Ein zutiefst durchschnittliches Buch, welches die Kernaussagen nicht in dem Fokus setzten kann
Das Buch besteht auch unendlich vielen Zitaten, welche von inspirierend bis zu gewöhnlich gehen. Dabei wird versucht eine Kombination aus Selbsthilfebuch und Roman zu erzeugen, welches nur bedingt funktioniert. Der große Vorteil ist der Lesefluss, welche hier deutlich profitiert und das Buch wirkt dadurch nicht wie eine trockene Theorie. Der Nachteil daran ist, dass die Handlung niemals im Vordergrund stehen kann und dadurch auch sehr linear und flach wirkt. Alles Charaktere in dem Buch sind oberflächlich und stereotypisch beschrieben, was sogar soweit geht, dass diese teilweise gar keine Namen erhalten. Der Fokus wird daher deutlich auf den Inhalt gelegt, welches eher für Führungspositionen ausgelegt ist. Das Thema Selbstoptimierung hat durchaus seine Berechtigung, verfehlt hierbei aber teilweise deutlich den Sinn, indem andere Personen dauerhaft schlecht geredet werden, um die eigenen Aussagen zu verstärken. Die anderen sind alle faul und nur die Mitglieder des 5 Uhr Clubs sind überlegen. Das wird auch in den Dialogen deutlich, welche nicht einmal an Unterdurchschnittlich rankommen. Aussagen von Mentoren werden in den Himmel gelobt, eine Romanze ersteht aus dem Nichts und die Charaktere verhalten sich wie in einem Fiebertraum. Die Handlung hat dabei keinerlei Kontinuität. Trotz vermehrer Reisen ist keinerlei Zeitverschiebung merkbar, überlaufene Orte sind wie durch Zauberhand leer und man kann verbotene Orte betreten, einfach nur um das eigene Narativ zu verstärken. Die wichtigsten Kernaussagen werden immer wieder nach hinten verschoben und ab der Seite 300, welche gewissermaßen dann auch ein Wendepunkt darstellt, werden keine neuen oder relevanten Erkenntnisse aufgezeigt. Inhaltlich wird sich ab dem Wendepunkt nur noch auf die irrelevante Handlung fokusiert, welches langweilt und keinen Mehrwert bietet. Ein Prolog bildet dabei den Abschluss der Handlung, welche ohnehin nie Gefühle oder Emotionen auslösen konnte. Das war nie die Intension des Buches, verliert sich aber trotzdem immer mehr in der flachen und linearen Handlung. Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Kernaussagen vom Buch auf einer einzelnen Seite zusammengefasst wurden, die Handlung ist nicht bereichert und man kann trotz Geschichten und der Handlung von einer bloßen Theorie nicht entkommen.









































