„Nichts kaufen, alles haben“ verspricht viel und gibt viele Anregungen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Es geht nicht darum, gleich alles einzuhalten und Klassenbeste zu werden, sondern darum anzufangen und weniger zu kaufen, aber mehr wiederzuverwenden und auch mal „Nein“ zu sagen und etwas abzulehnen. Es viele praktische Listen, mit Tipps, was man durch Selbstgemachtes ersetzen kann oder wie eine andere Person die eigene Dinge noch sinnvoll nutzen kann, was uns selbst vielleicht gar nicht in den Sinn gekommen wäre. Auch die sehr persönlichen Beispiele von Mitgliedern verschiedener Buy Nothing Gruppen sind sehr anschaulich und helfen dabei, den eigenen Konsum zu überdenken und wie man weniger konsumieren kann. Erschreckend waren und sind Informationen wie die Tatsache, dass in den letzten dreizehn Jahren soviel Plastik hergestellt wurde wie im vergangenen gesamten Jahrhundert. Wir haben den Bezug zu Rohstoffen und ihrem Wert komplett verloren und schätzen sie nicht wert. Plastik ist nur ein Beispiel von vielen dafür. Wir definieren uns mehr über die Dinge, die wir besitzen als über das, was wir als Mensch sind. Es ist mir beim Lesen des Buchs allerdings schwer gefallen, am Ball zu bleiben, da viele Punkte immer wieder wiederholt werden und mit einem für mich sehr anstrengenden Enthusiasmus erzählt wird. Diese Wiederholungen und der in meinen Augen extreme Gebrauch der Erzählhilfe Storytelling hat bei mir das Gegenteil von dem erreicht, was vermutlich erreicht werden sollte, nämlich ein begeistertes am Stück Lesen des Buchs. Hiervon weniger, wäre mehr an Begeisterung bei mir gewesen. Alles in allem ist aber der Kern des Buchs, die Vermeidung von Konsum und ein größerer Fokus auf Weiternutzung, Wiederverwenden und Teilen und dem daraus resultierenden Gemeinschaftsgefühls das große Plus dieses Buchs. Ich habe viele Anregungen bekommen und gerade die Listen mit Tipps sind gut umsetzbar genauso wie der Ratschlag, es immer wieder zu versuchen und weniger zu konsumieren.
Viele Inspirationen für ein nachhaltigeres Leben und einen bewussten Umgang mit Konsum und Müll.
Rezensionsexemplar Ein wirklich schönes Büchlein, dass uns einen Weg in ein Nachhaltiges, Müllsparendes und Konsumfreies Leben zeigt. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten an Dinge zu kommen, die man gerne haben möchte, ohne sie Neu zu kaufen. Denn wenn man sich einmal vorstellt, dass viele Haushalte und Familien alles mögliche an Dingen anhäufen und irgendwann wieder wegwerfen, kommt eine unglaublich große Menge an Müll und Plastik zusammen die unsere Umwelt verschmutzt. Voraussichtlich wird es bis 2050 mehr Plastik als Fisch in unseren Ozeanen geben! So ist es doch sinnvoller nach den Sachen in seinem Umfeld zu fragen. Vielleicht hat jemand das benötigte und braucht es selbst nicht mehr. So kann man Facebook Gruppen erstellen in denen man zu verschenkende Sachen anbietet oder auch bekommt. Oder zu allererst, die Idee, in deinem Familien und Bekanntenkreis weiter geben oder eben auf der Arbeit. Mit etwas Glück entsteht so eine Schenk Ökonomie. Und so spart man nicht nur Müll und Ressourcen, sondern hat auch die Möglichkeit neue Bekanntschaften und Freundschaften zu knüpfen. Die schönsten Sachen können so passieren. Was voher vielleicht nicht möglich gewesen wäre. Das Buch zeigt uns in 7 Schritten wie wir es, in so ein Leben und Miteinander schaffen können und bietet dabei eine Menge Anleitungen, Ideen und Rezepte. Welche Sachen man Recyceln, reparieren, verleihen, teilen und schenken kann und das man aber auch um Sachen bitten darf. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Jeder hat etwas das er geben kann und wenn es seine Zeit oder Hilfe ist oder etwas worin man besonders gut ist. Für mich ein sehr inspirierendes und motivierendes Buch an seinen Denkweisen zu arbeiten und vlt. in kleinen Schritten etwas zu ändern und zu verbessern.
„Nichts kaufen, alles haben“ verspricht viel und gibt viele Anregungen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Es geht nicht darum, gleich alles einzuhalten und Klassenbeste zu werden, sondern darum anzufangen und weniger zu kaufen, aber mehr wiederzuverwenden und auch mal „Nein“ zu sagen und etwas abzulehnen. Es viele praktische Listen, mit Tipps, was man durch Selbstgemachtes ersetzen kann oder wie eine andere Person die eigene Dinge noch sinnvoll nutzen kann, was uns selbst vielleicht gar nicht in den Sinn gekommen wäre. Auch die sehr persönlichen Beispiele von Mitgliedern verschiedener Buy Nothing Gruppen sind sehr anschaulich und helfen dabei, den eigenen Konsum zu überdenken und wie man weniger konsumieren kann. Erschreckend waren und sind Informationen wie die Tatsache, dass in den letzten dreizehn Jahren soviel Plastik hergestellt wurde wie im vergangenen gesamten Jahrhundert. Wir haben den Bezug zu Rohstoffen und ihrem Wert komplett verloren und schätzen sie nicht wert. Plastik ist nur ein Beispiel von vielen dafür. Wir definieren uns mehr über die Dinge, die wir besitzen als über das, was wir als Mensch sind. Es ist mir beim Lesen des Buchs allerdings schwer gefallen, am Ball zu bleiben, da viele Punkte immer wieder wiederholt werden und mit einem für mich sehr anstrengenden Enthusiasmus erzählt wird. Diese Wiederholungen und der in meinen Augen extreme Gebrauch der Erzählhilfe Storytelling hat bei mir das Gegenteil von dem erreicht, was vermutlich erreicht werden sollte, nämlich ein begeistertes am Stück Lesen des Buchs. Hiervon weniger, wäre mehr an Begeisterung bei mir gewesen. Alles in allem ist aber der Kern des Buchs, die Vermeidung von Konsum und ein größerer Fokus auf Weiternutzung, Wiederverwenden und Teilen und dem daraus resultierenden Gemeinschaftsgefühls das große Plus dieses Buchs. Ich habe viele Anregungen bekommen und gerade die Listen mit Tipps sind gut umsetzbar genauso wie der Ratschlag, es immer wieder zu versuchen und weniger zu konsumieren.


