, hier und da denkt man beim Lesen, dass es Längen gibt und man jetzt ja alle Protagonisten "gehört" hat und die Auflösung so klar ist, dass sie jetzt auch kommen kann. Aber so ist es dann doch nicht und man versinkt wieder in der spannenden Geschichte.
Das Buch im Buch ist eine clevere Sache, die zur Unterscheidung auch die volle Konzentration braucht, um nicht zu vermischen, was doch vermischt gehört.
Und bei all dem Thrill knistert es hier und da auch gewaltig und der Leser leidet mit der Protagonistin, die man in der nächsten Sekunde wieder durchschaut haben will und ihr gar nichts mehr gönnt.
Ich schreibe es häufiger, aber auch hier sicherlich nicht das letzte Buch der Autoren, welches ich lesen werde.
Gleichzeitig hoffe ich, dass Netflix die Serienfassung nicht versaut, wie es bei Verfilmungen ja leider oft der Fall ist. Das dort zuständige Team macht mir aber Hoffnung.
Ich hab das Buch vor allem gelesen, nachdem es bei „Zwei Seiten“ empfohlen wurde. Ich vertraue Christine Westermann blind und bedingungslos 🫰
Es ist schwer etwas über da Buch zu sagen, ohne zu spoilern. Ich glaube, ich habe einfach was anderes erwartet. Die Thriller, die ich mochte und bisher gelesen habe, waren einfach anders 😉
So toll, wie das Buch angepriesen wird, finde ich es nicht. Ich hatte Schwierigkeiten reinzukommen. Ab der Mitte wurde es besser, aber erst zum Ende hin spannend.
Kurzbeschreibung:
Die bekannte Romanautorin Linda Conrads, 38, ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel. Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuß mehr über die Schwelle ihrer Villa am Starnberger See gesetzt. Trotz ihrer Probleme ist Linda höchst erfolgreich. Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält, wissen nur wenige. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheurer Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihren Fernseher flimmern sieht. Grund genug für Linda, einen perfiden Plan zu schmieden - sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken. Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert? *Quelle*
Zur Autorin:
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln – als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft, u.a. nach Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und das englischsprachige Ausland.
Meinung:
Da von Melanie Raabe Ende August 2016 bereits der neue Thriller Die Wahrheit erscheint, wurde es für mich Zeit, ihren Debütroman Die Falle zu lesen, der mir außerordentlich gut gefallen hat.
Die 38-jährige Bestsellerautorin Linda Conrads lebt seit fast 12 Jahren abgeschieden in ihrem Haus am Starnberger See, das sie seitdem auch nie verlassen hat. Der Grund dafür ist die damalige Ermordung ihrer um 3 Jahre jüngeren Schwester Anna, die sie immer noch nicht verarbeitet hat. Sie entdeckte damals Annas Leiche und konnte sogar einen kurzen Blick auf den Täter werfen, der allerdings nie gefasst werden konnte.
Nun sieht sie den Mann in einer TV-Sendung wieder. Sie beschließt, einen autobiografischen Roman über den Mord an ihrer Schwester zu schreiben, um den Journalisten daraufhin zu einem Interview zu sich einzuladen und ihm ein Geständnis zu entlocken...
Mit Die Falle hat Melanie Raabe ein rundum gelungenes Debüt geschaffen, das ohne großartiges Blutvergießen auskommt und ganz auf der psychologischen Ebene funktioniert.
Die Protagonistin Linda Conrads ist eine sehr spezielle Person, was auf den Gegebenheiten in ihrer Vergangenheit beruht, und man taucht sofort in ihre kleine beschränkte Welt hinein. Der Leser lernt ihren Tagesablauf und ihren kleinen Kosmos, der sich nur auf ihr Haus bezieht, kennen. Anfangs wirkt sie natürlich recht eigenbrötlerisch in ihrem Einsiedler-Dasein, da sie keine Außenkontakte pflegt, mal abgesehen von ihrem Gärtner Ferdi und der Haushälterin Charlotte.
