Ein wirklich spannender erster Band. Leider muss man erstmal damit warm werden wie viele verschiedene Menschen dort mitspielen und diese auch immer ihre eigenen Kapitel haben. Zwischendurch hat man Namen/Personen wieder vergessen und plötzlich wird ein Kapitel wieder aus ihrer Sicht geschrieben. Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Spoiler: Das Ende war vorhersehbarer als gedacht. Es zeichnete sich ab, dass es so beendet wird.
Ich hatte das richtig in Erinnerung, Mia Krüger ist einfach nur anstrengend. Warum jemand mit so besonderen Fähigkeiten unbedingt in anderer Hinsicht schwierig sein muss, erschließt sich mir nicht. Schade auch, dass Holger Munchs ziemlich intaktes Familienleben, wie es in „Dunkelschnee“ angerissen wird, tatsächlich nun Schnee von gestern ist. Für das Anstrengende und die Polizistenklischees gibt es den halben Punkt Abzug. Der Fall, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung, dieses Mal nicht so überstürzt, überzeugen und es ist durchweg spannend. Man rätselt ziemlich lange, bis es offensichtlich wird. Ein nicht unerheblicher Pluspunkt ist außerdem die Stimme von Dietmar Wunder, er könnte wahrscheinlich auch ein Telefonbuch spannend vorlesen.
Nicht so mein Fall
Ich fand das Buch anstrengend. Viele verschiedene Anfänge, dass man den Überblick verliert. Das letzte Drittel war spannend, aber auch hier viele Handlungsstränge, die beim Wechsel oft langatmig anfingen. Mich hat es nicht so gecatcht…
Ein sehr spannender Thriller- die Geschichte hat mich von Anfang an in Ihren Bann gezogen,trotz der vielen Namen und Perspektivenwechsel. Es gab sehr viele Wendungen, die auch teils sehr unvorhersehbar waren. Zum Ende hin dachte ich, ich wäre auf der richtigen Spur aber falsch gedacht! Alles in allem sehr lesenswert 🫶🏽
Viele Lose Stränge, die am Ende eins ergeben
In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und sie soll nicht die einzige bleiben... Auch in diesen Teil konnte ich mich aufgrund der schnell startenden spannenden Ereignisse schnell einfinden. Die persönlichen Handlungsstränge von besonders Mia, aber auch Munch, passen gut in die Story hinein und werden immer so eingebettet, dass es nicht langweilig oder überflüssig wirkt. Zwischendurch kommen dann Parts über neue Personen, von denen man zunächst denkt "wie soll das denn in die Story passen?". Da dies nicht meine erstes Buch der Reihe ist, wusste ich schon, dass jeder Part später eine Rolle spielen wird. Und genau das gefällt mir jedes mal wieder an Bjørks Bücher. So viele zunächst Lose Handlungsstränge, die vermeintlich ins Leere führen, bis dann am Ende doch alles zusammenpasst. Mit der Auflösung habe ich wieder mal absolut nicht gerechnet, war daher vom Ende umso faszinierter. Der Schreibstil ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, gefällt mir persönlich aber gut. Man kommt schnell durch die Seiten und die Dialoge sind realistisch gestaltet, mit allen ähms und ehs ausgeschrieben, was alles nochmal sympathischer macht. Anschließend kann ich sagen, eine rundum schlüssige Story ohne vorhersehbaren Ende, es war mir wieder mal ein Vergnügen.

warum…
Warum 3x der Satz mit ‚Christliche Gemeinde‘… warum warum warum… ich finde die Übersetzung ganz schlimm und ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass dieses Buch tatsächlich so gut bewertet wird? Auch dieses: ‚Hallo?Mia?‘ und dann ein paar Sätze weiter: ‚Hallo?Mia?‘ - urks. Mega plump. Ärgerlich dass ich -leider- alle 5 Bände auf einmal geholt habe … ich werde daraus lernen 🫣

Ganz nach meinem Geschmack!
Wow, das hat mir wirklich gut gefallen… Der Anfang war sehr schleppend und die Wunden aus Mias Vergangenheit konnten mich nicht packen! Aber von Seite zu Seite wurde es fulminanter und aufregender. Die Stimmung war gruselig schön! So wurde der Thriller wirklich noch zum Pageturner und ich freue mich auf den nächsten Teil! 😊
Spannend bis zum Ende
Die Geschichte enthält sehr viele Wendungen und falsche Fährten. Zu Beginn gibt es zahlreiche lose Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und sich am Ende zu einem Gesamtbild verbinden. Durch die vielen verschiedenen Perspektiven und die kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr gut lesen und man bekommt ein Gespür für die einzelnen Personen.
