
„Das Herz des Mörders“ ist bereits der 17. Fall der Eve-Dallas-Reihe – und trotzdem funktioniert das Buch auch hervorragend, wenn man die vorherigen 16 Teile nicht gelesen hat. Genau das macht diesen Krimi so angenehm zugänglich: Man ist sofort mitten in der Geschichte und findet sich schnell in der Welt und den Figuren zurecht. Ach da wäre noch zu erwähnen dass es in der Zukunft im Jahr 2059 spielt, was man ab und an - an Begriffen und eingesetzter Technik bemerkt. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt die Spannung konstant hoch. Die Ermittlungen entwickeln sich Schritt für Schritt, und als Leser fiebert man permanent mit: Wer ist der Täter? Welche Spur führt wirklich weiter? Immer wieder gibt es Wendungen, die einen zweifeln lassen und dafür sorgen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Obwohl der Roman mit fast 600 Seiten ein echter Wälzer ist, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Die Handlung bleibt durchgehend packend, die Dynamik zwischen den Figuren ist lebendig und die Auflösung hält die Spannung bis zum Schluss. Ein fesselnder Krimi, der zeigt, dass man auch mitten in eine lange Reihe einsteigen kann – ohne etwas vom Lesevergnügen zu verlieren.





