Überraschend!
Der Einstieg war sehr langweilig und hat mich kaum mitgerissen, aber danach wurde es echt richtig spannend und ich habe richtig mitgefiebert! War richtig gut!
Überraschend!
Der Einstieg war sehr langweilig und hat mich kaum mitgerissen, aber danach wurde es echt richtig spannend und ich habe richtig mitgefiebert! War richtig gut!
Manchmal sehr langatmig aber doch spannend !
Die Protagonistin hat mich diverse Male mit ihrem ständigen „Hü und Hott“ auf die Palme gebracht. Sie war echt nervig !
für einen Thriller tatsächlich eher langweilig
Irgendwie ist in dem Buch nicht viel passiert. Es ist kaum Spannung aufgekommen, der Plot war vorhersehbar und auch der Schreibstil war nicht so überragend. Gut für Zwischendurch - mehr aber auch nicht.
A bit too much
Boah, ich weiß nicht so richtig wie ich das Buch einordnen soll. Anfang war richtig zäh und ich hab mich gefragt, wie man bei so einem kurzen Buch eine Einleitungsszene so derart in die Länge ziehen muss. Dann fand ich es auf einmal spannend und hab es nur noch so verschlungen. Irgendwann war ich an dem Punkt wo ich alles an den Haaren herbeigezogen fand. Auf einmal Hochzeit 🤷🏼♂️ ich Check gar nichts mehr. Auf einmal geht alles Schlag auf Schlag. Wo vorher noch Freunde innerhalb kürzester Zeit auf die Insel kommen können, heißt es bei der Polizei, um einen Mord aufzuklären, das kann dauern 🤨 Bisschen wie ein Hollywood Film, wo du denkst, klar, hier geht wieder alles 😬 Im letzten Drittel des Buches passierte mir dann viel zu viel innerhalb kurzer Zeit. Also völlig wild. Interessanter Weise hat mich das Buch trotzdem gefesselt irgendwie und ich hab’s in vier Tagen durchgelesen.
Die erste Hälfte des Buches kann man mit einem Wort beschreiben: LANGWEILIG!!! Bis ca. Seite 200 habe ich nur quer gelesen und nicht das Gefühl gehabt, eine wichtige Handlung zu verpassen. Die zweite Hälfte des Buches lässt sich ebenfalls mit einem Wort beschreiben: VORHERSEHBAR!!! Es wurde zwar spannender, aber im Grunde genommen war mir klar, auf was es hinausläuft. Die Hauptfigur war ziemlich nervig mit ihrem wankelmütigem Verhalten.
Leider nicht meins gewesen
Die ganze Atmosphäre war sehr unheimlich, die Kirche und die Einwohner wurden als Sekte dargestellt, was sehr gruselig gewirkt hat und auch der Schreibstil war nicht wirklich meins. Habe es nur beendet, weil ich wissen wollte, ob es am Ende noch gut wird. Am Ende gab es zwar einen plottwist, aber die Ereignisse haben sich plötzlich so überschlagen, dafür, dass zuvor so gut wie nichts passiert ist, dass das dann zu viel des Guten war.
Enttäuschung pur…
Der Klappentext hörte sich super viel versprechend an und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber es war eine echte Enttäuschung. Das Buch konnte mich überhaupt nicht abholen, weder von den Charakteren noch vom Schreibstil. Das Buch zog und zog sich wie ein Kaugummi. Aufgefallen ist mir, wie unglaubwürdig sich einige Ereignisse entwickelten, Sachen die vorher als unmöglich dargestellt wurden, gingen dann irgendwie doch. Alles sehr unglaubwürdig. Es zog sich so doll in die Länge, das ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr hatte zu lesen, erst ziemlich am Ende wurde es spannend, aber leider haben sich die Ereignisse dann nur so überschlagen.
Hat einen nicht so gefesselt und war zu langwierig
Naja...
Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, da ich von dieser Autorin schon "das Waldhaus" gelesen habe und dieses hat mir sehr gefallen. Leider hat mich "die Bucht" sehr enttäuscht. Eigentlich hätte ich es gerne abgebrochen. Da ich Bücher aber seltenst abbreche, habe ich mich durch gezwungen. Das Buch hat mich nicht abgeholt. Die Charaktere waren zum Teil sehr unsympathisch, man hat viel "Schiefer" gelesen und die Gemeinde ist wie eine Sekte. Insgesamt war mir das auch einfach zu religiös. Ich bin froh das ich es nun fertig habe aber werde es definitiv nicht mehr lesen.
Langatmig...
Das Buch lag schon lange auf meinem Sub, obwohl mich der Klappentext direkt angesprochen hat. Calder überlebt wie durch ein Wunder und das obwohl sein Herz aufgehört hatte zu schlagen. Nach dem Unfall ist er nicht mehr er selbst und lässt seine "Launen" an Nancy aus, bis die sich fragt mit wem sie da eigtl zusammen ist. Die Handlung ist am Anfang echt spannend, zieht sich dann jedoch sehr. Hier und da gibt's "Unfälle" und es werden ein paar Leichen gefunden, aber sonst passiert nicht viel. Ich war kurz davor es abzubrechen. Am Ende überschlagen sich dann ein paar Ereignisse und es gibt den ein oder anderen Plot Twist. Für zwischendurch ganz okay, aber ich hab mehr erwartet.

“Nichts ist je so schrecklich wie meine Fantasie.”
