
Voller Vorfreude habe ich nach dem Buch gegriffen, doch bereits im Vorwort wird eben diese Freude gedämpft, als Coben selbst sagt, dass er von seinem zweiten Roman nicht gerade überzeugt ist und man es am besten nicht lesen sollte. Dennoch habe ich mich herangewagt und wurde definitiv nicht enttäuscht! Man merkt dem Buch natürlich an, dass es ein Erzeugnis des damaligen Zeitgeschehens von 1991 war. Das Thema Aids ist neu, allgegenwärtig und stets präsent. Zu der Zeit war die Diagnose ein Todesurteil und nach der Heilung wurde eifrig gefolgt. Kirchencholeriker verteufeln Homosexualität und auch Politiker wollen ihren Einfluss nutzen. Derweil geht ein,in den Medien genannter , Schwulenschlächter herum und mordet ausgerechnet Aidserkrankte. Aber wieso tut er es? Was hat es mit der Journalistin und dem Basketballspieler zu tun? Und wer wird sein nächstes Opfer sein? Das sind fragen die einen regelrecht durch den Roman rushen lassen. Der Schreibstil ist wie für Coben gewohnt sehr packend. Die Handlung hat einige unvorhergesehenes Wendungen zu bieten und zudem mit Sarah& Michael tolle Hauptcharaktere. Deren Chemie gefiel mir sehr und auch wie sie in das ganze hineingeraten sind verfolgte ich mit großer neugier. Definitiv ein toller Thriller, wo ich nicht nachvollziehen kann das Coben selbst ihn nicht wirklich mag










