Guardian (Zhen Hun) – Ein episches Geflecht aus Mythen und Emotionen
Der erste Eindruck: Eine komplexe Welt
Zugegeben, der Einstieg in Guardian ist kein Spaziergang. Priest wirft die Leserschaft direkt in ein tiefes Becken aus chinesischer Mythologie, Reinkarnation und philosophischen Konzepten. Wer mit diesen kulturellen Hintergründen nicht vertraut ist, braucht ein paar Kapitel, um den Rhythmus zu finden. Doch wer dranbleibt, wird belohnt: Sobald sich der Nebel lichtet, offenbart sich ein Universum, in dem jedes Detail – egal wie klein – eine tiefere Bedeutung hat.
Worldbuilding: Ein Meisterwerk der Logik
Das Worldbuilding ist zweifellos eine der größten Stärken des Buches. Priest erschafft eine Welt, in der die Grenze zwischen dem Übernatürlichen und der Realität hauchdünn ist.
Präzision: Alles wirkt durchdacht; jedes Wesen und jedes Gesetz dieser Welt hat seinen festen Platz.
Atmosphäre: Die Mischung aus moderner Ermittlungsarbeit und uralten Legenden verleiht dem Buch eine ganz eigene, dichte Atmosphäre.
Charaktere: Das Herzstück der Geschichte
Was Guardian jedoch von einem reinen Fantasy-Roman zu einem Jahreshighlight macht, sind die Charaktere – allen voran Zhao Yunlan und Shen Wei.
Die Charakterentwicklung ist organisch und tiefgreifend. Es geht nicht nur um eine oberflächliche Dynamik, sondern um Schichten von Loyalität, Opfern und einer Verbundenheit, die Jahrtausende überdauert. Zu sehen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und sich gegenseitig beeinflussen, ist emotional packend und authentisch erzählt.
Mein Fazit
Obwohl es mir anfangs schwerfiel, vollends in die chinesische Mythologie einzutauchen, hat mich die Geschichte letztlich völlig in ihren Bann gezogen. Die anfängliche Hürde verblasst schnell hinter der Genialität des Plots und der Tiefe der Protagonisten.
Guardian ist ein Paradebeispiel für erstklassiges Storytelling, bei dem das Worldbuilding und die Charakterentwicklung perfekt Hand in Hand gehen. Für mich ist es ein absolutes Jahreshighlight, das ich jedem ans Herz legen kann, der bereit ist, sich auf eine komplexe, aber unglaublich belohnende Reise einzulassen.
Hier mein Tipp für Einsteiger: Lass dich von den vielen Begriffen und Namen zu Beginn nicht abschrecken. Das Buch entfaltet seine Magie erst richtig, wenn man aufhört zu analysieren und anfängt zu fühlen!
Rezension
[ Genre: Danmei/ urban Fantasy Krimi]
Highlight🤩
F: Was würdest du tun ,wenn eine schwarze Katze auf einmal anfängt mit einer tiefen Stimme zu reden?
,,Guardian-"Seelenwächter",von Priest geschrieben, ist der Anfang einer abgeschlossenen Trilogie. Alle Bücher sind schon im Handel erhältlich.
Als ich dieses Cover gesehen hatte ,war ich gleich verzaubert. Denn es gibt für mich ein Guilty Pleasure bei Männern, die eine sexy Art wie man raucht. Da ich Zigaretten nicht mag und die nicht gern riechen tue, ist eine andere Sache,aber was kann ich dafür, dass es so auf mich eine Sog Wirkung hat!
Und Leute das, was man auf dem Cover sieht, ist Programm.
Endlich ein Danmei, was mir das gibt ,was ich suche. Eine authentische Slow Burn Story mit zarter Tension und das Genialste, das sie nicht penetrant im Vordergrund steht!
Die Handlung steht von Anfang an im Fokus.
Chancheng ist ein ganz normaler Typ ,ja er ist nicht sehr erfolgreich und möchte anderen nicht zur Last fallen.Daraufhin nimmt er ein Jobangebot an ,was ihn am ersten Tag aus den latschen haut.Weshalb und warum musst du selbst erfahren.
Wir haben hier einen kompletten Mix aus verschiedenen Elementen Fantasy,Horror,Drama und Comedy. Gerade dieser Mix hat mich vom Hocker gehauen. Wie kann etwas richtig zum Fürchten sein und dann tun oder sagen die Figuren etwas absolut verrücktes, das ich lachen muss,obwohl ich GÄNSEHAUT habe?!
Dann haben wir wahnsinnig tiefgründige Figuren ,die alle im Fokus sind.
Von diesem richtig tollen Setting ,was mir den richtigen Mystery-Vibe gibt, muss ich erst recht erwähnen.
Es gibt in diesen Band zwei Fälle und die haben mir beide sehr gut gefallen, im ersten Fall habe ich applaudiert, was für ein kluges Köpfchen Yunlan ist. Im zweiten Fall in dieser Kälte und der Geschichte rund um Wang Zheng hat mich traurig gestimmt. Und wer der Seelen Vollstrecker ist, hat mich von den Socken gehauen,aber es macht Sinn.
Wie immer gibt es am Ende nochmal Seiten wie man die Namen richtig ausspricht und Personenregister und Glossar. Allein dafür gibt's Bonuspunkte.
Das einzige ,wo ich ein Problem habe, ist Yunlan’s Art und Weise, wie er mit Changcheng und den anderen Mitarbeitern umgeht. Ich hoffe, dass er da in den anderen beiden Bänden eine Entwicklung macht. Er hat es doch nicht nötig, andere zu beleidigen.
Sonst möchte ich sagen, dass mir der Schreibstil gefällt ,sehr witzig geschrieben. Obwohl die Geschichte in der dritten Perspektive ist, hat es mir die Figuren nahe gebracht. Es hat mir gut gefallen.
Ich freue mich auf die Fortsetzung und brauche mehr!
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars!
Alles Gute,eure Jassy!
ohne großartige Erklärung würde man in die Geschichte reingeworfen, zu mindest kam es mir so vor. Nach einer kleinen Weile kam ich doch gut in die Geschichte und sie hatte mich dann auch voll gepackt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht...
„Manche Lügen sind absichtlich, andere nicht. Mit den einen täuscht man andere, mit den anderen täuscht man sich selbst. Beide sind traurige Angelegenheiten.“ 🐈⬛
Guardian 1/3
Ganz ehrlich - dieses Buch war mehr oder weniger ein Cover-Kauf. Der Anime-Stil des Covers und der fortlaufende Farbschnitt 🥹 Es ist einfach wunderschön und zudem beinhaltet es auch mehrere Illustrationen im selben Stil im Inneren. Inhaltlich handelt es sich um Fantasy mit Crime-Elementen im Damnei bzw. Boys-Love- Genre. Es geht um eine Sondereinheit, die übernatürliche Fälle betreut. Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und ich muss gestehen, dass es anfangs etwas irritierend war, aber nach ein bisschen Eingewöhnung kein Problem. Es ist auch stellenweise etwas komplex und nicht der einfachste Read. Für mich lief aber beim Lesen in meinem Kopf die Handlung in Form eines Animes ab und ich konnte es mir daher so gut bildlich vorstellen 😌es hat mich sehr unterhalten und war auch thematisch/kulturell mal was anderes. Ich freue mich auf den Rest der Reihe 🤩
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen.
Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird.