Ein atmosphärischer, detaillierter Thriller der auf einer fiktiven schottischen Insel spielt. Die Beschreibungen der Natur und Umgebung waren SO toll, man hatte das Gefühl direkt dort an den Klippen zu stehen. Der Schreibstil war ansonsten leicht und man kommt gut durch das Buch. Eine richtige Bindung zu den Charakteren bietet er meiner Ansicht nach leider nicht, es bleibt recht oberflächlich. Obwohl genug Themen angesprochen werden, werden auch diese eher oberflächlich abgetan. Die Spannung verlor sich leider immer mal wieder und die meisten Plottwists habe ich leider relativ zügig kommen sehen. Gerade für Thriller Einsteiger könnte es trotzdem ein tolles Buch sein & wer schottische Natur liebt sollte es ebenfalls lesen, das hat mich an Buch dran bleiben lassen. :D
Die Geschichte ist gut und spannend. Ab 3/4 hatte ich zwar die richtige Ahnung aber es blieb trotzdem bis zum Schluß spannend. Aber ich rate dringend das Buch zu lesen anstatt das Hörbuch zu hören. Denn das Hörbuch ist grausig vertont. Die Sprecherin ging gar nicht. Besonders wenn die Protagonistin Angst hatte oder am weinen war. Es klang wie eine jahrelange Raucherin die krächzend vorgibt zu weinen / Angst zu haben. Fürchterlich.
Tolles Buch! Aus einem Drama entwickelt sich über ein paar Längen eine spannende, actionreiche Geschichte mit mehreren Wendungen. Wer Spannung ohne Grausamkeit mag ist bei dem Buch genau richtig 👍
Puh, wie schwierig es doch ist hier etwas positives zu sagen. Nach „Das Waldhaus“ wollte ich gern noch weitere Bücher der Autorin lesen, da es mir wirklich gut gefallen hat.. und jetzt das. Eine überaus nervtötende Protagonistin die an allem und jedem zweifelt, eine Gemeinde die versucht eine Sekte zu sein und dann Schiefer.. überall! Ich bin erst mal froh das das Buch beendet ist..
Leider hat mir der rote Faden gefehlt und die Geschichte hat mich gar nicht abgeholt..
Nervige Hauptfigur
Also erstmal das positive: der Schreibstil war flüssig und ich hab direkt in das Buch reingefunden und war interessiert. Leider war verging mir das Interesse sehr schnell. Die Figuren haben sich je nach Story komplett verändert, damit es passt und somit war es absolut unauthentisch. Die Hauptfigur mit ihrem ständigen „Kann ich ihm trauen? Er hat sich ja so verändert“ hat mich echt extrem genervt. Gefühlt über 50% des Buches hat man mit ihren Unsicherheiten zugebracht. Genau so wie der zwanghafte Wunsch der Autorin eine Sekte einfließen zu lassen, auch das wurde schnell sehr lästig. Kann ich insgesamt leider gar nicht empfehlen. Von dem Ende ganz zu schweigen…
Nachdem Calder Campell der Insel Langer als junger Mann den Rücken gekehrt hat, zieht es ihn nun wieder zurück. Nach dem Tod seiner Mutter hat er ein Cottage geerbt und er zieht mit seiner Lebensgefährtin Nancy Ryan in dieses Haus am Meer. Die beiden wollen auf der Schieferinsel an der Westküste von Schottland einen Neuanfang wagen. Nancy merkt schnell, dass es nicht einfach sein wird, sich auf der kargen Insel einzuleben. Als Calder nach einem Bootsunfall im Krankenhaus ist, muss sie um sein Leben bangen. Doch nicht nur das, Calder verhält sich sehr merkwürdig und Nancy ahnt, dass er etwas vor ihr verbirgt. Also ein Thriller ist dieses Buch ganz sicher nicht. Atmosphärisch gut ausgearbeitet, konnte die Autorin mich für ihre Landschaftsbeschreibungen gewinnen. Die karge Schieferinsel an der Westküste von Schottland wird mit viel Charme skizziert. Erläuterungen zur Vogelwelt und den Tieren auf der Insel werden zahlreich eingeflochten und das hat mir grundsätzlich gefallen. Etwas mühsamer zu lesen sind die seitenlangen, monologartigen Beziehungsprobleme, sowie das Befinden von Nancy. Die Protagonistin, die durchwegs in Ich Perspektive erzählt, kann anhaltend (und dabei meine ich über mehrere Buchseiten) über Calder und ihre Beziehung nachdenken, abwägen, zweifeln und sich erzürnen. Ich fand sie erschöpfend und anstrengend. Der Gipfel ist, dass sie, nachdem sie sich einen massiven Vertrauensbruch geleistet hat, Groll gegen ihren Lebensgefährten hegt. Teilweise ist die Handlung wirklich absurd, wie eine von einem Tag auf den nächsten organisierte und durchgeführte Hochzeit. Das bisschen Spannung, das gegen Mitte da ist, verpufft leider in Nancys langen Litaneien. Spannung? Kaum vorhanden. Setting? Gut gelungen. Plot? Hat Potenzial, Umsetzung wenig gelungen. Schreibstil? Im Grossen und Ganzen gut lesbar, mit einigen holperigen Stellen. Charaktere: mit mehr Tiefe hätte Calder charakterisiert werden dürfen, mit weniger Monologen Nancy.
Ein ruhiger Thriller
Wenn du Lust hast etwas ruhiges zu lesen aber dennoch nicht auf Plottwists verzichten möchtest, bist du hier genau richtig! Das Buch ist einfach geschrieben, sodass man es quasi in einem Rutsch lesen kann! Trotzdem hatte ich mir mehr von dem Buch erhofft.
Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war aufgeregt, da ich nur gutes von diesem Buch gehört habe. Und ich muss sagen, schon der Anfang hat mich reingezogen.. in diese kleine, schottische Insel mit ihren komischen Bewohnern, die eine Einheit für sich waren. Über den ganzem Buch lag ein Hauch Mystery..Sei es wegen der Kulisse oder den Ereignissen. Spannung war da, aber hätte gern auch mehr sein können. Und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet…
Hm, da habe ich irgendwie etwas mehr erwartet... Hier begleiten wir Nancy & Calder, wie sie sich auf einer Insel ein neues Leben aufbauen wollen. Die beiden sind seit etwa fünf Jahren ein Paar und lebten gemeinsam in London. Sie waren ein liebevolles Pärchen doch kurz nachdem sie auf die Insel ziehen, auf der Calder übrigens aufgewachsen ist, verändert sich durch einen Unfall die gesamte Beziehungsdynamik. Wer ist der Mann, neben dem ich abends einschlafe und morgens aufwache? Die Grundidee für die Geschichte gefällt mir gut. Es klingt nach Abenteuer, Spannung und Gruselfaktor. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Art wie die Autorin den Lesenden die Insel beschrieben hat. Für Mood-Reader: Dieses Buch ist ein absolutes Herbst-Buch! Sturm, Dunkelheit und ein aufgewühltes Meer sorgen generell wahnsinnig gut für eine gruselige Unterstimmung. Diese war auch allzeit gegeben. Zu den Charakteren konnte ich jedoch keine Bindung aufbauen & jeder einzelne Plottwist war für mich leider sehr vorherseh bar. Es gab keine "WOW"-Moment oder etwas dergleichen, was für einen Thriller schon wichtig ist. Abgesehen davon, hat es am Anfang auch eine ganze Zeit gedauert, bis in der Geschichte so wirklich was passiert ist. Vielleicht war ich auch einfach zu ungeduldig?
Hatte leider mehr erwartet...
ℝ𝔼ℤ𝔼ℕ𝕊𝕀𝕆ℕ [werbung|rezensionsexemplar] Da ich letztes Jahr "Das Waldhaus" von der Autorin absolut inhaliert habe - stand schnell fest, dass ich auch die Bucht von ihr lesen möchte 🌿📖 Doch leider hat mich diese Story überhaupt nicht überzeugt - mir persönlich fehlt die spannung und der Sog 🥲 auch war es für mich sehr schwierig das Buch zu beenden - weil einfach die Motivation fehlte, da es leider auch nicht wirklich spannender wurde 💭 Das Ende konnte mich dann doch nochmal überraschen, dennoch ist es ein kleiner Leseflop geworden 🥺🖤 Schade schade - aber trotzdem freue ich mich auf ein neues Buch von der Autorin 🙈🖤🌿
Das Buch wird mir nicht in Erinnerung bleiben. Es war einfach irgendwie nichtssagend und flach.
Eher ein Roman
Spannend von Anfang an bis zum Schluss, mit kleinen teilweise vorhersehbaren aber auch unvorhersehbaren Twists. Als Thriller würde ich es jedoch nicht direkt bezeichnen. Das Buch hat mich von der Art bzw dem Genre her ein bisschen an Verity erinnert. Ein gutes, ruhiges Buch für Einsteiger in die "Thriller - Welt", was man auch entspannt am Strand lesen kann.

Ein Neuanfang oder ein großer Fehler?
Eine einsame schottische Insel mit seltsamen Bewohnern; ein Paar, welches sich anscheinend nicht kennt - das alles klingt nach einem spannenden Thriller, doch konnte mich das Buch auch überzeugen? Vorweg muss ich sagen, dass ich die Beschreibungen wirklich gelungen fand. Die Schiefer Strände, das Meer, die Insel im Allgemeinen - das konnte die Autorin wirklich gut einfangen und bildlich wieder geben. Dadurch war ich natürlich sofort im Buch drin und die Story hat mich gleich mitgerissen. Protagonistin Nancy ist mir mit ihrer Art aber zuweilen sehr unsympathisch gewesen und ich konnte viele ihrer Handlungen nicht gut nachvollziehen. Es war vermutlich für den Plot relevant, aber stellenweise hat sie einfach immer direkt voreilige Schlüsse gezogen -jedes Mal- und das war irgendwann schon etwas anstrengend. Die ganze Story um die Inselgemeinschaft, Calder und andere Intrigen war allerdings im Großen und Ganzen gut durchdacht, allerdings gab es für meinen Geschmack ein paar Plot Twists zu viel. -Fazit- Ein gelungener Thriller mit malerischem Setting, der eher ein Lesesnack für zwischendurch ist. Die Spannung wird versucht aufrecht zu erhalten, doch das gelingt nicht immer. Für Genre Fans aber sicher einen Blick wert.
Es ist ein Drama, KEIN Thriller
Die Geschichte braucht eine ganze Zeit um in Gang zu kommen. Und selbst als es zu dem Punkt kommt, den der Klappentext verspricht, hat die Autorin nicht viel daraus gemacht. Es entsteht keine Spannung. Dafür gibt es eine Menge Betrügen, Lügen und Vertrauensmissbrauch... Für mich eher ein Drama. Tut mir leid, aber das war für mich nichts.

💛💛💛💛🩶 "Die Bucht" von Liz Webb erzählt von Nancy und Calder, die für einen Neuanfang auf eine abgelegene Insel an der schottischen Westküste ziehen. Kaum angekommen, verunglückt Calders Boot – er wird reglos im Wasser treibend gefunden und überlebt knapp, doch nach diesem Trauma ist er nicht mehr derselbe. Nancy bemerkt alarmierende Veränderungen: Calder wirkt verschlossen, aggressiv und distanziert, als verberge er etwas vor ihr. Als dann eine Leiche an den Strand gespült wird und alte Gerüchte einer vermissten Person auftauchen, beginnt Nancy zu begreifen, dass ihre neue Heimat von Geheimnissen und Schuld geprägt ist. Im packenden Finale stellt sich die Frage, ob Calder wirklich der ist, den sie liebt, oder ob etwas Dunkles ihn verändert hat – und ob ein Neuanfang inmitten von Schuld und Vergeltung überhaupt möglich ist. Ich mochte "Die Bucht" wirklich gern, weil die Atmosphäre auf der schottischen Insel so intensiv und greifbar beschrieben wurde. Man muss es mögen, dass viele Szenen und Gedanken sehr detailliert geschildert sind – das verlangsamt manchmal das Tempo, sorgt aber auch für Tiefe. Die ständige Spannung und das Gefühl, dass etwas Unheimliches in der Luft liegt, haben mich bis zum Schluss gefesselt. Insgesamt fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt, doch für das fünfte Herz hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt.

