Einfach fantastisch geschrieben auch im Bezug auf die Hintergrundsgeschichte. Viele Interessenten Informationen über Russland.
#Histo-Liebe💛
Ein historischer Roman, wie ich ihn liebe. Richtig dick und trotzdem viel zu kurz😍
Eine sehr gute Biografie über die vorletzte Zarin. Das Buch wird aus deren Sicht erzählt, was ich etwas schade fand, da ich mir hier einen allwissenden Erzähler oder mehrere Perspektiven gewünscht hätte, um auch die Gedanken der anderen Beteiligten zu erfahren. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, einen Teil der russischen Geschichte so unterhaltsam nahe gebracht zu bekommen. Ich habe das Buch gerne gelesen und fand es sprachlich genau richtig um einerseits Fakten zu erfahren, andererseits aber auch mich emotional mitzunehmen und zu unterhalten. Eine Empfehlung wenn man der Geschichte der Romanows näher kommen will.
Die Romanows - wer hat nicht wenigstens schon mal von ihnen gehört? Die letzte große Zarendynastie vor der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Ich hab das Thema immer schon sehr interessant gefunden und hab deswegen richtig Lust auf dieses Buch gehabt! Ich kannte den Autor noch nicht, aber er scheint sich ja schon einen Namen gemacht zu haben bei historischen Romanen. Denn darum handelt es sich hier offensichtlich - um einen historischen Roman, wobei Roman vielleicht sogar noch ein bisschen kurz gefasst ist - eigentlich ist es schon fast eine Familiensaga, ein regelrechtes Epos, dass die vormals unbedeutende Prinzessin Dagmar, später Maria Fjodorowna, genannt "Minnie" aus Dänemark über 5 Dekaden dabei begleitet, wie sie erst zur Zarewna wird (zur russischen Kronprinzessin), dann zur Zarin an der Seite von Alexander "Sascha" dem III und dann zur Zarinmutter des russischen Reiches. Ich muss sagen, oft sind historische Romane, die sich so sehr an wahre Begebenheiten halten wie dieses Buch (grandios recherchiert!) ein bisschen trocken und es zieht sich auch leicht mal, besonders wenn es doch relativ viele Seiten zu lesen gibt (fast 700 in diesem Fall!), allerdings war ich hier sehr von Die Herrin des Winterpalasts überrascht, der Autor versteht sich wunderbar auf eine sehr angenehme Erzählweise, die Seiten fliegen nur so dahin und dank der sehr bildhaften Sprache muss man selbst auch nie in Russland gewesen sein um in Gedanken in den Winterpalast in Sankt Petersburg zu fliegen. Wunderschön und es macht Spaß zu lesen! Minnie war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich lese immer gerne über starke Frauen und Minnie ist sicher stark, resolut und obwohl das von einer Frau zu ihrer Zeit nicht gerne gesehen wurde - spricht sie auch ganz klar ihre Meinung aus, was meinen Recherchen zufolge auch dem Charakter der historischen Maria Fjodorowna entsprach. Mit den Jahren tritt sie immer sicherer auf, führt eine gute Ehe, bekommt viele Kinder und erfreut sich großer Beliebtheit im russischen Volk, obwohl sich die Unruhen, die dann 1917 in der Februarrevolution und später in der Oktoberrevolution und der Ermordung der kaiserlischen Familie gipfelt, schon sehr früh abzeichnen. Dadurch, dass sich die Geschichte in einer so großen Zeitspanne abspielt bleibt es nicht aus, dass man immer wieder neuen Personen begegnet, da kann man leicht den Überblick verlieren, daher fand ich den Stammbaum der kaiserlichen Familie, der vorne im Buch abgedruckt ist sehr hilfreich, genauso wie die Karten Russlands und Sankt Petersburgs, die ebenfalls im Buch zu finden sind. Ich liebe es ja, wenn Karten in Büchern abgedruckt werden. Das einzige, was ich ein bisschen schwierig fand war die Erzählperspektive. Minnie erzählt hier in der ich-Perspektive und das stört mich ein bisschen, weil ich besonders bei einem historischen Roman auch ein bisschen was von den Begleitumständen mitbekommen möchte. So interessant es auch ist zu lesen wie Minnie auf ihre Schwiegertochter schimpft, man über Hochzeitsausstattungen, Geschmeide und die fehlende Lust der Russen mal richtig durchzuputzen erfährt, ich hätte gerne auch noch mehr von den politischen Hintergründen mitbekommen, die dann den Ausgang des Buches bedingen. Mir ist schon klar, dass das Buch vor allem auf Minnie zentriert ist und sie begleiten möchte und noch mehr Informationen vielleicht den Rahmen gesprengt hätten, aber trotzdem. Das hat mir gefehlt und ich glaube mit der unpersönlicheren Perspektive wäre das besser gelungen. Insgesamt ist es aber immernoch eins der besten historischen Romane die ich jemals gelesen habe, überwältigend akkurat was die historischen Abläufe angeht und ein sehr angenehmer Erzählstil. Absolut zu empfehlen.