Ich mag solche Fantasy-Krimis sehr gerne und dieser hier hat mir sehr gut gefallen. Zhao Yunlan war als Ermittler genau nach meinem Geschmack: zwar gehört er zu den Guten, hat aber keine Probleme damit auch mal nicht ganz so gute Methoden zu verwenden um an ein Ziel zu kommen, er ist sehr selbstbewusst, hat Humor aber auch viel Herz (welches er selten zeigt). Shen Wei ist das genaue Gegenteil: eher zurückhaltend und schweigsam. Lange weiß man nicht was es mit dem Professor auf sich hat. Zwischendurch ist es etwas verwirrend vor allem mit den asiatischen Namen und Ausdrücke aber die Fußnoten helfen etwas beim Verständnis. Manchmal ist die Geschichte etwas sprunghaft und ich bin nicht ganz mitgekommen und Romance gibt es nur ganz am Rande aber mich hat die Geschichte mitgerissen und ich freue mich schon auf Band 2. Von mir gibt es 3,75 ⭐️
Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant.
Klappentext:
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird.
Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte.
Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört.
Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches.
Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben.
Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick.
Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist.
Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.
Mit dem Danmei-Light- Novel „Guardian – Seelenwächter“ hat die Autorin Priest ihren Reihenauftakt rund um die Abteilung für Sonderermittlungen geschrieben. Für dieses Buch sind keinerlei Vorkenntnisse relevant.
Klappentext:
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen. Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird.
Bei diesem Buch, welches in China sehr erfolgreich war, hat mich vor allem der Klappentext neugierig gemacht. Eine Abteilung im Ministerium, welche sich mit Fällen im Bereich des Übernatürlichen befasst – hier konnte mich die Grundidee sofort begeistern. Als ich dann noch gesehen habe, dass eine Katze eine wesentliche Rolle spielt, war für mich sofort die Entscheidung klar, dass ich dieses Werk nur zu gerne lesen möchte.
Schon die Gestaltung konnte mich auf den ersten Blick überzeugen, sie ist sehr liebevoll gestaltet. Es gibt ansprechende Illustrationen, welche dem Leser gewisse Szenen und auch Charaktere verdeutlicht. Sehr hilfreich ist aber vor allem das ausführliche Glossar. Im anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, aber auch eine Einführung in die übernatürlichen Wesen und Orte. Sehr hilfreich ist auch der Einblick in die Mythologie und Volkskunde Chinas. Dies hilft dem Leser, dass man gewisse Szenen besser verstehen und einordnen kann. Zusätzlich ist auch ein Leitfaden zur Aussprache der Wörter beigefügt worden, welcher ebenfalls zum umfangreichen Bonusmaterial gehört.
Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in dieses Buch hineinzukommen. Als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen geworfen, es geht auf jeden Fall bereits auf den ersten Seiten zur Sache. Dabei lernt man die Protagonisten etwas kennen und bekommt einen Einblick in ihren Aufgabenbereich. „Guardian – Seelenwächter“ wird aus der dritten Person erzählt. Dies hat zur Folge, dass einem die Charaktere unnahbar bleiben. Man bekommt keinen direkten Einblick in ihre Gedanken und Probleme. Aber dies war für mich nicht das größte Problem. Ich empfand den Erzählstil als recht gewöhnungsbedürftig. Es gab einige sprunghafte Wechsel, sowohl in der Story an sich als auch bei der Erzählperspektive. Oftmals hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe. Manchmal habe ich zurückgeblättert und die letzten Seiten erneut gelesen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es einfach einen unvorhersehbaren Sprung in der Geschichte gab. Diese Gedankensprünge waren stellenweise echt verwirrend, weil sie von einem Satz auf den nächsten erfolgten. Dies alles führt dazu, dass man sich während des Lesens ganz schön auf die Story konzentrieren muss. Im Verlauf des Buches habe ich mich auch einfach an das Gefühl gewöhnt, etwas überlesen zu haben. Es hat mich irgendwann nicht mehr weiter gestört, ich habe es einfach hingenommen. Dies ist eigentlich kein gutes Zeichen und spricht nicht unbedingt für den Erzählstil des Buches.
Die Grundidee mit der Abteilung im Ministerium fürs Übernatürliche fand ich recht interessant und auch der Fall, welcher im ersten Band im Mittelpunkt steht, scheint ansprechend zu sein. Man bekommt sehr Fragment artig Informationen zur Welt des Übernatürlichen und versucht als Leser, sich in dieser zurechtzufinden. Doch im Verlauf der Story rückt dieser Kriminalfall immer mehr in den Hintergrund. Andere Themen und Charaktere sind auf einmal wichtig. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum auf einmal die Ermittlungen nicht mehr so relevant waren, dafür aber ein altes Volk dafür umso wichtiger. Für mich hat sich der Fokus in die falsche Richtung verschoben. Theoretisch hat sich der zweite Part auch interessant gelesen, jedoch hat für mich dieser Szenenwechsel keinen Sinn ergeben.
Ein Schwachpunkt ist in meinen Augen auch etwas die Charakterdarstellung. Sie sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, stellenweise gingen sie einen eher auf die Nerven. Der junge Ermittler Zhao Yunlan ist mir leider immer noch ein Rätsel, auch sein Charakter habe ich als eher sprunghaft wahrgenommen. Mein persönliches Highlight war hier der Kater Darqing, welche meiner Ansicht nach viel zu wenig Raum bekommen hat. Er hat immer einen passenden Spruch auf Lager und behält oftmals den Überblick.
Die Lovestory, welche sich im Verlauf der Handlung anbahnt, fügt sich gut in die Geschichte ein. Sie ist stellenweise nicht sehr dominant, aber im späteren Verlauf rückt diese immer mehr in den Fokus. Dies fand ich etwas schade, auch wenn dies für die Handlung von Bedeutung ist.
Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Guardian – Seelenwächter“ aus der Feder von Priest nicht vollständig überzeugen. Es gab ansprechende Ansätze und auch die Grundidee finde ich interessant. Jedoch war die Umsetzung in mehreren Hinsichten mangelhaft. Sowohl der Erzählstil als auch die Charakterbildung zeigten meiner Meinung nach Schwachstellen auf. Daher möchte ich 3 Sterne für diesen Danmei- Roman vergeben.
Dieser Gedanke kam mir als ich mit Guardian angefangen hatte.
Die Story hat mich echt gefesselt und bin auch schon gespannt wie es im 2. Band weitergeht.
Dennoch fand ich es teils verwirrend was genau geschah und hoffe das es sich im 2. Buch etwas bessert.
Guardian, Seelenwächter hat mich positiv überrascht, es braucht etwas Zeit um in die Geschichte einzutauchen.
Und der Farbschnitt sieht sehr schön aus und passt zum Inhalt
Das Setting in China mit der Kultur, Tradition und eben der Art des Lebens ist es wirklich etwas neues. Dazu die Fantasie und Legenden. Und die ungeschliffenen Charaktere sind wirklich unterhaltsam.
Wirklich klasse und absolut unerwartet.😊👍🏻
Dies war mein erster danmei. Mich hat gleich das Cover angesprochen und ich musste es mitnehmen.
Die Geschichte ist richtig nice, hin und wieder bisschen verwirrend, da man manche sachen nicht kennt (ist aber meistens klein unten beschrieben was das zu bedeuten ist).
Der schreibstiel ist gewöhnungsbedürftig, ich hab mich aber schnell eingelesen. Für ein slowreader, also ich, hab ich das buch echt schnell gelesen.