„Die Bucht“ ist ein sehr kurzweiliger und mysteriöser Thriller, der sich durch den fesselnden Schreibstil sehr leicht lesen lässt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Das Paar Nancy und Calder wagt einen kompletten Neuanfang. Sie ziehen vom wuseligen London auf eine abgelegene schottische Insel. Die Leute dort sind freundlich, haben aber auch viele Traditionen, die für Zugezogene sehr eigentümlich wirken. Wir lernen Nancy und Calder als Liebespaar kennen. Sie sind zwei Charaktere, die auf den ersten Blick sympathisch wirken. Doch dann hat Calder einen Unfall, bei dem er fast stirbt und kehrt komplett verändert unter die Lebenden zurück. Diesen Teil fand ich ausgesprochen spannend. Die Autorin baut sehr geschickt ein Mysterium auf, so dass man sich nicht sicher ist, ob es sich hier vielleicht um einen Thriller mit übersinnlichen Elementen handeln könnte. Auch Nancy verändert sich im Laufe der Handlung und wurde immer weniger sympathisch. Man merkte, dass sie einiges verbirgt. Teilweise verhält sie sich allerdings ziemlich idiotisch (wer rennt bitte im Dunkeln einen ungesicherten Hang hinauf), aber genau dieses Verhalten trägt auch zur Spannung bei. Eine offensichtliche Lösung wird präsentiert aber alle Charaktere, allen voran auch der Pfarrer Arran, wirken auf ihre Art so verdächtig, dass ich parallel diverse Theorien in Gedanken durchgespielt habe. Der naheliegenste Twist hat sich letztendlich bewahrheitet und ich war etwas enttäuscht, dass es am Schluss nicht noch einen großen wtf Moment gibt. Das wäre das Tüpfelchen auf dem i und der 5. Stern gewesen. So vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Was die Atmosphäre angeht, kann ich nur sagen: Top! Die Autorin hat eine wirklich gelungene, bildhafte Sprache gewählt, die die düstere Stimmung der Insel perfekt einfängt. Leider muss ich aber sagen, dass die Handlung für mich eher flach geblieben ist. Es hätte hier so viel Potenzial gegeben, insbesondere die Veränderung bei Calder oder die Geheimnisse, die er verbirgt, hätten mehr Tiefe vertragen können. Der Klappentext verrät zudem bereits die ersten Hälfte des Buches, was den Spannungsbogen etwas schmälert. Die Charaktere wirkten auf mich eher unnahbar und schwer zugänglich, sodass ich keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Erst im letzten Drittel wird es spannend, mit einigen Wendungen, die allerdings für meinen Geschmack etwas zu übertrieben waren und die Geschichte überladen haben. Ein solides Buch mit düsterer Atmosphäre und bildlichen Setting, das jedoch in der Handlung und Charakterentwicklung verschenktes Potenzial zeigt. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Hatte was anderes erwartet
Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber irgendwie macht der Titel keinen Sinn und das Medaillon darauf auch nicht. Denn die Bucht hätte auch jeder andere Ort sein können. Ich habe leider bis zum Schluss keine Sympathie für Nancy aufbringen können. Sie war wie ein wankender Schilfhalm. Und ich fand es wurden zuviele Andeutungen und Klischees bedient, was der Verwirrung beisteuern sollte, aber hier wäre wirklich weniger mehr gewesen. Schade, ich hatte mehr erwartet.
Liz Webb schreibt sehr ruhige Thriller, die sehr ausführliche Landschaftsbeschreibungen bieten. Obwohl ich ihren ersten Thriller auch gelesen hatte, musste ich mich daran erst mal wieder gewöhnen. Dieses ausführliche Schildern führt dazu, dass keine rechte Spannung aufkam. Dafür fragte ich mich irgendwann, ob die Insel nur aus Freaks besteht. Die Handlung wurde immer abstruser. In den Anmerkungen schreibt die Autorin, dass sie eine Geschichte über das Phänomen der Unterkühlung schreiben wollte. Tja, das hat sie getan. Doch leider hat sie eine hahnebüchene Geschichte drum herum gebastelt.

Ein Neuanfang?
Die Bucht von Liz Webb ist in meinen Augen ein sehr gelungener Thriller! Schon das Cover und auch der passende Farbschnitt stechen sofort ins Auge und machen auf das Buch neugierig. Das Buch handelt von Nancy, die mit ihrem Mann Calder auf eine kleine Insel Schottlands zieht, auf der ihr Mann aufgewachsen ist und dort einen Neuanfang starten wollen. Doch es ist nicht so einfach für Nancy sich dort einzuleben und dann findet sie auch noch eines Tages ihren Mann regungslos im Wasser einer Bucht treiben. Doch er überlebt wie ein Wunder, ist aber seitdem wie ausgewechselt und verhält sich wie ein anderer Mensch. Was ist mit Calder passiert? Wieso verhält er sich so? Gibt es Geheimnisse von denen Nancy nichts weis? Und dann wird auch noch eine Leiche angespült und alles nimmt seinen Lauf… Der lebendige Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Er wird aus der Beobachter-Sicht und aus der Sicht von Nancy geschrieben. So erhält man einen guten Überblick. Auch die detaillierten Beschreibungen gefallen mir sehr gut, da man sich so leichter in die Situation hineinversetzen kann. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und haben sehr gut in die Handlung gepasst. Sie haben alle ihre eigenen Geheimnisse und tragen so zur Handlung bei. Es geht sehr viel um die Themen: Liebe, Freundschaften, Vertrauen und auch Misstrauen. Auch haben mir die ganzen überraschenden Wendungen sehr gut gefallen und es war durchgehend eine angespannte und düstere Atmosphäre gegeben. Man hatte immer das Gefühl, dass gleich etwas passieren wird. Oft musste man sich fragen, war es ein Unfall oder Mord? Wer ist der/die Gute und wer der/die Böse? Wer ist Täter und wer ist Opfer? Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht und auch wie es endet. Mit dem Ende hatte ich anfangs gar nicht gerechnet, jedoch gegen Ende hin hatte ich schon ein paar Gedanken in die Richtung, die sich dann auch bewahrheitet haben. Aber ich habe von Anfang an mit gerätselt und wurde des Öfteren auf eine falsche Fährte gelockt. Zusammenfassend kann ich “Die Bucht” von Liz Webb auf jeden Fall empfehlen und es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und in die Geschichte von Nancy und Calder einzutauchen.
