18. Mai
Gutes Buch mit Schwächen
Rating:3.5

Gutes Buch mit Schwächen

Jeffrey Deaver‘s „Nachtschrei“ ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Das Buch hat definitiv einige mitreißende Szenen, die den Leser auf Trab halten. Die Spannung hält sich jedoch nicht durchgehend und es gibt einige Längen, für die ich 1,5 Sterne abziehe. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere interessant und die Atmosphäre finster, was mir gut gefallen hat. Zusammengefasst: spannend, aber ein paar hundert Seiten weniger hätten es auch getan.

Nachtschrei
Nachtschreiby Jeffery DeaverBlanvalet
3. März
Rating:2

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Es ist schon nachvollziehbar, dass Herr Deaver sich eher auf das traditionelle Verlagswesen verlässt, weil seine Bücher mittlerweile ehrlich gesagt so vorhersehbar und gleichzeitig - nur um irgendwelche "Twists", die man ja als Leser eh von ihm erwartet, herbeizuführen - krude sind, dass er es ohne großes Verlagshaus und Werbekampagnen meiner Meinung nach nicht mehr zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad bringen würde. Er hat mal recht gute Bücher geschrieben - das ist mit einer der Gründe, weshalb ich es dann doch immer wieder versuche, aber ehrlich gesagt geht mir langsam die Geduld aus. Liegt möglicherweise auch daran, dass mir mittlerweile einfach die Zeit für solchen Mist fehlt. Schon allein, wenn man sich die Beschreibung der Protagonistin durchliest, weiß man, wie das Buch ausgehen wird, und es ist dann wirklich erschreckend überraschungsfrei, was Deaver da abliefert. Brynn - die Protagonistin - ist Deputy in irgendeinem Kuhkaff, hat aber natürlich trotzdem jeden Fortbildungs- und Überlebenskurs besucht, der ihr angeboten wurde (oder nicht). Das macht sie natürlich nicht, um Karriere zu machen, nein!, das macht sie aus privaten Gründen, die zunächst nur angedeutet, aber dann - es ist schließlich ein Deaver-Buch - doch noch komplett aufgelistet werden. Wäre es nicht so traurig, es wäre zum Lachen. Richtig störend ist an diesem Buch, dass es nicht nur die übliche Deaver-heile-Welt-wird-kurz-erschüttert-aber-am-Ende-ist-alles-wieder-gut-Geschichte erzählt, sondern dass es schlicht langatmig geraten ist. Es ist entsetzlich. Man wurstet sich als Leser durch eine vorhersehbare, viel zu ausführlich erzählte Geschichte, um dann am Ende mit einigen absurden "Twists" abgespeist zu werden, die vermutlich nur noch für Deaver selbst irgendwie spannend sind. So im Sinne von "Wie verarsche ich meine Leser denn diesmal?". Ich empfehle die frühen Deaver-Romane, die zwar auch nicht gerade überragend sind, aber doch wenigstens ein gutes Tempo an den Tag legen. Dieses Buch jedenfalls kann man sich getrost ersparen. Und wenn ich nicht so nostalgisch wäre, hätte ich dem Buch ehrlicherweise nur einen Stern gegeben.

Nachtschrei
Nachtschreiby Jeffery DeaverBlanvalet
8. Okt.
Rating:3

Das Buch hat mir wirklich gefallen....na ja bis das Ende kam. Denn das war alles andere als spannend, sondern viel viel zu langweilig. Das Buch hat wirklich spannend begonnen und konnte diese Spannung auch lange halten. Ich hatte am Ende noch auf einen kleinen "Finalen Kampf" zwischen dem Hauptcharakter und einem anderen Charakter gehofft, wurde aber bitter enttäuscht. Daher nur drei Sterne.

Nachtschrei
Nachtschreiby Jeffery DeaverBlanvalet
23. Sept.
Rating:4

Spannendes und tödliches Katz- und Mausspiel Inhalt: In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können … Jeffery Deaver hetzt die beiden Frauen erbarmungslos durch die nächtlichen Wälder Wisconsins. Die bedrohlichen Naturbeschreibungen und die ständige Flucht vor den Mördern ist spannend und weist immer neue Wendungen auf. Dabei gelingt es Deaver auch, die Beziehungen der Charaktere immer weiter zu entwickeln, so dass ein psychologisches Katz- und Mausspiel entsteht. Wer die Thriller von Deaver kennt, weiss aber, dass er sich nicht damit begnügt, sondern auf der Suche nach dem Motiv für den Doppelmord viele Spuren legt und mehr als einmal einen Twist in die Handlung einbaut, die oftmals überraschend einschlagen. So führen die Spuren zu den Gewerkschaften, zu Meth-Laboren und sogar bis in Brynns Privatleben. Deavers detaillierte Beschreibungen, seine zahlreichen Wendungen und gelungenen Charakterisierungen machen das Buch zu einem unterhaltsamen Vergnügen in üblicher Deaver-Art.

Nachtschrei
Nachtschreiby Jeffery DeaverBlanvalet