Das sechste Buch von Eis und Feuer ist das erste absolute Schwergewicht der Reihe mit seinen 780 Seiten. Und die haben es absolut in sich: zwei tödliche Hochzeiten und die Schlacht an der Mauer. Gerade diese zwei Hochzeiten verändern den Lauf der Geschichte von Westeros und beenden den Krieg der Fünf Könige auf grausamste Art und Weise. Dieses sechste Buch ist mit Abstand mein absolutes Lieblingsteil aus dieser Reihe. Als ich es damals zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich es wortwörtlich nicht mehr aus der Hand nehmen und habe die letzten dreihundert Seiten an einem Stück gelesen mit einem Epilog, der es in sich hat. George R.R. Martin in Bestform.
6 von 10
Nun habe ich den 6. Teil beendet. Ich muss sagen mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet und es war mein erstersmal das ich sage „Ok, Krass“. Ich bin sehr gespannt was Petyr Baelish (auch Kleinfinger genannt) für einen Plan verfolgt und wie es mit Arya weiter geht. Auch Jon Schnee hat eine sehr starke Wendung hingelegt und die Mauer allgemein interessiert mich sehr. Mal Schauen wie es alles endet und wann die Mutter der Drachen in Westeros eintrifft!
Gut!
Es sind jetzt ziemlich viele gestorben aus den letzten Büchern. Das Ende war etwas wunderlich. Mal gespannt was als nächstes kommt in Band 7.
Das Spiel um Throne geht in eine neue Runde
Es ist einfach erstaunlich wie gut Martin die Welt um westeros beschreibt. Man verliert sich in den Details und der Liebe, die im Buch stecken und will es gar nicht mehr weglegen. Einfach ein weiterer Teil, der unfassbar gut ist und mit unvorhergesehenen Wendungen auftrumpft. Bereit für das nächste Buch!
Einfach der absolute Wahnsinn 🔥
Für mich Stand jetzt der absolute Peak der Reihe. Es passiert so viel und man kommt gar nicht dazu es weglegen zu wollen. Wenn es möglich wäre würde ich 12/5 Sternen geben ❤️🔥
Nach sechs Bänden in der komplexen Welt von Westeros und Essos fühlt man sich den Figuren beinahe vertraut, als würde man sie seit Jahren kennen. Man hat sie in Gedanken geordnet – in Kategorien von Gut und Böse, Berechenbar und Rätselhaft. Doch mit dem sechsten Teil wird dieses mühsam errichtete System in seinen Grundfesten erschüttert. George R. R. Martin gelingt es, das scheinbar Vertraute radikal zu hinterfragen. Entscheidungen werden getroffen, die man nicht kommen sieht, und Handlungen entfalten sich, die jede Erwartung ins Gegenteil verkehren. Das sorgt nicht nur für Überraschung, sondern zwingt einen, die Figuren und ihre Motive völlig neu zu betrachten. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht den Band so fesselnd. Man liest nicht nur weiter, um zu erfahren, was passiert, sondern auch, warum es geschieht – und ob man selbst die Welt dieses Epos je wirklich verstanden hat. Das Buch bricht Gewohnheiten auf, zwingt zur Neubewertung und entfacht so eine neue, vielleicht noch stärkere Spannung als zuvor. Wer dachte, er hätte in dieser Geschichte „den Durchblick“, wird hier eines Besseren belehrt. Und genau das ist die große Stärke dieses Bandes: Er beweist, dass die Welt von Das Lied von Eis und Feuer niemals stillsteht – und dass kein Leser sich zu sicher fühlen sollte.

🐉 Episch, komplex und voller Intrigen
„Die Königin der Drachen“ besticht mit Martins gewohnt detailreichem Erzählstil, faszinierenden Figuren und einem Netz aus Intrigen, das einen von Anfang an fesselt. Die Handlung ist vielschichtig und baut eine dichte, spannende Atmosphäre auf. An manchen Stellen verlangen die detailreichen Beschreibungen etwas Geduld, doch sie tragen gleichzeitig zur einzigartigen Tiefe der Geschichte bei.
