15. Mai
Rating:5

Mütter und Töchter von Claire Alexander ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe diesen Roman über drei Frauengenerationen sehr gern gelesen. Das Cover mit den drei schönen jungen Frauen gefällt mir sehr, sie sehen allerdings nicht wie Großmutter, Mutter und Enkelin aus. Cat, 36, ist alleinerziehende Mutter der 16jährigen Ruby. Sie sorgt sich um ihre Mutter Minnie, bei der Alzheimer diagnostiziert wurde. Minnie ist erst 58 und nicht mehr in der Lage, selbständig zu leben, deswegen nimmt Cat sie bei sich auf. Minnies Haus soll verkauft werden und bei der Auflösung ihres Hausstands fällt Cat ihre Geburtsurkunde in die Hände, auf der nicht Minnie als ihre Mutter eingetragen ist, sondern eine Frau namens Beth. Die Entdeckung, dass sie adoptiert wurde, stellt Cats Welt auf den Kopf. Sie versucht, von Minnie Informationen über Beth zu bekommen, doch deren klare Momente werden immer seltener. Über Nachforschungen im Internet findet sie heraus, dass Beth in Nordirland gelebt hatte. Zeitgleich stellt Ruby fest, dass sie schwanger ist. Wir begleiten parallel die beiden schwangeren Sechzehnjährigen, Beth im Jahr 1976 und Ruby heute - zwei Schwangerschaften, die ganz anders von ihrem Umfeld wahrgenommen werden. Ruby postet direkt ein Ultraschallbild auf Instagram, während Beth ihre Schwangerschaft am liebsten ungeschehen machen würde. Beth ist als Älteste von fünf Kindern in einer sehr religiösen Familie aufgewachsen. Sie war nicht aufgeklärt und nicht in der Lage, sich gegen einen sexuellen Übergriff zu wehren. Ihre Eltern haben die Schwangerschaft ihrer Tochter in der Nachbarschaft und der Kirchengemeinde verheimlicht. Eine Abtreibung kam nicht in Frage, Beth wurde gezwungen, ihr Baby zur Adoption freizugeben. Ich habe Cat gern auf der Suche nach ihren Wurzeln nach Nordirland begleitet und habe mit Beth getrauert, die ihr Baby nicht behalten durfte. Bei Ruby musste ich an eine Klassenkameradin denken, die mit 16 Mutter geworden und mit Hilfe ihrer Mutter trotzdem Abitur gemacht und studiert hatte. Gerne empfehle ich diesen Mutter-Tochter-Roman über drei Generationen schottischer Frauen von 1976 bis heute.

Mütter und Töchter
Mütter und Töchterby Claire AlexanderGoldmann
7. Apr.
Rating:5

"Mütter und Töchter" von Claire Alexander ist ein Roman der mich von der ersten bis letzten Seite tief berührt hat und lange nachklingt. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, Wärme, Liebe aber auch Schmerz. Drei Generationen die mit verschiedenen Herausforderungen kämpfen. Das Thema Alzheimer ist ein schweres Thema, die Autorin schafft es mit viel Gefühl, Einblicke in das gesamte Familienleben zu schaffen. Realistisch beschreibt sie Altagssituationen mit denen Cat nun kämpfen muss. Cat wohnt mit ihrer 16jährigen Tochter zusammen und nimmt nun ihre an Alzheimer erkrankte Mutter auf. Neue Herausforderungen, Behörden, Betreuung und die emotionale Belastung prägen den Alltag und dann entdeckt Cat etwas, was ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Ein Geheimnis das alles verändert. Auch die Beziehung zwischen Cat und ihrer Tochter Ruby ist eine ganz besondere. Sie halten zusammen, egal was passiert. Egal wie schwer es wird, sie halten zusammen ♡ Ein absolutes Herzensbuch ♡ und es bekommt eine klare Leseempfehlung

Mütter und Töchter
Mütter und Töchterby Claire AlexanderGoldmann