Absolut empfehlenswert
Das Buch hat mich wirklich gepackt. Die Geschichte von Lene hat mich tief berührt, so eine starke Frau. Ich war am Ende zu Tränen gerührt und war ein bisschen taurig, dass das Buch schon vorbei war.
Absolut empfehlenswert
Das Buch hat mich wirklich gepackt. Die Geschichte von Lene hat mich tief berührt, so eine starke Frau. Ich war am Ende zu Tränen gerührt und war ein bisschen taurig, dass das Buch schon vorbei war.
Highlight! Das ist ein wunderbares Buch, das mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat. In dem Roman geht es um die junge Witwe Mel die in ihrer Trauer gefangen ist und um ihre Großmutter Lene. Als Lene nach einem Sturz ans Bett gefesselt ist, kümmert sich Mel um sie und die beiden Frauen nähern sich an. Die Geschichte ist sehr berührend, authentisch und tiefgreifend geschrieben. Ich bin darin versunken und habe vor allem Lene sehr ins Herz geschlossen. Ihr Schicksal ging mir nah und ich habe mit ihr mit gefühlt und mit gelitten. Es geht um Liebe, Verlust, Trauer, und Neubeginn. Große Leseempfehlung!

Es ist merkwürdig, wie das Bewusstsein Dinge abspalten kann. Wie es quasi eine eigene Zeitrechnung beginnt….
„Der Windhof“ von Sonja Roos ist ein absolutes Highlight. Die Geschichte über zwei Frauen, Lene in den 30er/40er Jahren - und Mel, ihre Enkelin, in der Gegenwart. Beide Frauen haben mit dem Verlust eines geliebten Menschen und Partners zu kämpfen, aber erst Lenes Lebensgeschichte, die Ängste und Sorgen im Krieg, holen Mel aus ihrem tiefen Tal der Trauer und geben ihr die Chance auf ein neues Leben. Durch Lenes Erzählung ihrer Erinnerungen bekommt Mel einen ganz besonderen Einblick auf das Leben ihrer Großmutter, zu der sie erst jetzt eine tiefe Zuneigung entwickelt. Dieses Buch ist so wunderbar geschrieben, es hat trotz der traurigen Momente eine Lebendigkeit und nimmt einen unglaublich gefangen. Sonja Roos versteht es ausnehmend gut, ein Bild von diesen beiden Frauen zu zeichnen, welches man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und empfehle es uneingeschränkt weiter.
Zwischen den Hügel des Westerwaldes: Der Windhof
Manche Bücher findet man zufällig – und sie treffen einen dann genau dort, wo man es nicht erwartet. Der Windhof war so ein Buch für mich. In der Onleihe entdeckt, wegen des bekannten Schreibstils von Sonja Roos angefangen … und am Ende mit einem Kloß im Hals und Tränchen beendet. Es war emotional. Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, und vor allem Lenes Schicksal in den Jahren 1936 bis 1945 hat mich tief bewegt. Diese Kapitel waren schmerzhaft, still, manchmal kaum auszuhalten – und gleichzeitig so wichtig. Lenes Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen, sie hat mich nachdenklich gemacht und innerlich sehr berührt. In der Gegenwart begleiten wir Mel, die nach einem schweren Verlust fast vergessen hat, wie sich Leben anfühlt. Zu lesen, wie sie durch den Windhof, durch Lene, durch die Stimmen der Vergangenheit und durch die Familiengeheimnisse langsam wieder zurückfindet, war unglaublich schön. Dieser leise Weg aus der Trauer, dieses vorsichtige Öffnen, dieses Wieder-atmen-Lernen – das hat mein Herz ganz leise berührt. Auch die Annäherung zwischen Lene und Mel ist so zart, so ehrlich und voller Wärme erzählt, dass man sie einfach fühlen muss. Und dann dieser Ort: der Westerwald, rau und still, voller Erinnerungen. Der Windhof ist nicht nur ein Haus, sondern ein Gefühl – ein Ort, der Schmerz bewahrt und gleichzeitig Heilung zulässt. Der Windhof ist ein Buch, das bleibt. Ein Roman über Verlust, Liebe, Erinnerung und die Kraft, trotz allem wieder weiterzugehen. Für mich eine echte Leseempfehlung, wenn man Familiengeschichten mag.⭐⭐⭐⭐⭐
Wie alle Bücher von Sonja Roos hat mich auch der Windhof ganz und gar in seinen Bann gezogen. Die harte Lebensgeschichte von Lene war wieder so erzählt, daß ich mitgelitten und gehofft habe.
Fesselnd und hochemotional!