Es ist schwer zu glauben, dass diese Geschichte immer noch an Tempo und Härte zulegen kann – aber genau das passiert hier. Während sich die Schachfiguren in Westeros und jenseits des Meeres neu sortieren, wird klar: Niemand ist sicher, und Vertrauen ist längst zur Währung der Naiven geworden. Manche Charaktere, die man schon lange begleitet, verändern sich spürbar – manche in Richtung Reife, andere eher in Richtung Wahnsinn. Einige Entscheidungen lassen einen wütend zurück, andere tun weh, obwohl man sie versteht. Gerade auf den letzten Seiten wird man mit einem Twist konfrontiert, der einem wirklich den Magen umdreht – so konsequent wie bitter. Die Kämpfe um Macht und Einfluss werden härter. Alte Loyalitäten brechen, neue Allianzen entstehen – oft aus purer Not heraus. Und über allem hängt ein Gefühl der Ungewissheit: Wer spielt hier eigentlich noch nach irgendeiner Regel? Die Welt wird brutaler, die Fronten verschwimmen. Manche Figuren überraschen, andere enttäuschen. Doch eines bleibt: Man will unbedingt weiterlesen. Weil man wissen muss, wie es weitergeht – selbst wenn man gleichzeitig Angst davor hat.
Das beste Buch, das ich bis jetzt gelesen habe!
Dieser Teil hat mir sooo gut gefallen, dass ich es nicht rechtfertigen könnte keine 5 Sterne zu geben. Es kann daran liegen, dass ich zum ersten mal in dieser Reihe Details erst lese, bevor ich sie in der Serie gesehen habe. Kann ich nur empfehlen :) Desweiteren: toller Spannungsbogen, hübsch geformte Figuren. Ich würde am liebsten sofort den nächsten Teil lesen.
Hat sich etwas gezogen aber trotzdem sehr gut .Vor allem das Ende war sehr spannend

5 🌟 Eidbewahrerin hatte sie es genannt. Nun, Eide mögen Worte sein, aber Worte haben Macht. - Eine packende Fortsetzung
Martin überzeugt erneut mit komplexen Charakteren, überraschenden Wendungen und einer unerbittlichen Darstellung seiner Welt. Ein fesselnder Abschnitt der Saga, der die dramatischen Ereignisse vorantreibt und mich in seinen Bann hält. Die politischen Intrigen in Königsmund spitzen sich zu, während Daenerys an Macht gewinnt und ihre Drachen immer gefährlicher werden. Das Schicksal der Stark-Kinder bleibt düster und ungewiss.
Bis jetzt das Beste Buch der Reihe
In diesem Teil sind mit die spannendsten Kapitel der Reihe und diese sind um einiges besser als in der Serie -Rote Hochzeit , Kampf um die schwarze Festung etc. Ich bin sehr gespannt , wie es mit Zombie Cathlyn weiter geht 😄
Diese Bücher zu lesen ist mittlerweile wie nach Hause kommen für mich. Und auch wenn dieser Teil blutiger und tödlicher war als alle Teile davor hab ich es voll und ganz genießen können. Freue much auf Band 7.
Das war wirklich außergewöhnlich gut
Durchgehend spannend. Sehr emotional. Absolut detailliert . Das war für mich wieder ein richtig gutes lese Erlebnis. Freu mich sehr auf die folgenden Bände.
Einfach großartig! So viele Erzählstränge werden detailliert beschrieben, Spannung in jedem Kapitel und hier sind auch Tränen geflossen!
Ein absolutes Muss
grandios
ich glaube, es verwundert keinen mehr, dass die "das lied von eis und feuer"-bücher 5 sterne von mir erhalten. auch bei dem sechsten teil gab es eigentlich nichts auszusetzen, epischer hätte das ganze nicht sein können. natürlich wusste ich als fan der serie schon von sowohl der roten, als auch der violetten hochzeit, deshalb war das kein großer schock mehr für mich. aber gerade jetzt, da das "hinter mir liegt", bin ich umso gespannter auf die folgenden bücher. ich bin an dem punkt, an dem die serie angefangen hat, sich von den büchern zu lösen, ergo habe ich keine ahnung, in welche richtung das ganze sich ab jetzt entwickelt. allein der epilog mit lady stoneheart's erstem auftritt macht lust, die weitere geschichte zu erfahren. es bleibt spannend!
