Eine sehr umfangreiche, warmherzige und wertvolle Sicht auf den Tod und den Weg dahin, die uns in diesem Buch von Clover nahe gebracht wird. Ich wünschte ich hätte dieses Buch vor dem Tod meiner Eltern lesen können.
Absolutely in love with this story. Wonderful food for thought with a lot of truths.
Ein leiser Roman, der sich mit Verlust, Trauer und dem Leben auseinander setzt. Ein warmherziges und lebensbejahendes Buch. Sehr schön zu lesen!
Gutes Thema über den Tod
Clover arbeitet als Sterbe-Doula (Sterbebegleiterin) in NY, sie führt ein sehr zurückgezogenes Leben mit einem Hund und zwei Katzen in der Wohnung ihres verstorbenen Großvaters, die eher ein Museum gleicht; ihr einziger Freund: ein rund 80-jähriger Nachbar, den sie seit der Kindheit kennt. Durch die Begegnung mit Sebastian, seiner sterbenden Oma und die neu hinzugezogene Nachbarin , fängt sie sich zu öffnen und das alte Leben loszulassen. Gutes Thema, teilweise für mich umständlich geschrieben (viele Erklärungen….), und manchmal auch Sätze vom Großvater zur kleinen Enkelin in Kalender-Sprüche-Manier…. Daher 3,5 Sterne. Ansonsten gibt es eine gute Botschaft im Buch und einiges was zum Nachdenken anregt.
Mein Jahreshighlight
Lest es! Sofort und ohne Zweifel! Lasst euch davon fesseln, taucht in die Geschichte ein, fühlt, lächelt und weint .. so ging es mir zumindest. Ich finde keine passenden Worte für dieses wunderbare Buch. Es hat mich ganz tief berührt!
"Dieses schöne Leben" von Mikki Brammer entführt den Leser in eine stille, eindringliche Erzählung über Alltäglichkeiten, Sehnsüchte und kleine Brüche, die dennoch das Herz erwärmen. Der Autorin gelingt es, eine behutsame Balance zwischen Realismus und poetischer Ruhe zu halten, sodass man als Leser/Leserin langsam in die Figuren hineinwächst. Die Protagonistinnen und Protagonisten wirken nahbar und menschlich, mit Ecken und Kanten, die sie glaubwürdig machen. Die Sprache ist klar, manchmal lakonisch, oft aber von einer stillen Wärme getragen, die die Lesestunde zu einer behutsamen Entdeckung macht. Positiv hervorzuheben sind die feinen Beobachtungen des Alltags – winzige Details, die, wenn sie sich summieren, ein klares Bild einer bestimmten Lebenssituation zeichnen. Die Atmosphäre vermittelt oft eine sanfte Melancholie, die dennoch nie überwältigt, sondern zum Nachdenken anregt. Die Struktur des Buches wirkt wohlüberlegt; Übergänge zwischen Kapiteln und Perspektivwechsel sind fließend und tragen zur Intensität bei. Ob ich das Buch weiterempfehlen kann? Ja, besonders für Leser/Leserinnen, die ruhige, introspektive Literatur mögen und sich Zeit nehmen möchten, um über das Gelesene/Gehörte nachzudenken. Etwas mehr Spannungsbogen oder überraschende Wendungen hätten das Leseerlebnis vielleicht noch Dynamik verliehen, aber die ruhige, ehrliche Melodie des Buches hat ihren eigenen Wert. Gesamteindruck: eine warme, nachdenkliche Lektüre, die in sanften Tönen überzeugt.

Ein stilles, berührendes Buch über den Tod – und darüber, wie man wieder zurück ins Leben findet
Clover hat früh ihre Eltern verloren und später auch ihren geliebten Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist. Seitdem arbeitet sie als Sterbebegleiterin, eine sogenannte „Sterbe-Doula“. Sie kümmert sich um Menschen in ihren letzten Tagen, hört zu, begleitet – aber lebt dabei selbst eher zurückgezogen, fast isoliert. Erst als nebenan die lebensfrohe Sylvie einzieht und sie mit ihrer neuen Klientin Claudia in Kontakt kommt, beginnt sich etwas zu verändern. Langsam, aber spürbar öffnet sich Clover – für neue Freundschaften, für echte Nähe, für das Leben. Was Miki Brammer hier schafft, ist beeindruckend: ein ruhiger Roman mit Tiefgang, ohne Pathos, aber mit viel Herz. Ein Buch über Abschied – und über Neuanfang. FAZIT Für alle, die gerne leise Geschichten mit emotionaler Kraft lesen. Und für alle, die sich fragen, wie man mitten im Verlust doch wieder ins Leben zurückfinden kann.
