Mir hat dieses Buch ziemlich gut gefallen. Leider ist die Kenntnis, was wahr und was von der Autorin erfunden ist nicht ganz klar. Wie sie jedoch das Leben von Frida darstellt ist bunt, abwechslungsreich, schmerzhaft aber auch teilweise für mich moralisch fragwürdig. Es ist von allem etwas dabei.
Frida Kahlo ist eine spannende Persönlichkeit deren Leben in diesem Buch ausführlich dargestellt wird.
Das Ganze hat viele biografische Aspekte bleibt aber in einer Romanform was eine große Leichtigkeit in die Geschichte bringt.
Von New York über Paris bis Mexiko, Frida erlebt in ihrem Leben viele spannende Momente und trifft interessante Leute. Daneben geht es viel um ihre Ehe zu Diego, sowie um ernste und weniger ernste Affären. Die Beziehungskultur in der Generation wird in dem Buch anschaulich aufgegriffen und die Zerissenheit zwischen der Liebe und Verletzungen dargestellt.
Der Mittelteil des Buches zieht sich leider etwas, während man zu Beginn schnell in Fridas Leben eintauchen kann, ist die Mitte langatmig und viele Themen wiederholen sich. Das Ende wird durch Fridas Gedankenwelt nochmal richtig spannend.
Wenn man an Kunst dieser Jahrzehnte interessiert ist und während des Lesens Fridas Bilder immer wieder nachschlägt ist es auf jeden Fall zu empfehlen.
Es war wirklich toll in die Welt von Frida Kahlo einzutauche. Auch die Romanform fand ich angenehm zu lesen. Auch Einblick in die Kunstwelt dieser Zeit zu bekommen, fand ich super spannend.
Frida Kahlo. Eine Frau die weit mehr ist als ihr Œuvre. Frida Kahlo hat großartige Bilder geschaffen, aber ihr Vermächtnis geht weit darüber hinaus. Sie ist feministisches Vorbild, Revolutionärin, Mode- und Stilikone. Ein wildes, hartes, schmerzhaftes Leben hat sie geführt, meist an der Seite ihres Ehemannes Diego Rivera, in dessen Schatten sie zeitlebens stand, den sie aber posthum mehr als einfach nur überflügelt hat. Eine starke, kreative Frau, die ich sehr bewundere.
Eben deswegen hat mich auch das Buch hier sehr angesprochen. Allein Das Cover von dem aus Frida den Betrachter mit ihren unbarmherzigen Blick niederstarrt, nimmt einen sofort gefangen. Ich konnte gar nicht anders, als es zu lesen.
In „Frida“ begleiten wir die Malerin auf ihrer Reise nach Amerika und Frankreich in den Jahren 1938 und 1939 und erfahren viel über ihren Charakter – vom Leben gezeichnet, versucht sie trotz Schmerzen jeden Tag voll auszukosten, schert sich dabei wenig um Konventionen, leidenschaftlich in ihrer Kunst, leidenschaftlich auch in ihren Beziehungen. Ob das nun der on/off Ehemann Diego Rivera ist, oder der amerikanisch-ungarische Fotograf Nick Muray, oder auch nur die zahlreichen losen „Bekantschaften“. Sie liebt Mexiko heiß und innig, zeigt das in ihrem ganzen Auftreten, will sich von den Surrealisten nicht in eine Schublade stecken lassen und feiert ihre „mexicanidad“. Eine Frau, die man nur bewundern kann.
Ein schonungsloses und doch liebevolles Portrait einer faszinierenden Frau. „Frida“ ist ein Roman und obwohl man merkt, dass er extrem gut recherchiert wurde, ist es doch kein Tatsachenbericht. Ein Fakt, die die Kunst Frida Kahlos allerdings auch wunderbar wiederspiegelt, wie die Autoin im Nachwort sagt. Ich kann da zustimmen. Frida Kahlo und Fridas Kahlos Kunst umgibt etwas magisches, das ich auch in diesem Roman wiedergefunden habe.
Ich mag den Schreibstil von Frau Gottschalk, das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen und sie malt praktisch mit ihren Worten. Sehr poetisch und bildhaft. Ich bin ganz begeistert.
Wer dieses Buch liest muss unbedingt den Browser oder einen Bildband nebendran offen haben und die erwähnten Bilder anschauen. Mir haben Bilder in diesem Buch gefehlt, es hätte die Lektüre perfekt gemacht, aber auch so war es eine Freude dieses Buch zu lesen. Ganz große Empfehlung.
4,5 von 5 Sterne
Frida Kahlo. Eine Frau die weit mehr ist als ihr Œuvre. Frida Kahlo hat großartige Bilder geschaffen, aber ihr Vermächtnis geht weit darüber hinaus. Sie ist feministisches Vorbild, Revolutionärin, Mode- und Stilikone. Ein wildes, hartes, schmerzhaftes Leben hat sie geführt, meist an der Seite ihres Ehemannes Diego Rivera, in dessen Schatten sie zeitlebens stand, den sie aber posthum mehr als einfach nur überflügelt hat. Eine starke, kreative Frau, die ich sehr bewundere.