Nach sechs Bänden denke ich, habe ich meinen liebsten gefunden. Zumindest kam ich hier aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Höhepunkt folgt auf Höhepunkt und mehr als einmal wurde ich von den Ereignissen überrascht, wenn nicht gar überrannt. Auch finde ich Jamies Entwicklung immer interessant und hier bin ich seiner Linie sehr gespannt gefolgt. Wird er vielleicht sogar noch eine Lieblingsfigur? Auf jeden Fall hat er eine enorme Veränderung durchgemacht, was ihn in meinen Augen zu einem Charakter macht, von dem ich mir noch einiges erhoffe. Mal sehen, wie lange er noch durchhält. Ich bin sehr positiv überrascht von diesem Buch, was ich in dem Ausmasse nicht erwartet habe. Also ja, definitiv mein bisheriger Liebling.
Es ist ganz schoen schwer Reviews zu den einzelnen Bänden zu schreiben. Für mich ist es eine zusammenhängende Geschichte die fließend weiter geht - ohne diese Typischen Aufbauten. Demnach gibt es nun wieder nur ein paar SPOILER Gedanken: Wir habens Geschafft: in Band 6 ist es endlich vorbei mit Joffrey - und es fand die Szene statt die ich in der Serie so eckelhaft fand: der zweite Götter Kampf um des Gnoms Lebens - zwischen Oberyn Martell und Ser Gregor Clegane. Im Buch wars aber nur halb so schlimm (ich hatte trotzdem ständig die schrecklichen Szenen aus der Serie im Kopf 🥲) In der Serie findet das ganze übrigens in der vierten Staffel statt. Ansonsten war Aryas Reise ganz interessant, Bei John Snow wars eher weniger Spannend, Daenerys hatte jetzt auch nicht meine Lieblingsszenen. Interessant war das Sansa und Tyriond Hochzeit doch etwas anders dargestellt und erklärt wurden, das fand ich echt besser wie in der Serie dargestellt und das Geschwisterverhältnis von Jaime und Cersei ist auch etwas abgewandelt worden. Da gibt es doch einige Feinheiten die in den Büchern besser rüberkommen. Und natürlich Tommen! Den find ich als kleinen, dicklichen Jungen der komplett instrumentalisiert und manipuliert wird auch passender umgesetzt. In der Serie war er ja tatsächlich eine bessere Version von Joffrey. (Und auch hier ist das Vater-Sohn verhältnis wieder ein ganz anderes im Buch!) Kurze: Es tauchen immer wieder kleine feine Unterschiede auf und es lohnt sich aufjedenfall auch die Bücher zu hören bzw zu lesen. Va weil sie auch toll gesprochen werden! :-)

Eine wunderbare Reihe. Jedes Buch bis jetzt war spitze.
Dies war bis jetzt der spannendste Band der Reihe. Es fanden einfach so viele Schlüsselereignisse statt und Details aus vorherigen Bänden ergaben plötzlich Sinn. Alles in allem eine sehr gelungene Fortsetzung. Bin gespannt wie es weiter geht
Diese Reihe wird von Buch zu Buch immer besser so das man einfach nicht mehr aufhören kann 😊
Lords gehen…
…und Ladies kehren zurück, während andere heiraten oder beschließen, das Beste aus ihrer Lage zu machen!
Absolutes Meisterwerk.