Ich habe mich in die Charaktere so verliebt. Sie sind mir alle wichtig geworden. Vorallem Shen Wei und Zhao Yulan sind mir richtig ans herz gewachsen.
Ich habe etwas Probleme mit dem Schreibstil, weiß nicht ob es an der Übersetzung liegt oder am Original. Egal, es ist für mich (!) anstrengend zum lesen. Aber die Story an sich ist mega, und nun gerade das Ende des Buches ist so vielversprechend. Ich freue mich richtig auf Buch 2 🤩
Irgendwas mit unsterblicher und verbotener Liebe, und einer von beiden quält sich damit ganz furchtbar: count me in! Das Ende kam ein bisschen plötzlich, hab den Schock auch nicht ganz so geschnallt, aber die Reihe wird doch weitergelesen, und zwar so schnell wie möglich.
Meine Meinung
Das ist mein zweiter Danmei. Und so langsam glaube ich, dieses Genre ist nicht ganz meins.
Es liegt aber nicht an der Story. Denn die finde ich ganz gut. Auch die beiden Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei finde ich sehr interessant.
Im Buch hinten gibt es einen Glossar, der die Aussprache der Namen erklärt und auch sonst recht hilfreich ist.
Mit was ich allerdings so zu kämpfen habe, ist der Schreibszil, bzw. die Erzählart. Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind anfangs gar nicht so schlecht, aber ab einem gewissen Punkt, nur noch ermüdend.
Es wird in der dritten Person erzählt. Mit dieser Erzählart komme ich eigentlich gut klar. Aber hier bleibt es nicht bei den 2 Hauptcharakteren, deren Gedanken und Gefühle wir erleben dürfen, sondern auch die Nebencharaktere. Und das so schnell im Wechsel, dass die Gedanken gerade noch die des Hauptcharakters waren und im nächsten Satz lese ich die Gedanken seiner Mitarbeiterin. Und dann kommt wieder eine andere Person, dann geht's wieder zurück zum Hauptcharakter. Ohne Absatz oder sonstige Kennzeichen.
Ich schätze fast, dass dies bei Danmeis üblich ist. Denn, den letzten, den ich gelesen habe, war sehr ähnlich aufgebaut. Damals dachte ich, das ist einfach die Eigenart des Autors... doch da es hier sehr ähnlich ist...
Ich habe festgestellt, dass ich dieser Erzählart überhaupt nichts abgewinnen kann. Es ist ein Durcheinander. Ich kämpfe mich ab und habe einfach keinen Spaß an der Geschichte.
Da es aber viele gibt, die diese Erzählart mögen, liegt es folglich an mir. Von daher sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen.
Ob ich Band 2 lesen werde? Hmm... gute Frage. Ich möchte schon gern wissen wie es weiter geht, aber ich habe leider keine Lust mich nochmals so durchzukämpfen. Werde ich daher spontan entscheiden.
Fazit
Story sehr interessant, aber die Erzählweise ist leider absolut nicht meins.
Nun, wie soll ich es sagen…
Der Anfang klang vielversprechend und ich war wirklich gespannt auf die Story.
ABER
Es ging einfach nicht an mich ran🥲
Vor allem der Schreibstil machte mir echt zu schaffen und ich wurde einfach nicht warm damit. Es ließ sich absolut nicht flüssig lesen.
Wenn mir ein Schreibstil nicht zusagt, ist das sehr oft ein Kriterium, um ein Buch abzubrechen (für mich jedenfalls). Passiert zwar selten allein deshalb, aber bei diesem Buch war es tatsächlich der Hauptgrund🫠
Auch waren mir die Charaktere nicht sonderlich sympathisch. Besonders Zhao Yunlan. Keine Ahnung aber ich wurde nicht warm mit ihm😅
Ich habe mich einfach nur noch durch das Buch geschleppt und tat mich sehr schwer es abzubrechen, da ich immerzu Hoffnung hatte, dass es doch noch spannender wird und der Schreibstil besser.
Aber nein.
Ich breche jetzt einfach ab. Ich merke, dass es mich einfach nur stresst und unter Druck setzt, da ich mich zwinge es zu lesen. Zumal ich Band 2 bereits gekauft habe.
Egal🤷🏻♀️
Es bringt nichts und zieht mich nur weiter in die eh schon heftige Leseflaute rein. Das muss nicht sein🙂↔️
Zuerst einmal : Das Buch ist echt nicht gut übersetzt. Dadurch sind viele Passagen im Buch oft verwirrend, da der Schreibstil teilweise echt ne Katastrophe ist.
Dennoch hab ich dieses Buch nicht weglegen können und finde die gesamte Story super toll.
Ich freue mich auf Band 2 und 3 ( vielleicht wird die Übersetzung besser).
Mein Lieblings- Charakter ist Daquin (Katze) und Shen Wei (Seelenvollstrecker).
Ich bin mit viel Vorfreude in Guardian gestartet, denn Setting, Grundidee und der Bezug zur chinesischen Mythologie klangen genau nach meinem Geschmack. Umso mehr hat es mich enttäuscht, dass das Buch mich letztlich nicht überzeugen konnte.
Ein großes Problem waren für mich die häufigen, plötzlichen Perspektivwechsel. Oft springt die Erzählung mitten im Absatz z.B. von Zhao Yunlan zu Guo Changcheng, was den Lesefluss stark stört. Vor allem, weil Guo Changcheng als Nebenfigur überraschend viel Raum bekommt, ohne dass sein Blickwinkel wirklich zur Handlung beiträgt.
Auch mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Zhao Yunlan wirkt in seiner Persönlichkeit extrem wechselhaft und verhält sich über weite Strecken einfach unangenehm. Guo Changcheng empfand ich als sehr nervig, was es noch schwieriger machte, so viel Zeit mit seiner Perspektive zu verbringen. Shen Wei war für mich der sympathischste Teil des Casts – und mein Highlight war dann tatsächlich die Katze Daqing.
Der Schreibstil bzw. die Übersetzung hat mich ebenfalls herausgerissen. Vieles wirkt unnötig umständlich formuliert, manche Beschreibungen überladen. Dazu kommt, dass der spannende Kriminalfall am Anfang recht schnell fallen gelassen wird und die Handlung in eine ganz andere Richtung driftet, die mich weniger fesseln konnte.
Erst am Ende kam für mich Spannung auf und zum ersten Mal habe ich eine echte Dynamik zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei gespürt, was ich mir über das gesamte Buch hinweg gewünscht hätte.
Das Buch war spannend und besonders der interessante Aufbau hat mich begeistert. Die Geschichte hat mich direkt mitgerissen und bis zum Schluss gut unterhalten.“
Mir gefiel das Buch sehr gut. Es war eine spannende Story und super Charaktere. Anfangs hatte ich etwas Mühe mit den Namen und wer jetzt wer ist. Aber mit der Zeit bin ich reingekommen.
Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen, ich kam schnell voran. Zhao Yunlan war mir von Anfang an sympathisch genau so wie Shen Wei. Das Setting
mit den übernatürlichen Elementen war sehr interessant zu lesen und sehr spannend. Es passierte immer wieder was so wurde es nicht langweilig.
Das Ende gefiel mir auch ich bin gespannt auf Band 2. Am Ende des Buches wurden im Glossat noch diverse Donge zur chinesischen Kultur usw. Erklärt was ich super fand da es mega interessant ist.
Fazit:
Ein Buch welches mich überzeugen konnte und mich gut unterhalten hat. Ich bin gespannt wie es in Band 2 weitergeht.
