Das Buch hat mich gefesselt, aber auch erschauern lassen. Hass lässt ein Herz zu Stein werden. Henning und Lisa sind so ein tolles Team. Die Wendungen sind manchmal nicht vorhersehbar.
Butcher ist kalt und tötet, um seinen inneren Druck zu lindern. Egal wer...Wenn Du zur falschen Zeit am falschen Ort bist..tot.
Ein Buch, das so spannend und fesselnd aufgebaut ist, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Story ist nicht neu. Inhaltlich nicht übermäßig anspruchsvoll, packt es aber den Leser und lässt ihn nicht mehr los.
Diesmal sind wir also in Kiel.
Die Kommissare Henning und Santos waren für mich bis dato, ein noch unbekanntes Ermittlerteam. Jedoch war der Einstieg sehr leicht, man lernte die Kommissare schnell kennen und man merkte schnell, wie sie ticken oder welche Probleme sie plagen. Doch das private war nicht zu viel, genau richtiges Mittelmaß.
Dafür nahm der Täter sehr viel Raum ein, war mir unheimlich gut gefiel.
Man wusste von Anfang an, wer er war (allerdings nur den Spitznamen "Butcher"), wo er wohnte, wie seine Lebensumstände sind usw. Ebenso nahm man an seinen Taten und Morden teil, was genau mein Geschmack war, aber nichts für zarte Gemüter.
Butcher beginnt irgendwann mit der Polizei, eher gesagt, mit Sören Henning zu spielen und ihn herauszufordern. Die Umsetzung, mehr als gelungen und dies brachte beim lesen sehr viel Nervenkitzel.
Fazit:
Ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman, mit einen sehr fiesen, brutalen Mörder, der seit vielen Jahren mordet und eines Tages auch die Herausforderung mit der Polizei nicht mehr scheut.
Top!
Netter, spannender Krimi, gut gelesen. Habe ihn während der Hausarbeit gehört und wurde gut unterhalten. Ein von Mutter und Ehefrau bevormundeter Mann ist ein Serienmörder im Norden Deutschlands. Er mordet, um den Druck loszuwerden. Kommissar und Kommissarin kommen auf seine Spur. Allerdings bleiben manche Handlungen, das Wissen des Mörders und mancher Handlungsstrang oberflächlich. Dafür mochte ich die Ermittler. Im wesentlichen ein leicht überspitzter, aber gut erzählter Krimi.
Mein erstes Buch von Andreas Franz. Ich fand es gut und spannend. Gut fand ich das man die Beweggründe des Täters erfährt aber auch die Sicht der Ermittler.
Mein erster Krimi von Andreas Franz. Wollte ursprünglich die Reihe lesen, die in Frankfurt spielt. Habe die aus Kiel erwischt. Ist aber auch gut. Tolles Ermittlerteam. Sympathische Charaktere .Werde mir die weiteren Teile der Reihe auch noch zulegen. Typischer Ermittler-Krimi.
„Alles hat seine Ordnung, und alles hat seinen Sinn, auch wenn vieles sinnlos erscheint.”
Ein wirklich schlechtes Buch. Die komplette Handlung ist total konstruiert, die Charaktere bedienen alle Klischees und die Konversationen bestehen nur aus abgedroschenen Phrasen. Auch die psychologische Perspektive ist überhaupt nicht durchdacht und ausgearbeitet. Kann ich nicht empfehlen.
Eine spannende Geschichte. Hat mich gefreut, dass ich ganz viele Orte kenne. Schön war es, dass man sowohl Opfer, Täter und Ermittlersicht mitbekommt. Wir hatten trotzdem das Gefühl, dass er etwas in die Jahre gekommen ist, immerhin liegen 17 Jahre zwischen uns. Würde ihn dennoch empfehlen.
🔪🇩🇪💀 Hmm... das war jetzt eher unterer Durchschnitt. Die Story war extrem konstruiert, unrealistisch und wurde auch nicht besser, als man dem Täter schlussendlich an die 100 Taten "nachgewiesen" hatte - na ja, in einem schier endlosen Schlussmonolog feiert er sich selber und gibt alles zu.
Die Protagonisten fand ich eher unauthentisch, den Ermittlern habe ich z.B. die ihnen zugeschriebene Kompetenz wirklich nicht abgenommen (ich meine, deutschlandweit fast 100 Opfer, egal welchen Alters, Geschlechts usw., aber der ausgebrannte und desillusionierte Ermittler findet heimlich seit Jahren Parallelen? Und sagt nix? Wie? Wo?) und der Täter war wirklich reines Klischee: mimimi meine Mutter ist Schuld und ich hasse deswegen Menschen. Och bitte...
Und ab dem letzten Drittel ständig Querverweise auf das Schicksal, Zufall und/oder Bestimmung. Ich meine, so kann man einen Geschensablauf natürlich auch mal fix erklären, funktioniert für mich aber nicht, wenn der logische Kontext fehlt.
Alles in allem eher enttäuschend.
Dieses Buch habe ich vor kurzem geschenkt bekommen und war sehr gespannt, wie es ist, da es oft gelobt wurde. Das Besondere an dem Buch war für mich ganz klar, dass man nicht nur die Ermittlungen verfolgt hat, sondern auch viel aus dem Leben des Mörders erzählt wurde. Auch wenn dies in der Erzählerperspektive passierte, hat man viel über die Vergangenheit und die Gefühle des Mörders erfahren, was ich sehr spannend fand. Vor allem die psychologischen Teile der Ermittlungen fand ich interessant, auch wenn alles andere auch spannend war. Dadurch, dass man den Mörder schon kennt und vor allem eben die Ermittlungen verfolgt, war der Thriller-Faktor nicht so groß, aber es handelt sich eben auch um einen Krimi und keinen Thriller. Gerade zum Schluss hin wurde es nochmal wirklich spannend. Das Ende hat mir dann gut gefallen, auch wenn oder gerade weil es noch Interpretations-spielraum für Folgebände gibt. Alles in allem, ein wirklich empfehlenswerter Kriminalroman mit einem bestialischen Mörder!
PS: Der einzige Kritikpunkt war die Klischeehaftigkeit: Der Ermittler und die Kommissarin verlieben sich, der Ermittler schafft alles quasi im Alleingang, was Hunderte vor ihm nicht schafften usw. Aber wenn man das nicht so kritisch sieht, ist das Buch wirklich gut!