Teilweise sehr stark und gerade für junge Menschen wichtige Aufklärungsarbeit. Am Ende psychologisch zu undifferenziert.

Empfehlenswert für junge Leser*innen
Ich fand dieses Buch sehr unterhaltsam und aufklärend. Nun bin ich älter als Marie Joan, der ich seit einiger Zeit auch in den sozialen Netzwerken folge, und vieles war für mich nicht neu. Trotzdem fand ich ihren Blick auf viele Themen spannend und allesamt auch sehr gut ausgearbeitet. Ich empfehle das Buch ganz besonders jungen Leser*innen!
Tolles Buch von einer tollen Creatorin
Ich mag Marie und ihre Aufklärungsvideos auf Instagram. Ich bin eine 30 Jährige Frau und lerne durch sie immer wieder Sachen, die vorher nicht wusste. Dass Consent wichtig ist, was sexuelle Übergriffigkeit ist, was RedFlags sind. Sie greift auch Feminismus auf, aber sagt auch gleichzeitig, dass wir Männern gegenüber nicht feindselig sein sollen, sondern sie diesbezüglich mitnehmen müssen. Das ist eine schöne differenzierte Aussage und ich finde es gut, dass sie auch persönliche Erfahrungen mit ins Buch einbringt. Ein solches Buch hätte ich mir für mein 14 Jähriges Ich gewünscht.❤️
Wer Maries Videos (TikTok, YouTube, etc.) schon kennt, der wird das ein oder andere Themen vielleicht bekannt vorkommen. Dennoch kann man viel neues lernen und der Humor, die Art wie es erzählt wird und die message ist einfach nur toll😍 Ich habe auch das Hörbuch gehört und kann auch da nur ein Kompliment abgeben. Alles in allem kann ich sagen das es sehr lehrreich war und viele Frauen (und auch einige Männer:) ) bestimmt ansprich und bei einigen Unsicherheiten, Fragen und Gedanken helfen kann. Also eine große Empfehlung☺️

„Wenn ich Bock habe, eine Schlampe zu sein, dann lass mich!.. Lebt euch aus, Girls..“
Das war das erste Mal, dass ich ein solches Buch gelesen habe. Marie kannte ich bisher bereits von Instagram. Ihre Posts sind zum Teil provozierend und informativ. Provozierend aber nicht im negativen Sinne, sondern meiner Meinung nach im positiven. Sie teilt ihre Erfahrungen und spricht über sämtliche Tabus in unserer Gesellschaft. Ihr Buch war von dieser Einstellung sehr geprägt. Gerade auch für jüngere Leser- und Leserinnen könnte dies sehr interessant sein. Man nimmt gewisse Dinge mit und fühlt sich gerade als junger Mensch in vielen Situationen verstanden! Mal ein etwas anderes Buch, aber an sich sehr interessant 🩷
Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon mit 16 gelesen
Ich verfolge Marie Joan schon lange auf Social Media und liebe es, wie sie über all die „Tabuthemen“, die eigentlich keine sein sollten, spricht und aufklärt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie jetzt ein eigenes Buch über all diese Dinge rausgebracht hat. Marie spricht in ihrem wunderschön gestalteten Buch über Sex, Körper, Vorurteile, Gewalt, Mobbing, Misogynie, Red Flags, Scham, toxische Beziehungen und vieles mehr. Auch wenn mein 31-jähriges Mindset ziemlich genau dem entspricht, was in diesem Buch vermittelt wird und es für mich jetzt nicht wirklich „viel Neues“ war, hätte das Buch meinem damaligen 15-20-jährigen Mindset unglaublich helfen können. Demnach sehe ich Maries Buch insbesondere für junge Mädels (und auch Jungs) als neue Pflichtlektüre, aber auch für ältere definitiv empfehlenswert. Allein die Gestaltung mit vielen wunderschönen bunten feministischen Skizzen und auch das Cover machen den Kauf schon lohnenswert. #itsadressnotayes #existloudly #mybodymychoice #inmyfemininerageera
So unglaublich ehrlich !
