Ein kurzweiliges Lesevergnügen. Ich musste oftmals schmunzeln.
Der Fall Hildegard von Bingen hat mich amüsiert und oftmals zum schmunzeln gebracht. Der Autor erzählt das Leben Hildegards, über ihre Visionen und den Schwierigkeiten um ihr eigenes Kloster zu gründen. Das alles beschreibt er in überschaubaren Zeitsprüngen. Es ist ein lockerer Schreibstil und ich konnte mich gut in die Geschichte hinein finden. Einige Dialoge und Charaktere haben mich zum schmunzeln gebracht. Allerdings ist dies kein Buch welches einen vor Spannung durch die Seiten fliegen lässt. Spannung ist da kaum vorhanden. Aber jede Menge Intrigen und Machenschaften mit denen Hildegard und ihre Nonnen zu kämpfen haben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich dieses Buch als Krimi bezeichnen würde. Zwar wird eine Leiche gefunden und es klärt sich im Laufe der Geschichte alles auf aber für einen Krimi fehlten mir einige spannende Aspekte und Momente in denen ich mit rätseln konnte. Trotzdem hatte ich Spaß dieses Buch zu lesen. Zum Teil weil einige Dialoge schlagfertig waren und weil ich eine Weile das Mittelalter und den Ort der berühmten Hildegard von Bingen besuchen durfte.

