Ein süßer Weihnachtsroman ohne große Höhen und Tiefen 😊
Ein süßes Buch mit spannender Entwicklung, die ich so nicht erwartet hätte!
Es ist ein schönes kleines Buch für zwischendurch und um nach großem Thrillerkonsum *husthust* einmal etwas runterzukommen. Als großer Katzenfan hätte ich mir jedoch noch ein paar mehr Absätze aus der Sicht von Kater Anton gewünscht! Diese Absätze waren mit Abstand die Besten 😊 hätte auch das komplettes Buch aus seiner Sicht sein können 😅

Eigentlich süß?!
Bei dieser Geschichte bin ich mir nicht sicher ob ich es weiter empfehlen würde. Einerseits ist der kleine Kater Anton total süß und ich liebe Katzen weswegen ich das Buch gekauft habe, aber auf der anderen Seite ist es nicht wirklich spannend. Es zieht sich sehr in die Länge aber dennoch ist auch nicht grundsätzlich schlecht. Band 2 lese ich trotzdem bald, mal schauen ob es mich mehr unterhält als Band 1.🐈⬛☺️📚
Meine Meinung Allgemein Mittelpunkt des Buches ist Kater Anton und mit diesem Fellknäuel beginnt man seine Reise durch ein weihnachtliches Abenteuer. Sofort im ersten Kapitel bekommt man Einblicke aus kätzischer Sicht. Wer da eine eigene hat, dem sind Schmunzler und Dejá-Vus aus dem eigenen Leben vorprogrammiert. Das erleichtert den Einsteig und schenkt ein Gefühl des Wohlfühlens. Während man von einem Ort, der alleine schon super schön ist, zu einer anderen schönen Kulisse reißt, bekommt man eine herzerwärmende Liebesgeschichte erzählt. Kater Anton und Frauchen müssen sich beide an ein neues Leben gewöhnen, doch dabei helfen ihnen Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen. Und wie sollte es anders sein in Frankreich: Gebäck steht da ganz oben im Programm. Selbst ohne Erwähnung des Landes wäre ich mir wohl des Ortes bewusst gewesen. Schon sehr früh passiert dann der spannende Fall. Sehr unerwartet. Die ganze Zeit versucht man heraus zu finden, wer denn dahinter steckt und am Ende war ich unzufrieden, da die Hinweise auf den Täter selbst für Rätselprofis wohl nur schwer zu entdecken sind. Charaktere Allen wohnte eine eigene Seele inne, die man im Buch herausspüren konnte. Die Gastfreundschaft der Bäckerin, die Liebe zwischen Ella und Xavier, die kleine Manon mit ihren Bürden in jungen Jahren, der ewige Kampf von Anton, damit er nicht verhungert .... Katze eben. Sie alle sind mir ans Herz gewachsen. Mit einer etwas undurchdringlichen Art bei einem Charakter, schafft die Autorin sogar eine falsche Fährte. Ich habe gelacht, gefühlt, gelebt. Die Handlungen und Denkweisen konnte ich nachvollziehen. Schreibstil & Sichtweise Malerisch beschreibt die Autorin ihre Umgebung und nimmt einen mit in eine winterliche Welt. Man bekommt sehr schnell dieses weihnachtliche Gefühl. Aus Antons Sichtweise gibt es immer herzlich zu lachen und allgemein kommt man rasch durchs Buch und möchte es gar nicht weglegen. Geschrieben wurde es in der dritten Person aus der Sicht von Kater Anton, Ella, Xavier und Manon. Cover & Titel Auf dem Cover erkennt man Kater Anton, etwas weit Weg von der Stadt. Für mich könnte es der Umzug bedeuten, aber auch seine Reise, um das Rätsel zu lösen. Sein Aussehen passt ziemlich gut zu der Beschreibung im Buch. Er schaut unschuldig aus und als würde er lächeln. Für mich sehr gelungen. Auch der Titel ist stimmig, doch was nun Antons Glück ist... Darüber möchte ich schweigen. Zitat "Sorgen gingen nicht weg, indem man nachts sinnlos durch die Gegend lief und anderen falsche Hoffnungen auf Futteraufnahme machte [...]." - Seite 162 Fazit Eine herzerwärmende, kleine Weihnachtsgeschichte, die einen an einen anderen Ort trägt, zum Lachen einlädt und eine spannende Story auf wenig Seiten bietet. Absolute Empfehlung!