Doch kann man sie auch verstehen, denn sie ist immer noch durch den Mord an ihrer Schwester Anna traumatisiert, der niemals aufgeklärt werden konnte. Als sie dann den vermeintlichen Täter durch Zufall wiedersieht, beginnt sie, sich aus ihrem Schneckenhaus zu befreien und entwickelt eine ungeahnte Stärke, um endlich der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Es beginnt ein kammerspielartiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihr und Victor Lenzen, dem Journalisten, den sie zu einem vermeintlichen Interview zu sich nach Hause einlädt, das ungemein spannend von Melanie Raabe geschildert wird. Ebenso baut die Autorin noch einige geschickte Wendungen ein, sodass der Leser bis zum Schluss nicht sicher sein kann, ob Victor Lenzen wirklich seinerzeit der Mörder war.
Gut gefallen haben mir auch die Einstreuungen des biografischen Romans, den Linda über den Mord an Anna schreibt. Diese wechseln sich geschickt mit der eigentlichen Handlung ab und sorgen für einen stets hoch bleibenden Spannungsbogen. Ein durchweg gelungener Psychothriller, den ich sehr gerne weiterempfehle!
Fazit:
Die Falle beinhaltet ein ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel, das auf einer psychologischen Ebene ausgetragen wird und ohne großartiges Blutvergießen auskommt. Lesetipp!
Die Aufmachung des Buchs war mal etwas anderes 👍🏻 allerdings war mir die Handlung irgendwie zu zäh. Ich denke aber die Verfilmung davon könne gut sein, ähnliche wie „Gone Girl“ oder „Girl on the Train“
Ich habe in meinem Leben nur 1 Jugendthriller gelesen, da mir solche Sachen immer zu gruselig waren. Inzwischen, mit dem Erwachsenwerden fühle ich es mehr solche Bücher zu lesen und dieses Buch war wirklich richtig gut.
Der spezielle Schreibstil, der so nah an der Protagonistin ist, hat mir sehr gut gefallen. Ihre Gefühle waren so gut dargestellt, man fühlt richtig mit.
Ich kann es auch an Leute (wie mich) empfehlen, der noch nicht viel in die Richtung gelesen hat, aber Interesse daran hat, da es es eher spannend ist und nicht zu krass.
Aber es ist trotzdem unglaublich fesselnd und hat mich am Ende gefühlsmäßig hin und her geworfen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, aber wird nicht wirklich in den Vordergrund geholt, der Hauptteil ist Spannung und Thriller.
Puh, ich weiß nicht so richtig, was ich zu diesem Buch sagen soll. An sich war es schon ok, aber so völlig packen, konnte es mich nicht. Man fragt sich die ganze Zeit, was mit der Protagonistin nicht stimmt, ich hatte den Eindruck, sie ist völlig paranoid, aber die Autorin hat sich ja dabei was gedacht.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber eben der Spannungsbogen hat mir irgendwie gefehlt, ich war eher irritiert, statt gefesselt. Da sind meine 3 Sterne schon recht hoch angesetzt.
Ich mag den Schreibstil von Melanie Raabe sehr und bin auch ein Fan von ihrem Genremix. Die Handlung in diesem Buch konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen. Die Spannung ist etwas ausgeblieben.
Bin gespannt auf ihre anderen Thriller.
Ich finde das Buch sehr spannend und habe es an einem Tag durchgelesen.
Ein Kammerspiel zwischen der Schwester der ermordeten Anna und dem vermeintlichen Täter.
Überraschende Auflösung
Melanie Raabe lebt in Köln. Sie ist Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ihr Debüt Die Falle wurde mittlerweile in viele Sprachen übersetzt, und auch die Filmrechte wurden schon verkauft.
Vor zwölf Jahren fand Linda Conrads ihre ermordete Schwester in deren Wohnung, als der Täter gerade flüchtete. Obwohl sie sein Gesicht klar gesehen hat, konnte ihn die Polizei bis heute nicht finden. Zutiefst traumatisiert igelte sie sich immer weiter ein und hat seit nunmehr zehn Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie ist eine erfolgreiche Autorin, kann also von zu Hause aus arbeiten, und hat eine Assistentin, die sich um alle Erledigungen kümmert. Sie kommt also vollkommen klar in ihrer kleinen Welt. Doch das ändert sich, als sie im Fernsehen den Mann sieht, den sie damals aus der Wohnung ihrer Schwester hat flüchten sehen. Sie entwickelt einen perfiden Plan, ihn ihn ihr Haus zu locken, und ihn zu überführen.
