Buch abgebrochen, nach wenigen Seiten schon festgestellt das es nicht meins ist
Achtung, kann Spoiler enthalten, aber nur zum dem abgehandelten Thema Klone im Buch und nicht zum Verlauf der Geschichte. Inhalt : Tim und Paulina wollen einfach einen schönen Urlaub in der Natur mit Zelt und allen drum verbringen. Doch plötzlich werden sie bestohlen. Als sie den Dieb ausfindig machen, finden sie einen zerlumpten Jungen, Ari, der ihnen erzählt, er sei ein Klon, der aus einem Internat für genau diese, geflohen ist und nun verfolgt wird. Daraufhin wird der Urlaub für die beiden interessant und nicht ganz ungefährlich. Zum Cover: Das Cover zeigt einen jungen Erwachsenen, dessen rechte Gesichtshälfte mit einem blauen Gitter in Gesichtsform in 3 Größen versehen ist. In dieses Bild kann man die Darstellung der verschieden alten Klone rein interpretieren. Doch der Titel „Machine Boy“ hätte mich am Anfang nicht auf das Thema „Klonen“ kommen lassen, sondern eher an einen aus Maschinenteilen bestehen Jungen denken lassen. Das Cover also an sich, kann man mit dem Buch verbinden, den Titel finde ich missverständlich. Zum Buch: Das Buch ist in einfacher Sprache gehalten. Wer durch das Thema Klonen viele Fachbegriffe erwartet, wird merken, dass die paar Fachbegriffe auch direkt erklärt werden. Es lässt sich flüssig lesen. Durch die Perspektivenwechsel, die in jeweiligen kurzen Kapiteln dargestellt werden, wobei Aris Sicht noch durch kursive Schrift verdeutlicht wird, bekommt man einen guten Einblick aus allen Richtungen der Geschichte. Die Kapitelaufmachung ist ansprechend. Das Thema Klonen: Klonen als Mittel zum Zweck. Die Klone auf dem Internat sollen später hohe Stellen in der Politik, Wissenschaft und der Kunst erhalten. Genau dafür werden sie „gezüchtet“ und im Internat erzogen und ausgebildet. Danach kommen sie in Familien und dann in ihre vorhergesehenen Arbeitsstellen. Es wird eine Elite herangezüchtet. Im Buch wird dieses Thema an sich gut behandelt. Tim, Paulina und Ari führen oft Gespräche, indem sie einige Probleme, Pros und Contras des Klonen erörtern. Auch durch erlebtest bekommt man Eindrücke in diese meist Contras. Doch passiert leider auch dadurch es nicht selten, dass es das Buch ein wenig an Spannung verliert. Zur Geschichte: Wie schon gesagt, bekommt man viel durch die Perspektiven von der Geschichte mit, leider meiner Meinung aber zu wenig von den Personen selber. Die Charaktere konnten mich nicht komplett für sich einnehmen und blieben irgendwie flach. Der Übergang zwischen dem ersten und zweiten Teil des Buches fand ich etwas zu abrupt, das hätte man bestimmt eleganter lösen können. Ab und zu gab es Stellen wo ich schmunzeln musste. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett packen, da irgendwie die Spannung einen nicht mitriss, oder dann durch einen Perspektivenwechsel ein wenig schwand. Ab und an fragte ich mich auch, ob ich so reagiert hätte und ob ich noch groß Zeit hätte auf einer Flucht mich über bestimmte Punkte zum Thema Klonen zu unterhalten. Fazit: Das Buch befasst sich mit einem sehr interessanten Thema, doch sollte man nicht vergessen, dass es ein Jugendthriller sein soll und keine wissenschaftliche oder ethische Diskussion. Man kann bestimmt viele Pros und Contras für eine Diskussion aus dem Buch filtern, aber leider leidet daran ein wenig die Spannung. Da mich die Charaktere nicht berührten und das Buch mich nicht wirklich packen konnte 3 von 5 Sternen ( 4 gäbe es wenns mich packt und 5 wenn es mich wegreißt ^^)