Stell dir vor, du wirst mit feinsten Weintrauben aus der Provinz gefüttert. An einen Marterpfahl gebunden. Mit nassen Birkenzweigen ausgepeitscht. Zärtlich in Gesicht und Armen eingecremt, damit du ja keinen Sonnenbrand bekommst. 4x täglich mit dem harten Kanten eines Vollkornbrots beworfen. Abends liebevoll auf die Stirn geküsst. Ungefähr S O fühlt sich der 6. Band "Lied von Eis und Feuer" an. Ein Wechselbad aus Schmunzeln, Schmerz und Rage. Aber ich kann's Martin nicht verübeln, ich war nie so gehyped auf den nächsten Teil wie nach dieser erbarmungslos guten Narrative. 10/10, absolutes Meisterwerk.
Das bisher beste Buch der Reihe!
Das Buch war bisher mit Abstand das beste Buch dieser Reihe. Hier ist endlich wieder richtig viel spannendes passiert! Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die einzelnen „Storys“ bekommen wieder mehr Schwung und verknüpfen sich.
Der Krieg der Fünf Könige endet mit tödlichen Hochzeiten und Westeros liegt in Schutt und Asche. George R. R. Martin in Höchstform.
Schwacher Anfang.
Ich hab's gewusst, ich wusste dass mit ihr... Mann, wieso?? *grml*

Also das Ende fand ich echt richtig gut. Bin sehr gespannt was Jon aus der Nachtwache macht ☺️
Eine wahnsinnige Fortsetzung der vorherigen Teile, die sich an Spannung kaum überbieten lässt!
Wer bereits die vorherigen Teile der Saga kennt, weiß, dass jedes Detail an seinem Platz ist, jede Szene spannend und jede Handlung einen Sinn ergibt. Mit diesem Buch übertrifft sich George R. R. Martin jedoch wieder selbst. Die Figuren, die mich bereits in den vorherigen Teilen immer wieder überrascht haben, lassen auch hier nicht zu wünschen übrig. Selbst aus den Figuren, von denen man meinte, bereits alles wichtige zu wissen, quetscht Martin noch ein wenig mehr Tiefe, Hintergrund und Intention heraus. Es muss sicherlich nicht erwähnt werden, wie viel geballte Spannung in diesem Buch vereint ist. Unerwartete Todesszenen mit ungeahnten Konsequenzen, Verbrüderungen und Aufstiege. Nicht zu letzt die Enden der einzelnen Handlungsstränge für dieses Buch sind ideal getroffen und zerren spannungsmäßig an den Nerven des Lesers. Die Lust dazu, direkt den siebten Band in die Hand zu nehmen, ist somit definitiv gegeben und es fällt schwer zu glauben, dass sich Martin nochmal übertreffen kann. Warten wir es ab!
Auch dieser Band war wirklich wieder absolute Spitzenklasse! Leider kann man ja immer nie sonderlich viel zu den einzelnen Bänden der Reihe sagen, ohne alle vorherigen zu Spoilern. Das einzige, was mich hier aber doch gestört hat, (kleiner Spoiler Alarm!!!) war die Tatsache, dass hier so, so viele Hauptcharaktere gestorben sind. Außerdem hatte ich ein Herz für Dany‘s alten Bären und bin sehr traurig über das Geschehene
Die Welt von Eis und Feuer ist auch hier nicht schwarz oder weiß, hell oder dunkel - zumindest noch nicht. Was das Buch (oder die Buchreihe) überragend macht ist, wie die bunten Facetten aller Charaktere erzählt werden. Selbst die vermeintlich Guten haben ihre Tadel und Makel, selbst die vermeintlich Schlechten haben ihre Beweggründe und Vergangenheiten. Dazu kommt, dass die Unvorhersehbarkeit der Ereignisse Ausmaße annimmt, die ich (überhaupt irgendjemand?) nicht für möglich gehalten habe. Eine spannende Geschichte zu erzählen, bei der man das Buch nicht weglegen kann, haben schon viele Autoren geschafft. Aber eine Geschichte zu erzählen, bei der man das Buch weglegen muss, weil der Schock so tief sitzt und das Herz so pocht, dass man Pause davon braucht, scheint mir um einiges schwieriger zu sein. George Martin hat es aber geschafft - bei mir und wahrscheinlich bei vielen anderen auch. Bestes Buch der Reihe bisher.