Die Falle kam schon vor über einem Jahr raus, und so lange besitze ich dieses Buch auch schon. Ich konnte mich aber nie überwinden, es zu beginnen, was vor allem an dem Hype um das Buche lag. Von so vielen Leuten hörte ich, wie toll und spannend es sei. So etwas schreckt mich meist sehr ab (ich brauchte zum Beispiel auch vier Jahre, um damals mit dem ersten Harry Potter zu beginnen). Nun war mir aber nach einem Thriller und nach der ersten halben Seite war ich an dieses Buch gefesselt!
Die Spannung entsteht wirklich schon ganz am Anfang, und zieht sich durch das komplette Buch. Stieg ich aus der Bahn aus, konnte ich das Buch nicht beiseite legen, sondern las mit dem Buch vor der Nase während dem Gehen weiter. Die Handlung, die Melanie Raabe sich ausgedacht hat, ist für mich total neu. Eine fantastische Idee!
Den Schreibstil fand ich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Zum einen gab es immer wieder Kapitel aus Linda Conrads neustem Buch, in dem sie über den Mord an ihrer Schwester schreibt. Die wären meiner Meinung nach überhaupt nicht nötig gewesen. Zum anderen war ich irgendwann genervt von vielen Sätzen in den anderen Kapitel. Die Gedanken der Hauptfigur sind oftmals banale Feststellungen und die Sätze wirken hingeklatscht, mir fehlen eine gewisse Ästhetik in der Sprache und Nebensätze. Extrem genervt war ich irgendwann von Sätzen wie diesem:
Das Stockholm-Syndrom bezeichnet ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu den Tätern aufbauen. Ich weiß solche Dinge. Ich hatte in den letzten zehn, elf Jahren viel Zeit, um zu lesen.
Die jeweilig beschreibene Tatsache ist immer eine andere, aber jedes Mal handelt es sich um recht banale Dinge, die die meisten Menschen mit einem halbwegs guten Allgemeinwissen wissen. Dafür muss man nicht zehn Jahre sein Haus nicht mehr verlassen haben.
Insgesamt hatte ich eine unterhaltsame, spannende Lektüre. Die Handlung ist einfach großartig, auch wenn die Sprache so gar nicht meine war.
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Der 1. Thriller der Autorin den ich gelesen habe.
Die Story war spannend und gut erzählt.
Der 2. Strang der Geschichte ( Buch im Buch) war für mich nicht so greifbar und hätte für mich nicht gebraucht.
👍
Die erfolgreiche Autorin Linda Conrads leidet unter Ängsten und Depressionen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht verlassen.
Ihre Schwester wurde vor zwölf Jahren ermordet, der Täter wurde nie gefasst.
Doch dann glaubt sie den Mörder ihrer Schwester im Fernsehen wieder zu erkennen. Linda schmiedet einen Plan um den Fall endlich abzuschließen.
⠀⠀
Mich hat diese Geschichte von Anfang bis zum Ende gefesselt.
Ich möchte nicht zu viel verraten, das würde alles kaputt machen.
Die Kapitel aus der Sicht der Autorin fand ich sehr gelungen. Manche Sätze sind wie abgehackt, es wiederholt sich hier und da ein Satz. Das passte hervorragend zu der Protagonistin Linda Conrads.
Das Buch hat mich eindeutig in seinen Bann gezogen.
Es hat etwas gedauert mit der Hauptfigur warm zu werden da sie schon etwas verschroben ist, dann aber kann man ihr gut folgen und es entwickelt sich eine spannende Geschichte um den Tod ihrer Schwester.
Nachdem ich das Buch KREATIVITÄT von der Autorin gelesen hatte, war ich auch neugierig geworden auf die Thriller der Schriftstellerin. Also wählte ich DIE FALLE aus, da es auch das Debüt gewesen ist. Zudem hat mich die Grundidee einer vollständig zurückgezogenen Hauptfigur sehr neugierig gemacht. In den Inneren Monologen der Figur wird ihre Verletztlichkeit und Zerrissenheit, die alten Verletzungen und die nicht überwundenen Traumata sehr deutlich.
Man wird zusammen mit ihr in einen Strudel aus Wirklichkeit, Einbildung und Schmerz gezogen und versucht einen Weg dadurch zu finden.
