Sehr interessant, aber…
Ich mag ja Sachbücher und auch Medizin bzw. die Psychologie im speziellen, aber auch wenn sie noch so interessant sind habe ich das Gefühl, dass die Bücher als solches nicht wirklich funktionieren. Das Problem ist halt, wenn man es genau nimmt, dass die komplette Menschheit sich auf den Stuhl setzen könnte für eine Therapie. Und irgendwie klang es auch immer irgendwie so, dass egal ob man zu viel oder zu wenig Emotionen zeigt oder hat, dass es irgendwie immer ein negativen Aspekt hat oder sich findet. Und wenn ich kein Vertrauen zum Therapeuten aufbauen kann, dann hilft mir der beste Therapeut nix, dann wird das Ganze nicht funktionieren und auch seine passive aggressive Haltung die eine Kollegin angesprochen würde bei mir auch nicht funktionieren. Das Problem mit der Intelligenz wäre bei mir andersrum, weil ich eigentlich nicht so wahnsinnig viel erzähle, wenn ich kein Vertrauen aufbauen kann, aber wenn dann ein Therapeut meint er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, wenn ich mir recht sicher bin, dass es in Punkten nicht so ist, dann würde das genauso wenig funktionieren. Das Problem ist, dass Therapeuten immer unheimlich von sich überzeugt sind und die Erfahrung der Patienten scheinbar wenig zählt. Problem ist nicht umsonst, dass es viele Patienten gibt, die halt schon häufiger den Therapeuten wechseln mussten, dass mag zwar nicht immer Schuld des Therapeuten sein, aber es wird definitiv auch nicht immer Schuld des Patienten sein. Grundsätzliche Aspekte gefielen mir im Buch die persönliche Meinung und Handhabung seiner Therapie waren überhaupt nichts für mich.




