Unerwartet gutes Buch

Ein doch sehr spannender Sci-Fi-Öko-Thriller
Das Artensterben im Meer hat drastische Ausmaße angenommen. Doch woran liegt es? Als drei Wissenschaftler die Ursache herausfinden, trauen sie ihren Augen nicht. Ja, die Zusammenfassung klingt ein wenig nach Clickbait, aber ich will ja auch nicht spoilern. Dieses Buch ist es eine gute Mischung aus Science Fiction und Öko-Thriller, mit einem Plottwist den ich so nicht erwartet hatte. Den Prolog konnte ich zu beginn nicht so richtig einordnen. Das kommt dann erst mit dem Epilog, aber dann wird es schlüssig. Zwischendrin bekommt man Action, Wissenschaftsinfos und ganz viel Spannung. Die Charaktere sind symphatisch, wenn auch ein wenig blass. Aber bei nur knapp 280 Seiten kann man da nicht so viel Tiefe erwarten. Am Anfang waren es mir etwa szu oft langatmige Erläuterungen und Aufzählungen, aber das legt sich doch dann relativ schnell. Mein Fazit: Wer auf gute Bücher steht, die das Thema Klima-/Artenschutz beinhalten, sollte hier mal reinlesen.
“Die invasive Art” ist zwar ein Science-Fiction-Thriller, gewährt jedoch die meiste Zeit einen Blick in unsere mögliche Zukunft. Zumeist bedrückend aufgrund der Thematiken, doch auch weil sich ein wichtiger Teil der Handlung unten in der Tiefsee abspielt. Sowohl informativ als auch spannend wird eine Geschichte erzählt, die zum Nachdenken anregt. Denn der Klimawandel und seine globalen Auswirkungen sind und bleiben allgegenwärtig.
Grundsolide Idee und Setting als „Klima-SciFi“, aber…
…der Einband klang für mich nach einem Buch, das größtenteils auf der Unterwasserstation spielt, dies ist jedoch nur einige Wenige Kapitel lang in der Mitte der Fall. Den Rest der Zeit verbringen wir damit, die drei Protagonisten und das fortschreitende Schwinden der Meeresbestände näher kennen zu lernen, was völlig okay ist, bloß nicht das, was ich erwartet hatte.
Dieses Buch lies mein Biologen-Herz höher schlagen und erinnerte mich wieder an meine lebenslange Liebe zur Meeresbiologie!! Wenn man nicht gut mit langen technischen Beschreibungen klar kommt, tut man sich vermutlich hier und da ein wenig schwer mit diesem Buch. Ich habe es allerdings genossen! Ich konnte mich mit allen der drei Hauptcharaktere identifizieren, mit jedem auf seine eigene Art. Vor allem vermutlich, weil bei allen dreien ihre Leidenschaft für die Wissenschaft einfach gut beschrieben wurde. Und ich bin mir sicher, dass ich noch eine ganze Weile über DIESES ENDE nachdenken werde!!

Science Fiction meets Klimawandel
Der Roman verbindet spannend Umweltfragen mit Science-Fiction und bleibt dabei fesselnd. Die wissenschaftlichen Themen sind verständlich erklärt, und die Handlung nimmt rasant an Fahrt auf. Zwar könnten die Charaktere etwas mehr Tiefe haben, aber die Geschichte regt zum Nachdenken an. Absolut lesenswert! 4/5 Sterne! Zudem hier ein kleines Artwork zur Stimmung des Buches
Eine dystopische Sci-Fi Story die aktueller nicht sein könnte. Das große Meeressterben wirft die Menschheit in eine Existenzkrise und niemand weiß wie man die Ozeane retten kann. Überfischung, der Klimawandel und die Müllberge innerhalb der Meere haben der Unterwasserwelt zu sehr zugesetzt sodass keine Rettungsaktion das Sterben aufhalten konnte. Super spannend geschrieben und erschreckend aktuell. Hat Spaß gemacht.
Eine tolle kurze Science-Fiction Geschichte
Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und macht den Einstieg in die Sci-Fi-Zukunft recht einfach. Die Dinge werden einfach erklärt und sind auch recht schlüssig nachvollziehbar. Das Problem des Buches besteht für mich leider darin, dass ich im Kopf ständig den Vergleich zu Frank Schätzings Der Schwarm ziehe. Die Komplexität von Schmitts Welt kann da leider nicht mit halten.

