Wieder sehr empfehlenswert, toller Schreibstil mit spannenden Wendungen.
Geschmeichelt 3 Sterne. Über viele Seiten war ich völlig verwirrt wegen der Perspektivwechsel. Die Figuren blieben seltsam blass und das Ende konnte auch nix retten

War ein gutes Buch. Bischern verwirrt war ich zwischendurch was die ganzen Namen angeht aber die Story war lesenswert.
Solider Abschluss der Reihe
Auch den 3. Band der Elin-Warner-Reihe habe ich nun gelesen und er hat für mich zumindest zu einem "versöhnlichen" Abschluss mit der Protagonistin geführt. Erneut empfinde ich die geschaffene Atmosphäre als Stärke der Autorin. Die Landschaft Portugals ist bildhaft beschrieben. Mit diesem lebendigen Setting unterscheidet sich "Die Wildnis" auch von seinen Vorgängern: weg von der Abgeschlossenheit eines durch Unwetter beengt wirkenden Hotels hin zur Weite der Landschaft. Für mich spiegelt sich hierin auch die Weiterentwicklung der Figur Elin Warner, die sich aus den Fängen ihrer (im wesentlichen eines Kindheitstraumas entspringenden) Selbstzweifel und Ängste zu befreien beginnt. Die Annäherung zu ihrem Bruder Isaac, mit dem sie die Reise unternimmt, steht hierfür und ist authentisch dargestellt. Gleichwohl hätte ich mir diese persönliche Entwicklung dynamischer über die 3 Bände verteilt gewünscht. Der Thriller lebt von zwei Zeitsträngen. Sarah Pearse stellt der bislang alleinigen Hauptfigur Elin mit Kier eine zweite Protagonistin zur Seite, zu der ich eine Verbindung aufbauen konnte. Für mich, die ich mit Elin in den beiden vorangegangenen Bänden nicht recht warm geworden bin, eine gelungene Entscheidung. Die Gegenwart wird dabei aus Sicht von Elin erzählt, die Vergangenheit aus dem Blickwinkel der verschwundenen Kier. Durch den Perspektivenwechsel gelingt - wenngleich mit einigen Längen - ein gleichmäßiger unterschwelliger Spannungsaufbau. Der im Mittelpunkt stehende Beziehungskonflikt, der den Thriller trägt, ist greifbar. Im Zusammenspiel mit den sich aufbauenden Erkenntnissen zur Verschlossenheit der Charaktere des in der Nähe befindlichen Camps, die Teil der Suche nach Kier werden, gelingt es Sarah Pearse, das Thema Manipulation, Kontrolle und physische wie psychische Gewalt im häuslichen Umfeld dramaturgisch gekonnt umzusetzen und die Wirkungen dieser auf die Betroffen darzustellen ohne zu überspitzen. Wenig glaubhaft empfinde ich allerdings den Plottwist um Elins Partner Steed, der aus dem 2. Band der Reihe schon bekannt ist. Diese konstruierte Wendung trägt weder zur Spannung bei noch kann ich einen tieferen Sinn für die Entwicklung der Story oder Charaktere erkennen. Was Sarah Pearse hiermit bewirken wollte, erschließt sich mir leider nicht. Ich gebe das Buch weiter und hoffe in der Diskussion mit meiner Schwester schlauer zu werden. 😉

In der Mitte total spannend!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war zwar nicht ganz einfach in die Geschichte reinzukommen, aber in der Mitte konnte ich gar nicht mehr aufhören! Übrigens kann man es meiner Meinung nach auch unabhängig der anderen Bände lesen, so habe ich es aus Versehen gemacht!

Lesenswert, wenn z.T. auch etwas konstruiert
Was für ein Buch, was für eine Herangehensweise an ein so brisantes Thema! Die Wildnis von @sarahpearseauthor vom Goldmann Verlag ⭐️⭐️⭐️⭐️ Der Klappentext wird der Story meiner Meinung nach nicht ganz gerecht, hat mich aber auf jeden Fall dazu gebracht, es zu lesen. 📖 Ich habe es die letzten Tage mehr oder weniger verschlungen und auch wenn manche Wendungen etwas konstruiert erscheinen, ist es alles in allem ein gutes Buch.

Ein Thriller, der Spannung verspricht, aber über Logik stolpert Kurze Zusammenfassung: In »Die Wildnis« von Sarah Pearse reist eine Frau in ein abgelegenes Naturreservat. Eigentlich sucht sie dort Ruhe und Abstand. Doch schnell zeigt sich, dass der Ort mehr Geheimnisse birgt, als es zunächst scheint.
Sarah Pearse setzt erneut auf eine Mischung aus Naturkulisse und psychologischem Krimi. Die Sprache ist klar und gut verständlich. Der Übersetzer Thomas Bauer hat hier solide Arbeit geleistet. Die Kapitel enden meist mit Cliffhangern, was grundsätzlich für Tempo sorgt. Man liest also durchaus zügig weiter, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Genau hier liegt jedoch auch ein Problem des Romans. Manche dieser Cliffhanger wirken konstruiert. Man merkt mitunter deutlich, dass die Autorin einen Spannungsmoment erzwingen möchte. Das funktioniert nicht immer. Einige Übergänge fühlen sich eher nach Technik als nach natürlicher Entwicklung der Handlung an. Positiv fällt auf, dass die verschiedenen Handlungsstränge grundsätzlich gut miteinander harmonieren. Auch Nebenfiguren bekommen Hintergrund und eigene Motive. Dadurch entsteht zunächst der Eindruck eines sorgfältig aufgebauten Geflechts aus Beziehungen und Geheimnissen. Leider leidet der Roman an mehreren deutlichen Plotproblemen. An einigen Stellen wirkt die Geschichte schlicht unlogisch. Ein Beispiel ist eine Festplatte, die plötzlich hinter einem Reifen gefunden wird. Das erscheint eher wie ein nachträglich platzierter Hinweis als wie ein glaubwürdiger Zufall. Noch schwieriger wird es bei einer Figur aus der Polizei, die ihren Namen ändert und sich dann einfach in einer anderen Abteilung bewirbt. Das wirkt eher wie eine absurde Drehbuchidee als wie reale Polizeiarbeit. Auch eine Szene mit einem Reisepass bleibt irritierend. Ein Dokument wird durchsucht, doch ein entscheidender Flyer fällt erst beim zweiten Blick heraus. Solche Momente reißen einen immer wieder aus der Geschichte. Diese Ungereimtheiten haben mir persönlich das Lesen deutlich erschwert. Spannung entsteht zwar, aber sie wird immer wieder durch logische Brüche unterbrochen. Am Ende bleibt daher der Eindruck eines Thrillers mit guter Grundidee, der jedoch an seiner eigenen Konstruktion scheitert. Fazit: »Die Wildnis« ist flott geschrieben und lässt sich leicht lesen. Wer gern atmosphärische Thriller mit mehreren Perspektiven liest, wird hier einige interessante Ansätze finden. Für mich überwiegen jedoch die Schwächen im Plot. Zu viele Entscheidungen der Figuren wirken konstruiert oder unglaubwürdig. Deshalb bleibt am Ende eine eher durchschnittliche Lektüre.