Ich vergebe 4/5 Sterne
Chinescher Kriminalfall mit Geistern
Es ist nicht ganz so einfach reinzukommen, weil der Schreibstil nicht so einfach zu lesen ist und die Charaktere alle nicht so sympathisch sind.
Ich mochte die Mythologie und Geister und die komplizierte Beziehung zwischen Zhun Yunlan und Shen Wei🥰
Ich bin hin und hergerissen, wie ich das Buch bewerten soll. Die ganzen Namen machen es schwierig alle zu unterscheiden. Gut das es ein Glossar gibt. Ging es im ersten Teil um die Aufklärung eines Mordes, entwickelt es sich etwas verwirrend zu etwas noch dunkleren(Unterwelt Probleme).
Nichtsdestotrotz sind die Charaktere doch sehr lustig und gut beschrieben. Der schreibstil ist direkt und lustig. Wie in einem Manga.
Das Buch ist eine sehr eigene Mischung aus Kriminalfall, Übernatürlichen Elementen, Mythologie, Romantik und Humor. Also bestimmt nicht für jeden was, aber für Fans von ungewöhnlichen Geschichten ist das Buch perfekt. Gerade die letzten Seiten machen einem richtig Lust auf den nächsten Teil, indem hoffentlich die Romantik etwas mehr Raum bekommt.
Neben der Story sind auch die Illustrationen super schön und ein tolles Stilelement für die Geschichte.
An manchen Stellen war die Story für mich leider etwas unnatürlich in die Länge gezogen. Außerdem war auf manchen Seiten die Erklärung und Beschreibung der Situation etwas zu lang. Ein bisschen mehr wörtliche Rede von den Charakteren, die durchaus sehr sympathisch waren, hätten der Geschichte meiner Meinung nach gut getan. Auch die Backstory von Zhao Yunlan wurde mir etwas zu sehr in die letzten 5 Seiten gequetscht. Etwas mehr Andeutungen darauf wären vorher nett gewesen. Aber da kommt ja dann in Band zwei hoffentlich mehr zu.
Alles in allem, eine wilde aber durchaus interessante Mischung. Man muss sich definitiv darauf einlassen, kann mit der Geschichte aber seinen Spaß haben.
Ich bin ja jemand, der Bücher auch gerne mal abbricht – nicht, weil ich keine Geduld habe, sondern weil ich mich nicht zum Lesen zwingen will.
Bei Guardian – Seelenwächter war das leider wieder der Fall. Dabei hat das Buch wirklich einiges zu bieten: Die Grundidee ist spannend, die Welt faszinierend aufgebaut, und die Illustrationen sind einfach wunderschön – ein echter Hingucker!
Aber für mich lag der Knackpunkt ganz klar bei den Hauptcharakteren. Ich konnte einfach keine wirkliche Sympathie für sie aufbauen. Besonders mit Zhao Yunlan, einem der beiden Protagonisten, bin ich überhaupt nicht warm geworden. Mal fand ich ihn interessant, fast schon charmant – und im nächsten Moment war mir sein Verhalten so unangenehm, dass ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte. Es gab Szenen, in denen ich sein Verhalten schlicht eklig fand, und das hat mir das Lesevergnügen ziemlich verdorben.
Shen Wei, der zweite Hauptcharakter, war da schon etwas angenehmer – ruhiger, nachvollziehbarer und insgesamt der „tolerablere“ Part. Trotzdem hat es auch er nicht geschafft, mich emotional genug zu packen, um wirklich weiterzulesen oder das Buch zu beenden.
Schade eigentlich, denn die Story hätte richtig Potenzial gehabt. Wer allerdings über schwierige Charaktere hinwegsehen kann, wird hier sicher seine Freude haben. Für mich persönlich war Guardian – Seelenwächter leider nichts – aber ich sehe, warum viele andere es mögen könnten.
In schweren Zeiten sollte man darüber nachdenken, wie man seinem Unglück entfliehen kann. In glücklichen Zeiten sollte man nicht soviel nachdenken, das gibt nur schlechte Laune
Also das war man erster Danmei und ehrlich gesagt hatte ich erst ein bisschen Angst, aber es hat doch sehr gut gefallen.
Den Schreibstil fand ich angenehm, obwohl ich am Anfang verwirrt war wer, wer ist und brauchte ein bisschen Zeit dafür.
Zhao Yunlan und Shen Wei ,unsere Hauptcharaktere, haben mir sehr gut gefallen und die Romance mit dem beiden war echt süß.
Leider haben mir die Nebencharaktere nicht so gefallen. Diese waren alle relativ flach und ich konnte sie gar nicht auseinander halten.
Dazu war es sehr komisch wie die POVs aufgeteilt waren
In der Abteilung für Sonderermittlungen flattert ein neuer Fall rein: an der Universität der Drachenstadt wird eine junge Frau bestialisch zugerichtet aufgefunden. Schnell ist klar, dass übersinnliche Mächte am Werk sind, weswegen Direktor Zhao Yunlan persönlich in die Ermittlungen einsteigt. Dort begegnet er dem Professor Shen Wei, der eine unheimliche Faszination auf ihn ausübt. Schnell wird klar, dass der Professor irgendwie mit drin steckt.
Ich fand hier sowohl das Cover als auch den Klappentext sehr interessant, aber leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht abgeholt. Das Lesen war dann irgendwann eine einzige Qual. Permanente Wortwiederholungen, minutiöse Beschreibungen, kaum Fortschritt in der Geschichte, manchmal zu viel Infodump und an anderen Stellen zu wenig Informationen. Einige Reaktionen und Dialoge sind übertrieben und verkrampft. Auch die Charaktere haben mir nicht zugesagt. Die Chemie zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei kam überhaupt nicht rüber. Zhao Yunlan war dermaßen wankelmütig, dass es nur noch genervt hat. Die anderen Charaktere der Abteilung für Sonderermittlungen konnte ich teilweise nicht auseinander halten. Zwischendrin habe ich viele Dinge nicht verstanden, weil es tief in die Geschichte und Mythologie Chinas geht. Da hätte ich gerne ein paar Informationen gehabt. Es gibt hinten zwar ein Glossar, aber das ständige hin und her blättern hat mich genervt. Die Geschichte ist auch wirr, der Mordfall vom Anfang der Geschichte wird dann irgendwie ganz fallen gelassen und dafür muss man komische Dinge über ein Volk aus den Bergen lesen. Schade, ich habe mir deutlich mehr erwartet. Keine Empfehlung von mir. Ein Stern gibt es für die Katze und der Sache mit der Sexpuppe.
Mein erster Danmei. ❤️
Fand die Story wirklich interessant & schön.
Das Setting war super, die chinesische Mythologie sehr interessant, die Charaktere gut gewählt. Wenn auch der ein oder andere Charakter etwas nervig war.
Jedoch ging der Schreibstil gar nicht. Wobei ich denke dass es eher der mäßigen Übersetzung geschuldet ist. Es war teilweise wirklich anstrengend zu lesen und konzentriert zu bleiben.
Glaube daher nicht, dass ich die anderen Bände lesen werde. 😔
Mystery, Fantasy & Danmei vereint. Guardian fesselt mit Atmosphäre, komplexen Figuren und einer packenden Storyline
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing, überschreitet er immer wieder die Grenze zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt.