Das erste Buch mit 1 Stern 🌟. Normalerweise breche ich Bücher die mir nicht gefallen ab und dann bewerte ich sie auch nicht. Ich habe es in einer Leserunde gelesen und deshalb bis zum Ende durchgehalten. Zuerst das Gute. Ich konnte mir die Schieferinsel gut vorstellen. Es wird aus Nancys Sicht geschrieben und die hat nur Bedenken und Schuldgefühle und die werden unendlich ausgedehnt. Die Inselbewohner werden zwar beschrieben mir kamen sie aber nicht nah. Die in der Beschreibung angespühlte Leiche kommt erst nach 3/4 des Buches vor. Wahrscheinlich wurde es im KT erwähnt um den Leser bei Laune zu halten. Die ganze Sache wird zwar aufgelöst, machte auf mich aber den Eindruck dass die Autorin mal zum Ende kommen musste, so wie ich jetzt.
Zusammen mit der Leiche wird hier eine Story angespült, die haarsträubender kaum sein könnte - kein Thriller, sondern ein absoluter Fiebertraum! 🤣👎🏼

Spannend und stellenweise Gänsehaut 😍
✨Rezensionsexemplar✨ Das war mein zweites Buch der Autorin und ich wurde wieder nicht enttäuscht: Nancy und Calder ziehen auf eine kleine schottische Schieferinsel - Calder stammt von dort. Nach kurzer Zeit hat er einen Unfall und ist danach völlig verändert… Die Bücher von Liz Webb sind offiziell Spannungsromane, könnten aber dem einen oder anderen Thriller locker Konkurrenz machen 🤭. „Das Waldhaus“ war noch als Thriller deklariert, aber dafür hat es viel (unberechtigte) Kritik gegeben. Jetzt ist „Die Bucht“ wohl daher als Roman veröffentlicht worden. Ungewöhnlich in dem Genre ist der erste Person POV, wir lesen ausschließlich aus Nancys Perspektive. Das gibt dem Buch einen eher beklemmenden Charakter, was ich gut fand. Das Setting ist sehr plastisch, ich war, was das angeht, gefühlt wie im Kino, wenn nicht sogar vor Ort! Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und obwohl der Klappentext viel (zu viel) verrät, war es dennoch spannend. Eines der Themen des Buchs ist das medizinische Phänomen des „Zurückkehrens von den Toten“ (salopp ausgedrückt), das fand ich sehr interessant. Dass Menschen in extremer Kälte überleben können, obwohl ihr Herz viele Stunden lang nicht schlägt, war mir so nicht bewusst. Der Leser wird auf viele Fährten geschickt, was jetzt vorhersehbar ist und was nicht, darüber ließe sich streiten. Fest steht, dass die Geschichte ungewöhnlich und gut erzählt ist. Meine Kritik ist, dass ich die Charaktere wirklich alle nicht mochte, es gab keine Person, die ich nett fand. Religiöser Fanatismus ist auch nicht unbedingt mein Thema. Und evtl. hat der Schreibstil in der Übersetzung etwas gelitten, es gibt häufiger Wortwiederholungen (ständig waren alle „gespielt fröhlich“ z.B.) und manche Szenen erscheinen dann etwas hölzern. Aber die Kreativität der Story und das Lesevergnügen, das ich hatte, überwiegen! Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Nicht so gut, wie das Waldhaus
Ich hatte das erste Buch Das Waldhaus von ihr verschlungen. Daher freute ich mich auf dieses Buch und bin leider ein wenig enttäuscht. Am Anfang zog es sich und man kam irgendwie garnicht richtig in die Story rein. Nancy ging mir manchmal auch mit ihrer Art ziemlich auf die Nerven. Stellenweise zog es sich in die Länge und zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse. Story an sich nicht schlecht, mit ein paar Abzügen. Aber was für einen nicht so Top war, findet der andere vielleicht wieder bupa 😉. Also viel Spaß beim Lesen 🙏
Spannungsreicher Thriller Mit "Die Bucht" hat Liz Webb einen Thriller mit düsterer Atmosphäre und einer unterschwelligen Spannung geschrieben, die einen von Anfang bis Ende fesselt. Die Hauptfiguren des Buches sind Nancy und Calder, die einen Neuanfang auf einer schottischen Insel wagen wollen. Doch schon bald werden sie von ihren Geheimnissen und ihrer Vergangenheit eingeholt. Schnell muss sich Nancy fragen, wem sie noch trauen kann und wer auf ihrer Seite ist. Durch ihre inneren Monologe kann man dabei richtig mitfiebern. Dabei ist Nancy jedoch kein besonders liebenswürdiger Charakter: mit ihren Geheimnissen, den Lügen und ihrer Trinkerei war sie mir nicht gerade sehr sympathisch. Nach und nach wird aufgedeckt, was hinter Calders Unfall und den verschwundenen Inselbewohnern steckt. Das ganze gipfelt in einem temporeichen Finale mit zahlreichen Wendungen. Fazit: ein fesselnder, atmosphärischer Thriller in toller Kulisse!

