
🤔 Die Geschichte braucht seine Zeit bis sie in Fahrt kommt. Richtung Schluss wird es dann doch recht spannend.
»DU HAST NOCH NIE JEMANDEN WIE SIE GETROFFEN. Antonia Scott ist speziell. Sehr speziell. Sie ist keine Polizistin und trägt keine Waffe. Und dennoch hat sie Dutzende Verbrechen aufgeklärt. Seit einem tragischen Vorfall weigert sie sich jedoch, ihre Wohnung in Madrid zu verlassen. Aber genau dazu soll Inspector Jon Gutiérrez sie bewegen. Denn Antonia ist die vielleicht intelligenteste Frau der Welt und die Einzige, die den aktuellen Fall lösen kann: Ein skrupelloser Täter hat es auf die Reichsten und Mächtigsten des Landes angesehen. Er hinterlässt keinerlei Spuren, und die Polizei ist völlig ratlos. Doch Antonia ist keine Polizistin, sie ist besser… DU HAST NOCH NIE EINEN THRILLER WIE DIESEN GELESEN.« ▪️♥️▪️♥️▪️♥️▪️👑▪️♥️▪️♥️▪️♥️▪️ Ja, da hat das Buch irgendwie Recht. So einen Thriller habe ich glaub noch nicht gelesen. Genauso ist es auch das erste Buch, was ich von diesem Autor las. Ich war sehr zwiegespalten, wie ich das Werk nun schlussendlich fand. 🤔 Den Schreibstil empfand ich persönlich als gewöhnung bedürftig. Oft wirkte er auf mich gesetzt und abgehackt, dann wieder an anderer Stelle ausschweifend und zäh. Ob dies ein bewusst gewähltes Mittel des Autors war kann ich nicht sagen. Was mir aber mit Bestimmtheit missfiel waren die beinahe identischen Doppelungen mancher Sätze. Im Kontrast dazu gefiel mir wiederum, das vereinzelte Details dem Leser bewusst vorenthalten werden und erst später genauer beschrieben wird, um mehr Spannung aufzubauen. Und wenn wir schon Mal beim Thema sind. Die Geschichte braucht etwas um die Spannung aufzubauen. Das erste Drittel zieht sich doch etwas arg. Immer mehr Fragen werden aufgeworfen, auf die man nur sehr sparsam bis kaum Antworten erhält. Im Mittelteil hält sich die Spannung auf einem angenehmen Niveau und dem Leser wird immer wieder ein Puzzleteile hingeworfen, der das Bild zwar etwas ergänzt aber uns noch weit davon entfernt hält, das Gesamtbild zuerkennen. Im letzten Drittel zieht die Spannung dann gewaltig an und die Geschichte nimmt rasant Fahrt. Das Ende habe ich so nicht erwartet, wobei das der erste Band von Dreien ist. Bei den Hauptfiguren, Antonia Scott und Jon Gutiérrez, wusste ich wirklich nicht so recht was ich von ihnen halten sollte. Antonia ist eine Marke für sich, etwas merkwürdig, Geheimniss umwoben, kühl und distanziert. Aber Richtung Schluss taut sie doch etwas auf und wurde mir ein wenig sympathisch. Im Verlauf der Geschichte bekommt man nach und nach erklärt, warum sie ist wie sie ist. Dann kommen wir mal zu Jon. Mit ihm haderte ich deutlich mehr. Er schmeißt mit Kraftausdrücken (Beleidigungen) um sich, auch wenn es sehr nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt in welchem Milieu er als Polizist arbeiten musste und durch diese Erfahrung seinen Charakter mit formten. Auch die ständige Beteuerung, er sei nicht dick (auch wenn 119 Kilos und die Verschnaufpause im Treppen has was ganz anderes sagen), ging mir schon spätestens nach der dritten Erwähnung gewaltig auf die Nerven. Ich kann nicht nachvollziehen warum das dem Leser bis zum Schluss immer wieder penetrant unter die Nase gerieben werden muss. Aber trotz alle dem wurde er mir auch am Ende irgendwie ein wenig sympathisch. ⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️ Die rote Jägerin Die schwarze Wölfin Der weisse Spieler ⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️⚜️ ▪️♦️▪️♦️▪️♦️▪️👑▪️♦️▪️♦️▪️♦️▪️ An sich war die Geschichte und die darin vorkommenden Charakter ganz in Ordnung. Es zieht sich vor allem im ersten Drittel des Buches, bis es wirklich Fahrt aufnimmt. Am Schluss wird man mit einigen Interessenten Wendungen dann belohnt. Es gibt anscheinend eine Amazon Prime Serie dazu, die ich mir aber nicht angesehen habe und wohl auch nicht anschauen werde. In Band zwei »Die schwarze Wölfin« werfe ich aber auf jeden Fall in naher Zukunft einen Blick.