Ich fand die Geschichte sehr faszinierend und nicht vorhersehbar. Zu erst dachte ich, ja klar, genau, ist doch völlig logisch aber dann kommt die Autorin mit Wendungen um die Ecke mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen.
Ich bin auf die weiteren Thriller gespannt.
Als ich Lindas Geschichte zu lesen begann, war ich mir nicht sicher wo sie hinführte. Der Mord an ihrer Schwester, ich hatte sofort sie im Kopf. Die Eigenbrödlerin, die seit 11 Jahren ihr Haus nicht verlies. Jemanden hatte der für sie einkaufte, einen Gärtner und so weiter. Als Lenzen dann ins Spiel kam, hatte ich kurz darüber nachgedacht das er es ja auch sein könnte, aber ehrlich mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und hoffe das es irgendwann einen zweiten Teil gibt, wo man mehr über Julian und sie erfährt.
4 Sterne = sehr gut, würde ich weiter empfehlen
Ein wirklich spannender Psychothriller ganz nach meinem Geschmack. Melanie Raabe hat einfach ein Talent dafür facettenreiche Charaktere zu erschaffen und detailreiche Handlungkonstrukte zu kreieren. Auch ihr Sprachstil ist besonders und hat immer einen hohen Wiedererkennungswert. Man rätselt von Anfang bis Ende mit und wechselt dabei ständig den eigenen Standpunkt, insbesondere, weil wir es hier mit einer etwas unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben. Am Ende ergibt dann alles plötzlich einen Sinn, aber man wäre trotzdem nie darauf gekommen, weil immer wieder Zweifel gesäht werden.
Da die Protagonistin Autorin ist, lesen wir hier also parallel auch das Buch mit, was sie geschrieben hat, ein Buch im Buch sozusagen. Ich persönlich hätte diese parallele Handlung nicht gebraucht, mich hat es eher rausgerissen und ich war immer wieder froh in die eigentliche Geschichte zurückzukehren. Außerdem sind für mich zwei Fragestelleungen am Schluss nicht aufgelöst worden, die mir zu einem für mich komplett runden Abschluss gefehlt haben.
Ein absolut fesselndes Buch, das mich gedanklich nicht losgelassen hat, auch wenn ich mich zwischendurch zwingen musste weiterzulesen, weil es so aufregend war.
Starke Geschichte, vielen Dank für die Empfehlung ❤️
Mein Fazit:
Spannende Unterhaltung. Ein bisschen Action, ein bisschen Psycho. Entertainment pur.
***
Inhalt:
Sie stellt ihm eine Falle. Aber ist er wirklich ein Mörder?
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen – Köder ist sie selbst... (Klappentext)
Meine Meinung:
Zu Beginn war ich mir gar nicht sicher was in dieser Geschichte passieren würde. Von Anfang an schwingt eine sehr bedrückende Stimmung in den Sätzen mit. Bis Spannung aufkam dauerte es ein bisschen, alles schien so einfach. Doch die grandiose Schreibweise von Mel Raabe hat mich über diese anfängliche "Flaute" hinweggetröstet.
Ab der Mitte der Geschichte nimmt das Ganze Fahrt auf. Und das auf einen ziemlich verrückte Art und Weise. Mit jeder Seite wuchs mein Unwohlsein. Die Psyche ist ein kleines Biest! Ich wusste wie Linda nicht was wahr ist und was nicht.
Im letzten Teil der Geschichte explodiert die Erzählung förmlich. Die Geschichte nimmt eine Wendung nach der anderen und ich konnte das Buch ehrlich nicht mehr aus der Hand legen. Faszinierend! Packend!
Zu den Charakteren gibt es nicht viel zu sagen, denn es gibt eigentlich nur einen den man wirklich kennenlernt. Linda. Linda ist ein sehr spezieller Mensch. Um so interessanter ist es dieser Figur zu folgen.
Wie schon erwähnt hat Melanie Raabe eine wirklich tolle Schreibweise. Sie reißt einen in ihrer Geschichte regelrecht mit.
Das Buch hat mir ganz gut gefallen , jedoch haben mich die eingeschobenen Sequenzen beim Lesefluss gestört . Diese wollte ich gerne immer überspringen um zu der eigentlichen Handlung des Buches zu kommen.