Kann man, muss man aber nicht 👀
Es hat ziemlich lange gedauert bis mal ein wenig Spannung in die Geschichte gekommen ist… Nach ewigem Hin und Her hat sich das ganze Spektakel dann auf den letzten 5 Seiten, gefühlt, aufgeklärt 🫢👀 Persönlich würde ich das Buch meinen Freundinnen jetzt nicht unbedingt empfehlen 🌚 was aber nicht bedeutet das es schlecht war.
… konnte mich leider überhaupt nicht abholen.
Der Einstieg war zäh, und ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Die Hauptfiguren blieben mir durchgehend unsympathisch und besonders negativ fiel mir auf, wie unglaubwürdig und extrem konstruiert sich die Ereignisse entwickelten. Dinge, die zuvor als unmöglich dargestellt wurden, waren plötzlich wie aus dem Nichts doch machbar – das nahm der Geschichte jegliche Glaubwürdigkeit. Hinzu kam die Sprache, die stellenweise bemüht literarisch wirkte. Besonders genervt hat mich die ständige Wiederholung bestimmter Begriffe – allen voran „Schiefer“. Irgendwann konnte ich das Wort einfach nicht mehr lesen. Statt Atmosphäre zu schaffen, wirkte es überinszeniert und aufgesetzt – ein weiteres Beispiel für die Künstlichkeit, die sich durch das ganze Buch zieht. Insgesamt leider eine große Enttäuschung.
Es beginnt vielversprechend: Eine abgelegene schottische Insel, eine junge Frau auf der Suche nach einem Neuanfang, ein Ehemann mit dunklen Geheimnissen – perfekte Grundlage. Leider bleibt das Potenzial dieses Settings weitgehend ungenutzt. Die Protagonistin Nancy erweist sich als eine der größten Schwächen des Buches. Statt Empathie oder Neugier zu wecken, wirkt sie schlichtweg nervig. Als Leser*in möchte man sie mehr als einmal schütteln. Auch der Handlungsaufbau zieht sich über weite Strecken. Die ersten Kapitel wirken schleppend, die Spannung baut sich nur zögerlich auf. Dann wird man aus der Ruhe gerissen und alles passiert plötzlich Schlag auf Schlag. Fazit: Ein Thriller, der viel verspricht, aber wenig einlöst. Eine nervige Hauptfigur, ein zäher Plot. Wer auf psychologische Tiefe und unerwartete Wendungen hofft, wird hier eher enttäuscht. Eher was für Geduldige.
- Isolation auf einer abgelegenen Insel - Gaslighting - “Ist er noch derselbe?” - “Neubeginn” wird zum Albtraum Rezension zu „Die Bucht“ von Liz Webb Die Grundidee von Die Bucht klang vielversprechend: eine abgelegene Insel, düstere Geheimnisse und ein Ehemann, der nach einem Unfall nicht mehr derselbe ist. Leider blieb der Thriller für mich hinter den Erwartungen zurück. Vor allem Calder, der Ehemann, war extrem unsympathisch – von Beginn an wirkte sein Verhalten kalt, manipulativ und wenig glaubwürdig. Es fiel mir schwer zu verstehen, warum Nancy ihm überhaupt noch vertraut. Auch sie selbst blieb mir als Figur fremd. Ihre Gedanken und Handlungen wirkten oft widersprüchlich und konstruiert, als hätte man sie mehr in die Handlung gepresst, als dass sie sich natürlich entwickelt hätte. Die Stimmung auf der Insel war zwar atmosphärisch beschrieben, doch das allein konnte die gestellte und oft vorhersehbare Handlung nicht retten. Spannung kam kaum auf, und als dann endlich etwas passiert, fühlt es sich eher erzwungen an als schockierend. Ein paar interessante Ansätze waren da, aber für mich leider nicht überzeugend umgesetzt. 2⭐️

Die Bucht war ein mega spannend und aufregendes Buch, schon das Waldhaus hat mir gefallen aber die Bucht hat mehr am besten bis jetzt von ihren Büchern gefallen. Am Ende habe ich andauernd meine Meinung geändert wer dahinter steckt es war ein hin und her, das Ende hat mich richtig überrascht und bin nicht wirklich drauf gekommen, es ist richtig fesselnd und man liest die ganze Zeit weiter und weiter, mir hat es richtig gut gefallen und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen
„In meiner Seele ist etwas am Werk, was ich nicht verstehe.“ Mary Shelley , Frankenstein
In der Bucht ist ein Thriller, der sehr spannend bis zur letzen Seite ist. Die vielen Ereignisse und Begebenheiten die aufeinander kommen machen das Buch soo interessant. Nancy zieht mit ihrem Freund calder zurück auf seine Heimatinsel. Die Leute freuen sich über seine Rückkehr und sind sehr erfreut darüber. Das Haus in dem sie wohnen ist sehr alt und muss erst mal gründlich auf fordermann gebracht werden. Nancy versucht im Dorf Anschluss zu finden während calder arbeitet. Eines Tages wacht nancy auf und calder ist bereits nicht mehr da. Sie macht sich Sorgen und sucht ihn überall, bis sie ein Boot draußen findet. Sie sucht Hilfe und trifft auf den Pfarrer der Gemeinde arran, er hat ein Boot und fährt mit ihr raus. Dort findet sie calder neben dem Boot, unterkühlt und kaum atmend. Sofort zerren die beiden ihn ins Boot. Danach wird er ins Krankenhaus gebracht. Er wird beamtet und die Ärzte wissen nicht wie es weiter geht. Nancy macht sich schreckliche vorwürfe da sie ein Geheimnis hüttet. Als calder dann doch endlich wieder aufwacht ist er nickt mehr der selbe. Es beginnt eine sehr harte Zeit für Nancy. Dann hat calder noch ihre besten Freunde hoch auf die Insel und die ganze Sache fängt an interessant zu werden. Jeder hat etwas zu verheimlichen. Und niemand kennt die ganze Wahrheit. Als dann noch durch Zufall eine weitere Leiche in Skelette Form gefunden wird, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Eine absolute leseempfehlung.

