
Schöne Idee, für mich manchmal aber zu gewollt und wenig flüssig.
. KLAPPENTEXT (Meinung ⬇️) Greta ist alles, was Vincent nicht sein will: laut, bunt und voller übersprudelnder Gefühle. Doch als er in ihrem Taxi landet, hat er gerade alles verloren, wofür er jahrelang gearbeitet hat. Seine ehemalige Chefin und Geliebte hat ihn aus Job und Wohnung geworfen und in der Branche seinen Ruf ruiniert. Vincent weiß weder, warum ihm das passiert ist, noch, wo er jetzt hinsoll. Deshalb nimmt er notgedrungen Gretas Angebot an: Wenn er ihr bei der Renovierung der alten Villa hilft, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, darf er mietfrei bei ihr wohnen. Während Greta und Vincent ein Zimmer nach dem anderen in einen Ort zum Wohlfühlen verwandeln, entdecken sie, dass sie eigentlich gar nicht so verschieden sind. Aber wie soll man sich näherkommen, wenn man mit Weglaufen beschäftigt ist? MEINUNG Pinguine fliegen auch nur im Wasser war ein Buch, das mich thematisch sehr angesprochen hat. Ein Buch, von dem ich mir erhofft habe mal wieder einen richtig schönen Liebesroman mit guten Themen zu lesen, der sich nicht im New Adult Genre bewegt. Bekommen habe ich leider nicht ganz das, was ich mir erhofft und erwartet habe. Den Schreibstil fand ich besonders, da Henriette Krohn eine etwas andere Herangehensweise genutzt hat. Greta hat Kapitel mit Rückblicken erhalten. Kapitel, in denen schnell klar war, um wen und was es geht. Die restlichen Kapitel waren aus der Sicht von Vincent geschrieben. Auch das hat mal eine andere Perspektive ermöglicht. Leider war mir aber insgesamt zu viel von dem ausgeschrieben, das auch ausreichend zwischen den Zeilen herausgekommen wäre. Viele von Vincents Gedanken haben sich wiederholt, was mich etwas genervt hat. Oft hatte ich auch das Gefühl, das Buch würde sich bei bestimmten Themen immer mal wieder im Kreis drehen bzw. einfach nur wiederholen. Insgesamt hatte das Buch auch zu viel vereintes Drama. Ja, beide hatten ihre Geschichte zu erzählen. Aber meiner Meinung nach hätte man auf das ein oder andere auch mit einem Weg kommen können, der etwas stimmiger bzw. weniger aufgesetzt gewesen wäre. Sehr schade fand ich auch den Bezug zum Titel. Der war da, aber er wirkte auf mich sehr, sehr gewollt. Super gut gefallen hat mir dagegen, wie Henriette Krohn beispielsweise das Thema um Vincents Herkunft eingeflochten oder Gretas Hilfsbereitschaft dargestellt hat. Insgesamt bin ich nach wie vor der Meinung, dass das Buch viel Potential hatte, mir aber in der Umsetzung das ein oder andere gefehlt hat.