Die Romanows - wer hat nicht wenigstens schon mal von ihnen gehört? Die letzte große Zarendynastie vor der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Ich hab das Thema immer schon sehr interessant gefunden und hab deswegen richtig Lust auf dieses Buch gehabt! Ich kannte den Autor noch nicht, aber er scheint sich ja schon einen Namen gemacht zu haben bei historischen Romanen. Denn darum handelt es sich hier offensichtlich - um einen historischen Roman, wobei Roman vielleicht sogar noch ein bisschen kurz gefasst ist - eigentlich ist es schon fast eine Familiensaga, ein regelrechtes Epos, dass die vormals unbedeutende Prinzessin Dagmar, später Maria Fjodorowna, genannt "Minnie" aus Dänemark über 5 Dekaden dabei begleitet, wie sie erst zur Zarewna wird (zur russischen Kronprinzessin), dann zur Zarin an der Seite von Alexander "Sascha" dem III und dann zur Zarinmutter des russischen Reiches. Ich muss sagen, oft sind historische Romane, die sich so sehr an wahre Begebenheiten halten wie dieses Buch (grandios recherchiert!) ein bisschen trocken und es zieht sich auch leicht mal, besonders wenn es doch relativ viele Seiten zu lesen gibt (fast 700 in diesem Fall!), allerdings war ich hier sehr von Die Herrin des Winterpalasts überrascht, der Autor versteht sich wunderbar auf eine sehr angenehme Erzählweise, die Seiten fliegen nur so dahin und dank der sehr bildhaften Sprache muss man selbst auch nie in Russland gewesen sein um in Gedanken in den Winterpalast in Sankt Petersburg zu fliegen. Wunderschön und es macht Spaß zu lesen! Minnie war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich lese immer gerne über starke Frauen und Minnie ist sicher stark, resolut und obwohl das von einer Frau zu ihrer Zeit nicht gerne gesehen wurde - spricht sie auch ganz klar ihre Meinung aus, was meinen Recherchen zufolge auch dem Charakter der historischen Maria Fjodorowna entsprach. Mit den Jahren tritt sie immer sicherer auf, führt eine gute Ehe, bekommt viele Kinder und erfreut sich großer Beliebtheit im russischen Volk, obwohl sich die Unruhen, die dann 1917 in der Februarrevolution und später in der Oktoberrevolution und der Ermordung der kaiserlischen Familie gipfelt, schon sehr früh abzeichnen. Dadurch, dass sich die Geschichte in einer so großen Zeitspanne abspielt bleibt es nicht aus, dass man immer wieder neuen Personen begegnet, da kann man leicht den Überblick verlieren, daher fand ich den Stammbaum der kaiserlichen Familie, der vorne im Buch abgedruckt ist sehr hilfreich, genauso wie die Karten Russlands und Sankt Petersburgs, die ebenfalls im Buch zu finden sind. Ich liebe es ja, wenn Karten in Büchern abgedruckt werden. Das einzige, was ich ein bisschen schwierig fand war die Erzählperspektive. Minnie erzählt hier in der ich-Perspektive und das stört mich ein bisschen, weil ich besonders bei einem historischen Roman auch ein bisschen was von den Begleitumständen mitbekommen möchte. So interessant es auch ist zu lesen wie Minnie auf ihre Schwiegertochter schimpft, man über Hochzeitsausstattungen, Geschmeide und die fehlende Lust der Russen mal richtig durchzuputzen erfährt, ich hätte gerne auch noch mehr von den politischen Hintergründen mitbekommen, die dann den Ausgang des Buches bedingen. Mir ist schon klar, dass das Buch vor allem auf Minnie zentriert ist und sie begleiten möchte und noch mehr Informationen vielleicht den Rahmen gesprengt hätten, aber trotzdem. Das hat mir gefehlt und ich glaube mit der unpersönlicheren Perspektive wäre das besser gelungen. Insgesamt ist es aber immernoch eins der besten historischen Romane die ich jemals gelesen habe, überwältigend akkurat was die historischen Abläufe angeht und ein sehr angenehmer Erzählstil. Absolut zu empfehlen.
