Total unrealistisch, aber sympathische Protagonisten
Einfach alles an der Geschichte ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es fast schon weh tut. Das Luxus-Hotel, das nur über einen Weg erreichbar ist und dank Funkloch und Sabotage von der Außenwelt abgeschnitten ist. Der Blogger, der tagelang im Schrank wohnt und im entscheidenden Moment ein aufschlussreiches Video präsentiert. Beweise, die rein zufällig an der richtigen Stelle liegen. Aber trotzdem mochte ich dieses Buch sehr. Denn Agnes, Bernadette und ihre Mitstreiter sind dermaßen schräg und schrullig, dass es eine Freude ist, ihnen durch dieses Abenteuer zu folgen. Den ersten Teil dieser Serie habe ich (noch) nicht gelesen, braucht man aber auch nicht, um in die Geschichte rein zu kommen. Wer "Der Donnerstag-Mordclub" mag, kommt hier voll auf seine Kosten.








