Einige Passagen ziehen sich etwas, insgesamt aber auch ein tolles Buch über eine abenteuerliche Reise quer durch die lebensfeindliche Umgebung Australiens. Aber man merkt, dass die Reihe im Mittelteil etwas durchhängt. Ich hoffe die letzten Bücher werden wieder etwas spannender.
Der Spannungsbogen war für mich irgendwie etwas weniger da als in den vorherigen Bänden, aber ich habs trotzdem sehr gerne gelesen
Langweilig
Der Handlungsort in diesem Buch ist Australien - ein weitgehend unbesiedeltes Land, welches nur eine englische Kolonie, Sydney, vorzuweisen hat. Abgesehen von Ränkespielen in der örtlichen Regierung, die man aufgrund ihrer weiten Entfernung zu England schon vor Laurences und Temeraires Ankunft durch Rebellen ersetzt hat, ist es dort ausgesprochen langweilig. Deswegen begeben sich die beiden in Begleitung von Iskierka und einem neu geschlüpften Drachen mit seinem unangenehmen Kapitän auf eine Expedition in die Wüste. Ich muss schon sagen, dafür, dass außer Herumfliegen und Suchen den Großteil vom Buch eigentlich gar nichts passiert ist, war ich echt die ganze Zeit begeistert dabei. Ich selber war noch nie in Australien, stelle mir aber die Landschaft sehr faszinierend vor. Das hat auch Temeraire zu der Ansicht verleitet, sie seien mitten in der Wüste in die Unterwelt gestolpert. Es gibt unbekannte Gefahren und fremde Vegetation und natürlich so einiges Abenteuer unterwegs. Dazu erlebt man das Schlüpfen von zwei neuen Drachen mit, was immer wieder spannend ist. Direkt in ihren ersten Momenten kann man schon die Persönlichkeit der Drachen erkennen und das ist immer wieder witzig! (Vor allem, wenn sie sich selber benennen und ein gewisser Drache seinen Namen und Kapitän nach Reichtum und Rang wählt - der hat seine Prioritäten sofort im Griff). Das ganze politische Problem am Ende des Buches hat mich dann auch weniger berührt, weil ich zusammen mit Temeraire nicht so ganz gecheckt habe, wie das jetzt mit dem Handel übersee so läuft, aber da kann man Laurence bestimmt vertrauen, dass er weiß, was zu tun ist. Das Ende war auf jeden Fall sehr interessant und ich bin fließend dazu übergegangen, das nächste Buch sofort zu beginnen!