"Der Mensch sträubt sich mit aller Kraft gegen die Endgültigkeit." (S. 5)
Mal wieder ein Ausflug in einen anderen Genrezweig der Thrillerwelt, diesmal mit SciFi-Elementen. Der Autor beschreibt uns sehr bildhaft eine nicht allzu ferne & durchaus realistische Zukunft (um das Jahr 2070), in der die Weltmeere sich durch Überfischung, Klimawandel & Verschmutzungen zu lebensfreien Räumen entwickelt haben. Die meisten Meerestiere verschwinden & niemand kann das Rätsel darum lösen & die Welt aus ihrer Notlage befreien. Die drei Wissenschaftler Mayari, Svea & Mat machen schließlich eine Entdeckung, die scheinbar alles, was die Menschheit zu wissen glaubt, auf den Kopf stellt. Viele Inhalte aus Wissenschaft & Technik, (Meeres-) Biologie, Physik & Ingenieurswesen machen aus diesem Buch ein anspruchsvolles Leseerlebnis. Aber es lohnt sich, besonders bezüglich des Endes. Dennoch gab es einige zähe Längen & Passagen, bei denen ich dachte: "Wie passt das jetzt zur Geschichte?" Das hat mich ein bisschen gestört & machte dann doch alles etwas 'unrund'.
Dystopische Sci-Fi, die ein erschreckend realistisches Bild weiterspinnt, dass der Klimawandel begonnen hat zu malen. Gerne hätte es noch weiter gehen können.

Die invasive Art / Manuel Schmitt / SciFi-Thriller/ 2024 / 304 Seiten / Knaur Taschenbuch Rezensionsexemplar 'Die invasive Art' ist bereits der zweite Roman von Manuel Schmitt, den man unter anderem auch als SgtRumpel von YouTube kennt oder durch seine Hörspielproduktionen unter dem Namen Fabelbaum. Ein Tausendsassa, wie er im Buche steht. Ich war gespannt darauf, wie Science-Fiction mit Thriller und einer real existierenden Bedrohung vermischt wird. Überfischung, Verschmutzung, Klimawandel. All diese Aspekte haben in dieser Geschichte in der nahen Zukunft augenscheinlich für das Meeressterben gesorgt. Es gibt kaum noch Leben in den Ozeanen dieser Welt. Lässt sich dieser Prozess stoppen? Oder gar umkehren? Und was hätte das für Auswirkungen? Glauben wir wirklich alles zu kennen, was die Weltmeere zu bieten haben? Der Mensch hat gerade einmal 5% erforscht. Um diese Fragen herum handelt die Geschichte der Protagonist*innen. Nacheinander wechselt man die verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich von den drei Hauptcharakteren, und diese werden durch Momentaufnahmen von anderen Personen unterstützt. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und die wissenschaftlichen sowie technischen Beschreibungen waren verständlich erklärt und fügten sich logisch und nachvollziehbar ein. Das Buch besteht aus sehr vielen solcher sachlichen Bestandteile, so dass es mir hin und wieder so vor kam, als würde ich ein Sachbuch lesen, und dennoch habe ich diese Stellen sehr gebannt verfolgt, auch wenn gerade in der ersten Hälfte die Handlung zwischen den Figuren ein wenig auf der Strecke blieb. Es war interessant und faszinierend, trotz dessen, dass die Charaktere nicht so viel Tiefe hatten, wie das weite Meer. Dafür zog die Handlung ab der zweiten Hälfte umso mehr an, und das Ende hat mich dann komplett überrascht und umgehauen. Ich wurde gut unterhalten und zeitgleich regt es zum Nachdenken an. 4/5 bzw. 8/10 🪼🪼🪼🪼🪼🪼🪼🪼
Für mich kein Thriller, dafür ein hochbrisanter naturwissenschaftlich- packender Spannungsroman, deren Anfang und Ende gerne weniger kryptisch hätte sein dürfen.
Mit dem Buch „Die invasive Art“ hat der Autor Manuel Schmitt ein spannenden und interessanten Science-Fiction-Thriller mit Fokus auf die Themen Ozeane und dessen Bewohner sowie dem Meeressterben in einer gar nicht mehr so fernen Zukunft geschaffen. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und es dauerte nicht lange, bis mich das Buch in seinen Bann zog. Beim Lesen merkte man sofort, dass dem Autor das Meer und dessen Bewohner am Herzen liegen und er gerade die wissenschaftlichen Aspekte im Buch meines Erachtens sehr gut recherchiert und diese gut in seiner Geschichte verflochten hat. Die Spannung im Buch ist durchweg auf einem guten Level und wird eher dadurch hervorgerufen, dass der Leser den Grund des Meeressterbens herausfinden möchte. Unterteilt ist das Buch in insgesamt drei Teilen mit Zeitsprüngen zwischen den Abschnitten, welche aus der Sicht der drei Protagonisten Mayari, Svea und Mat erzählt werden. Alle drei forschen an den Gründen des Meeressterbens bzw. beteiligen sich an Projekten, die den schwindenden Fischbeständen entgegenwirken sollen. Ich mochte die drei Protagonisten im Buch sehr gerne, mir persönlich hätten sie aber noch etwas tiefer ausgearbeitet werden können. Gerade Mat und Svea fand ich vom Charakter her etwas zu flach im Gegensatz zu Mayari. Der Fokus lag hier eher auf deren Forschungen. Trotzdem merkte man den dreien an, dass ihnen das Meer am Herzen liegt und konnte ihr Handeln im Laufe der Story nachvollziehen. Auch als sie dem Grund des Meeressterben näherkommen. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall gut gefallen. Auch wenn die Geschichte fantastische Elemente enthält, gerade in Bezug auf die Quallen, regt das Buch sehr zum Nachdenken an. Themen wie Überfischung der Ozeane, Artensterben durch Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung oder Massentourismus sind sehr aktuelle Themen, sodass die Zukunft, die der Autor im Buch aufzeigt, realistisch ist. Die wissenschaftlichen Erklärungen im Buch haben mir sehr gefallen und ich fand sie unglaublich interessant. Lediglich die Charaktere hätten etwas mehr Tiefe haben können und auch das Ende im Buch kam sehr abrupt. Insgesamt vergebe ich dem Buch daher vier Sterne und kann die Geschichte nur sehr empfehlen.
Ein faszinierender Sci-Fi Roman, der einem die bevorstehende Katastrophe vor Augen führt.
Ich habe lange keinen solch spannenden Roman gelesen. Innerhalb paar Stunden hatte ich das gesamte Buch verschlungen. Faszienierend wie der Autor vier Perspektiven zu einem Thema aufzeigt und dabei jede Stimme individuell gestaltet hat. Er zeigt auf, dass alles und jeder und jegliche Tat irgendwie zusammenhängt und am Schluss fügt sich alles zu einem Bild zusammen. Mehrere Ansätze werden hier angerissen, Sichtweisen, die ein vollendetes Etwas ergeben. Ich bin absolut begeistert.