Ein Krimi nach meinem Geschmack! Ein totes Mädchen wird im Wald gefunden, bald darauf ein zweites … Holger Munch und Mia Krüger sind sich schnell klar, dass weitere folgen werden. Ein Wettlauf gegen den Täter beginnt, als klar wird, dass dieser Holger und auch Mia schaden will. Interessantes Ermittlerteam! Spannende Geschichte, viele wechselnde Perspektiven, viele Beteiligte ( und auch echt viele wirklich Durchgeknallte! ) Bin gespannt auf die weiteren Fälle…
Wahnsinnig spannend
Mein erstes Buch von diesem Schriftsteller. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert 😁 Sehr komplexe Geschichte mit vielen Zweigen. Manchmal sorgten sie für viele Verwirrungen, und sehr lange Zeit war ich echt auf der falschen Fährte. Die Wendung am Ende war krass und ich war gefesselt. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bücher dieser Reihe. Was mich an diesem Schriftsteller sehr fasziniert ist wie er dann am Ende alle Stränge und Geschichten zu einem eint. Denn es waren viele Geschichten, wo ich zwischendurch auch wirklich ein bisschen gezweifelt habe wie das alles dann zusammen finden soll. Aber er hat es echt geschafft. Ich mag alle Charaktere, Munch gefällt mir gut und ich bin sehr gespannt wie es mit Mia weiter geht. Leseempfehlung für Krimi/Thrillerfans 😊
„Engelskalt“ ist wieder einmal ein Thrillerbrett aus dem hohen Norden das einen eiskalt erwischt. Die Schweden und Dänen haben mit dem Norweger Bjørk ernsthafte Konkurrenz bekommen. Die Handlung baut sich erbarmungslos auf und man schafft es kaum einen Überblick zu bekommen. Verwirrung wird geschaffen und ich als eingefleischter Thrillerleser hatte keinen Schimmer wer der Täter sein könnte und wie die einzelnen Handlungsstränge sich verknüpfen könnten. Am Ende war ich begeistert und möchte mehr lesen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist das manche Geschichten nicht aus erzählt werden und man sich fragt wohin das Schicksal die Personen führt.
Was für ein spannender und tiefer Auftakt der Serie rund um Munck. Ein wirklich komplexer Fall, und trotz meiner Vorahnung, die sich bewahrheitete ein grandioser Fall mit tollen Figuren. Leseempfehlung für euch!❤️
Hammer!!!Spannend bis zum Schluss, flüssiger Schreibstil...So liebe ich es.
Sehr gut geschriebenes Buch. Empfehlenswert
Ein guter Thriller ansich... Ich hab was länger gebraucht um rein zu kommen. Mir waren es auch ein wenig zu viele Charaktere und Erzählweisen.. Aber Story ansich top
Düster skandinavisch.
Es war SUPER spannend bis zum Ende!!!! Ein wirklich gutes Buch, was ich nur empfehlen kann.
Nichts Besonderes, bisschen vorhersehbar, Anfang etwas holprig, aber liest sich flüssig und unterhält gut. Prima Urlaubslektüre.
Spannender Einstieg in die Nordischer Krimireihe rund um die Ermittler Munch und Krüger
Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch macht sich mithilfe seiner Kollegin Mia Krüger und seinem Team auf die Suche nach nach dem Täter/ der Täterin, die bald wieder zuzuschlagen droht. Engelskalt ist zweifellos der gut gelungene Beginn einer Krimireihe um Holger Munch und Mia Krüger. Samuel Bjørk verleiht beiden sehr viel Persönlichkeit, hat darüber hinaus durch die Vielschichtigkeit seiner Erzählstränge ausreichend Platz für Nebenfiguren, denen er ebenso gekonnt Leben einhaucht. Insbesondere im letzten Drittel hat der Krimi für mich Pageturner-Qualität. Viele überraschende Wendungen lassen einen bis zum Schluss mitfiebern. Da kann man/ ich über kleine logische Schwächen getrost hinwegsehen. Tolle Unterhaltung mit einem starken Ermittlerteam und für Fans Nordischer Krimis eine klare Empfehlung.