Als an einer Universität ein rätselhafter Todesfall untersucht wird, trifft Zhao Yunlan auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei. Schon bei der ersten Begegnung spürt man eine starke Anziehung zwischen den beiden, auch wenn Shen Wei alles daransetzt, Distanz zu wahren.
Ich muss gestehen: Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, doch schon bald hat mich die Geschichte vollkommen gepackt. Die Mischung aus Urban Fantasy, Mystery und Paranormalem ist spannend, atmosphärisch und einfach ein genialer Genre-Mix. Dazu kommt der BL-Anteil, der mein Herz natürlich noch schneller hat schlagen lassen 🤭
Die Beziehung zwischen dem lässigen, scharfsinnigen Zhao Yunlan und dem zurückhaltenden, tiefgründigen Shen Wei ist intensiv und voller Spannung. Man merkt sofort, dass ihre Verbindung weit über diese erste Begegnung hinausgeht. Während Yunlan glaubt, Shen Wei zum ersten Mal zu sehen, deutet vieles darauf hin, dass Shen Wei ihn schon viel länger kennt, was der Geschichte nicht nur eine zusätzliche Tiefe gibt, sondern auch gleichzeitig sehr neugierig macht.
Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren begeistern mit ihrer Dynamik. Auch das Team der Sonderermittler sorgt für Unterhaltung, Witz und Herz. Mit seiner bunten Zusammensetzung von einer schlagfertigen Schlangenlady über einen seeeehr introvertierten Kollegen bis hin zu einem übergewichtigen, sprechenden Kater, bringt es eine besondere Dynamik und Leichtigkeit in die Handlung.
Besonders hervorheben möchte ich auch noch die Gestaltung und Qualität des Bandes. Guardian erscheint als wunderschönes Hardcover mit Farbschnitt, das schon optisch ein echtes Highlight im Regal ist. Auch die Übersetzung überzeugt auf ganzer Linie: Mit Fußnoten, kenntnisreichen Erklärungen und viel Sorgfalt wird hier ein Standard gesetzt, an dem sich andere Verlage wirklich ein Beispiel nehmen könnten. Für mich macht genau diese Liebe zum Detail den Band zu einem ganz besonderen Leseerlebnis.
Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gelungen. Die Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen hat mich komplett überzeugt, und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in die Hand zu nehmen 🥰
Starker Anfang, aber dann gibt es Orientierungsschwierigkeiten
DNF@65%
Guardian Seelenwächter von Priest hat mich schon länger in meinem Regal angelächelt und weil am 1. Oktober in Deutschland Band 2 veröffentlicht wurde, war das für mich die Gelegenheit, endlich das Buch zu lesen. Obwohl es meine Hauptmotivation war meinen SuB niedrig zu halten und Buchreihen erst weiter zu kaufen, wenn ich sie auch tatsächlich begonnen habe, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich mag ja Bücher mit LGBTQ+ Geschichten ziemlich gerne und ich habe schon sehr viele sehr gute Geschichten aus dem asiatischen Raum aus dieser Richtung gelesen. Die Messlatte lag also von Anfang an ziemlich hoch, irgendwie.
Der Anfang war sehr gut, die Wortwahl gefiel mir ziemlich gut. Ich habe mich zum Beispiel über seltener verwendete Worte wie „Ouvertüre“ gefreut. Der Sprache als solches merkt man an, dass es sich um eine Übersetzung einer fernöstlichen Sprache handelt - klingt komisch, aber Wortfluss, Klang und Wortmischung in Kombination wirken so typisch. Vielleicht hat auch die Aufmachung meinen Eindruck beeinflusst, so genau lässt es sich nicht ganz sagen. Jedenfalls hatte ich Spaß am Lesen.
Zu Beginn war es sehr schön mysteriös und es schien genau der richtige Grad zwischen Mystery, Spannung und Romanze zu sein. Leider hat es sich recht bald gelegt und ich kam nicht umhin, das Gefühl zu bekommen, ein Drehbuch eines Parodie-Animes zu lesen - so überdramatisiert, oberflächlich und klischeehaft wurde die Erzählung. Mal ein kleiner Auszug zur Einordnung was ich meine:
„[…] Guo Changchengs Augäpfel drehten sich dreimal in den Augenhöhlen hin und her, aber auch nachdem er eine halbe Minute nach Luft geschnappt hatte, war es ihm nicht gelungen, in Ohnmacht zu fallen. Jetzt betrachtete er Shen Wei einfach als einen Baum, umklammerte seine Beine und versuchte, an ihm hochzuklettern, während er aus den Tiefen seiner Bauchhöhle brüllte: »Ein Geist! Aaaaah!« […]“
Nachdem sich also dieser nicht mehr ernst zunehmende Schreibstil etablierte - dabei störte mich der regelmäßige Perspektivenwechsel nicht mal so sehr -, hielt ich mich an der Story fest… Die sich auch fix änderte, nämlich von schaurig und mysteriös zu peinlich, verhalten und aufreizerisch. Dabei werden der Reihe nach Charaktere eingeführt, aber es wird sich nicht wirklich die Zeit genommen, diese wirklich vorzustellen und was sie von einander unterscheidet außer deren Aussehen. Wer war jetzt die Schlangenfrau und wer der Möchtegern-Mönch? Ich war immer wieder verwirrt. Die kleineren Andeutungen auf Twists für den späteren Verlauf (die man als Blinder vermutlich auch entdeckt hätte, wenn man sich mit dem Genre etwas auskennt) konnten es dann leider nicht mehr rausreißen.
Als ich merkte, dass ich mich selbst immer mehr dazu überreden musste, das Buch weiterzulesen, war für mich der Punkt erreicht, an dem ich mich ernsthaft fragte, ob ich es wirklich weiterlesen will. Die Guardian-Reihe von Priest scheint nichts für mich zu sein. Das stimmt mich zugegebenermaßen leicht traurig, denn ich habe mich wirklich sehr auf das Werk gefreut, es erschien mir als sehr viel verprechend.
Und dennoch: es stimmt mich doch recht froh, zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein, bevor ich mir Band 2 und Band 3 gekauft habe.
Guardian war mein erstes Danmei-Werk, das ich gelesen habe und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil von Priest: bildlich, poetisch und unglaublich atmosphärisch. Die Autorin erzählt multiperspektivisch, wechselt also zwischen verschiedenen Figuren, und schafft es so, viele Blickwinkel einzufangen.
Was mir besonders gefallen hat: Der Fokus liegt nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern auch auf den individuellen Geschichten der Figuren. Jeder Charakter hat seine Tiefe und eigene Entwicklung, was die Handlung abwechslungsreich und spannend macht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Stück für Stück in eine viel größere Welt hineingezogen zu werden.
Mich hat dieses Buch nicht nur berührt, sondern auch begeistert. Es hat mein Herz erwärmt und mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für alle, die sich für Danmei interessieren oder einfach eine packende, poetisch geschriebene Geschichte erleben möchten: Guardian ist absolut lesenswert!
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss er die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten.
Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den zurückhaltenden Professor Shen Wei. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will.
Das Buch ist optisch sehr liebevoll gestaltet. Sprachlich wirkt es allerdings nicht ganz ausgereift. Einige Sätze klingen aufgrund der holprigen Übersetzung seltsam. Inhaltlich sind manche Punkte trotz der Fußzeilen und des Anhangs nur schwer zu verstehen. Wenn man die religiösen Seiten der Erzählung vollständig begreifen will, muss man vermutlich Sekundärliteratur hinzuziehen.
