Ein gut geschriebener Unterhaltungsroman über eine junge indische Frau die sich zwischen ihren eigenen Wünschen und den Vorstellungen der indischen Community in London zurechtfinden muss
Schöner Roman mit kleinen Schwächen. Liebenswerte Charaktere.
Eine Geschichte, die den Zwiespalt der westlichen und der indischen Kultur zeigt und mittels der Kunst zu überwinden versucht.
Nina ist 27 Jahre alt. Anwältin für Künstler und hat eine funktionierende Beziehung. Alles bestens, wäre nicht ihre beste Freundin an Krebs gestorben und hätte ihr nicht auf dem Sterbebett das Versprechen abgenommen, das Leben intensiv zu leben. Dem gegenüber stehen jedoch die starren Regeln und Erwartungen von Ninas indischen Eltern. Als ihr endlich der Kragen platzt und sie dadurch den Job in der Kanzlei verliert, beschließt sie etwas für sich zu tun und zu malen. Dabei hilft ihr die schicksalhafte Begegnung mit einer anderen Künstlerin, Gina. Heimlich malt sie nun jeden Tag und belügt ihre Eltern. Nur leider bleibt es selten allein bei einer Lüge. Das Schicksal schlägt zu und ehe Nina sich versieht, steckt sie in einem Geflecht von Unwahrheiten, die sich wie eine Lawine immer mehr verselbstständigen und über sie hinwegrollen. Dabei trifft sie die unterschiedlichsten Leute und bemerkt, das nicht nur sie verborgene Träume hat. Ein wundervolles Buch, darüber was im Leben wirklich zählt. Nämlich dem Herzen zu folgen und man selbst zu sein, auch wenn das heißt andere Menschen vor den Kopf zu stoßen. Leichte Unterhaltung mit einer Botschaft und für alle Romantiker natürlich mit Happy end.