Ich finde Marie hat wirklich unfassbar viel wahres geschrieben. Besonders mit einem der Kapitel konnte ich mich gut wieder erkennen. Und habe jetzt etwas mehr ahnung von dem was normal ist und was nicht und das woran ich denke gar nicht mal so unwahr ist. Also wirklich ein großes Dankeschön an Marie , für dieses wirklich tolle Buch. Und natürlich dafür das sie so viel von sich selber geäußert hat um uns zu helfen 🫶🏻

Du bist gut genug so wie du bist. Jetzt in diesem Moment. 🩷
Marie Joan gibt uns in „Fatherless behavior for beginners“ einen Exkurs in Themen wie Sex, Selbstbefriedung, Female Empowerment, Körperbewusstsein, Konsens und allerlei andere tabuisierte Themen. Auf gewohnt offene, lockere und humorvolle Weise gibt sie eigene Tipps weiter, bringt aber auch Erfahrungen aus ihrer Community mit ein. Trotzdem ist das Buch inhaltlich sehr tief, denn die Autorin schafft es, ernste Themen mit ihrem gewohnten Humor zu kombinieren und gleichzeitig ein großes Maß an Sensibilität beizubehalten. An genau den richtigen Stellen ist der Text, trotz emotional sehr intensiver und konfrontativer Stellen, ehrlich und sensibel. Gerade für die jüngere Zielgruppe ab 14 Jahren ist dieses Buch unheimlich wichtig! 💭
nicht meine Zielgruppe
Das Buch scheint, anders als der Name es vermuten lässt, eher für eine jüngere oder weniger erfahrene Zielgruppe zu sein, die sich mit den Themen Sex, Catcalling und dem eigenen Körper das erste Mal auseinandersetzt. Für diese Gruppe scheint mir das Buch sehr informativ, mir hat es allerdings kaum neue Informationen geschenkt. Ich habe mich eher gefühlt als hörte ich eine Art feministische Bravo. Daher habe ich das Buch abgebrochen. Trotzdem gebe ich gern 3 Sterne und vielleicht empfehle ich es den jugendlichen Frauen in meinem Umfeld weiter.
Für die Zielgruppe (Jugendliche/junge Erwachsene) ein guter, empowernder Einstieg in die 6uelle Bildung.
Altbekanntes Thema aber dennoch so wichtig ✨
Gut und einfühlsam geschrieben. Ich bin zwar keine Followerin aber fand das Thema sinnvoll aufgegriffen und kam gut durch das Buch 📖🛋️🧦
„nothing tastes as good as healthy feels like“
diesmal war es garnicht so leicht mein lieblingszitat auszusuchen. marie joan schreibt humorvoll über eine riesen bandbreite an verschiedenen themen die vielen jungen menschen und gegebenenfalls besonders jungen frauen auf der seele brennen, die sich irgendwie aber nicht viele menschen trauen, öffentlich zu besprechen. fairerweise habe ich das buch zum ersten mal in sozialen medien gesehen und garnicht unbedingt erwartet, so unfassbar verschiedene themen beleuchtet zu bekommen. die autorin nimmt uns mit, in eine vielzahl subjektiver erfahrungen (tw*) und darüberhinaus auch einer menge spannender forschungsthemen. persönlich mag ich den schreibstil mit der ständigen abwechslung von humorvollen erzählungen und kommentaren aus der ich-perspektive, gegenüber den interessant ausgewählten facts aus der wissenschaft und geschichte super gern. beispielsweise berichtet die autorin „Bis zum Jahr 2022 hat es tatsächlich gebraucht, bis eine anatomisch korrekte Darstellung der Vulva […] in deutschen Lehrbüchern gezeigt wurde.“ und man liest das buch und denkt sich regelmäßig einfach ‚digga wtf, wo leben wir eigentlich?‘ wie kann es passieren, dass sich eine gesamte gesellschaft davor scheut, sich fundiert mit frauengesundheit und sexualität auseinanderzusetzen? wieso akzeptieren wir im alltag, dass schon kleine kinder ungesunde körperbilder und unrealistische schönheitsideale aufsaugen? weshalb erfahren frauen die sich öffentlich zu sexualisierter gewalt äußern mehr hass als täter? *das buch ist kapitelweise keine leichte sache und richtigerweise sind entsprechende content-angaben vor den jeweiligen seiten etabliert, um unbeabsichtigte trigger zu vermeiden. ich muss zugeben, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass das buch vorrangig eine recht junge zielgruppe ansprechen könnte hat mich die vielfältigkeit beleuchteter themen und grosse motivation zur ehrlichkeit extrem positiv überrascht. ein sehr gelungenes feel good buch.