Schreibstil etwas abgehackt und gewöhnungsbedürftig (vielleicht die Übersetzung?), inhaltlich sehr spannend. Das Ende hätte ich so nicht erwartet. Vielsprechender Reihenauftakt.
Am Anfang braucht es etwas, bis man in die Geschichte reinkommt. Mit den norwegischen Namen ist es nicht ganz einfach, aber die Geschichte ist super.
Das Buch wird nicht langweilig. Vom Anfang bis zum Ende sehr interessant und wenn man das Gefühl hat, man weiss wer der Täter ist, gibt es wieder eine 180 Grad Drehung. Am Anfang muss man sich recht konzentrieren, damit man den Überblick behält, weil die Geschichte zu anderen Personen springt und man am Anfang nicht weiss, wie sie in den Fall verwickelt sind. Somit hat man aber am Ende ein sehr schönes AHA erlebnis. Ist zu empfehlen. War mein erster Thriller. 🤭
-spannend-
Ein Buch das ich nicht aus der Hand legen konnte, da es nie an Spannung verliert. Es ist verzweigt, aber zum Schluss trotzdem schlüssig. Einfach nur fantastisch!
Einzigartige Charaktere, langsame brisante Spannung
Zwischendurch mal kurz sehr zäh, aber alles in allem spannend.
Spannender Thriller mit einer fesselnden Hauptgeschichte und ebenso mitreißenden Nebengeschichten!
In diesem Thriller geht es um die Polizisten Holger Munch und Mia Krüger, die gemeinsam an einer Reihe von Kindermorden arbeiten. Für mich klang die Handlung zunächst sehr stark nach einem Krimi, obwohl auf dem Cover „Thriller“ steht, doch warum es sich eben doch um einen Thriller handelt, habe ich dann später noch herausgefunden. Und was für ein Thriller! Ich wollte dieses Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen. Ich fand es absolut spannend, die Geschichte war total fesselnd und auch die Nebenhandlungen, die neben der eigentlichen Story passiert sind, waren wunderbar mit dem Hauptinhalt verknüpft und ebenfalls total mitreißend. Es war fast schon als würde man mehrere Thriller in einem lesen, die dann doch irgendwie verbunden sind. Mir hat das Buch also sehr gut gefallen und ich würde es absolut jedem empfehlen, der gerne Krimis und/oder Thriller liest - nur Achtung: Keine leichte Materie! Aber das sollte bei einem Thriller eigentlich klar sein.
Super spannend! Viele Handlungstränge, viel Hintergrundwissen zu den Protagonisten. Zum Ende wird alles miteinander verwoben und alle Fragen beantwortet.
Leider nicht so flüssig zu lesen. Aber sonst eine tolle Geschichte.
Unglaublich spannend
Kann ich nur empfehlen!
Eine echt gute Story dir wahnsinnig spannend war. Ab und an fand ich etwas strangest aber gut. Klare Leseempfehlung. Das war mein erstes Buch von dem Autor aber garantiert nicht mein letztes.
Ich brauchte einige Zeit, um hineinzufinden. Dann war es aber sehr spannend.
4 Sterne für einen guten Thriller. Allerdings hat mich 'Federgrab' von Samuel Bjork mehr überzeugt. Hier fehlte mir leider ein wenig der thrill.. 😉
Anfangs passiert noch nicht viel da lernt man erstmal Mia kennen. Ab der Mitte wird es dann so spannend das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wer der Täter war hab ich im Gegensatz zu den meisten anderen Thrillern bis zum Ende nicht gewusst.