Die Fische verschwinden und damit bricht der fragile Kreislauf der Meere und der finanzielle der Wirtschaft zusammen. Jetzt, wo es fast zu spät ist, reagieren die Weltregierungen auf dieses Problem und Wissenschaftler versucht die Zukunft der Menschheit zu retten doch es stellt sich die Frage ob es nicht schon zu spät ist und was es mit den Ansammlungen an Quallen auf sich hat. Zuerst muß ich leider sagen das der Klappentext sehr irreführend ist und definitiv eine andere Handlung verspricht als sie letztendlich umgesetzt wird. Das ist nicht schlecht und die Geschichte interessant aber wenn man über Quallen lesen möchte oder sie zumindest so unterschwellig präsent haben will wie es in Der Schwarm, Frank Schätzing mit seinen Einzellern umgesetzt hat, ist man in diesem Buch leider falsch. Die eigentliche Handlung dreht sich um drei Personen und ihre Entwicklung in diesem Kampf gegen das Ende des Lebens in den Meeren. Die Figuren haben alle ihre eigenen Beweggründe die sie letztendlich diesen Kampf austragen lassen. Trotz der recht wenigen Seiten schafft es der Autor den Menschen eine gewisse Tiefe zu geben, das geht dann aber zu Lasten des Drumherums. Ihr Handel kann dafür aber nachvollzogen und verstanden werden so daß man sich gut in sie versetzen kann. Der Schreibstil ist gut zu lesen und der Spannungsbogen hat eine angenehme Höhe ohne groß auszuschlagen. Allgemein ist das Buch sehr ruhig auch wenn einige Szenen vorkommen die schneller sind. Die Kapitellängen sind gut gewählt und wechseln immer wieder Mal die Erzählperspektive. Die Handlung ist interessant gestaltet und zum größten Teil tatsächlich nicht zu sehr Fiktion, lediglich das auftauchen der Quallen und ihre Geschichte sticht auch der eigentlich realen Handlung heraus. Fazit: eine gute Zukunftsgeschichte die durchaus so in der Art eintreffen könnte. Protagonisten die man versteht und Hoffnungen die man selbst hat. Die Quallen und ihr Geheimnis geht leider in der Handlung unter dennoch überzeugt das Buch mit seiner doch positiven Botschaft.