Die Geschichte selbst ist sehr schön aufgebaut. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und eine große Zahl an Charakteren. Immer wieder passiert etwas Neues, sodass niemals Langeweile aufkommt. Neben zahlreichen Kampfszenen erwarten den Leser vor allem viele lustige Momente. Gefühlvolle Augenblicke sind eher rar, aber ich vermute, dass sich das in den folgenden Bänden ändern wird.
Das Ende war offen, aber zufriedenstellend. Das Geheimnis um Shen Wei wird in den letzten Kapiteln gelüftet, doch der Gegner bleibt im Dunkeln verboten.
Fazit: Spannende Geschichte aus einer fantastischen Welt, die Lust auf mehr macht.
Eine perfekte Mischung aus Fantasy, Mystery und Humor. Priest hat einen super sympathischer Schreibstil mit viel Humor, der einem Nähe zu den Charakteren gibt, der diese fast menschlich macht (iykyk;) ) Ich bin schon extrem gehyped auf den zweiten Teil.
Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen.
Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird.
Wer chinesische Settings, die Welt der Mythen und Legenden in diesem Land und zusätzlich Boy Love und Fantasie mag wird mit diesem Buch happy. Es ist schon etwas anspruchsvoll beim lesen aber gerade das macht es auch so gut. Ein wirklich toller Auftakt mit tollen Charaktern ganz klare Empfehlung von mir.
Rezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Der Anfang war schon ein wenig lustig und generell konnte ich mich mit so mancher Angewohnheit der Figuren gut amüsieren.
Die Identität des Seelenvollstreckers habe ich mir sehr schnell selbst erklärt, aber dass ich dann recht hatte, war nicht so extrem schlimm, weil es trotzdem noch einige spannende Punkte gab. Es ist viel passiert, da kam ich dann manchmal mit den Namen oder Institutionen, etc. etwas durcheinander, aber zumindest wurde es nicht langweilig. Und es gibt noch genug offene Fragen, die in Band 2 geklärt werden können, ich bleibe auf jeden Fall dran.
4 Sterne
Gleich zu Anfang der Geschichte begegnen wir Guo Changcheng, welcher sogar nicht recht weiß was er machen möchte.
Vor Ort begegnet er unter anderem seinem Vorgesetzten Zhao Yunlan, ein recht junger Ermittler, der geheimen Abteilung für Sicherheit.
Zu Anfang wirkt er auf Guo ein wenig ablehnend, was sich im Verlauf ändert.
Was das alles mit dem Uni Professor zutun hat und wie die Geschichte weitergeht könnt ihr selbst nachlesen.
Die Geschichte ist schon spannend aber es wird im letzten Teil sehr verwirrend so das man das Gefühl hat der Geschickte nicht mehr folgen zu können.
Guardian 1 ist ein tolles Buch - und trotzdem hat es mich nicht mitgerissen. Wenn man die Geschichte wirklich genießen will, sollte man ein gutes Namengedächtnis und Kenntnisse zur chinesischen Kultur und Mythologie haben. Mich hat das Buch leider überfordert. Es fiel mir schwer, mir die Namen zu merken und richtig zuzuordnen, ich habe die Handlungen der Charaktere oft nicht nachvollziehen können, weil ich zu wenig über die chinesische Kultur weiß, und die Charakterentwicklung war mir zu langatmig. Ich empfehle dieses Buch dennoch allen, die sich mit China besser auskennen und Lust auf eine LGBTQIA+-Romanze in einem übernatürlichen Krimi-Setting haben. Denn die Handlung ist spannend, die Charaktere haben einen scharfen Verstand und man wird von der einen oder anderen Wendung überrascht.
So richtig catchen konnte mich die Geschichte nicht
Cover
Ich liebe dieses Cover! Die Darstellung der beiden wichtigsten Protagonisten ist hier perfekt gelungen.
Meine Meinung
Diesem Buch habe ich bereits mehrere Wochen vor Erscheinen entgegengefiebert, weil sowohl das Cover als auch der Inhalt so wahnsinnig vielversprechend klangen. Ich konnte es zum Glück am Erscheinungstag anfangen und habe es bereits am Folgetag beendet. Für mich ist diese Geschichte erst die zweite, die ich aus diesem Genre lese, aber ich denke, dass es zukünftig noch mehr davon in meine Regale schaffen werden.
Zunächst einmal möchte ich betonen wie sehr ich das Cover, aber genauso die Zeichnungen innerhalb des Buches liebe. Ich habe mich über jedes neue Bild gefreut und war immer wieder fasziniert davon, wie talentiert manche Menschen mit ihrer Kunst sind.
Ich möchte behaupten, dass unser eigentlicher Protagonist Zhao Yunlan gar nicht so sehr im Fokus steht, wie wir das aus vielen hiesigen Büchern und Übersetzungen kennen. Ja, die Geschichte erleben wir zu weiten Teilen durch seine Augen, aber ebenso merken wir häufig, dass die Sichtweisen sich ändern, andere Charaktere andere Dinge wahrnehmen und wir insgesamt eine eher zurückhaltende Verbindung zu allen Charakteren aufbauen. Dadurch, dass das Buch von einem außenstehenden Erzähler wiedergegeben wird, fehlt es mir persönlich an Bindung. Ich mag die Charaktere, gerade durch die vielen unterschiedlichen Wesen und Persönlichkeiten, hatte aber nicht den Eindruck unsere beiden wichtigen Protagonisten, Zhao Yunlan und Shen Wei, wirklich gut zu kennen bzw. jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Grundsätzlich ist Zhao Yunlan ein spannender und facettenreicher Mann, dessen Verhalten mich sowohl begeistern als auch frustrieren konnte. Gerade sein Bemühen Shen Wei für sich zu begeistern war hin und wieder etwas grenzwertig, aber es passt zu seinem extrovertierten und offenem Wesen.
Über Shen Wei möchte ich noch vieles erfahren, aber genieße ebenso seine eher zurückhaltende und geheimnisvolle Art. Ein großes Geheimnis um seinen Charakter löst sich bereits und auch wenn ich es kommen gesehen habe, mochte ich wie Zhao Yunlan bemüht war hinter Shen Weis Fassade zu blicken.
Schwierig bei dieser Art Bücher finde ich immer die Namen. Zunächst einmal fängt das mit der einfachen Tatsache an, dass immer der Vor- und Nachname, wenn man so will, genannt wird – wie bei Zhao Yunlan und Shen Wei. Wenn mehrere Namen hintereinandergeschrieben waren, bin ich schnell durcheinandergekommen und musste zugleich mit der Aussprache kämpfen.
Trotz dieser kleinen negativen Aspekte habe ich das Buch alles in allem genossen. Die unfreiwillige Suche nach den Heiligtümern, der Seelenorden, der Seelenwächter sowie die Beziehung der Charaktere untereinander konnte mich gut unterhalten und fesseln.
Fazit
Jede Medaille hat zwei Seiten sagt man ja so schön, denn so geht es mir letztlich auch mit diesem Buch. Wie oben geschrieben gibt es bereits einige Elemente, welche mir gut gefallen, aber ebenso welche bei denen in meinen Augen noch Luft nach oben besteht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Das Cover und der Buchschnitt gefallen mir wirklich sehr gut, auch, dass es mit den nachfolgenden Bänden ein Gesamtbild ergibt.
Am Anfang war das Buch sehr spannend, vor allem, als es um den Mord ging. Allerdings ist dies nur der erste Teil des Buchs, danach geht es in eine weitere Geschichte über. Diese war ebenfalls spannend, zog sich an manchen Stellen allerdings etwas hin und war dadurch auch manchmal etwas schwer zu lesen.
