Die Familie Knight wächst etwas abgelegen auf. Sie suchen auch nicht unbedingt die Nähe der Menschen.
Christopher, der Sohn, macht eine Lehre kauft sich ein Auto mit Hilfe seines Bruder's. Der ihm Geld geliehen hat.
Und eines Tages fährt er herum bis der Tank fast leer ist und verschwindet 27 Jahre lang.
Er wird nicht gefunden und er meldet sich auch nicht mehr. Nur in den umliegenden Häusern verschwinden Gegenstände und Essen.
Es glaubt ihm fast keiner, dass er die ganzen Jahre im Wald gelebt hat.
Nach einer wahren Geschichte.
Eine Mischung aus biographischen Inhalten verwoben mit sachlichen Informationen basierend auf wahren Begebenheiten. Manchmal sind mir die Übergänge nicht rund genug, es wirkt abgehackt.
Der wahre Einsiedler sucht nicht sich selbst, sondern verliert sich selbst
Nach “Der Meisterdieb” ein weiteres, unglaublich spannendes und umfassend aufgearbeitetes Buch von Michael Finkel.
Diesmal geht es um Christopher Knight, der freiwillig 27 Jahre im Wald gelebt und in dieser Zeit fast gar keinen Kontakt zu anderen Menschen gehabt hat. Um zu überleben, und vor allem den Winter zu überstehen, ist er in Ferienhäuser unweit seines Lagers eingebrochen.
Eine wahre Geschichte über einen Mann, der sich nirgends so heimisch gefühlt hat, wie in der Abgeschiedenheit und Stille des Waldes. Ein Buch über das Alleinsein und die Einsamkeit und alles dazwischen. Sehr, sehr lesenswert!
Im Buch geht’s um den 20 jährigen Christopher Kneight, der sich entschließt im Wald, weit weg von der Gesellschaft, leben zu wollen.
Im Wald von Maine lebt er fast 30ig Jahre in völliger Isolation und ohne mit einem Menschen zu sprechen. Um zu überleben brach er in einem in der Nähe liegenden Ferienhäuser ein, bis er eines Tages, im Jahre 2013, aufgrund eines Einbruchs festgenommen wurde.
Der Autor, Michael Finkel, ist der einzige Journalist, mit dem Kneights aus dem Gefängnis heraus, seit seiner Verhaftung sprach. Wir lernen einen Mann kennen, der sich bewusst für die Einsamkeit und absolute Stille entschlossen hat. Aber wir lernen auch einen Mann kennen, der es nicht geschafft hat, ohne die Gesellschaft zu überleben. Einen Mann, der andere beraubt hat und auch im Gefängnis keine Einsicht zeigt.
Das Buch ist super angenehm zu lesen aber alles andere als „leichte“ Kost. Mich haben viele Passagen sehr berührt, vor allem, warum man sich bewusst für die absolute Stille entscheidet. Sehr beeindruckend!
Den Anfang habe ich, unbeabsichtigt, zwei Mal gelesen. Das wirkte sich weder positiv noch negativ aus, ich dachte nur, hey dass kenne ich.
Die Story ist super geschrieben, nach einer wahren Begebenheit, was das Buch besonders interessant macht. Ich mochte es gern!
Beeindruckender Bericht über einen Mann, der 27 Jahre in den Wäldern Maines gelebt hat.
Eher dokumentarischer Stil mit vielen kurzen Exkursen und Zitaten zu den Themen Isolation, Eremiten-Dasein, Einsamkeit usw. Sprachlich leider nicht so kreativ und anregend. Inhaltlich ergreifend, besonders die letzten Kapitel.
Eine wirklich beeindruckende Geschichte über einen Mann, der 27 Jahre ohne jedweden menschlichen Kontakt in den Wäldern Maines lebte. Grandios aufgearbeitet und toll geschrieben zeigt es nicht nur die Geschichte von Chris Knight, sondern stellt und auch vor persönliche philosophische Fragen und hinterfragt unsere schnelllebige Welt. Fesselnd und tiefgründig!
Anfang sehr gut, mitte zu wissenschaftlich, emotionslos und Reihen an Aufzählungen und Ende wieder besser... Habe mir trotzdem etwas völlig anderes vorgestellt.
>>... Die Welt ist ein verwirrender Ort, das Leben sinnvoll und sinnlos zugleich. ...<>Ich bin nie einsam gewesen.<>Wie zahlreich sind doch die Dinge,
derer ich nicht bedarf!<<
(Sokrates 470-399 v.Chr.)