
Langsam. Düster. Und dann trifft es.
Worum geht’s? Ganz kurz: Ein kleines Dorf, ein 13-jähriges Mädchen verschwindet, ein Täter wird verurteilt und Jahre später rollt eine Journalistin die alten Ereignisse wieder auf. Mehr sage ich nicht. Dieser Krimi ist kein Pageturner im klassischen Sinn. Er nimmt sich Zeit. Sehr viel Zeit. Die Spannung schleicht sich eher an, als dass sie zuschlägt. Und genau das mochte ich. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht. Dieses abgeschiedene Setting, die karge Landschaft, das Gefühl von Isolation – man spürt förmlich die Kälte in den Mauern. Es ist ruhig erzählt, fast zurückhaltend, aber darunter brodelt es. Man muss Geduld haben. Aber sie lohnt sich. Und dann kommt dieses Ende: Überraschend und mit einem leisen Nachklang, der bleibt. Kein lauter Thriller. Sondern ein stiller, sehr gut konstruierter Krimi mit Sogwirkung.