Zhao Yunlan wurde mir im Laufe des Buches leider immer unsympathischer und schwerer vorzustellen. In der Geschichte um den Mord hat mir noch sehr als Figur gefallen, später wird er allerdings fast rüpelhaft und teilweise ausgefallen, das hat mir dann leider nicht mehr so gefallen, was es zusätzlich schwer gemacht hat, der Geschichte zu folgen.
Ich kann abschließend noch gar nicht sagen, was ich konkret von dem Buch halten soll und ob ich die beiden Folgebücher lesen möchte.
Fazit: Nicht ganz so meins, aber dennoch interessant, wobei es hauptsächlich durch die schöne Optik besticht.
Wow, ich fand das Buch sah wirklich gut aus und habe nur wegen des Covers danach in der Bib gegriffen. Aber es hat sich gelohnt, es war lustig und so spannend. Es war eine Welt voller Mythen und Geheimnisse die nur mehr geworden sind.
Es gibt aber auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich ganz langsam aufbaut.
Ich fand das Buch wirklich gut gemacht und kann es mit den Dialogen und Charakteren echt empfehlen.
Was allerdings manchmal etwas schwierig war, waren die Kapitel. Es wird immer darin die Protagonisten gewechselt, aus wessen Sicht jetzt erzählt wird. Da habe ich etwas gebraucht bis ich das verstanden habe.
Ich hoffe im nächsten Teil noch ein bisschen mehr über die Protagonisten und die Welt, die geschaffen ist erzählt zu bekommen.
Das war zwar eine wirklich interessante Geschichte, vor allem weil sie etwas außergewöhnlich ist. Das Setting, die Personen und Wesen, sind definitiv einzigartig. Aber mich zieht es überhaupt nicht zum zweiten Teil. Ich hatte es echt schwer überhaupt durchzukommen. Mir fehlte irgendwie das Spannungsgefühl, obwohl einiges los war. Die Story hat mich einfach nicht gefesselt.
Ein interessantes Buch, es hat Spaß gemacht es zu lesen.
Anfangs war es etwas schwierig in die Handlung reinzukommen, einfach weil es sich vieles mit chinesischer Mythologie und Glaube zu tun hat und ich mich damit nicht viel auskenne. Die Anmerkungen haben zwar geholfen, aber stellenweise war es etwas too much auf einmal.
Auch die Charaktere waren mir am Anfang unsympathisch, das hat sich aber mit der Zeit gegeben.
Gegen Ende wurde es richtig spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, auch wenn die große Enthüllung am Ende schon recht offensichtlich war.
Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich Band zwei und drei auch lesen werde, jetzt möchte ich aber auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.
Perfekte Mischung aus Spannung, Fantasy und Horror
• Buchrezi • 🫣
Zum Inhalt: Guo Changcheng, ein richtiger Pechvogel, tritt nach einem eher mäßig erfolgreichen Studium seine erste Stelle an. Ein offizielles Schreiben schickt ihn ins Ministerium für öffentliche Sicherheit. Genauer gesagt, in eine sehr seltsame Abteilung. Schon beim ersten Kontakt wirkt dort alles irgendwie schräg, vor allem die „Menschen“, mit denen er arbeiten soll. Bevor er überhaupt Zeit hat, das alles zu verarbeiten, steckt er schon mitten in seinem ersten Fall. Sein gut aussehender und ziemlich cooler Chef Zhao Yunlan nimmt ihn mit zu einem brutalen Mord, der ganz in der Nähe einer Uni passiert ist. Dort taucht auch der geheimnisvolle Professor Shen Wei auf, der nicht nur klug, sondern auch extrem charismatisch ist. Zusammen mit einer sprechenden Katze?! wird aus dem Ganzen ein ziemlich ungewöhnliches Team. Sie retten einer jungen Frau das Leben und geraten kurz darauf in eine düstere Welt voller Schatten und dunkler Wesen. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter all dem? Und warum wirkt Shen Wei so… anders? Zhao Yunlan merkt schnell, dass dieser Mann ihn nicht mehr loslässt. Um hinter sein Geheimnis zu kommen, muss er tiefer abtauchen, als ihm lieb ist… mitten in die Unterwelt…
Mein Fazit: Wow! Ich bin immer noch komplett begeistert. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Anfangs war ich kurz irritiert, weil ständig die vollständigen Namen verwendet werden, aber schon nach wenigen Seiten war ich voll drin. Die Geschichte ist seltsam, spannend, manchmal gruselig und hat genau die richtige Prise Humor. Dazu eine Liebesgeschichte, die mich abgeholt hat, ohne kitschig zu sein. Es gab ein, zwei Szenen, die echt hart waren, definitiv nichts für schwache Nerven. Und eine Sache hat mir persönlich nicht so gefallen, aber das konnte ich gut verzeihen. Die Charaktere sind stark, besonders Zhao und Shen, aber auch die Nebenfiguren bringen richtig Schwung rein. Ich musste mehrfach schmunzeln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich MUSS unbedingt weiterlesen. Ganz klar: volle 👻👻👻👻👻!
Inhalt 🔎:
Ermittler Zhao Yunlan löst magische und witzigen Fälle mit seiner -ja- sprechenden Katze. An einer Uni stößt er dann auf den geheimnisvollen Professor Shen Wei und zwischen Anziehung und Rätseln, begeben sich die zwei auf eine Spur in die tiefe Unterwelt.
Was mir gut gefallen hat 😍
- Aussehen, des Buches (meiner Meinung nach ein wunderschönes Cover)
- Atmosphärische Darstellung der mystischen Welt sowie der Unterwelt.
- Der Schreibstil war angenehm und auch Informationsreiche Texte wurden sehr gut dargestellt.
- Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vorallem die sprechende Katze war ein absolutes Highlight
- Das Ende hat kich sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht ( den ich sofort brauche)
Was mir nicht so gut gefallen hat 😐:
- Der Slow-Burn war an sich gut, aber zwischendurch war ich mir gar nicht sicher ob es überhaupt eine Slow-Burn-Story gibt
(Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Ich weiß auch nicht ... Irgendwie scheine ich derzeit eher ins Klo zu greifen, was meine Bücher angeht. Ich fand alle Figuren in diesem Buch platt, die Handlung langweilig, die Übersetzung eher geht so, die "Liebesgeschichte" erzwungen... Wofür ich die 1½ Sterne vergebe? Für die Katze 🤷🏼♀️.
Zhao Yunlan leitet eine geheime Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit übernatürlichen Dingen auseinandersetzt. Hilfe bekommt er dabei von dem ungeschickten Neuling Guo Changcheng oder der sprechenden Katze Daqing. Aber auch die anderen Mitarbeiter sind mehr als suspekt. Es scheint, jeder hat seine Geheimnisse und verborgenen Talente. Und das macht die Gruppe so besonders. Bei einem prekären Fall stößt Zhao Yunlan auf den Professor Shen Wei und ist sofort von seiner Art fasziniert. Immer öfter begegnen sich die beiden. Ist das Zufall? Oder steckt hinter Shen Wei mehr als der schüchterne Professor, der er vorgibt zu sein? Doch um das zu erfahren, muss Zhao Yunlan tief in die Unterwelt eintauchen…
Was für eine coole Story! Ein Kriminalfall mit übernatürlichen Elementen, ein Team aus undurchsichtigen Gestalten, jede mit Geheimnissen, und Verdächtige und Zeugen, die ebenfalls nicht skurriler sein könnten. Ich hab die Geschichte einfach nur genossen. Vor allem, da mir der Start ins Buch sehr leicht gefallen ist. Man wird umfangreich und gut verständlich eingeführt, auch wenn ich mir die ganzen chinesischen Namen nicht gleich merken konnte. Ab der Mitte des Buchs nimmt die Story richtig Fahrt auf und die übernatürlichen und mystischen Elemente nehmen mehr und mehr Platz ein. Da musste ich dann doch ab und an langsamer lesen, um alles zu verstehen. Aber generell ist es kein Problem, der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil hat mir dabei total zugesagt, der passte einfach perfekt.
