Seriengründer – mit allen Abstürzen dazwischen
Die Autobiografie von Frank Thelen liest sich wie ein sehr ehrliches Gespräch über Erfolg, in dem die Pleiten mindestens genauso viel Platz bekommen wie die Highlights. Er erzählt von Schulabbruch, gescheiterten Start-ups, Schulden, Panik – und davon, wie er sich immer wieder neu aufgerappelt hat, bis hin zu „Die Höhle der Löwen“ und großen Tech-Investments. Spannend finde ich, dass er nicht so tut, als wäre alles ein sauber geplanter Weg gewesen: Vieles war Chaos, Bauchgefühl, Trial & Error. Gleichzeitig ist das Buch eine Liebeserklärung an Technologie und Unternehmertum – mit der klaren Botschaft: Angst vor dem Scheitern killt mehr Träume als das Scheitern selbst. Man muss seinen Stil und seine Tech-Euphorie mögen, aber als Einblick in Gründerleben, Risiko und Mindset ist es sehr motivierend und überraschend offen.