Spannendes Thema sehr kurzweilig geschrieben, schönes Hauptcharakter, am Ende bisschen kitschig
Clover die Protagonisten zeigt uns das niemand alleine aus dem Leben scheiden soll. Man muss sie einfach mögen und freut sich über jeden Schritt mit ihr um ein schönes Leben zu erreichen.
Ich hatte mir mehr erhofft
Mir fehlte der ganzen Story irgendwie der Pepp... klar, ist jetzt kein Thriller, aber auch Romane sollten im besten Fall ja den Wunsch im Leser wecken, immer weiter lesen zu wollen. Dieses Bedürfnis hatte ich hier leider gar nicht. Es war... nett.
Zuallererst möchte ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, jedoch wurde meine Bewertung dadurch nicht beeinflusst. Damit ich’s einmal erwähnt habe, möchte ich betonen, wie sehr ich in das Cover des Buches verliebt bin, vor allem da es meiner Auffassung nach genau das Stimmungsbild des Buches aufzeigt. Was mir gut gefallen hat, ist, dass das Buch sich an schwierige Themen wie Tod, Krankheit, Verlust, Trauer, Schuld etc. herantraut und daraus aber eine schöne, wenn auch traurige Geschichte zaubert. Es wird viel über die Vergangenheit und deren Zusammenhang mit der Gegenwart gesprochen, was ich sehr treffend fand und wodurch der Plot interessante Wendungen genommen hat. Neben dem Todesthema wurden allerdings auch Aspekte wie die Rolle der Frau in vergangenen Zeitalter, Beziehungen, Freundschaften und vieles weitere in die Geschichte mit eingeflochten, wodurch jeder Leser die Chance bekommt, sich an der einen oder anderen Stelle selbst erkennen zu können. Besonders positiv ist mir die Verbundenheit der Protagonistin mit ihrem Großvater in Erinnerung geblieben, da man sowas auch selten in Büchern zu sehen bekommt. Trotz dessen habe ich kleine Kritikpunkte, wodurch das Buch nur 3,5-4 Sterne von mir erhält. Dazu gehört zum einen, dass ich das gewählte Alter der Protagonistin nicht so ganz nachvollziehen kann, da diese sich an manchen Punkten eher wie eine Anfang-Mitte 20-Jährige verhält, ebenso wie andere Charaktere in diesem Werk. Außerdem fand ich manche Personen irgendwie seltsam geschrieben, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie bewusst unsympathisch herüberkommen sollen, oder ob nur ich diese so wahrnehme. Allerdings kann ich trotz meiner Kritikpunkte das Buch nur wärmstens weiterempfehlen, besonders auch an diejenigen, die sich ähnlich wie ich sonst nicht an solche Themen herantrauen.
Dieses Buch hat mich gefunden. Ich bin durch die Regale der Stadtbibliothek gestreift und der Titel und das wunderschöne Cover haben mich sofort in den Bann gezogen. Als ich es dann aber zuhause hatte und zu lesen anfangen wollte, habe ich gezögert. Der Tod und Trauer ist auch ein Thema das mich beschäftigt und ich wusste in dem Moment nicht ob ich emotional gefestigt genug bin um mich damit auseinanderzusetzen. Ich bin dankbar das ich es doch getan habe. Meine Mama ist vor 13 Jahren gestorben und ich trauere immer noch um sie. Durch das Buch habe ich verstanden, daß das auch vollkommen okay ist. Es geht beides um einen Menschen trauern und trotzdem weiterleben und glücklich sein. Ich mochte die Entwicklung von Clover, ich fand alle Details die sich Hugo über sie gemerkt hat einfach herzerwärmend. An dieses Buch werde ich mich immer erinnern. Ich hab sogar gegoogelt ob es in Salzburg ein Death Café gibt, denn es wird wirklich zu wenig über den Tod gesprochen.