Du rätselst gerne mit, deckst Geheimnisse auf und bist fasziniert vom Übernatürlichen und von chinesischer Mythologie? Dann ist das dein Buch! Meins war es auf jeden Fall! Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.
Wichtig: Das Buch enthält potentiell triggernde Themen, mit denen auch nicht immer sensibel umgegangen wird. Leider fehlt hier eine Content Note.
- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -
Der Auftakt der Guardian-Trilogie, Seelenwächter, von priest hat mich leider enttäuscht. Verschiedene Aspekte haben mich zwiegespalten zurückgelassen.
Zunächst einmal fand ich den Erzählstil insgesamt wechselhaft. Einzelne Passagen haben mich sprachlich begeistert, bei anderen bin ich inhaltlich kaum hinterhergekommen. Der Fokus des Erzählers kann innerhalb eines Absatzes zu verschiedenen Personen wandern, was ich verwirrend fand. Außerdem hat mich der Satzbau häufig aus dem Lesefluss gerissen, da ich viele Sätze doppelt lesen musste. Auch die aufkommende Spannung hat dadurch leider etwas gelitten. Andererseits ist priests Erzählstil auch sehr vielseitig, was die Geschichte lebendig gemacht hat. Die Grundstimmung empfand ich durchgehend eher leicht und humorvoll.
Mit Guo Changcheng stolpern wir Lesenden in diese übernatürliche, an die chinesische Mythologie angelegte Welt, in die ich auch schnell hineingefunden habe. Seine Rolle in der Geschichte blieb mir bis zum Ende unklar. Er ist eine ängstliche Figur und neu im Team für Sonderermittlungen. Da er sich aufgrund seiner Ängste eher ungeschickt anstellt, wird Guo Changcheng von seinem Team belächelt, was er auch oft genug zu spüren bekommt. Hierin besteht auch mein größter Kritikpunkt an der Geschichte, da ich das Verhalten und Äußerungen der Teammitglieder zum Teil unmöglich finde. Mir fällt keine spätere Entwicklung ein, die dies für mich abmildern oder entschuldigen könnte. Fatphobische Aussagen gegenüber dem Kater Daqing fand ich ebenso unangemessen.
So fiel es mir leider schwer, eine positive Bindung zu den Charakteren aufzubauen und Sympathie zu entwickeln. Auch die sich langsam anbahnende Bindung der Hauptcharaktere Zhao Yunlan und Shen Wei konnte mich somit leider nicht ganz packen.
Aufgrund der oben genannten Punkte, besonders dem an Mobbing grenzenden Verhalten, fällt es mir schwer, das Buch weiterzuempfehlen. Ich finde das einfach so unnötig und problematisch, was mir die Geschichte letztendlich kaputt gemacht hat. Sehr schade, da die Geschichte an sich viel Potential aufweist. Ich kann leider nur 2,5 Sterne geben.
Man muss schon sagen, dass es hier direkt spannend losgeht und den ersten Teil über klebte ich förmlich an den Seiten. Ich war wirklich begeistert. Die Begeisterung ließ dann irgendwann nach. Irgendwie fühlte es sich zwischenzeitlich so an, als wisse die Geschichte nicht, was sie werden will, wo sie hinführen will. Einige weniger wichtige Szenen wurden in die Länge gezogen, an anderer Stelle gab es einen Info-Dump, der eher für Verwirrung als Klärung sorgte, weil so viel auf einen einprasselte. Man sollte definitiv kein Fantasy-Anfänger sein, wenn man dieses Buch lesen möchte.
Auch das Pacing war nicht optimal. Es gab ein "Geheimnis", was man relativ schnell von selbst aufklären konnte, im Buch geschieht das aber erst gegen Ende. Es nimmt einfach etwas die Spannung, wenn man schon so lange weiß, was passiert. Dadurch zieht es sich automatisch.
Was im Gegensatz dazu aber wirklich gut gelungen ist, sind die Charaktere. Nicht nur unsere beiden Protagonisten, die mit schlagfertigen Kommentaren und Charm bestechen sondern auch die zahlreichen Nebenfiguren, die für Auflockerung und Witz sorgen. Ihre Interaktionen sind definitiv sehr unterhaltend.
Die Grundidee gefällt mir auch gut. Das düstere Setting mit den Geistern und der Verbindung zur Unterwelt bietet auf jeden Fall Raum für Spannung und dieser Teil deutet ja auch auf eine sehr intensive Vergangenheit unserer Protagonisten hin, wodurch ich großes Potenzial für die nächsten Teile sehe.
Insgesamt ausbaufähig, aber dennoch lesenswert. Ich erhoffe mir vom nächsten Teil, dass er weitere Fragen beantwortet und die Spannung etwas anzieht.
Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich einließ, als ich Guardian – Seelenwächter aufschlug. Was ich dann am Ende bekam, war weitaus mehr: ein kleiner wilder Ritt durch eine Welt, in der Magie, Mythologie und moderne Polizeiarbeit miteinander verschmelzen – und ein Duo, das mich komplett umgehauen hat.
Die Dynamik zwischen Zhao Yunlan und Professor Shen Wei ist elektrisierend. Zhao Yunlan ist auf den ersten Blick der Typ, über den man schmunzelt. Großmäulig, cool, immer ein Spruch auf den Lippen. Ich mochte ihn sofort. Nicht, weil er perfekt ist – sondern weil er seine "Ecken und Kanten" wie eine Waffe trägt. Shen Wei ist das genaue Gegenteil von Zhao Yunlan – akademisch, höflich, zurückhaltend. Ein Mann, der nie mehr zeigt als nötig und doch eine Traurigkeit in sich trägt, die ich nicht benennen konnte, aber sofort fühlte.
Was dieses Buch besonders macht, ist die Atmosphäre. Und ja, die sprechende Katze Daqing ist der heimliche Star. Punkt.
Was mich sehr fasziniert hat, war, wie tief verwurzelt die Geschichte in der chinesischen Mythologie ist. Ich habe nicht einfach nur ein Fantasybuch gelesen – ich hatte das Gefühl, in eine alte, verborgene Welt einzutauchen.
Manche Sezen in dieser Geschichte, haben mich kalt erwischt. Es war einer dieser Momente, in denen man ein paar Seiten lang einfach nur still dasitzt – weil plötzlich alles, was vorher passiert ist, eine neue Bedeutung bekommt.
Fazit: „Guardian – Seelenwächter“ konnte mich tiefer berühren als ich erwartet hätte. Ich habe mitgerätselt, mitgefühlt, manchmal gelacht – und öfter geschwiegen, weil mir die Worte fehlten. Dieses Buch war nicht einfach nur eine Lektüre. Es war ein Sog. Und ich weiß jetzt schon: Ich werde zurückkehren.