Ich bekam eine sehr gute Einsicht auf die Perspektive anderer Geschlechter auf bestimmte Situationen und ähnliches, die man als Mann gar nicht zwingend so wahrnimmt, da man dieses Situationen ganz anders bewertet weil man diese andere Perspektive nicht kennt. Dazu wird viel aufgeklärt über Sex und alles was dazu gehört.
Ein gutes Buch, auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich verfolge den Content der Autorin auf Instagram und finde es wichtig was sie macht. Mit dem Kauf des Buchs wollte ich sie unterstützen. Ich persönlich habe nichts Neues gelernt, bin aber überzeugt davon, dass mir diese Lektüre vor 10 Jahren viel genützt hätte.
"Wenn einer aus dem Bett fällt: Lach"
Um ehrlich zu sein: Ich bin positiv überrascht. Der Kauf des Buches war eher oberflächlich motiviert. Ich wollte die Autorin supporten, da ich sie als Content Creatorin sehr wertschätze, und ich liebe das Cover und den Titel des Buches. Das Buch hat mich überrascht, denn ich habe das Gefühl, trotz erfahrungsbasiertem Vorwissen Neues gelernt zu haben. Es war interessant, spannend und hat vor allem gut getan, denn es gab viele konkrete Momente, in denen ich einfach lachen musste. Die Autorin hat es geschafft, ernste Themen mit Humor zu kombinieren, ohne ihren eigenen Sprachstil zu verlieren und gleichzeitig ein großes Maß an Sensibilität beizubehalten. Dadurch hatte ich das Gefühl, als würde ich ein YouTube-Video von ihr schauen – nur eben in schriftlicher Form. Stellenweise war das Buch für mich emotional sehr intensiv und konfrontativ. Ganz ehrlich: Es war zum Teil ein Schlag ins Gesicht, wodurch eine enorme persönliche Resonanz ausgelöst wurde. Gleichzeitig wirkte das Buch auf mich ehrlich und sensibel, ohne dass irgendetwas beschönigt wurde. Inhaltlich geht es viel um weibliche Sexualität, um Sexualaufklärung, Körperbewusstsein, Empowerment und vor allem um Konsent. Ich bin überzeugt, dass das Buch gerade für eine jüngere Zielgruppe wichtig ist. Und zugleich auch für Menschen, die das Thema Konsens noch nicht verinnerlicht haben, weil sie sich vielleicht selbst nicht genügend wertschätzen. Es wurde immer wieder betont, dass nur ein Ja ein Ja ist und auch nur dann, wenn es aus Überzeugung kommt. Alles andere – ein Vielleicht, ein Nein oder ein Ja nach wiederholten Nachfragen – ist immer ein Nein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Thematisierung sexueller Gewalt – realistisch und nicht beschönigend. Besonders positiv finde ich, dass explizit darauf hingewiesen wurde, dass es auch genügend männliche Betroffene gibt, die oft übersehen werden, weil davon ausgegangen wird, dass eine Erektion ein Ja ist. Und genau dieser Aspekt zeigt die Wichtigkeit des Themas Consent. Eine körperliche Reaktion ist keine Zustimmung, eine Erektion ist kein Ja. Und genau das ist wichtig, nicht zu vergessen. Auch die kritische Auseinandersetzung mit Victim Blaming ist sehr gelungen. Das Buch ist niedrigschwellig und locker geschrieben, mit einem humorvollen, natürlichen Stil, und gleichzeitig inhaltlich deep. Ich habe mir viele einprägsame Sätze markiert, die ich im Gedächtnis behalten möchte, weil sie viel in mir ausgelöst haben. Insgesamt