Große Fantasywelt mit starken Figuren, vielen Intrigen und genug Sog, dass ich weiterlesen möchte.
„Die Herren von Winterfell“ war für mich ein Buch, bei dem ich zwischendurch nicht immer sicher war, ob ich die Reihe wirklich weiterlesen möchte. Einige Kapitel haben mich sehr gefesselt, andere waren für mich etwas schwerer zugänglich, weil die Welt, die Häuser und die vielen Figuren erst einmal sortiert werden wollen. Je weiter ich gelesen habe, desto besser habe ich aber verstanden, wie groß und durchdacht diese Fantasywelt angelegt ist. Besonders hilfreich fand ich am Ende die Übersicht über die Häuser und Königslande. Im Nachhinein hätte ich sie sogar gerne schon früher als Nachschlagewerk genutzt. Gut gefallen haben mir die vielen Intrigen, die unterschiedlichen Charaktere und dass die Fantasy-Elemente für mich noch greifbar bleiben. Manche Figuren fand ich richtig stark, andere richtig fies – und genau das macht neugierig darauf, wie es weitergeht. Das Ende wirkt nicht wie ein klassischer Abschluss, sondern eher wie der Auftakt zu einer viel größeren Geschichte. Das war für mich erst etwas ungewohnt, passt aber zur Art der Reihe. Voll überzeugt hat mich nicht alles, aber neugierig bin ich definitiv geworden. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen, brauche dazwischen aber erst einmal ein anderes Buch.





























