Ich hätte mich vorher besser informieren sollen. Es ist nämlich der dritte Teil der Elin-Warner-Reihe und Band 2 habe ich tatsächlich nicht gelesen, daher hat mir erwas Vorwissen gefehlt. Band 1 mochte ich schon nicht besonders, Band 2 habe ich gar nicht gelesen und ehrlich gesagt habe ich vermutlich auch nichts verpasst. Entsprechend schwer fiel mir der Einstieg hier. Die Figuren konnten mich nicht packen und die Spannung blieb für mich leider aus. Ich glaube, die Reihe und ich, das wird einfach nichts mehr. Wer die vorherigen Teile liebt, wird hier sicher mehr Freude haben – für mich war es leider nicht das Richtige. Weitere Teile/Bücher der Autorin werde ich definitiv nicht mehr lesen, da ich einfach mit den Geschichten der Autorin nicht warm werde.
Am Anfang dachte ich, das wird richtig gut. Da es mich an eine Netflix Doku erinnert hat. Aber das war leider nichts für mich und mit einem Thriller hat es auch nichts zu tun.
Wenn aus einer Reise eine Gefahr wird
Zunächst muss ich einfach das wunderschöne Cover hervorheben. Besonders der Farbschnitt mit den Van hat mich sofort begeistert ,so etwas sieht man bei Thrillern wirklich selten. Das ist ein echter Hingucker und macht richtig Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Auch das Frontcover strahlt eine spürbare Spannung aus und genau die liefert die Geschichte dann auch. Am Anfang habe ich mich ehrlich gefragt, wie aus einer Vanlife-Story ein Thriller werden soll. Doch die Autorin hat mich ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Die Spannung baut sich nach und nach auf und entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Der Plottwist am Ende hat mir besonders gut gefallen. Ich hatte zwar eine Ahnung und lag mit einem Teil meiner Vermutung auch nicht ganz falsch, aber wie sich am Ende alles zusammengefügt hat, hat mich trotzdem überrascht. Genau solche Wendungen liebe ich. Bis auf ein paar kleine Stellen, die sich in der Mitte etwas gezogen haben, ließ sich das Buch wirklich sehr gut lesen. Besonders überzeugt haben mich die tiefgründigen Protagonisten. Sie wirkten überhaupt nicht oberflächlich, sondern sehr vielschichtig und authentisch man konnte richtig mit ihnen mitfühlen. Insgesamt ein spannender Thriller, der mich positiv überrascht hat.