ist das Buch eine Mischung aus Leichtigkeit und Schwere und zeigt einen fließenden Übergang zwischen beidem. Gerade der Humor wird als Zugang zu schwierigen Themen genutzt, ohne abwertend zu wirken oder Grenzen zu überschreiten. Die Autorin bezieht klar Stellung, zeigt Haltung, öffnet sich und zeigt Verletzlichkeit. Dadurch entsteht für mich ein Gefühl von Sicherheit beim Lesen. Dieses Buch war für mich zum Teil ein Schlag ins Gesicht – und gleichzeitig eine Umarmung, weil mir gezeigt wurde, dass ich nicht allein bin. Meine liebsten Zitate: "Sag mal, ich würde auch gern mal kommen. Ist das okay?" „Wenn er keine Skills hat, die dazu führen, dass ich durch ihn kommen kann, hat er einfach Pech. Deswegen werde ich ganz sicher nicht auf meinen Orgasmus verzichten und es mir heimlich machen, wenn er im Badezimmer ist, nur weil er in seinem Ego gekränkt sein könnte.“ „Wer deine VV nicht ehrt, ist des Rambazambas nicht wert.“
Insgesamt ein wichtiges Buch – allerdings mit einer klar jüngeren bzw. sexuell unerfahrenen / unsicheren Zielgruppe, als der Titel zunächst vermuten lässt. 👀
Ich fand das Buch insgesamt gut und würde es besonders Jugendlichen sowie Menschen empfehlen, die sich in ihrer Sexualität noch unsicher sind oder sich selbst erst finden müssen. Gerade für diese Zielgruppe bietet es viele hilfreiche, niedrigschwellige Inhalte rund um Selbstbewusstsein, Grenzen setzen und den eigenen Körper kennenlernen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es in der Oberstufe als Lektüre sinnvoll wäre, um genau solche Themen offener zu behandeln - mir hätte es damals auf jeden Fall geholfen. 🤭 Gleichzeitig hatte ich beim Lesen aber das Gefühl, nicht ganz zur Zielgruppe zu gehören. Viele der Inhalte waren für mich eher grundlegender Natur und dadurch weniger neu oder spannend. 🫣 Ein Punkt, der mich besonders enttäuscht hat, war der Titel. „Fatherless Behaviour“ hat bei mir großes Interesse geweckt, da ich selbst ohne Vater aufgewachsen bin und das Thema „Daddy Issues“ oder „vaterloses Verhalten“ in sozialen Medien oft diskutiert wird. Ich hatte erwartet, hierzu tiefere Einblicke oder Reflexionen zu bekommen. Tatsächlich wurde dieses Thema aber nur sehr am Rande, in etwa einem Kapitel, behandelt. 🥲 Stattdessen lag der Fokus stark auf praktischen Anleitungen und Basics – etwa zu Blowjobs, Masturbation oder Selbstsicherheit im sexuellen Kontext. Das ist für jüngere Leser sicherlich hilfreich und wichtig aber der Titel lässt meiner Meinung nach was anderes erwarten. 😊
,,Ich verhalte mich lieber "vaterlos", als vorzugeben, jemand zu sein, der ich nicht bin."
Marie schreibt hier über Themen wie Sex, Selbstbefriedigung, female Empowerment, Catcalling und alles was junge (aber auch ältere) Frauen so belastet und weitere Themen, die immer noch viel zu Tabuisiert sind. Sie gibt eigene Tipps weiter, bringt aber auch Tipps und Erfahrungen aus ihrer Community mit rein. Das alles, und warum "vaterlos" für sie ein Kompliment und keine Beleidigung für die Frau ist (sondern ein Armutszeugnis an eine emotional und/oder physisch nicht vorhandene Vaterfigur), erzählt sie hier auf ihre gewohnt offene, lockere Art.
