Schottland ist einfach immer wieder eine Reise wert. Immerhin war ich da schon genau ein mal, aber wir tun jetzt einfach mal so, als ob da mein zweiter Wohnsitz wäre. Ob ich in der Bucht jämmerlich ersaufe, weil die Story nicht so der Bringer war oder ob ich jämmerlich ersaufe, weil ich nur gut tauchen kann, das galt es herauszufinden. Mit „Nancy“ und „Calder“ ging ich also diesmal dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur. Ich muss aber ehrlich gestehen, ich hatte schon bessere Gesellschaft im Gepäck. So richtig geklickt hat es zwischen uns nie. Vielleicht lag es auch einfach an ihrem verhalten. Die Story an sich fand ich am Anfang noch ganz gut, dann fing es aber an sich zu ziehen. Gegen Ende wurde das Ganze zwar wieder besser aber diese ganz großen Wow-Momente hatte ich nie. Es geht halt immer ein wenig auf und ab wie die Wellen, die gegen die Bucht schlagen, nur das es öfters Ebbe ist. Es gibt aktuelle Geheimnisse und welche aus der Vergangenheit die jetzt doch wieder eine Rolle spielen. Sonderlich spannend war das ganze zwar nicht aber dafür trotz allem irgendwie interessant. Geschrieben wars an sich gut, weshalb ich auch kurz durch die Geschichte tauchen konnte. Am Ende blieb dann eine ruhige zwar interessante Story, von der ich mir aber doch ein wenig mehr erhofft habe. Da hatte ich definitiv schon bessere Trips nach Glory Schottland.
Nancy zieht mit ihrem Mann Calder auf seine Heimatinsel. Dort angekommen, geschehen merkwürdige Dinge und Nancy fühlt sich immer unwohler. Nachdem Calder auch noch einen Unfall hat, ist er wie ausgewechselt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich wirklich etwas gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen. Die Story wurde jedoch immer spannender und zum Ende hin auch packend. Mit den Protagonisten hatte ich meine Schwierigkeiten, da man bis zum Ende hin nicht genau weiß, wem man trauen kann, was aber für die Geschichte sehr gelungen war. Es ist ein leichter Thriller für Zwischendurch mit einem düsteren Inselsetting!
Wow , die Liz Webb kann ja ... gar nicht mal so gut schreiben. Den Namen muss ich mir merken. Allerdings ist das in diesem Fall kein Kompliment. Nachdem ich seinerzeit "Das Waldhaus" abgebrochen hatte, habe ich nun diesem guten Stück hier eine Chance gegeben. Ich hatte die Autorin gar nicht mehr auf dem Schirm und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Was soll ich sagen? Es war echt schlecht. Kein Buch von Liz Webb mehr - das ist mein Fazit! Der Schreibstil klingt nach Anfänger, die Handlung ist m.E. völlig an den Haaren herbeigezogen und es steht viel zu viel überflüssiges Zeugs drin, Details, die nur langweilen und der Geschichte keinerlei Bedeutung beimessen. Warum trotzdem 2,5 Sterne? Tatsächlich ist es der Autorin gelungen, trotz allem immer wieder ein wenig Spannung aufkommen zu lassen. Es gab einige Passagen, die mir doch ganz gut gefallen haben, insofern möchte ich mal nicht ganz so hart im Urteil sein. Weiterempfehlen würde ich es jedoch in keinem Fall. Fazit: Außen hui, innen pfui.

Ich muss sage, ich habe ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Nach den ersten 50 Seiten ging es dann aber und ich konnte den Geschehnissen besser folgen. Trotzdem fand ich die erste Hälfte des Buches etwas schleppend. Auch mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Sowohl Nancy als auch Calder waren mir eher unsympathisch. Zum Ende hin kam dann etwas mehr Fahrt in die Geschichte und auch das Ende hat mir besser gefallen. Sehr gut gelungen fand ich wie die Atmosphäre transportiert wurde. Die ganze Geschichte ist dadurch sehr anschaulich. Außerdem ist die düstere Stimmung gleich zu spüren. Auch die Dorfbewohner machen das Ganze zusätzlich interessant. Insgesamt hat mich das Buch nicht vollständig überzeugt, auch wenn es zum Ende hin an Spannung gewonnen hat. Die Atmosphäre und die Darstellung des Dorflebens waren zwar sehr gelungen, konnten für mich jedoch die Längen zu Beginn und meine fehlende Bindung zu den Hauptfiguren nur teilweise ausgleichen. Wer düstere, stimmungsvolle Geschichten mag, könnte dennoch Gefallen daran finden.