𝙍𝙚𝙯𝙚𝙣𝙨𝙞𝙤𝙣 𝙯𝙪 "𝘿𝙞𝙚 𝙒𝙞𝙡𝙙𝙣𝙞𝙨" 𝙫𝙤𝙣 𝙎𝙖𝙧𝙖𝙝 𝙋𝙚𝙖𝙧𝙨𝙚 Die Wildnis Portugals wirkt wie der perfekte Ort, um zur Ruhe zu kommen – oder um spurlos zu verschwinden. Detective Elin Warner reist in einen abgelegenen Nationalpark, um sich nach belastenden Ereignissen eine Auszeit zu gönnen. Doch die erhoffte Erholung bleibt aus, denn im Park wird eine Backpackerin vermisst. Als Elin von dem Fall erfährt und auf eine mysteriöse Landkarte stößt, die die junge Frau zurückgelassen hat, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Erzählt wird aus zwei Perspektiven – aus der von Elin und aus der von Kier – und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Von Beginn an zog sich die Story, echte Spannung kam lange Zeit nicht auf. Statt eines packenden Thrillers fühlte sich vieles eher nach einem Beziehungsdrama an, besonders die Kapitel aus Kiers Sicht hatten für mich deutliche Längen. Die Passagen aus Elins Perspektive waren stellenweise interessanter und etwas spannender, konnten das Gesamtbild aber nicht vollständig retten. Erst gegen Ende zog die Spannung leicht an, für meinen Geschmack jedoch zu spät. Die knapp 470 Seiten hätten der Geschichte meiner Meinung nach nicht unbedingt gutgetan. Ohne vier Stunden Wartezimmer-Romantik wäre ich vermutlich kaum vorangekommen 😅 Sehr gefallen hat mir allerdings den Schreibstil von Sarah Pearse: locker, gut lesbar und mit kurzen Kapiteln, die grundsätzlich zum Weiterlesen einladen. Auch die Beschreibungen der Landschaft waren atmosphärisch und sehr eindrucksvoll geschildert und haben die Wildnis Portugals lebendig werden lassen. Alles in allem war Die Wildnis leider nicht mein Fall. Dennoch ist es kein schlechtes Buch – nur eines, das meine Erwartungen an einen spannenden Thriller nicht erfüllen konnte.
Ich muss dir ehrlich sagen: Ich habe dieses Buch angefangen mit dem festen Gefühl, ich weiß, worauf das hier hinausläuft. Schon nach wenigen Seiten dachte ich wirklich, ich hätte das Puzzle verstanden. Und dann kam dieses leise, unangenehme Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Dass Menschen lügen. Dass Aussagen nicht zusammenpassen. Dass ich plötzlich den falschen Dingen misstraue – und den falschen glaube. Was mich dabei total beeindruckt hat, war der Schreibstil. Du liest zwei Handlungsstränge, die erst komplett getrennt wirken und sich dann langsam, fast unbemerkt, aufeinander zubewegen. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl: Hier ist nichts zufällig. Und dieser Moment, in dem plötzlich alles zusammenläuft, war für mich so ein richtiges Ah… okay. Jetzt verstehe ich es. Auch die Figuren haben mich überrascht. Nicht klischeehaft, nicht überzeichnet, sondern so, dass du ihnen wirklich glaubst – selbst dann noch, wenn du ihnen längst nicht mehr traust. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich den Überblick verloren habe. Nicht, weil es schlecht erzählt ist, sondern weil ich bewusst in die Irre geführt werde. Ich habe meine eigenen Gedanken ständig korrigiert und meine ersten Urteile komplett über Bord geworfen. Und am Ende war da vor allem eines: Erleichterung. Dieses richtige Ausatmen, wenn du endlich verstehst, was hier eigentlich erzählt wurde. Und diese leise Hoffnung, dass nach all dem Dunklen ein gutes Ende möglich ist. Fazit: Kein Buch, das du einfach wegliest. Sondern eines, das dich leise verwirrt, lange beschäftigt und noch im Kopf bleibt, wenn du es längst zugeklappt hast.
Super spannendes Buch! Ich war völlig mit dabei und konnte es kaum weg legen. Schön geschrieben, lohnt sich auf jeden Fall
Sensibles Thema gut verpackt
Die Geschichte wirkt Anfangs durch die Zeitsprünge etwas durcheinander, was sich aber mit der Zeit gibt. Man schwankt immer wieder mit einer Lösung bis am Ende tatsächlich die Aufklärung erfolgt.
Naja! Ich fand es leider teilweise recht zäh und langgezogen! Also 100 Seiten weniger hätten es auch getan. Vor allem für dieses Ende und was letztendlich dabei raus kam, so einen Aufriss... Das hätte man doch bestimmt auch irgendwie schneller und leichter lösen können 🤔🧐🤷🏻♀️.
Band 3 der Reihe um „Elin Warner“
Habe mir „Die Wildnis“ in der Bücherei ausgeliehen und wusste nicht, dass es der 3. Band um Elin Warner ist. Die Vorgänger liegen tatsächlich auf meinem SuB. Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Auch wenn ich die Vorgänger nicht gelesen habe, wurde ich gut abgeholt und die Wichtigsten Infos wurden erzählt. Die Story ist teilweise wirklich zäh und langatmig - habe mich gerade zum Schluss hin mehrfach dabei erwischt, wie ich geschaut habe, wieviele Seiten es noch sind. Bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich die beiden Vorgänger noch lese, nachdem mich dieser 3. Teil nicht abgeholt hat. Zum Inhalt: Sie wollte allein sein. Doch das ist sie nicht ... Atemberaubende Berge, unberührte Wälder, die Stille der Natur. Detective Elin Warner unternimmt einen Hiking-Trip in einen portugiesischen Nationalpark, um sich in der Einsamkeit von den schrecklichen Ereignissen der letzten Zeit zu erholen. Es ist ein Ort zum Auftanken. Oder um spurlos zu verschwinden. Denn in dem Park wird eine Backpackerin vermisst. Als Elin von dem Fall erfährt und eine mysteriöse Landkarte entdeckt, die die junge Frau zurückließ, geht sie auf die Suche. Doch in der Gemeinschaft aus Fremden im abgelegenen Camp des Parks stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Fieberhaft versucht Elin, die Hinweise zu entschlüsseln und die Vermisste zu finden. Doch schon bald wird die Wildnis zur tödlichen Bedrohung und Elin zur Gejagten …
Fesselnd
Dran bleiben
Der dritte Band der Reihe um Detective Elin Warner war über fünfzig Prozent eher gemächlich erzählt und vermutete wenig Thrill und Überraschung. Es laß sich irgendwie vorhersagbar. In der Mitte des Romans gibt es dann ein Wechsel zum Positiven und eine Lösung, die viele moralische Fragen aufwirft. Besonders gut ist, dass Elin über die drei Bände für mich eine echte Entwicklung vollführt. Einziger Negativpunkt: Das Setting portugiesischer Nationalpark war für mich null greifbar. Das hätte auch jeder andere Park irgendwo in der Welt sein können. Trotzdem werde ich weiter lesen. Kurze Kapitel, oft leichte Cliffhanger am Ende der Kapitel und wechselnde Erzählweisen lassen einen schnell durch das Buch kommen.
Und hiermit endet der dritte und letzte Fall der britischen Ermittlerin - diesmal in einem portugiesischen Nationalpark. Eigentlich wollte Elin mit ihrem Bruder Issac nur eine Pause machen, um sich von ihren letzten Fällen zu erholen, doch wie sich herausstellt, handelte es sich dabei nur um einen Vorwand ihres Bruders, der seinem Freund Penn versprochen hat, seine verschwundene Schwester Kier zu finden, die hier zuletzt lebend gesehen wurde. Und bald merkt Elin, dass hinter dem Vermisstenfall mehr steckt, als sie ursprünglich angenommen hatte. Von „Sanatorium“, „Retreat“ und „Wildnis“ hat mich dieses emotional am meisten mitgenommen. Die Grausamkeit in diesem Buch war, wie realitätsnah es ist. Man konnte durch Rückblicke in das Leben der Vermissten Kier einblicken und das war schön öfters harter Tabak - es geht um häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und ungesunde, emotionale Abhängigkeit. Auch, wenn es an bestimmten Abschnitten ein wenig langatmig war, fand ich das Buch überwiegend sehr spannend - aber auch absolut irreführend. Ich hatte viele Theorien, warum Kier verschwunden ist, und doch habe ich bis zum Ende nicht kommen sehen, was das Camp von Einsiedlern, die behauptet haben, Kier nicht gut gekannt zu haben, obwohl alles auf das Gegenteil hindeutet, mit ihrem Verschwinden zu tun hat. Zwischendurch kommen mehr Informationen ans Licht, welche die Gedanken hin und her schweifen lassen. War es doch der Ex, Zeph? Handelt es sich bei dem Camp um eine Sekte? Was verheimlichen sie noch? Wie … es verschwinden dort regelmäßig Menschen? Hängen die Falle zusammen? Und … was zur Hölle war das mit der ANDEREN EX von Zeph? Was zur Hölle ist mit Kier passiert? Diese Frage sorgte tatsächlich für einige schlaflose Nächte bei mir. Selbst, wenn es gut war, dass die Fragen der vergangenen Teile endlich aufgegriffen wurden, fand ich die Auflösung, wer in den vergangenen Teilen hinter Elin her war, absolut an den Haaren herbeigezogen. Der Band hat einen Charakter, den ich absolut gern mochte, absolut verschandelt - es hat sich angefühlt, als wollte man mit Biegen und Brechen die Teile miteinander verbinden, was der Geschichte meiner Meinung nach geschadet hat. Das Ende war zu gleichen Teilen logisch, aber auch unlogisch. Die Auflösung passte absolut zu den Ermittlungsergebnissen, der rote Faden führte nachvollziehbar zum Schuldigen, doch der endgültige Ausgang? Zum Kopfschütteln - denn das passte überhaupt nicht zu dem Charakter. (Szene im Krankenhaus, mehr verrate ich nicht.)
Teil 3 und starkes Ende der Reihe
Ehrlich gesagt, hat mich Teil 2 nicht ganz so abgeholt, aber jetzt gab es wieder einen Fall für Elin, der mich das Buch hat kaum weglegen lassen. In Portugal versucht sie zusammen mit ihrem Bruder, wieder Kontakt aufzunehmen und zusammenzuwachsen, doch was die beiden erleben, ist Spannung pur!
Leider völlig an den Haaren herbeigezogen.
Von den drei Bänden, hat mir dieser am besten gefallen. Es gab einen durchgehenden Spannungsbogen, der zwar nicht hoch aber vorhanden war. Die Protagonistin ist sympathisch, das Setting hat gepasst.
Eher enttäuschend Der dritte Band um Elin Warner und für mich der schwächste. Es ist recht langatmig, Spannung will nicht so richtig aufkommen und auch die Personen konnten mich nicht wirklich überzeugen.