„Die Falle“ von Melanie Raabe konnte mich auf mehrere Arten überraschen. Die Story klang vielversprechend. Eine junge Frau, die dem Mörder ihrer Schwester eine Falle stellt. Womit ich gleich zu Beginn nicht gerechnet hatte, war der Schreibstil. Melanie Raabe hat eine grandiose Art das Innenleben, die verschrobenen Gedanken und Gefühle der Protagonistin rüberzubringen. Gerade am Anfang legt sie viel Wert auf Kleinigkeiten, die für uns alltäglich sind, aber für jemanden, der sein Haus nie verlässt, ein Highlight des Tages darstellen. Das lässt den Charakter Linda Conrads ein bisschen verrückt wirken aber bringt sie dem Leser unheimlich nahe. Sie verlässt nie das Haus und ist besessen von dem Mord an ihrer Schwester, hat Panikattacken und Schlafstörungen. Meine Sympathie für Linda schwankte während des Buches immer wieder. Gerade im Mittelteil büßt sie sehr viel ein und wirkt einfach nur durchgeknallt, aber so muss das sein, den sie bringt damit auch unheimlich Schwung und Spannung in die Geschichte. Ich brauchte ein bisschen, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen aber, sobald das Interview begann, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Linda schreibt also ein neues Buch, eine Geschichte über den Mord an ihrer Schwester und will damit den Mörder in eine Falle locken. Wir bekommen immer wieder Abschnitte aus dem Buch zu lesen und erfahren gleichzeitig, was damals vor 12 Jahren wirklich geschah. Eine sehr gute Art die Geschehnisse von damals zu erzählen. Es sind sozusagen besondere Rückblicke, die wir durch Sophie und Kommissar Jonas erfahren. Was mir sehr gut gefallen hat, da man merkt, dass es mehr zwischen Jonas und Sophie und somit auch zwischen Linda und Julian gibt.
Man geht zu Beginn des Buches ja davon aus, dass Viktor Lenzen der Mörder ihrer Schwester ist. Das wie, warum und was Linda unternimmt, um ihn zu überführen, ist einfach wunderbar inszeniert. Man schwankt zwischen Unglauben und Verwirrung, dann ist man sich sicher und Melanie Raabe schmeißt wieder alles um. Mehr kann und will ich auch nicht dazu sagen. Ihr müsst es einfach selbst lesen, euch verwirren lassen und mit Linda zusammen leiden und selbst nicht mehr wissen, was wahr ist und was sich gerade nur in ihrem Kopf abspielt.
Fazit
Ich bin ja kein großer Thriller Leser, aber Melanie Raabe konnte mich mit „Die Falle“ von sich überzeugen. Es hatte alles, was ich in einem Roman brauche. Spannung, eine Liebesgeschichte und interessante und authentische Charaktere. Einfach großartig.
Für mich war der Schwerpunkt auf den psychologischen Thriller-Elementen und der angeschlagenen Psyche der Hauptcharakterin und ihrer Entwicklung. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive in Ich-Form erzählt. So erfahren wir ihre Gedanken und ihr Innerstes ganz genau. Das hat mir sehr gut gefallen. Es herrscht viel Spannung im Buch, die Spannung, die Linda in sich trägt, die Spannung in den Gesprächen zwischen Linda und Lenzen. Spannend zwischen Linda und Julian. Dazu noch eine Geschichte in einer Geschichte, da Linda Autorin ist und ihr eigener Roman in diesem Buch auch etwas erzählt wird. Lindas Roman ist inspiriert durch ihre eigene Vergangenheit, sodass wir sie besser kennen lernen. Dazu ist Lindas Roman auch eine Liebesgeschichte im Thriller-Format. Zwei wunderbar miteinander verwobene Geschichten. Ich bin sehr begeistert.
Gute Grundstory deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde
Die Grundstory hatte mich direkt in ihren Bann gezogen und damit auch zum Kauf veranlasst. Leider wurde das dadurch ermöglichte Potenzial in meinen Augen nicht ausreichend ausgeschöpft.
Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, sondern in großen Teilen basierend auf verschiedenstenten hypothetischen Ausgängen, die aber alle nur im Kopf der Protagonistin stattfinden. Ich glaube, dass mein größtes Problem an dem Buch tatsächlich war, dass in der Realität gar nicht so viel passiert ist, sondern sich viel mehr im Kopf der Hauptperson abgespielt hat.