5 stars because it has been the best book in the series so far. The plot was great, the writing as well and ooooh that ending. I really hope that the show will pick it up somehow :D Off to Nr. 8/4!
Beste Fantasy-Saga, die ich je gelesen habe! Unglaublich. ❤️❤️
Eigentlich hätte ich es nach den letzten fünf Büchern wissen müssen, dass der Titel des Buches - in diesem Fall "Die Königin der Drachen" - kein Garant dafür ist, dass wirklich die Drachenkönigin im Mittelpunkt steht, aber da Daenerys Targaryen eine meiner Lieblingsfiguren der Reihe ist, hatte ich dieses Mal zumindest auf mehr als drei Kapitel ihrer Geschichte gehofft - wurde aber leider enttäuscht. Völlig egal an welchem Ort oder welche Person im Mittelpunkt steht: Band sechs der "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe ist vollgestopft mit epischen Szenen und Dialogen und wurde zu meinem bisherigen Lieblingsband dieser Fantasy Saga. Durch Arya, die immer noch eine Geisel von Lord Beric Dondarrion und seinen Geächteten ist, haben wir im letzten Band einen weiteren Roten Priester kennen gelernt: Thoros aus Myr, der Beric mehr als einmal von den Toten zurückgeholt hat und einen ganz anderen Eindruck von R'hllor, dem Herrn des Lichts, vermittelt, als Melisandre an der Seite von Stannis Baratheon. Auch wenn sie und Thoros den selben Gott haben, sind sie so unterschiedlich, dass man eigentlich meinen sollte, sie würden auf verschiedenen Seiten stehen. Wahrscheinlich liegt es einfach nur an Thoros gütmütiger Art, während Melisandre eher kalt und skrupellos erscheint. Gendry ist von den Rittern ohne Banner begeistert und sieht eine Chance für das Richtige einzustehen, also bietet er Lord Beric seine Schmiedekünste an, was Arya wütend macht. Heiße Pastete hat sie schon verlassen und nun will auch Gendry von ihr weg. Aryas Kapitel waren immer interessant, weil sie nie an einem Ort war und überall ungesehen mithören konnte, was große Lords planten und wie sie über bestrittende Kämpfe berichteten. Und auch Arya selbst als Person ist interessant, die mit ihren neun Jahren völlig alleine in einer gnadenlosen Welt ist und sich dennoch immer durchzusetzen weiß. Ihre Kapitel und die ihrer älteren Schwester Sansa sind wie Tag und Nacht - genau wie die Schwestern selbst. Während sich Sansa ohne große Gegenwehr mit Tyrion Lennister verheiraten lässt und immer noch ihrem Traum-Leben hinterher weint, weiß Arya sich zu verteidigen und ist bereit zu töten. Beide Schwestern passen sich an. Auch Jon ist anpassungsfähig und folgsam, aber auch wieder auf eine andere Art, denn obwohl er bereit ist alles zu tun um das Vertrauen der Wildlinge zu erlangen, argiert er nach seinem eigenen Moral Kompass, der dem seines Vaters Ned Stark, sehr ähnelt. Seine Auseinandersetzungen mit Ygritte zeigen deutlich wie unterschiedlich die Wildlinge in ihrem Denken sind und ich finde das hat GRRM sehr faszinierend gemacht, denn als Leser sich für eine Seite zu entscheiden, ist unmöglich. Beide Parteien können recht haben: Die Brüder der Nachtwache, die von brutalen Wildlingen warnen und deren Erzählungen bestimmt auf einige Wildlinge zutreffen. Aber auch die Wildlinge haben ihre Gründe, wenn man sieht, wie Ygritte es beschreibt: "Die Götter haben die Erde für alle gemacht, damit die Menschen sie miteinander teilen. Dann jedoch kamen die Könige mit ihren Kronen und stählernen Schwertern und haben alles für sich beansprucht. Meine Bäume, haben sie gesagt, Ihr dürft die Äpfel nicht essen. Mein Bach, Ihr dürft hier nicht fischen. Mein Wald, Ihr dürft