3. Teil der Reihe ❗️ Enthält eventuell Spoiler ❗️ ...................................................... ➡️ Inhalt: Um sich nach den Strapazen ihres letzten Falls zu erholen, reist Polizistin Elin Warner gemeinsam mit ihrem Bruder Isaak in den Portugiesichen Nationalpark. Doch Isaak hat sie auch aus einem anderen Grund an diesen Ort geführt. Er möchte nach Hinweisen suchen, die das plötzliche Verschwinden von Kier, der Zwillingsschwester von Isaaks Freund Penn, erklären. Im Nationalpark treffen sie auf eine kleine geheimnisvolle Gruppe Dauercamper, bei denen Kier wohl einige Zeit dazugehörte. Schnell wird klar, dass diese Leute etwas zu verbergen haben. Die Suche nach Kier scheint aussichtslos, wird verzwickter und gefährlicher & wirft immer mehr Fragen auf. ➡️ Meinung: Der Schreibstil ist wieder angenehm flüssig, die Kapitel kurz und knackig. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, jeweils abwechselnd aus Kiers und aus Elins Sicht. Sarah Pearse schafft es von Anfang an eine geheimnisvolle und angespannte Atmosphäre aufzubauen. Die Personen sind teils sehr undurchsichtig, und ganz besonders Zeph, Kiers damaliger Freund, hinterlässt ein ungutes Gefühl beim Leser. Während wir Isaak und Elin bei ihren Ermittlungen begleiten, erfahren wir in Kiers Kapiteln nach und nach mehr über die Vergangenheit von Penn & seiner Zwillingsschwester, Kiers toxische Beziehung zu Zeph, was geschehen ist, und was es mit der unnahbaren kleinen Campervangruppe auf sich hat. ➡️ Fazit: Obwohl es relativ ruhig erzählt wird, konnte mich das Buch dank der unterschwelligen Spannung gut unterhalten. Allerdings konnte ich manche Handlungen & Erklärungen nicht wirklich nachvollziehen, insbesondere zum Ende hin. Kam Kier nicht einmal auf die Idee, dass sich ihr Bruder massive Sorgen macht, und dass sie sich eventuell mal bei ihm melden könnte, sobald sie dazu in der Lage war? Der Plottwist mit Penn hat mich zwar überrascht, ließ mich jedoch zweifelnd und skeptisch zurück. ⭐️⭐️⭐️,5/5

