
Wäre auch ohne "Mr. Right Now" ein gutes Buch gewesen
In dieser Geschichte stehen 4 Frauen im Fokus: Paige, die es auf der Suche nach "Mr. Right" mit Onlinedating versucht. Ihre beste Freundin Chloe, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat. Paiges Mutter Joan, die ihren zweiten Frühling erleben möchte, sowie Paiges selbstbezogene Cousine Heather, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Wir begleiten die Frauen in diesem Thriller durch Online-Dating, Beziehungskrisen, One-Night-Stands, Streit & allerlei Ränkespiele mit fiesen Dialogen. Wer kommt dabei zu kurz? Ach ja, der überaus attraktive, aber frauenmeuchelnde Mann, der online (als Mr. Right Now) auf Beutezug geht & der Paige zu seinem neuen Opfer auserkoren hat. Aber hätte es ihn in dieser Story gebraucht? Nicht wirklich, denn Joy Fielding schreibt hier allein um die 4 Frauen herum schon eine spannende Geschichte. Ganz besonders die Charakterisierung von Mutter Joan ist fantastisch gelungen. Einige Szenen & Dialoge sind stellenweise sogar recht witzig (z. B. Paige, Chloe & Joan kiffend auf dem Sofa & über Aufklärung schwadronierend), was der ganzen Grundidee um den Serienmörder jedoch die Schärfe nimmt. Das war für mich persönlich aber gar nicht schlimm, denn das Buch ließ sich prima lesen, war spannend & zog sich an keiner Stelle in die Länge. Das Ende des Buches ist passend & konsequent, wenn auch leider zu vorhersehbar.




















