hier nicht jagen. Meine Erde, mein Wasser, meine Burg, meine Tochter, lasst die Finger davon, oder ich schlage Euch die Hände ab, aber vielleicht, wenn Ihr das Knie vor mir beugt, lasse ich Euch ein wenig daran schnuppern." Jon Schnee ist genau der richtige Charakter um diese zwei Denkweisen zu vereinen und sein Mut, sein schnelles Denken und sein Wille in schwierigen Zeiten voran zu gehen, ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Charakter - auch wenn mir seine Gutherzigkeit manchmal ein wenig zu dick aufgetragen wurde und ich mich deshalb nie so ganz mit ihm anfreunden konnte. Tyrion Lennister ist da eher nach meinem Geschmack, den man etwas schwerer einschätzen kann und der sich so in seinen Sarkasmus gekleidet hat, das man meinen könnte es sei sein einzigster Selbstschutz. Und bei all den Ereignissen, die in diesem Band passieren, kann man ihm das eigentlich nicht vorwerfen. Sein Vater sieht in ihm den Mörder seiner Frau und hat ihm schon einige schwere Lektionen erteilt. Seine Schwester hat ihm nie den Tod ihrer Mutter verziehen und ergreift jede Gelegenheit um ihn fertig zu machen. Das Gemeine Volk lacht über den Gnom. Nur sein Bruder Jaime ist freundlich und nicht so voreingenommen um Tyrion vorschnell zu verurteilen, was für ein paar tolle Momente zwischen zwei Brüdern reicht, bis Jaime - der sich scheinbar stark verändert hat und auf "Wiedergutmachungstour" ist - eine schwere Last gesteht. Jaime Lennister ist der beste Charakter dieses Buches, mit den meisten Geistern, die ihn antreiben etwas zu verändern und dem Leser weitere Geständnisse machen, die ein Bild eines fünfzehnjährigen Jaime zeichnen, der aus eigensinnigen Gründen der Königsgarde beigetreten ist und der erst viel zu spät bemerkte, dass er Aerys Targaryens Trumpf gegen Tywin Lennister war. Die Rückblicke auf Aerys' Herrschaft und Roberts Rebellion sind fast schon geizig und doch eine große Bereicherung für die Geschichte und das Verständnis des Lesers für gewisse Charaktere. Doch nun, achtzehn Jahre später, ist Jaime selbst Lord Kommandant der Königsgarde und als einarmiger Krüppel muss er einen Weg finden sich anzupassen. Seine ungleiche Allianz mit Brienne von Tarth auf dem Weg nach Königsmund hat ihn geprägt, daran besteht kein Zweifel. Als hätten sie sich gegenseitig die Ecken und Kanten geschliffen. Eine weitere Bereicherung für die Geschichte ist die Ankunft von Prinz Oberyn Martell aus Dorne und seinem Gefolge am Ende des letzten Bandes, der bereits viel Chaos und böses Blut versprach, da die Martells und die Tyrells aus Rosengarten Feinde sind. Doch durch Margaerys bevorstehende Hochzeit mit Joffrey und das Prinzessin Myrcella in Sonnsperr ist und dort einem Dornischen versprochen wurde, soll beide Häuser gleichermaßen zu Verbündeten der Krone machen. Oberyn Martell, der auch als Rote Viper bekannt ist und Schuld sein soll, dass der Erbe Rosengartens ein Krüppel geworden ist, kommt aber nicht wegen der Hochzeit, sondern weil er auch nach sechzehn Jahren noch Gerechtigkeit für seine Schwester Elia - Prinz Rhaegar Targaryens Gemahlin - sucht, die zusammen mit ihren Kindern Aegon und Rhaenys einen brutalen Tod starb. Über Rhaegar erfährt der Leser auch mehr durch Erzählungen von Arstan Weißbart, der an Daenerys Targaryens Seite steht, die zusammen mit Ser Jorah Mormont, ihrem kleinen Khalasar und den befreiten Unbefleckten von Astapor nach Yunkai reisen um weitere Befreiungen der Sklaven zu erreichen. Sie trifft sich mit Söldneranführern und Sklavenhändlern und schwört sich selbst jeden