Sturm zieht auf in der Idylle…
🌊🌫️🏡🧠❓👀🔪📖 Wer abgelegene Inseln, düstere Geheimnisse und psychologische Abgründe mag, für den klingt Die Bucht von Liz Webb auf den ersten Blick nach einem echten Pageturner. Und ja, das Setting hat absolut Potenzial: eine raue, windgepeitschte Insel vor der schottischen Küste, ein Paar auf der Suche nach einem Neuanfang – und dann ein mysteriöser Unfall, der alles kippt. Klingt nach Gänsehautstoff, oder? Die Stimmung ist definitiv das Highlight des Buches: neblig, kalt, fast schon klaustrophobisch – man spürt beim Lesen förmlich, wie der Wind an den Fensterscheiben rüttelt. Die Bucht ist nicht nur landschaftlich eine Sackgasse, sondern auch emotional. Nancy, die Protagonistin, ist ständig am Zweifeln, Beobachten, Grübeln – was einerseits authentisch wirkt, aber sie mir nicht immer nähergebracht hat. Es ist ein bisschen, als würde man durch ein beschlagenes Fenster schauen: Man erkennt Umrisse, aber so ganz klar wird einem nicht, was in ihr vorgeht. Die Handlung? Baut sich langsam auf, ein bisschen wie das Wetter dort – erst tröpfelt’s, dann plötzlich Sturm. Es gab ein paar unerwartete Wendungen, aber manchmal auch Passagen, die sich zogen wie Kaugummi. Ich hab mich stellenweise gefragt, ob ich wirklich weiter rausfinden will, was Calder – ihr Mann – so alles verbirgt. Spoiler: Einiges. Aber auch nicht alles war für mich logisch oder wirklich überraschend. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, mit kurzen Kapiteln und einer eher nüchternen Sprache, die zur Atmosphäre passt. Trotzdem fehlte mir stellenweise ein bisschen das emotionale Echo – dieses literarische Wumm, das man bei psychologischen Thrillern oft erwartet. Alles in allem war Die Bucht für mich wie ein nebliger Spaziergang am Meer: stimmungsvoll, leicht fröstelnd, mit Momenten, in denen man stehenbleibt und denkt “Jetzt wird’s spannend” – aber der ganz große Sturm blieb dann doch aus. Deshalb solide 3 von 5 Sternen.
Die Bucht war der erste Thriller, welchen ich von Liz Webb gelesen hab. Gut gefallen hat mir auf jeden Fall der Schreibstil der Autorin, welcher leicht und flüssig war. Die Autorin führt uns auf eine abgelegen einsame schottische Insel mit einem Kleinstadt Feeling, welche Calders Heimatinsel ist und für einen Thriller bestens geeignet ist. Schnell merkte Nancy, dass die Insel auch viele Geheimnisse verbirgt. Schade fand ich, dass der Leser, durch den Klappentext bereits wusste, dass Calder das Bootsunglück überleben wird, der Krankenhausaufenthalt aber trotzdem relativ viele Seiten im Buch füllte. Danach baute sich die Spannung gut im Buch auf. Man wusste als Leser nicht, ob Calders Erzählung eine Lüge oder die Wahrheit ist und Nancy Geheimnis drohte auch immer mehr ans Licht zu kommen. Mit manchen Protagonisten und auch mit manchen Wendungen wurde ich nicht ganz warm. Im Großen und Ganzen war es ein toller, eher etwas leichter Thriller ohne zu tiefes Enthüllungen. Passte aber somit perfekt für zwischendurch.
In „Die Bucht“ schickt Liz Webb ihre Leser auf eine abgelegene, raue Insel an der schottischen Westküste. Die Protagonistin Nancy zieht mit ihrem Partner Calder dorthin, um einen Neuanfang zu wagen. Nach einem dramatischen Unfall im eiskalten Meer den Calder entgegen jeder Wahrscheinlichkeit überlebt, scheint er sich vollkommen verändert zu haben. Während sie versucht, die Wahrheit hinter dem, was passiert ist, zu begreifen, geraten ihre Wahrnehmung, ihre Beziehung und ihr Vertrauen in sich selbst zunehmend ins Wanken. Die Grundidee ist fesselnd und sorgt für psychologische Spannung: Ein geliebter Mensch überlebt einen lebensgefährlichen Unfall und wirkt danach wie komplett verwandelt. Wie gut kennen wir einen Menschen wirklich und inwiefern können unsere Erinnerungen und Gefühle uns täuschen? Nancy ist in meinen Augen eine komplexe und glaubhaft gezeichnete Figur. Sie wirkt zunächst ruhig und kontrolliert, hat aber eine spürbare innere Unruhe in sich. Ihre Zweifel und Ängste nehmen im Lauf der Handlung stetig zu. Als Erzählerin ist sie nicht immer zuverlässig, aber gerade das macht ihre Perspektive spannend und die Geschichte unvorhersehbar. Calder bleibt lange eine Art Rätsel. Vor dem Unfall schien er liebevoll und unterstützend zu sein, danach wirkt er distanziert, fremd, ja beinahe bedrohlich. Seine Verwandlung ist von Bedeutung für die Handlung , ob sie real ist oder Nancys Vorstellung entspringt, bleibt lange offen. Jedenfalls weiß man als Leser lange Zeit selbst nicht, woran man bei Calder ist. Ich persönlich hatte mit der Glaubwürdigkeit zweier medizinischen Aspekten meine Probleme. Die Vorstellung, dass jemand nach einer so langen Zeit im eisigen Wasser ohne bleibende Schäden oder neurologische Auffälligkeiten „gerettet“ wird, erscheint mir äußerst unwahrscheinlich. Aber unwahrscheinlich heisst ja nicht unmöglich und es scheint diese Fälle ja tatsächlich gegeben zu haben. Auf den zweiten Punkt kann ich nicht eingehen, ohne zu Spoilern. Insgesamt ist „Die Bucht“ ein atmosphärisch dichter und psychologisch packender Thriller, der mit Identität, Erinnerung und Vertrauen spielt. Der Leser bekommt eine ebenso spannungsgeladene wie unvorhersehbare Geschichte mit starker Sogwirkung.

Unlogisch
Butter bei die Fische - das Buch hat einen überraschenden Schluss, der leicht vorhersehbar war, aber der wie so vieles im Buch nicht sonderlich logisch ist. Nicht nur die Auflösung ist eher schwach, sondern auch die charakterliche Entwicklung ist nicht immer authentisch und verliert sich für künstliche Spannung ab einem gewissen Punkt. Was letztlich bleibt, ist eine nette Idee.