Eigentlich wollte sie sich eine Auszeit nehmen. Nach den strapazierenden Fällen der letzten Jahre, reist Elin Warner zusammen mit ihrem Bruder Isaac nach Portugal zum campen. Draußen in der Abgeschiedenheit glaubt sie, zur Ruhe zu kommen. Doch Isaac erhält von einem Freund die Bitte, nach seiner verschwundenen Schwester zu suchen. Das Setting hat mir hier besonders gut gefallen, denn die endlose Weite und die Beklommenheit waren für mich deutlich zu spüren. Allerdings hatte ich bereits zu Beginn kleine Schwierigkeiten am Geschehen dran zu bleiben. Die Perspektiven wechseln nach jedem Kapitel zwischen Elin und Kier. Aber irgendwie bin ich mit allen Charakteren nicht so wirklich warm geworden. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas entscheidendes zu verpassen, wenn ich das Buch jetzt unterbrechen oder endgültig zur Seite legen würde. Das war ein bisschen schade. Es hatte für mich nicht den Sog, der in den anderen Bänden deutlicher zu spüren war. Dafür wurde ein über zwei Bände aufgezogenes "Mysterium" aufgedeckt. Elin wurde nämlich bereits in Band 1 und 2 von einem Unbekannten verfolgt. Er hatte sie immer im Auge und schien ihr immer einen Schritt voraus zu sein. Dieses Geheimnis wurde gelüftet. Es wurde auch ganz interessant gelöst. Dennoch blieb es für mich ein wenig unübersichtlich, weil auch viele Personen und Namen zur Sprache kamen. Spannung kam erst relativ spät auf.
Wow, war wie jeder Teil eine spannende Story, würde mich freuen wenn es noch einen Teil geben würde. Eventuell Rückkehr in den Polizeidienst oder was es für Elin sonst noch für Herausforderungen geben könnte.
Das Cover ist jetzt nicht ganz mein Fall, passt aber zu den klassischer Thriller Aufmachung. Ich fand aber bereits die beiden ersten Bände der Reihe richtig gut. Der Klappentext klang auch hier wieder sehr spannend. Elin ist nicht mehr bei der Polizei und mit ihrem Bruder unterwegs, zur Selbstfindung und Beziehungsaufbau. Aber das Verbrechen verfolgt sie. Ich hatte tatsächlich anderes erwartet, wurde doch immer angeteasert das Gefahr Richtung Elin lauert. Deswegen war ich von der Offenbarung doch recht enttäuscht. Auch bin ich schlecht ins Buch reingekommen und auch die Charaktere haben nachgelassen. Ich hätte mir da mehr Thrillerelemente gewünscht. So plätscherte das Buch so vor sich hin ohne große Spannung. Für mich persönlich der schwächste Band der Reihe.
Etwas besser als die Vorgänger. Allerdings Vorhersehbar.
Spannung in der portugiesischen Wildnis – aber mit Anlauf
✨ Tropes: 🌲 Isolation in der Wildnis 🕵️♀️ Traumatisierte Ermittlerin 🗺️ Vermisstenfall ⛺ Fremde mit Geheimnissen 💀 Jäger & Gejagte Ich habe leider nur schwer in das Buch gefunden. Der Einstieg war zäh und die Handlung kam für meinen Geschmack etwas langsam in Gang. Aber das Setting in der portugiesischen Wildnis ist wirklich stark: dicht, bedrohlich und atmosphärisch. Erst im letzten Drittel wurde es richtig spannend, da hat mich die Geschichte dann doch noch gepackt. Ein solider Thriller mit viel Atmosphäre, aber ohne ganz große Überraschungen. 3⭐️
Die Wildnis
Hab viel übersprungen weil es zeitweise wirklich sehr langweilig war. Eine Zeit lang konnte ich nur die Dialoge lesen und es hat gereicht. Aber ich muss sagen das Buch hat viel mit meinem Kopf gemacht. Aber nicht auf die Weise wie ein Thriller sondern eher wie ein Spiegel. Die Art wie über Zeph als Partner, als so einen Narzissten gesprochen wurde fand ich krass. Das hat in mir leider viel getriggert. Wie er nach außen hin als liebender Partner wahrgenommen wurde und im stillen kam sein wahres ich raus. Das wurde sehr gut rübergebracht.
Also… Thriller? Sorry, aber nein. 🚫 Für mich war das ein Roman mit ein bisschen Krimi-Beilage, aber kein einziger Nervenkitzel, keine Gänsehaut, kein Blut, kein „Oh mein Gott“-Moment. Stattdessen ging’s vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen, Familiendramen und viel Camp-Atmosphäre – was als Roman vielleicht sogar funktioniert hätte, aber als Thriller schlicht Etikettenschwindel ist. Die zwei Zeitstränge (Elin in der Gegenwart, Kier in der Vergangenheit) waren zwar solide aufgebaut, aber die Spannung blieb fast immer auf Sparflamme. Das Setting rund um ein abgelegenes Camp/Nationalpark hatte durchaus Potenzial 🌲, aber so richtig packend wurde es nie. Die Auflösung am Ende? Okay, aber blass. Mein Problem: ich wollte Nervenkitzel, Dunkelheit, Thriller-Vibes – bekommen habe ich Beziehungsgepäck, 2 Protas mit zerrütteten Familienverhältnissen und Wanderausflüge mit gebrochenen Rippen. 🤷♀️ Fazit: Schön geschriebener Roman, aber als Thriller eine glatte Fehlbesetzung.
Ich fand die Geschichte super, leicht zu lesen auch wenn es in zwei verschiedenen Zeitebenen klar verständlich. Diese starken Frauen haben mich definitiv mitgerissen. Sehr empfehlenswert, auch wenn man die vorderen Bände nicht gelesen hat.
Schon von Beginn an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen – ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist modern und flüssig, die Handlung so lebendig und detailliert beschrieben, dass man direkt in die Geschichte eintaucht. Die Charaktere sind vielschichtig: sehr verschieden und doch in mancher Hinsicht ähnlich. Besonders beeindruckt haben mich die beiden Frauenfiguren Elin und Kier. Sie strahlen Stärke aus und zeigen zugleich eine berührende Sensibilität, die sie auf besondere Weise miteinander verbindet. Obwohl sie die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, hatte ich das Gefühl, dass sie sich sehr nahe sind. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt – das ist klar strukturiert und man findet sich schnell wieder in der jeweiligen Atmosphäre zurecht. Der Thriller ist spannend aufgebaut und so geschickt geschrieben, dass man beim Lesen immer wieder ins Zweifeln gerät: Verdächtigt man vielleicht doch die falsche Person? Diese ständige Unsicherheit macht das Buch besonders fesselnd. Die Darstellung von Gewalt gegen Frauen hat mich sehr bewegt. Gerade weil es sich um ein aktuelles und wichtiges Thema handelt, wurde es auf eindrucksvolle Weise in die Handlung eingebettet – intensiv, aber nie übertrieben. Ein durchweg spannendes und zugleich tiefgründiges Buch, das man auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände lesen kann.

