Kommunikationssysteme lahm legen, indem man eine Polumkehr verursacht und damit eine ganze Menge Unannehmlichkeiten für Menschheit und Technik. – So können nur unmenschliche, macht- und geldgeile Typen denken, denen menschliches Leid komplett am Arsch vorbeigeht. Das Unterfangen zu verhindern, hat sich Kurt Austin auf die geschrieben und muss dabei wirklich eine Engelsgeduld aufwenden und am Ende doch eine Gegenmaschine erfinden.
Die Story an sich ist sehr interessant. Wie so eine Polumkehr erklärt wird, was dabei alles passiert und was es für Auswirkungen haben kann, ist hochgradig interessant. Besonders den Lavafluss unter den tecktonischen Platten der Kontinente hat bei mir hier ein wirklich bombastisches Bild ergeben. Trotzdem hatte ich es schwer, wirklich in die Handlung rein zu kommen. Eine Leseflaute hat mir das Leben schwer gemacht, die Tatsache, dass ich für 2025 mein Ziel erreicht hatte und andere Ablenkungen haben mächtig rein gehauen. – Das hat das Buch an sich nicht verdient, denn die Story selber ist eigentlich sehr interessant. Die vielen Namen haben mir so ziemlich das Leben schwer gemacht, aber ich bin dann dazu übergegangen, mir nur noch die wichtigen Personen auseinanderhalten zu wollen, und den Protagonisten kenne ich dann im 6. Band inzwischen auch ganz gut. – So bin ich dann auch irgendwann am Ende des Buches angekommen und konnte versuchen, eine Rezension zu schreiben. …