Dieses Buch muss man gelesen haben. Es ist hervorragend recherchiert und geschrieben. Ich hatte das Gefühl, mitten drin zu sein, und habe mitgefühlt und mitgefiebert. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, die jedoch zugunsten des Leseflusses und der Kompaktheit zusammengefasst, weggelassen, ergänzt oder angepasst wurden. Ich hatte großen Spaß beim Lesen, versank regelrecht in der Geschichte und kann es definitiv weiterempfehlen.
To be honest I really like Gortner‘s writing style and I enjoyed his book about Lucrezia Borgia. So I’ve expected to enjoy a story about the Romanovs. Maybe I’ve just expected to much. After reading 40% of the story I‘m still confused about Minnie’s marriage with Sascha and just got bored.
To be honest I really like Gortner‘s writing style and I enjoyed his book about Lucrezia Borgia. So I’ve expected to enjoy a story about the Romanovs. Maybe I’ve just expected to much. After reading 40% of the story I‘m still confused about Minnie’s marriage with Sascha and just got bored.
Die Ära der Romanows war glorreichund gleichsam schrecklich. In diesem Buch nimmt uns Gortner auf eine wunderbareund fesselnde Reise mit, in dem aus der kleinen Minnie von Dänemark die großeZarin Fjodorowna wurde. Aufstieg und Fall einer Dynastie. Zunächst muss gesagt sein, dass dieses Buch ein Mix aus fiktiven undnonfiktiven Inhalten ist. Der Autor bleibt so nah bei der Wahrheit wie möglichund verfeinert das Buch, Gedanken und Gefühle, mit seiner eigenen Auslegung.Beispielsweise wurde kurz erwähnt, dass sich Maria Fjodorowna dasBernsteinzimmer ansieht, welches ja bis heute nicht gefunden wurde und somitnur vage niedergeschrieben werden konnte. Laut Literaturangabe standen dem Autor auch Tagebücher zur Verfügung. Von wemwurde nicht genannt. Viele Literaturangaben sind bereits geschriebene underforschte Bücher aus diesem Jahrhundert, doch möchte ich keinesfallsunterstellen, dass der Autor diese nicht wiederum geprüft hat. Vor allem dasNachwort gibt das Gefühl, dass der Autor sehr intensiv geforscht hat. Zur Geschichte selbst muss man sagen: Vergesst alles, was euch der FilmAnastasia jemals gelehrt hat. Ich muss zugeben, ein wenig enttäuscht gewesen zusein, wie wenig sich der Film an die Wahrheit hält. Angefangen mit dem AlterAnastasias, als das Unglück geschah und fortwährend mit Szenen wie derFrankreichreise, der Flucht, dem Zugunglück und Rasputin. Die Großmutter,Minnie (Maria Fjodorowna), war niemals so nah zu ihrer Enkelin, wie im Filmgezeigt. Einen Vorteil hatte dies alles: Ich konnte eine komplett neue Geschichteerleben. Das Buch fängt in Minnies Jugend an, ein paar Jahre vor ihrer erstenVerlobung. Es zeigt ihre Hingabe zu ihrer Familie und vor allem den Wandelzwischen ihrem früheren und späteren Ich. Das Buch hat zwar an die 700 Seiten,doch weißt keine Längen auf. Der Autor versteht sich darauf, die richtigenSzenen auszuschmücken und die unwichtigeren kurz zu halten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich ein historisches Buch jemals sogefesselt hat – nicht, dass ich schon hunderte gelesen hätte. Aber der leichteSchreibstil und das Vertrauen in die Richtigkeit der Geschichte, zusammen mitdem glanzvollen Leben der Romanows, verhilft