Spannend!
„Die Wildnis“ hat mich sofort gepackt! Spannend, ohne unnötigen Schnickschnack, und mit einem Setting, das mal was anderes ist. Der Schreibstil ist super angenehm, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt nicht nur einen Plottwist. Optisch auch ein Highlight: hochwertiger Einband, schönes Design, macht sich auch im Regal gut. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel vorweg nehmen, nur dass ich es auf jeden Fall empfehle auch wenn man die anderen Teile nicht gelesen hat! :-)
Lässt sich Dank kurzer Kapitel gut lesen und schnell lesen, man ist auch immer neugierig wies weitergeht, aber übermäßig spannend ist es nicht. Das Ende war jetzt nicht ganz mein Fall, ist aber Geschmackssache.
In dem dritten Band um Detective Enlin Warner entführt einen die Autorin in einen portugiesischen Nationalpark. Ein wirklich tolles Setting, bei dem fast Urlaubsstimmung aufkommen könnte. Trotz, dass Pearse nicht zu sehr ins Detail hinein geht, schafft sie es, die Ortschaften im Buch toll zu beschreiben, aber auch so, dass die eigene Fantasie ihren Spielraum bekommt. Der Einstieg in das Buch fiel mir zuerst etwas schwer, doch dann war ich mitten drin. Die Autorin nutzt eine interessante Erzählweise: Aktuelle Ermittlung und Rückblenden aus Kier’s Perspektive. Wobei der Fokus vorerst bei der Vergangenheit liegt. Wer hier also einen rasanten Thriller sucht, wird nicht fündig. Dafür bekommt man aber einen mit psychologischer Tiefe. Die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Enlin und ihrem Bruder Isaac wirkt authentisch und nachvollziehbar. Nicht ganz nachvollziehbar finde ich Enlins Verhalten am Ende des Buches bezüglich einer anderen Person. Das Ganze wirkte auf mich etwas zu schnell abgehandelt und nicht ganz aufschlussreich. Dennoch zieht einen das Buch definitiv in den Bann, trotz dass die Spannung sich erst gegen Ende zeigt. Die Autorin hat mit dem Buch Raum geschaffen für ein wichtiges Thema, aber auch die Sehnsucht geweckt, selbst einfach mal mit dem Campervan in die Wildnis zu fahren.
Hat mich nicht zu 100% abgeholt
Die ersten 300 Seiten waren für mich eher anstrengend als spannend, da ich den Wechsel zwischen Kier und Elin nicht sehr gemocht habe. Die Geschichte von Koer war mir persönlich zu weit ausgeschweift und daher irgendwie nervig mit der Zeit. Man hätte das ganze locker kürzer fassen können. Als es irgendwann nur noch Kapitel mit Elins Sichtweise gab wurde es aber schlagartig besser und spannender. Das war auch der Punkt, an dem ich das Buch sehr schnell beendet habe. Ich habe mir vom Plottwist und vom Ende allerdings auch mehr erwartet, das fand ich bei den Vorgängern viel besser. Ich habe viel erwartet und wurde dieses Mal leider eher enttäuscht, aber trotzdem finde ich die Reihe gut und empfehlenswert. Definitiv handelt es sich aber beim dritten Band um den schwächsten Teil.
Ein Thriller ist es jetzt nicht, eher ein Krimi. Die Landschaft war so toll beschrieben, dass ich jetzt auch in einem Nationalpark campen will 😉 Zum Schluß haben sich die Wendungen nur so überschlagen und am Ende wurde es ganz schön emotional. Ein toller Abschluss der Reihe 👍

Die Wildnis ist mein zweites Buch von Sarah Pears. Rein optisch gefällt es mir wirklich gut und auch der Farbschnitt ist passend zum Thema gestaltet - ähnlich wie bei den beiden Vorgängern der „Ein Fall für Elin Warner“ - Reihe. Der Einstieg ins Buch ist mir doch recht gut gelungen. Ein sanfter Einstieg ohne viel TamTam. Kurze Kapitel und die Erzählweise wechselt zwischen Elin und Kier mit einem Zeitsprung von 3 Jahren. Kier steht doch irgendwie im Vordergrund und der Fokus liegt für mich eher mehr auf der Vergangenheit als auf der Gegenwart. Daher war die Spannung doch eher weniger gegeben. Erst zum Ende hin nimmt es an Fahrt auf als die Gegenwart mehr und mehr präsent wird. Die Protagonisten waren für mich etwas schwierig, ich bin nicht so richtig warm geworden mit ihnen. Das ist mitunter einer der Gründe warum ich so lange gebraucht habe um das Buch zu beenden. Was wiederum positiv ist, ist das Setting. Portugal als solches wird wirklich toll dargestellt. Die einzelnen Handlungsorte laden zum verweilen ein (unter anderen Umständen). Für mich ist es vorerst das letzte Buch der Autorin, da ich auch hier, ähnlich wie bei „Das Sanatorium“ so meine Problemchen hatte. Für Die Wildnis gibt es 3 von 5 📚 Büchern
Die Ermittlern Elin fährt mit Ihrem Bruder Isaac in eine National Park in Portugal. Was eigentlich als erholsame Auszeit geplant war, endet in einem Fall. Die Schwester eines Freundes ist genau an diesem Ort verschwunden... Der Band hat mit leider nicht so gut gefallen wie seine Vorgänger, für mich war einfach zu wenig Spannung vorhanden. Ich mochte die Kapitel Sichtweisen Wechsel aber das Ende konnte mich leider nicht überraschen.
Pageturner
In ihrem dritten Fall ist Detective Elin Warner gemeinsam mit ihrem Bruder gerade auf einem Hiking-Trip in Portugal, um nach den Erlebnissen ihres letzten Falls Ruhe zu finden und Kraft zu tanken. Doch als Elin erfährt, dass eine Camperin in dem Nationalpark verschwunden ist und ihr Bruder von einem Freund gebeten wurde, nach ihr Ausschau zu halten, wird sie in den Fall hineingezogen. Sie entdeckt eine Landkarte, die von der jungen Frau stammt und viele Fragen aufwirft. Ganz in der Nähe ihrer Unterkunft gibt es ein abgelegenes Camp mit einer kleinen verschworenen Gemeinschaft, die sich wenig kooperativ Elin und ihrem Bruder gegenüber verhalten. Elin sucht häufig den Rat ihres Kollegen, der relativ neu im Team ist und mit dem sie sich nachdem sie ihren Partner verlassen hat, angefreundet hat. Er unterstützt sie in ihren Recherchen und hat auch stets ein offenes Ohr für Elin. Doch bald werden Elin und ihr Bruder Isaac zu Verfolgten und müssen um ihr Leben fürchten. Dieser dritte und leider auch letzte Teil der Reihe um Elin Warner trägt den Untertitel „Sie wollte allein sein. Doch das ist sie nicht….“, der sowohl für Elin als auch für die verschwundene Kier steht. Aus Sicht der beiden Frauen im Wechsel nimmt der Thriller schon ab der ersten Seite so rasant Fahrt auf, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Psychologisch raffiniert komponiert, höchst spannend und Einblicke in menschliche Abgründe gebend, verwebt Sarah Pearse hier Komponenten eines Spannungsromans mit Thrillereffekt.

