30. Jan.
Rating:1.5

Uff, was soll man dazu sagen? Nicht gut.

Es war anstrengend. Also, so richtig. Mo Hayder macht es einem echt nicht leicht. Die Plots ihrer Thriller sind eigentlich immer ziemlich gut und interessant, aber wenn man das dann liest...habt ihr schon mal auf einen Bus gewartet, der einfach nicht kam? Und an der Haltestelle gibt es keine Sitzgelegenheit und ihr habt schwere Einkaufstüten dabei und ihr seid genervt, weil der Kassierer im Supermarkt eure Treuepunkte vergessen hat und eure Tiefkühlpizza taut in der Tasche auf und ihr wollt einfach nur nach Hause und dann kommt der verdammte Bus nicht? Ja, so in etwa ist das mit Mo Hayders Büchern. Nur ohne Paybackkarte. Oh, und ohne Duplos, die man sich gönnt. Dafür aber mit einem dieser Einkaufswagen, die ein nach links ziehendes Rad haben. Also, die Inspektor Caffery Reihe von Mo Hayder könnte ja eigentlich ziemlich gut sein, denn wie gesagt: Die Plots stimmen. Caffery als gebeutelter Ermittler macht ne relativ passable Figur, seine Kollegin Flea Marley eher nicht so, aber damit könnte man leben. Womit ich allerdings nicht leben kann, ist folgendes: Mo Hayder schafft es einfach nicht, Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft hier bei "Ritualmord" zu, aber auch auf alle anderen Bücher dieser Reihe. Dabei klingt alles so vielversprechend: Polizeitaucherin Flea findet im Hafen eine abgetrennte Hand, allerdings keine Leiche zu diesem Fund. Also machen sich Flea und Caffery auf, um das Puzzle zusammenzusetzen: Zu wem gehört die Hand, wie kommt sie in den Hafen und wieso scheint sich niemand über diesen Fund zu wundern? Flea und Caffery ermitteln und finden sich schnell in seltsamen Welten wieder. Handelt es sich um einen Ritualmord? Klingt alles prima. Ja....uuuuund das war's dann auch. Den Ansatz mit den Ritualmorden fand ich super interessant, aber als das Buch so langsam in Fahrt kommt, hat sich mein Interesse gelegt. Es kommt zu keiner Zeit Spannung auf, die Ermittlungsarbeit zieht sich wie Kaugummi und Flea's seltsame Eigenarten (Stichwort Pilze) machen Mo Hayders Thriller zu einer zähen Angelegenheit. Unheimlich soll es auch sein, aber dem kann ich nicht zustimmen. Dafür ist das alles einfach zu langweilig. Magere 1,5 💫💫

Ritualmord
Ritualmordby Mo HayderGoldmann
5. Jan.
Rating:2.5

Ritualmord

Ich musste mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen. Für mich brachte das Buch keine Spannung. Zudem kam mehr über die Geschichte von Flea als über den eigentlichen Mordfall.

Ritualmord
Ritualmordby Mo HayderGoldmann
7. Apr.
Rating:3

Vor einiger Zeit habe ich bereits Tokio der Autorin gelesen und fand ihren Schreibstil wirklich gut und angenehm. Polizeitaucherin Flea Marley findet im Hafen von Bristol eine einzlene menschliche Hand. Nicht weiter, nur diese Hand. Niemand scheint zu wissen, woher diese Hand stammt, wie sie in das Hafenbecken gekommen ist. Der Fall scheint ein einziges Rätsel zu sein und auch Fleas Zusammenarbeit mit Detective Jack Caffery, welcher nach Bristol gekommen ist, bringt sie anfangs nicht weiter. Erst als eine weitere Hand gefunden wird und auch die Erkenntnis errungen wird, woher diese stammt, geraten die beiden in einen Strudel teuflischer Kräfte, welchen sie sich so nie hätten erträumen können. Anfangs muss ich ehrlich sagen, dass ich mit dem Schreibstil ganz gut zurecht kam. Er ließ sich gut lesen und obwohl dieser Band der dritte der Reihe um Jack Caffery ist, muss man nicht unbedingt die beiden Vorgänger gelesen haben, um das Buch zu verstehen. In mehr oder weniger kleinen Rückblenden wird ein wenig aus dem Leben Fleas und auch Jacks erzählt, auch wenn mir Flea irgendwie.. ich weiss auch nicht, irgendwie war sie mir von Anfang an ein wenig unsympatisch.Ihr ganzes Verhalten war manchmal etwas.. widersprüchlich. Auf der einen Seite konnte ich sie schon verstehen, immerhin ist es nicht gerade einfach, mit dem zu leben, was sie und ihr Bruder erlebt haben, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Sie war und ist ein sehr schwieriger Charakter meiner Meinung nach. Das Ende... auf der einen Seite war für mich ein kleines bisschen klar, wer als wirklicher Täter in Frage kommt, wohin das ganze führen wird, aber dennoch fand ich es mehr oder weniger gut ausgeführt. Hauptsächlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass es hier größtenteils um die seelischen Abgründe der beiden Hauptprotagonisten Flea - die ja eigentlich Phoebe heisst - und Jack geht, der Mordfall an sich geriet in einem Großteil des Buches etwa in den Hintergrund. Nach Tokio hatte ich ehrlich gesagt ein wenig mehr erwartet und vergebe daher - was meine eigene und persönliche Meinung angeht, die gerne berichtigt werden kann - 3 von 5 Sonnenblumen für dieses Werk von Mo Hayder.

Ritualmord
Ritualmordby Mo HayderGoldmann
30. Mai
Rating:3.5

Komischer Schreibstil, weniger spannend

Leider hat dieses Buch mich enttäuscht. Im Vergleich zu den Vorgängern war es seltsam geschrieben oder übersetzt. Die Story packte mich erst ab der Hälfte etwas und es ist für mich nicht alles so plausibel.

Ritualmord
Ritualmordby Mo HayderGoldmann