„Lass die besten Dinge des Lebens nicht an dir vorbeiziehen, weil du dich zu sehr vor dem Unbekannten fürchtest.“
„Dieses schöne Leben“ von Mikki Brammer hat mich total berührt. Das Buch erzählt die Geschichte von Clover, die als Sterbebegleiterin arbeitet und dabei nicht nur anderen beim Abschiednehmen hilft, sondern auch selbst lernt, das Leben mehr zu schätzen. Ich fand die Erzählweise sehr einfühlsam – die Geschichten der Menschen, denen Clover begegnet, gehen richtig unter die Haut. Besonders das Ende hat mich emotional voll erwischt, da kamen mir echt die Tränen. Zwischendurch gab es ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber insgesamt war es einfach wunderschön und tiefgründig. „Vielleicht müssen wir also einfach anerkennen, dass viele Aspekte des Lebens - und die Menschen, die wir lieben - immer ein Geheimnis bleiben werden. Denn ohne Geheimnisse gibt es keine Magie. Und anstatt uns ständig die Frage zu stellen, warum wir hier sind, sollten wir uns vielleicht einer einfacheren Wahrheit widmen: Wir sind hier.“ „.. die mir gesagt hatte, dass die wichtigste Lektion, die sie im Leben gelernt hatte, die war, mehr zuzuhören, als man selbst sprach.“ „Ich machte einen geistigen Schnappschuss von diesen Moment, damit ich ihn immer in Erinnerung hielt.“

Eine wundervolle berührende Geschichte
Clovers Leben entwickelt sich von festgefahren und zurückgezogen in aufgeschlossen und entdeckungsfreudig. Das mitzuerleben hat für mich den ganz besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Eine wirklich berührende Geschichte über eine junge Frau, welche ihre vermeintliche Komfortzone verlassen und völlig aufgeben muss, um wieder in Kontakt mit der Außenwelt zu kommen! Sehr schöne sinnbildliche Dialoge und Einsichten, was unser Leben lebenswert macht, Dinge die wir am Ende des Lebens bereuen, nicht getan und gesagt zu haben. Mitunter ein sehr weiser, lebensbejahender Ratgeber zu mehr Achtsamkeit , sowie Nachsicht mit uns selbst und dem Umgang mit unseren Mitmenschen/Nachbarn/Familie! Hat mich emotional teils sehr arg berührt, insbesondere Clovers Gespräche mit älteren Menschen.
unvorhersehbar-gefühlvoll-tiefgreifend
Wow, was für eine Handlung! So ein schwieriges Thema so gut verpackt. Respekt!!! Cover wurde mir zunehmend sympathischer und ich war mehr und mehr von ihr beeindruckt. Claudia, Leo, Sylvie und Hugo waren aber ebenfalls interessante Charaktere! Der Verlauf war nicht vorhersehbar und ich wurde oft zum Nachdenken angeregt. Meine liebsten Textzeilen/Thesen: "Es war leichter dem Schmerz anderer Menschen ins Auge zu blicken, als sich seinem eigenen zu stellen." " Das Geheimnis eines guten Todes ist es, ein gutes Leben zu führen." "Vielleicht müssen wir einfach anerkennen, dass viele Aspekte des Lebens-und die Menschen, die wir lieben- immer ein Geheimnis bleiben werden. Denn ohne Geheimnisse gibt es keine Magie. " EIN WIRKLICH TOLLES BUCH ❤️
Hat mir sehr gut gefallen. Mal was anderes
Ein besonderes Buch. Durch die Thematik über das Sterben habe ich mich zu lange davor gedrückt.
Clover ist so eine besondere und liebenswürdige Protagonistin. Ich habe sie in mein Herz eingeschlossen und ihre Entwicklung im Roman so gefeiert. Der Plot ist sehr ergreifend, abwechslungsreich und weniger klischeehaft-kitschig, wie man in manchen Situationen befürchtet. Die Autorin findet hier immer ihren eigenen Weg zur Auflösung. Hat mir sehr gefallen!
Überraschend gut und herzerwärmemd
Wir nähern uns dem Thema Tod und Sterben schonungslos und gleichzeitig behutsam und erleben liebenswürdige, nicht fehlerfreie Charaktere, welche mit Witz und Weisheit miteinander in Beziehung treten. Sehr zu empfehlen!