Ach was soll ich sagen, am besten hat mir das Buch das Sanatorium gefallen. Aber das wahr bis jetzt auch das einzige Buch der Autorin, die Retreat und die Wildnis haben mir leider so gar nicht gefallen. Es kam einfach keine Spannung auf , die ganze Namen sowie auch die verschiedene Zeitsprünge haben mich sehr verwirrt. Leider muss ich sagen das die Schreibweise mich überhaupt nicht packen konnte , es war für mich einfach nicht spannend, habe mich hier gelangweilt.
Hmm, das Buch war ok, aber meines Erachtens kein Thriller. Es war gut zu lesen, der. Inhalt gut verständlich, auch wenn man (wie ich), die beiden Vorgänger nicht gelesen hat. Mir hat ein wenig die Action gefehlt.

Bester Band der Reihe – voller Spannung, Wendungen und Gänsehaut!
„Die Wildnis“ ist der dritte Band der Reihe um Elin Warner von Sarah Pearse – und was soll ich sagen: Es ist bisher ganz klar der beste Teil der Serie! 🕵🏼♂️ Sarah Pearse gelingt es in diesem Band noch eindrucksvoller, die Leser:innen komplett in die Geschichte eintauchen zu lassen. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel, und besonders die letzten Sätze am Ende jedes Kapitels haben mir regelmäßig eine Gänsehaut verpasst. 🤩 Vor allem der atmosphärische Schreibstil macht dieses Buch zu einem echten Highlight – ganz abgesehen von den zahlreichen überraschenden Wendungen! Die Handlung ist durchgehend fesselnd und hat mich mehrfach komplett hinters Licht geführt. Gerade das hat für mich den Reiz dieses Bands ausgemacht. Einige offene Fragen aus dem vorherigen Band wurden endlich geklärt, was ich sehr gelungen fand. Besonders gut gefällt mir aber, dass ein ungelöster Fall, der Elin Warner schon seit Jahren begleitet und sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht, hier noch stärker in den Fokus rückt. Zwischendurch dachte ich sogar, ich hätte das Rätsel durchschaut – aber leider wurde es (noch) nicht aufgelöst. Das war zwar ein kleiner Wermutstropfen, lässt aber stark auf einen vierten Band hoffen! 🧐 Insgesamt war dieser Band durchweg spannend, voller cleverer Wendungen und hatte ein absolut gelungenes Ende. Ein Buch, das mich mehrfach mit offenem Mund zurückgelassen hat – klare Leseempfehlung! 🙌🏼

Hat mich leider gar nicht gefesselt 🫣
Ich habe viel erwartet, was nicht erfüllt worden ist. Das Buch sieht wunderschön aus, vor allem mit dem Farbschnitt, jedoch konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. - die Hauptstory war nicht besonders, nicht spannend und das Ende hat mich nicht schockiert - die verschiedenen Zeitsprünge haben mich sehr durcheinander gebracht, genauso wie die vielen verschiedenen Namen - der Schreibstil hat mich leider nicht gecatcht Man muss dazu sagen: Ich habe schon viele Thriller gelesen, für Thriller Neulinge wäre das Buch vielleicht etwas, aber nicht für Fortgeschrittene die mehr Plots und mehr „Wow“ Momente haben wollen. Von mir leider nur 2 Sterne..🥲

Spannende Wandertour
Mit ihrem neuen Thriller hat Sarah Pearse mich aus einer kleinen Sommer-Leseflaute herausgeholt. DIE WILDNIS habe ich für meine aktuellen Verhältnisse regelrecht verschlungen. Ich mochte auch schon Pearse‘ vorangegangene Thriller DAS SANATORIUM und DAS RETREAT. DIE WILDNIS bin bekommt von mir sogar die Topp-Bewertung. . Darum geht’s: Detective Elin Warner gönnt sich eine Auszeit in einem Nationalpark in Portugal. Ihr Bruder Isaac begleitet sie. Beide wollen sich einander auf dem Hiking-Trip wieder annähern. Isaac will außerdem etwas über die verschwundene Schwester eines Freundes herausfinden. Plötzlich stecken er und Elin mittendrin in einem brisanten Fall… . Von Anfang an konnte ich mich komplett in die Geschichte, das Setting und die Charaktere hineinfallen lassen. Schon auf den ersten Seiten war ich gefangen und habe das Buch dann kaum aus der Hand legen können. Die Kapitel springen auf zwei Zeitebenen zwischen den Perspektiven der vermissten Kiera und Ermittlerin Elin Warner hin und her. Da stimmt für meinen Geschmack die Dynamik. Außerdem ist bei mir auch direkt von Beginn an Spannung aufgekommen. Ich habe Eindrücke gesammelt, die sich dann verschoben und zu neuen Erkenntnissen geführt haben. Die agierenden Personen, ihr Schicksal und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich hier tatsächlich mal wieder richtig interessiert und von der Autorin toll dargestellt. Irgendwie hat mich das alles auf eine ganz unaufgeregte Art und Weise gepackt und mitgerissen. Ich war halt total drin – was mir dann zur Hälfte des Buches auch einen echten WTF-Moment beschert und für mich alles auf den Kopf gestellt hat. Ja, ich bin Spuren gefolgt, habe mich in die Irre führen und dann wieder in eine andere Richtung lenken lasse. Letztendlich war dann doch noch alles ganz anders, als ich es zwischenzeitlich vermutet hatte. Und ja, mir haben die Twists die die Story nimmt, echt gut gefallen. . Mit DIE WILDNIS hat Sarah Pearse bei mir auf allen Ebenen gepunktet. Ich habe hier nichts zu meckern. Das ist ein Thriller nach meinem Geschmack, mit toller Naturkulisse, starken Charakteren sowie einer wendungsreichen und spannenden Story. Ergo bin ich beim nächsten Sarah Pearse -Thriller gerne wieder mit von der Partie.
Must Read.
Dieses Buch hat mich gefesselt ! Wichtig vorab zu erwähnen, wäre es nicht schlecht vorher die beiden andere Bücher von ihr zulesen: Das Sanatorium, das Retreat, und dann die Wildnis. Zu dem Buch hier, hatte ich aber als Naturliebhaberin und passionierte Wanderin, direkt eine Verbindung. Die Thematik trifft einen direkt, die Kapitel sind kurz, der Schreibstil super.