Sklaven zu befreien. Einer von drei Anführern der Sturmkrähen - Daario Naharis - bringt ihr schließlich die Köpfe der zwei anderen Anführer und legt ihr seine Armee zu füßen, was zu Spannungen zwischen Dany und Jorah führt, der scheinbar bereit ist jeden Mann durch Misstrauen von ihr fernzuhalten. Doch bald muss Dany feststellen, dass sie nicht nur einen Spion in ihren Reihen hat, sondern zwei, die sich in ihrem Anreiz jedoch völlig unterscheiden. Verrat begleitet auch Catelyn Stark, die durch die Befreiung Jaimes und der daraus resultierenden Revolte enger Verbündeter, immer noch unter schwerer Anspannung steht. Und Robb, der Walder Frey persönlich seine Entschuldigung über sein gebrochenes Versprechen vortragen soll, macht es seiner Mutter noch schwerer, in dem er ihr mitteilt, dass er plant Jon Schnee als seinen vorläufigen Erben einzusetzen, bis er eigene Söhne hat. In "Die Königin der Drachen" gibt es drei große Ereignisse, die ich nicht spoilern möchte, aber die Art und Weise wie diese Geschehnisse abwechselnd durch Catelyn und Arya erzählt werden, die nicht einmal wissen wie nahe sie einander sind. Und der Leser später durch Sansa und Tyrion wie ein Detektiv der Brotkrumenspur folgen kann, die ein gewisser Dolch aus Band eins verstreut hat und ein weiteres Großereignis aus verschiedenen Richtungen ausleuchtet. Auch die Mauer, um die sich sonst kein König geschert hat, ist Schauplatz einer Schlacht mit völlig unerwartetem Ausgang und der Ankunft eines Heers, der über die Zukunft völlig neu entscheiden kann. George R.R. Martin konnte mich bereits durch seinen Schreibstil im ersten Band davon überzeugen, dass mich der Fantasy Anteil des Buches durchhalten lässt auch den Ritterkram zu lesen, von dem ich kein großer Fan bin und auch wenn in Band sechs einige Schlachten gleichzeitig statt finden und sich Kampfgeschehen detailiert über einige Seiten strecken, kam mein Lesefluss nie so ins stocken wie in den vorangegangen Büchern. Da ich die Bücher erst nach der TV Serie gelesen habe, gab es einige Schreckmomente, wo sich eine bestimmte Handlung ankündigte und ich all meinen Mut zusammen nehmen musste, um herauszufinden, was von diesen Ereignissen auch in dem Buch vorkommt und als ich die schlimmsten Stellen geschockt hinter mir gelassen habe, musste ich ein wenig grinsen, denn GRRM beweist in dem Moment, dass er geschickt um die eigentlichen Szenen herum erzählen kann und der größte Horror mehr dahinter lauert welcher dahergelaufene Charakter mit ausgeschmücktem Wahnsinn und sehr wahrscheinlich zusätzlichen Details, die nie stattgefunden haben, von dem Event erzählt. Einige Male kam Frust darüber auf, dass man als Leser über gewisse Schicksale bereits Bescheid wusste, während es für die Charaktere neu war und man ihnen am liebsten durch die Seiten "Achtung, Verrat!" entgegen schreien möchte, letztendlich aber nur hilflos weiterlesen muss und auf das Beste hofft. Manche Kapitel enden mit nervenaufreibenden Cliffhangern und es dauert hunderte Seiten, bis man durch eine erzählte Geschichte - meist durch einen Unbeteiligten Dritten - erfährt, was passiert ist, bzw. sein könnte, denn die meisten Geschichten sind schon durch so viele Ohren und Mündern gegangen, dass man deren kompletten Wahrheitsgehalt anzweifeln sollte. Bei einer so gewaltigen Geschichte wie dieser, ist es leicht zu vergessen, dass sich manche Charaktere noch nie begegnet sind und nur durch Erzählungen voneinander gehört haben - wenn überhaupt. In diesem Buch treffen sich Bran und Samwell Tarly und als Leser weiß