Nachdem Melanie‘s Mann viel zu früh ums Leben gekommen ist, hat sie ihre Wohnung kaum noch verlassen und nimmt am Leben nicht mehr teil. Dann stürzt ihre Großmutter und ist ans Bett gefesselt, benötigt Melanie‘s Hilfe und diese macht sich schweren Herzens auf in den Westerwald. Langsam nähern Melanie und ihre Großmutter Lene sich an, waren sie sich bisher doch immer fremd, ja, sogar Angst hatte Melanie vor der alten Frau. Als Lene Melanie ihre dramatische Geschichte erzählt, wird dieser bewusst, dass Lene ihre Trauer versteht. Als dann noch Landarzt Noah in ihr Leben tritt, ist ihr Gefühlschaos komplett und sie fragt sich, ob sie ihr Herz wieder öffnen kann… Nachdem ich kürzlich sehr begeistert von einem Roman der Autorin Sonja Roos war, habe ich mir nun auch „Der Windhof“ von ihr gekauft. Mich hat diese Story so dermaßen gepackt…während der Leser Melanie in ihrer tiefen Trauer begegnet, lernt man Lene kennen und in Rückblicken ihre Geschichte. Eine bewegende, mutige, ergreifende und schmerzhafte Geschichte während des zweiten Weltkrieges und eine Geschichte in der Gegenwart treffen aufeinander und machen diesen Roman so spannend, grossartig und manchmal auch traurig, dass ich das Buch nicht weglegen wollte. Ich konnte nie abwarten endlich weiterzulesen und habe oft vor Spannung die Luft angehalten. Emotional hat mich dieser Roman völlig erreicht und mitgerissen und ich bin froh, dass ich Lene und Melanie kennenlernen und begleiten durfte. Was für ein lesenswerter, fesselnder und hochemotionaler Roman über Trauer, Liebe, Mut und Neuanfänge. Ein Jahreshighlight, das ich Euch nahelegen kann. Weinen und lachen liegen hier oft nah beieinander, von daher: haltet die Taschentücher lieber bereit. Aber ich verspreche, dass hier für jede Träne auch ein Lächeln folgen wird! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Sehr emotionale und schöne Geschichte. Hab ne Weile gebraucht um reinzukommen konnte es dann aber nicht mehr weglegen
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 10,00 [D] Verlag: Goldmann Seiten: 480 Format: Taschenbuch Reihe: - Erscheinungsdatum: 19.07.2021 Inhalt: Seit dem tragischen Tod ihres Mannes hat Mel die Kölner Wohnung kaum verlassen. Als aber ein Sturz ihre Großmutter Lene ans Bett fesselt, muss Mel in den rauen Westerwald reisen. Die wortkarge Lene hat ihr schon als Kind Angst eingejagt. Doch auf dem einsamen Bauernhof, wo nachts der Wind in den Bäumen flüstert und um die alten Mauern streicht, nähern sich die beiden vom Leben gezeichneten Frauen einander zögerlich an. Lenes dramatische Geschichte, die endlose Weite ihrer Heimat und nicht zuletzt der attraktive Hausarzt, Noah Berkamp, öffnen Mels Herz allmählich wieder für die Frage, was das Leben noch für sie bereithalten mag ... Meine Meinung: Nach einer Empfehlung habe ich mir dieses Buch angeschaut und fand es von der Inhaltsangabe her recht interessant. Viele Jahre waren meine Familie und ich auf einem Campingplatz im Westerwald, sodass ich direkt eine Verbindung zu der Umgebung und den Leuten hatte. Denn ja, die Westerwälder sind ein eigenes Völkchen. Die Protagonistin Mel hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten: Sie hat ihren geliebten Mann viel zu früh verloren und sich danach von der Gesellschaft komplett isoliert. Sie lebt allein mit den Erinnerungen und ihren Routinen in ihrer Kölner Wohnung. Doch dann benötigt ihre Großmutter Lene Hilfe. Nach einem Sturz ist die ans Bett gefesselt und benötigt Unterstützung im Haushalt. Nach anfänglichem Zögern entscheidet Mel sich dazu ihr zu Hilfe zu eilen und reist zum Windhof im Westerwald. Die beiden Frauen verstehen sich zunächst nicht so gut, da sie in der Vergangenheit kaum Kontakt zueinander hatten. Doch schnell stellt sich eine gewisse Verbindung zwischen ihm her und Lene erzählt Mel ihre Lebensgeschichte. Die Handlung wechselt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Mir gefällt tatsächlich die Geschichte um Lene sogar noch besser als die gegenwärtige Geschichte. Sie ist (allein durch die historischen Ereignisse) bedrückender und intensiver. Mit dem Schreibstil hatte ich ein klein wenig Probleme. Die Sätze wirkten abgehackt und unrund. Irgendwie war es nicht so flüssig, wie ich es sonst gewohnt bin. Dieses Gefühl legte sich auch tatsächlich bis zum Ende des Buches hin nicht, sodass es mir immer mal wieder auffiel. Im Gegensatz zum Schreibstil hat mich der Inhalt der Geschichte hundertprozentig überzeugt. Ich mag diese beiden Frauen, die auf ihre eigene Art und Weise besonders sind und mit der Zeit lernen miteinander klar zu kommen. Emotional hat mich die Story mitgenommen: von Freudentränen, herzhaftem Lachen bis zu Trauer und Ärger über Ungerechtigkeit war alles dabei. Ein Wechselbad der Gefühle! Ich glaube, dass ich in diesem Buch bisher die meisten Markierungen gesetzt habe. Zwei komplette Post-it Stapel sind dabei draufgegangen. Vier Liebesgeschichten in einem Buch! Das muss man erst einmal ordentlich unter einen Hut bringen. Und das schafft die Autorin meisterhaft. Fazit: Ein wunderschönes Buch mit einer faszinierenden, unterhaltsamen Geschichte. Ich habe das Lesen sehr genossen und muss lediglich für den Schreibstil ein Sternchen abziehen. Damit landet es bei 4 echt guten Sternen!