dem Buch zu einem Meisterwerk. Charaktere Ich bin mir sicher, dass Gortner auch bei jedem anderen Charakter versucht hat, so korrekt wie möglich zu bleiben. Dementsprechend kann ich nur sagen: Der Autor hat mich nun auch noch neugierig auf zig andere Persönlichkeiten gemacht. In erster Linie ist da natürlich die letzte Zarin. Über sie gibt es schon viele Bücher, weshalb es auch erfrischend ist, aus der Sicht von jemandem zu lesen, der die Geschehnisse überlebt hat. Dennoch würde ich gerne mehr über die letzte Zarin wissen, die im Buch so schwach erschien, doch bestimmt eigene Probleme hatte. Minnie habe ich auf jeden Fall sehr schnell sehr lieb gewonnen. Die Veränderung ihrer Persönlichkeit ist überdeutlich. Gibt sie am Anfang wenig auf Rang und Namen, so verteidigt sie diesen später stark und hegt Vorurteile gegen Menschen ohne dieses Geburtsrecht. Nicht so nahe kamen mir Minnies Mann, sowie ihre Kinder. Nur Minnies Sohn Niki kommt durch die Rolle des Zaren dem Leser etwas näher. Schreibstil & Sichtweise Es liegt mit Sicherheit an der Geschichte, doch ganz sicher auch am Schreibstil: Ich habe das Buch verschlungen. Hier ist trockener Schreibstil, passend zur Historik fehl am Platz. Locker, leicht, packend, mitreißend ist das Buch geschrieben. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Dagmar von Dänemark (Maria Fjodorowna) in der Ich-Perspektive. Im Epilog übernimmt der Autor das Reden und reflektiert, was nach der Revolution geschah. Cover & Titel Das Cover ist wunderschön. Die weißen Töne zeigen, wie bitter das Leben im kalten Russland sein konnte, aber auch wie wunderschön. Auch Minnie ist auf dem Cover in weiß gekleidet. Unschuldig, erhaben. Teil einer großen Welt. „Die Herrin des Winterpalastes“ schien mir Minnie kaum zu sein. Oft war sie woanders, fast nie im Winterpalast, so schien es mir jedenfalls. Dennoch war es ihr Palast. Ihre Heimat. Dementsprechend passt der Titel. Zitat Eindringlich hielt mir diese Stätte vor Augen, wie flüchtig die Zeit war, wie blind wir uns in ihr bewegten, ohn zu wissen, welche Stunde unsere letzte sein würde. – Seite 476 Fazit Lest diesen Roman! Sonst verpasst ihr etwas. Durch einen wundervollen Schreibstil wird eine glorreiche Geschichte erzählt, die einem die Welt, wie sie damals war, in vielen Facetten näher bringt.
Ein sehr emotionales, schönes, durchwachsenes Buch
Die Rezension findet ihr hier: https://lovelybooksbytine.blogspot.com/2023/03/rezension-zu-die-herrin-des.html?m=1
3,5 Sterne
Sehr durchwachsen dieses Buch. Rezension folgt.
Ein Roman über Dagmar von Dänemark- Maria Feodorovna Romanova Zarin von Russland…super!
To be honest I really like Gortner‘s writing style and I enjoyed his book about Lucrezia Borgia. So I’ve expected to enjoy a story about the Romanovs. Maybe I’ve just expected to much. After reading 40% of the story I‘m still confused about Minnie’s marriage with Sascha and just got bored.
To be honest I really like Gortner‘s writing style and I enjoyed his book about Lucrezia Borgia. So I’ve expected to enjoy a story about the Romanovs. Maybe I’ve just expected to much. After reading 40% of the story I‘m still confused about Minnie’s marriage with Sascha and just got bored.