Insgesamt ein solides Buch, bei dem aber insgesamt mehr hätte passieren können und die Twists überraschender hatten sein können.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch ziemlich lang bei mir herum lag, bevor ich mich doch entschieden habe, es zu lesen. Ich fand den Klappentext zuerst nicht ganz so überzeugend und das Cover hat mir auch nicht wirklich gefallen. Als ich dann aber die ersten Seiten gelesen habe, war ich sofort im Bann des Buches und habe es innerhalb zwei Tagen durchgelesen.
Auch wenn Linda Conrads eine etwas verschrobene Frau ist, die eigentlich noch ziemlich jung ist, aber lebt wie eine 80-jährige Einsiedlerin, kann man sich relativ schnell mit ihr identifizieren. Sie ist sympathisch und man kommt mir ihren Gedankengängen mit.
Erzählt werden in diesem Roman zwei Geschichten. Einerseits die Geschichte der Gegenwart, in der Linda Conrads die Hauptrolle spielt und versucht, dem Mörder ihrer Schwester auf die Spur zu kommen. Andererseits liest man auch den Roman mit, den Linda Conrads über ebendiesen Mord schreibt. Hier erfährt man auch sehr viele Details über die Beziehung zwischen Linda und ihrer Schwester und auch die Art, wie damals alles ablief. Teilweise kann das ein bisschen verwirrend sein, aber meistens kommt man ziemlich gut mit.
Melanie Raabes Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Sie hat ein unglaubliches Talent darin, Situationen, Umgebungen (wie die Natur) und Räume so zu beschreiben, dass man sich beinahe so fühlt, als wäre man selbst dabei. Diese Teile, wenn sie mit sehr vielen Adjektiven die Gefühle der Protagonistin beschreibt, sind mir bei diesem Buch besonders aufgefallen.
Zusätzlich gab es viele überraschende Wendungen und man war sich nie ganz sicher, was gerade echt passiert, was ein Traum ist und was nur eine Erinnerung.
Die einzige Kritik, die ich doch habe, ist, dass das Buch teilweise sehr langatmig ist. Erst einmal wartet man ewig lang auf die Szene mit dem Journalisten, den Linda für den Mörder ihrer Schwester hält. Es geschehen viel zu viele Vorbereitungen, sie malt sich viel zu oft aus, wie diese Situation enden kann.
Als die Situation mit Lenzen, die eigentlich der Schlüssel für die gesamte Handlung zu sein scheint, endlich da ist, war ich fast ein bisschen enttäuscht. Die Szene ist so wichtig für den Verlauf des Buches, aber sie zieht sich an einigen Stellen doch sehr. Das ist schade, denn da geht der Spannungsbogen verloren.
Generell besteht das Buch nicht aus so vielen verschiedenen Szenen, wie es andere Thriller tun. Deshalb war es schade, dass die wenigen Szenen, die beschrieben wurden, dann teilweise sooo extrem lang waren.
Das Ende wiederum war meiner Meinung nach dann doch zu abrupt. Es war irgendwann doch ziemlich vorhersehbar, wie es ausgeht, und das Ende hätte ich mir doch noch spektakulärer erwartet.
Mein Fazit:
Alles in allem ist „Die Falle“ auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. Wenn man es über die wenigen Stellen, die sich etwas ziehen, hinweg schafft, ist das Buch spannend und definitiv empfehlenswert.
Ich gebe 7 von 10 Punkten.
Für mich einer der besten Thriller, die ich seit langem (oder vielleicht sogar überhaupt) gelesen habe! So viele Elemente haben mich begeistert:
- Der grandios schöne Schreibstil. Zwischenzeitlich fast poetisch und dann der Stimmung angemessen doch zackig und hektisch. Sehr wandelbar und dadurch richtig gut!
- Die Idee der Story empfand ich als super gut
- Ein Buch im Buch, führte hin und wieder zu angenehmen Verwirrungen
- Drei Erzählperspektiven, die alle spannend waren
- Ein Buch mit vielen Ebenen, sowohl von der Geschichte her als auch sprachlich
- Einige Plot-Twists, die ich so nicht geahnt habe
- Überzeugendes Ende - Ich war zufrieden!
Hätte ich es nicht abschnittsweise in meiner Leserunde gelesen, wäre es ein One-Night-Book geworden. Wir wurden auch immer schneller, weil es uns so gut gefallen hat!