Kaum vorzustellen, dass dieses hier Samuel Bjorks Thriller Debut war. Dieser Thriller hat alles was ich mir nur wünschen kann und noch viel mehr! Tolle Charismatische Ermittler, denen nicht alles zufliegt, die selbst ihre Päckchen (oder im Fall von Mia – Pakete) mit sich herumtragen, atmenberaubende Ermittlungen und einen Spannungsbogen der sich bis zur letzten Seite wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Holger Munch ist ein Raucher – ja das ist glaube ich das wichtigste, der Glimmstengel ist sein bester Freund und hilft ihm bei seiner Ermittlungsarbeit beim nachdenken und runterkommen. Er bildet mit Mia Krüger die Leitung des Ermittler Teams. Mia war auf einer ruhigen Insel mit kiloweise unterschiedlicher Psychopharmaka auf dem Weg ihrem Leben ein Ende zu bereiten und zu ihrer geliebten Schwester Sigried in den Himmel zu reisen. Holger findet sie bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann völlig zugedröhnt und zeigt ihr die Fallakten eines Kinder Serienmörders. Mia sträubt sich und will einfach mit dem Leben abschliessen, aber der Fall weckt ihr Interesse, weil sie auf den Bildern etwas gefunden hat, was den Ermittlern vorher nicht aufgefallen ist. Die beiden Morde sind erst der Anfang. Obwohl Mia Krüger die meiste Zeit am Trinken und zugenebelt war brillierte sie durch geistige Überlegenheit. Kein Ermittler kann Fälle wie sie sehen und verstehen. Obwohl sie eine völlig kaputte Type war die im Grunde die Schwelle zum sterben schon überschritten hatte, musste man sie einfach mögen. Hinter der Fassade steckt eine tot traurige und einsame Frau die mit dem Leben abgeschlossen hatte weil ihr niemanden und nix mehr im Leben geblieben ist. Der Fall hat sie total vereinnahmt und je tiefer sie drin steckt, desto weiter weg rutschen die Todesgedanken und der Wunsch bei Sigried zu sein. Eine tolle Entwicklung. Schon früh dachte ich, dass ich den Fall gelöst habe weil alles so offensichtlich war, aber Samuel Bjork hat es geschickt verstanden die gefühlt 100 Personen mit einander zu verweben und ein großes Ganzes zu schaffen. Erst auf den letzten Seiten erfahren wir den wirklichen Täter und auch wenn man zwischendurch sicher schonmal kurz so eine Vermutung hatte ist man am Ende überrascht. Ich habe das Buch inhaliert und kann wirklich meinen Hut ziehen. Genau SO stelle ICH mir einen Thriller vor. Von A-Z genau SO! Mit großer Freude habe ich gesehen, dass der zweite Teil der Reihe seit Dezember 2018 draussen ist und der dritte in genau 4 Tagen erscheinen wird! Ich verteile eine absolute klare Leseempfehlung! Niemals hätte ich erwartet, dass mich das Buch so überzeugt! Merkt euch den Namen Samuel Bjork!
Es gab eine Sache, die mir fast von Anfang an klar war. Ich wusste, dass etwas ganz Bestimmtes früher oder später passieren würde - und als es dann tatsächlich passierte, wollte ich mich schon darüber ärgern, dass der Autor es mir so einfach machte... Tja. Reingefallen, nach allen Regeln der Kunst! Bis ganz zum Schluss hat mich Samuel Bjørk immer wieder auf falsche Fährten geführt, und ich wäre nie, nie, niemals darauf gekommen, wie die ganzen Hinweise und widersprüchlichen Informationen zusammenpassen. Deswegen blieb das Buch für mich auch bis zum letzten Kapitel spannend und konnte mich immer wieder überraschen. Aber vor allem lebte es für mich von seinen Charakteren, lebte und atmete sozusagen durch sie. Da haben wir den Kommissar der Mordkommission, Holger Munk, der sich selber als dicken, sympathischen Nerd beschreibt, der klassische Musik, Mathematik und Schach liebt und grundsätzlich keinen Alkohol anrührt. Er hat eine gebrechliche Mutter im Pflegeheim, die auf ihre alten Tage noch religiös wird, eine zornige Tochter, die ihm die Scheidung ihrer Eltern nie verziehen hat (obwohl die Mutter ihn betrogen hat und nicht umgekehrt), und eine kleine Enkelin, die er sehr liebt und nach Strich und Faden verwöhnt. Ihm zur Seite steht Mia Krüger, das kriminologische Wunderkind, der Superstar der Mordermittlung. Sie weiß ganz intuitiv, wie die Dinge zusammenhängen, wie die Menschen ticken. Sie sieht die Querverbindungen, die andere nicht erkennen. Aber sie ist auch psychisch krank und selbstmordgefährdet, trinkt zu viel und nimmt wahllos Tabletten. Seit einer persönlichen Tragödie fühlt sie sich schuldig dafür, dass sie noch lebt. Eigentlich hatte sie nicht vor, jemals wieder zu ermitteln, aber der Fall spricht zu ihr und sie kann sich ihrer Verantwortung nicht entziehen... Ich fand die Freundschaft zwischen Mia und Holger unglaublich rührend. Die beiden sind in vielen Dingen so unterschiedlich, wie man nur sein kann, aber auf einer ganz elementaren Ebene verstehen sie sich einfach und bedeuten sich sehr viel. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen; sie sind alle sehr lebendig. Keiner ist wie der andere, jeder hat seine komplexe Hintergrundgeschichte, und doch sind sie alle miteinander irgendwie vernetzt und verwoben. Der Autor lässt auch die Menschen am Rand des Geschehens immer mal wieder ins Rampenlicht treten und mit sorgfältig ausgewählten Details zum Leben erwachen. Nötig für die Geschichte? Vielleicht nicht. Aber dadurch wirkte sie für mich wie direkt aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich unterhaltsam und flüssig, hat dabei aber etwas ganz Außergewöhnliches, denn dem Autor gelingt eine interessante Mischung: die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, und dennoch bleibt der Schreibstil ganz nah dran an den Gedanken der jeweiligen Charaktere, unverfälscht und authentisch. Da wiederholt sich schon mal etwas oder wirkt unbeholfen formuliert, denn ein Mensch denkt nun mal nicht immer druckreif. Aber das wirkte auf mich echt und lebensnah, und es gab den verschiedenen Charakteren ihre ureigene Stimme. Wenn wir Mia folgen, dann wird der Schreibstil oft abgehackt, abstrus, chaotisch - denn so funktioniert ihre Gabe: sie lässt sich mitreißen vom Strom ihrer Gedanken und wartet ab, wohin er sie trägt. "Sie war jetzt weit weg. Tief drinnen. Die Stadt gab es nicht. Das Justisen gab es nicht. Den Tisch gab es nicht. Das Bier gab es nicht. Springseil, ja. Schultaschen, ja. Puppenkleider, ja. Narkose, ja. Schweineblut, nein, unecht. Bye, bye, birdie, nein, nicht wichtig. Who's there?" Fazit: "Engelskalt" ist zwar nicht der erste Roman des Autors, aber der erste Thriller, und meiner Meinung nach ein mehr als gelungenes Debüt. Samuel Bjørk erweckt seine Charaktere mit einem ungewöhnlichen Schreibstil zum Leben und lässt sie durch eine komplexe Geschichte wandern, die für mich bis zum Schluss spannend und überraschend blieb.
Eine der größten Enttäuschungen überhaupt. Über 500 Seiten mit hin und her, unnötigen Infos, über 5 Handlungstränge wo gerade mal 3 zusammengeführt wurden und die anderen großen zwei hat man im Sand verlaufen lassen. Die hätte man sich auch sparen können, für mich witzlos und nicht nachvollziehbar. Dazu so langweilig geschrieben, dass man anfing einzuspennen beim lesen. Einer der schlechtesten Thriller die ich je gelesen habe mit Rekord dummen verhalten und soviel unlogig.
Buch: Irgendwo in Norwegen wird ein sechsjähriges Mädchen tot aufgefunden. Einige Tage später ein zweites Mädchen. Beide waren ordentlich gekleidet, wären bald eingeschult worden und hatten ein Schild um den Hals hängen: „Ich reise allein“. Und so macht sich Kommissar Munch mit seinem Team rund um Mia Krüger auf, um diesen Fall zu lösen. Und es werden noch mehr tote Mädchen folgen. Fazit: Ich wurde ja schon vorgewarnt, dass der Anfang des Buches sich ziemlich zieht. Und so war es auch. Auf den ersten hundert Seiten heißt es einfach: Durchhalten! Es scheint so, als würde nichts passieren, obwohl ja da schon der erste Mord bekannt war. Hat man diese Hürde geschafft, liest es sich flott von der Hand und durch die Unterteilung des Buches in sieben Teile wird immer wieder die Spannung aufgebaut. Nur die vielen Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere störten den wirklich angenehmen Lesefluß. Die Hauptcharaktere Munch und Krüger waren sehr interessant. Trotzdem wurden bis zuletzt immer wieder neue Charaktere eingeführt und beschrieben. Und das war ein Tick zu viele Sichtweisen in einem Buch. Trotzdem, dem Spannungsaufbau an sich hat dies nicht gestört. Letztendlich ist dies ein Buch für Krimifans mit Hang zur Psychologie. Wer jetzt grausame Szenen hier erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Die Opfer werden kaum beschrieben und auch sonst passieren kaum Grausamkeiten.




