man einfach, dass sie sich vertrauen können, doch diese muss sich erst erarbeitet oder durch eine überzeugende Geschichte eines gemeinsamen Freundes verdient werden. Und all dies sind die Gründe dafür, warum "Die Königin der Drachen" sich meiner Meinung nach von den ersten fünf Bänden abhebt. Natürlich auch, weil nun viel mehr passiert und man als Leser nicht mehr mit farbenfrohen Details über Kleidung und Essen zugetextet wird. Endlich geht es um etwas, die Handlungen werden greifbarer. Fazit: Das Buch ist nichts für jemanden, der Verrat, und den damit verbundenden Spott, hasst. Und auch wenn ich mich dazu zähle, habe ich "Die Königin der Drachen" geliebt. Es war genau das richtige Tempo an Ereignissen, wo sich eins nach dem anderen selbst übertroffen hat. Gerade wenn ich dachte, schlimmer kann es nicht kommen, wurde ich eines besseren belehrt. George R.R. Martins Welt der Magie ist in Band sechs eine Selbstverständlichkeit geworden und auch wenn man - gerade aus Brans Kapiteln - Geschichten über alte Feinde und uralte Magie so erzählt bekommt, als würde man nachts an einem Lagerfeuer sitzen, wird immer deutlicher wie viel Wahrheit in diesen alten Legenden stecken könnte. Es ist die Rede von viel Heldenmut und harten Strafen der Götter. Auch wenn es immer noch jede Menge Charaktere an verschiedenen Orten gibt, entsteht so langsam der Eindruck, dass sich Personen immer näher kommen und aus mehreren Schlachten eine Große wird. Dieses Buch war in meinen Augen das brutalste und trotzdem ehrlichste - auch wenn ironischerweise sehr viel Verrat vorkommt, doch dieser ist so offen ausgelegt, dass man als Leser ziemlich gut einschätzen kann, welcher Charaktere am besten an den Galgen gehört. Der Epilog schickt noch einmal einen letzten, gewaltigen, unerwarteten Schock durch das Leserherz und gibt das beste Versprechen, was man als Leser einer Reihe bekommen kann: Im nächsten Buch geht es gewaltig weiter...
Gefangen
In einer tollen Geschichte. Und ich liebe jeden Protagonisten auch wenn er böse 😈 ist. Der schreibstiel ist einfach grandios. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil
bis jetzt der allerbeste teil gewesen!!!
Das war der beste Teil bisher. Es passiert so viel spannendes!
In diesem Band sehr viele Wendungen passiert. Besonders das Ende hat mich sehr überrascht und ich kann es kaum erwarten mit dem nächsten Band anzufangen.
Alter! Alter, Alter...
WOAAAAHHH!! Bester Band
Grandios geschrieben, absolut empfehlenswert für Fans der Reihe! Vor allem das Ende überrascht sehr
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Eine ausführliche Rezension findet ihr auf meinem Blog, schaut doch gerne mal dort vorbei: https://booksinside-de.blogspot.com/2018/09/das-lied-von-eis-und-feuer-06.html
Ich will ja nicht zuviel verraten, aber das war der bisher beste Teil..... Wahnsinn was alles passiert. Ein must-read ;)
Ein absolutes Highlight von Buch. Ich liebe diese Bücher einfach! Die einzelnen Handlungsstränge sind genial aufgebaut, die Charaktere teilweise völlig unberechenbar. Ich liebe das. Eine ausführliche Rezension wird es auf meinem Blog geben: https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/
Ein toller 6 Band der Game of Thrones Reihe. Spannung bis zur letzten Seite!
Zu viele Arya/Jon/Sam-Kapitel, dafür waren alle anderen Figuren sehr stark. Die Produzenten der Serie haben allein mit diesem Teil die komplette 3. und 4. Staffel ausgefüllt. Bin gespannt, wie es weitergeht. :) Der Epilog! Woah, Gänsehaut!

















