Eben deswegen hat mich auch das Buch hier sehr angesprochen. Allein Das Cover von dem aus Frida den Betrachter mit ihren unbarmherzigen Blick niederstarrt, nimmt einen sofort gefangen. Ich konnte gar nicht anders, als es zu lesen.
In „Frida“ begleiten wir die Malerin auf ihrer Reise nach Amerika und Frankreich in den Jahren 1938 und 1939 und erfahren viel über ihren Charakter – vom Leben gezeichnet, versucht sie trotz Schmerzen jeden Tag voll auszukosten, schert sich dabei wenig um Konventionen, leidenschaftlich in ihrer Kunst, leidenschaftlich auch in ihren Beziehungen. Ob das nun der on/off Ehemann Diego Rivera ist, oder der amerikanisch-ungarische Fotograf Nick Muray, oder auch nur die zahlreichen losen „Bekantschaften“. Sie liebt Mexiko heiß und innig, zeigt das in ihrem ganzen Auftreten, will sich von den Surrealisten nicht in eine Schublade stecken lassen und feiert ihre „mexicanidad“. Eine Frau, die man nur bewundern kann.
Ein schonungsloses und doch liebevolles Portrait einer faszinierenden Frau. „Frida“ ist ein Roman und obwohl man merkt, dass er extrem gut recherchiert wurde, ist es doch kein Tatsachenbericht. Ein Fakt, die die Kunst Frida Kahlos allerdings auch wunderbar wiederspiegelt, wie die Autoin im Nachwort sagt. Ich kann da zustimmen. Frida Kahlo und Fridas Kahlos Kunst umgibt etwas magisches, das ich auch in diesem Roman wiedergefunden habe.
Ich mag den Schreibstil von Frau Gottschalk, das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen und sie malt praktisch mit ihren Worten. Sehr poetisch und bildhaft. Ich bin ganz begeistert.
Wer dieses Buch liest muss unbedingt den Browser oder einen Bildband nebendran offen haben und die erwähnten Bilder anschauen. Mir haben Bilder in diesem Buch gefehlt, es hätte die Lektüre perfekt gemacht, aber auch so war es eine Freude dieses Buch zu lesen. Ganz große Empfehlung.
4,5 von 5 Sterne
Einen sehr inspirierenden Roman und ein lesenswertes Porträt hat Maren Gottschalk zu Frida Kahlo geschrieben, einer Künstlerin mit Leib und Seele, die in ihrem Leben einiges durchmachen musste.
Dabei hat sie eine Liebesgeschichte entworfen, zu der es sehr wenige Informationen und umso mehr Gerüchte gibt.
In ihrem biographischen Roman konzentriert sich die Autorin auf zwei aufregende Jahre aus Fridas Leben, die Jahre 1938 und 1939, die sie in Paris und New York verbrachte. Weit weg von ihrem Ehemann Diego, mit dem sie eine On-Off-Beziehung führte, geprägt von Affären seinerseits.
Sie lernt den berühmten Fotografen Nick Murray kennen und lieben, der Kern des Buches, neben ihrer Person und wir lernen Frida von einer sehr leidenschaftlichen Seite kennen.
Der Roman hatte seinen ganz eigenen Flair und die Autorin hat die Atmosphäre rund um die schillernde Frida wunderbar eingepackt. Die Künstlerszene, immer in Bewegung, feiernd, rumorend, ausschweifend, wo sie weiteren bekannten Künstlern begegnet.
Die Städte, die so anders sind als ihre Heimat und die Rückblicke in ihr Leben, zu ihrem Unfall und dann ist da noch ihre Kunst.
Sobald ein Bild genannt wurde im Roman, musste ich es mir gleich im Internet ansehen und brauchte so deutlich länger als gedacht. Aber es hat dafür sehr viel Spaß gemacht und ich fing dann auch an die Personen zu recherchieren. Ich konnte so richtig Tief eintauchen und einen guten Einblick in alles gewinnen rund um Frida Kahlo.
Die Autorin geht unter anderem der Beziehung von Frida zu ihrem Ehemann Diego auf den Grund, warum eine Trennung von ihm so schwer ist, aber auch wie er sie geprägt hat in ihrem Leben.
Ein anderes Thema ist ihre Heimat Mexiko, die tief in ihr verankert ist und man lernt die Künstlerin hier von Grund auf kennen.
Was für mich, als Neuling über Frida Kahlo, ein rundum gelungener Einstieg in ihr Leben war.
Eine Empfehlung für alle Leser, die sich für Kunst oder/und Frida interessieren. Das Buch weckt auf jeden Fall das Interesse zu der Person und ihren Werken. Nebenbei ist es ein Porträt einer sehr starken Frau, für ihre Zeit ungewöhnliche Frau!
Die Autorin schafft es, dass man als Leser in die Welt von Frida eintaucht, das Gefühl bekommt sie zu kennen und zu verstehen. Der Mensch Frida Kahlo steht eindeutig in Vordergrund.
Für mich waren die ersten 2/3 des Buches sehr langatmig, es passierte nicht sehr viel im Vergleich zum letzen Drittel, hier war richtig viel los und man fieberte regelrecht mit. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.