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Der dritte Band der "Elin Warner"-Reihe. Bei "Die Wildnis" entführt uns die Autorin Sarah Pearse diesesmal nach Portugal. Ein wunderschönes Land, so wird es hier auch dargestellt. Vorab aber erstmal zur Story: Kier ist seit einiger Zeit verschwunden. Elin und ihr Bruder machen in Portugal Urlaub und versuchen das Rätsel zu lösen. Ich muss leider sagen, es kommt für mich nicht an den Vorgänger heran. Mir fehlt hier einfach die Spannung. Die kommt leider erst zum Ende richtig auf. Es könnte an den Zeitsprüngen zwischen damals und Gegenwart liegen. Es wird etwa 80% des Buches zuviel Augenmerk auf die Vergangenheit gelegt und dort geht großteils um Kier ihre gescheiterte Beziehung. Dadurch geht die Gegenwart leider etwas unter. Und gerade die jetzigen Ermittlungen will man doch lesen. Die Protagonisten sind auch etwas schwierig. Besonders Kier und Zeph mit ihrer Beziehung und ihrer Art an sich. Dafür sind die Kapitel kurz und die Schreibweise Klasse. Auch die Beschreibung der Landschaften ist Klasse. Nur wird es wirklich erst richtig spannend, als es am ende eher nur um die Gegenwart geht. Es ist ein netter Thriller, den man lesen kann, aber er ist kein Brüller. Man muss ich auf 80% Beziehungsdrama einstellen, bevor es zur Sache geht. Schade eigentlich, denn die Idee hat Potential.

#Rezension #DieWildnis [ad] Ach komm. Ihr kennt mich doch. Ich gebe allen eine zweite Chance und manchmal auch drei oder vier. Ich fand "Das Sanatorium" nicht geil, habe das Retreat nicht gelesen und dachte mir, wenn es da jetzt ein drittes Buch gibt, muss sie was können und die Geschichte ist bestimmt cool. Klappentext, Titel, Cover - alles top. Ja und was soll ich sagen? Würde ich Bücher abbrechen, dann hätte ich das nicht weitergelesen. Das war für mich leider nicht packend. Weder die Story ansich, noch die Charaktere. Die konnte ich allesamt nicht richtig greifen und manchmal gar nicht auseinanderhalten, so dass hier keine Bindung oder Interesse aufgebaut werden konnte. Die unterschiedlichen Zeitstränge waren aber eine sehr gute Idee und das hatte ich relativ schnell drin, aber ansonsten kam ich nicht richtig rein und irgendwie tut mir das richtig leid. Schon lange ist mir keine Rezi mehr so schwer gefallen, denn ich weiß das in diesem Buch Arbeit und Leidenschaft steckt. Ich hoffe auch wirklich, dass es Menschen gibt, die das mögen und dann sogar weiterempfehlen. Ich habe mich von dem guten Klappentext in die Irre führen lassen und war dann irgendwie alleine in der Wildnis und bin quasi spazieren gegangen. Es tut mir leid, aber das war nichts für mich. 🌲🌲🌲 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram
📖Detective Elin Warner nimmt sich eine Auszeit und verbringt diese mit ihrem Bruder Isaac in einem portugiesischen Nationalpark. Nach schwierigen und tragischen Ereignissen in beider Leben in den letzten Monaten, wollen sie wieder mehr Zeit miteinander verbmachen und die Ruhe und Stille der Natur genießen. Über einen Freund Isaacs erfahren sie jedoch, dass seine Schwester Kier in jenem Park spurlos verschwunden ist. Elin und Isaac forschen ein wenig nach und finden nicht nur eine von Kier gemalte Landkarte des Parks mit einigen mysteriösen Orten, sondern treffen auch auf Bewohner eines kleinen Camps in den Wäldern, die zwar einen freundlichen aber auch etwas abwehrenden Eindruck machen. ✏️Mir war beim Lesen gar nicht bewusst, dass das Buch der dritte Teil einer Reihe um Detective Elin Warner ist. Man kann das Buch also sehr gut lesen, ohne die Vorgänger "Das Sanatorium" und "Das Retreat" zu kennen! Es gibt zwei Erzählstränge: den von Elin und den von Kier, welcher 3 Jahre vorher spielt. Beide wechseln sich in kurzen Kapitel ab und lassen einen schnell durch die Seiten fliegen. Nahezu jedes Kapitel endet zudem mit einem kleinen Cliffhanger. Das ist zwar fies, steigert die Spannung aber ungemein und lässt einen das Buch ungern aus der Hand legen. Dazu noch einige unvorhergesehene Twists und vielschichtige Charaktere und schon hat man alles, was ein Thriller braucht. ⚠️Erwähnen möchte ich jedoch noch, dass hier triggernde Themen, wie z. B. emotionaler Missbrauch, häusliche Gewalt, Suizid zur Sprache kommen. ❗️Wer düstere und unheilvolle Atmosphäre sowie komplexe Charaktere und Beziehungen mag, ist mit diesem Thriller bestens bedient.

















