Berührendes Buch
Schönes, berührendes Buch mit sehr sympathischen Figuren, von denen ich die meisten sehr ins Herz geschlossen habe. Die Hauptdarstellerin Clover arbeitet als Sterbe-Doula, was eine Sterbebegleiterin ist. Sie macht das sehr berührend und feinfühlig und geht auch immer wieder zu „Death-Cafe Treffen“ um weiter zu lernen und verstehen, wie es eben anderen Menschen mit dem Thema - leben, um zu sterben - geht. Sehr berührendes, tiefgründiges Buch, weitere Details sind im Klappentext bzw der Buchbeschreibung angeführt. Ganz große Leseempfehlung, einfach schön!
mochte die story sehr sehr gerne !
Das war
eine wirklich schöne Geschichte. Es ging um den Tod und persönliche Trauerbewältigung aber alles verpackt in einer wirklich herzergreifenden Geschichte
Die Protagonistin Clover wird schon sehr früh in ihrer Kindheit mit dem Tod konfrontiert. Als Jahre später ihr Großvater verstirbt, beschließt sie Sterbebegleiterin zu werden. Das Tabuthema Tod wird in emotionaler Herangehensweise bearbeitet. Die Geschichte gefällt mir gut, auch wenn ich Clover zeitweise in ihrer Handlung nicht verstehen konnte. Ein Roman über Trauer, Verlust und verpasste Chancen. Und doch mit so viel Hoffnung und Liebe versehen. Ein lesenswerter Roman, der zeigt, was wirklich wichtig ist im Leben.
„Das Geheimnis eines guten Todes ist es, ein gutes Leben zu führen.“ Clover muss sich im Laufe der Geschichte oft die Frage stellen, ob ihr einsames zurückgezogenes Leben als „gut“ bezeichnet werden kann. Sie begleitet Menschen in der letzten Zeit vor dem Sterben. Das macht sie toll. Aber der Rest? Das Buch zeigt, dass man sich ändern kann, wenn man sich ein Stückchen öffnet und Hilfe zulässt. Für mich ein stilles, tiefsinniges Buch, dass ich unbedingt weiterempfehlen möchte.
Ein wunderschönes Buch, das stark mit schwierigen Themen umgeht. Man kann sich gut in die Personen einfühlen und ihre Situationen und Gefühle werden eindrucksvoll beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm und leicht. Das Buch stimmt hoffnungsvoll und sollte von mehr Menschen gelesen werden!!
Ein neues Lieblingsbuch ! So eine schöne Geschichte, ich habe alles daran gemocht! Dieses Buch hat mehr Aufmerksamkeit verdient.
Ich lieb’s!! Wundervoll sprachlich formuliert, toller Schreibstil. Unerwartet, überraschend, wirklich richtig gut!!! Das recht traurige Dasein der Hauptprotagonistin wird einfühlsam beschrieben und dabei das sensible Thema sterben beleuchtet.
Neues Lieblingsbuch 🤍
Ein Roman über das Leben und das Sterben
Clover ist 36 Jahre alt und arbeitet als Sterbebegleiterin. Sie führt ein sehr einsames und zurückgezogenes Leben. Als sie eine neue Nachbarin und eine neue Clientin bekommt, verlässt sie ihr Schneckenhaus nach und nach. Die Botschaft des Buches ist wohl, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist. Ich mochte Clover und konnte mich stellenweise sehr gut mit ihr identifizieren. Das Thema Tod spielt natürlich eine große Rolle, aber ich fand es nicht zu schwer und bedrückend. Die Einblicke in ihren Beruf als Sterbebegleitung waren sehr interessant. Der Schreibstil war sehr einfach und angenehm. Es gibt einzelne Rückblenden in Clovers Vergangenheit mit ihrem Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist. Ich habe Clover gerne auf ihrem Weg begleitet, bei dem sie letztendlich Freundschaft und Liebe findet.
Wundervoll. Schlichtweg wundervoll.
Einzigartiges Setting: einerseits schwermütig, da das Sterben das Leitthema der Geschichte ist, aber gleichzeitig leichtherzig und schön. Eine tolle Protagonistin, mit der ich mich gut identifizieren konnte, tolle Nebencharaktere, tolle Charakterentwicklung. Ein Antagonist, der Wut aufkochen ließ und ein anderer Charakter, der das Herz mitflattern ließ. Einfach. nur. schön!
Ein Buch zum darin Abtauchen. Die Geschichte von Clover wird so berührend und inspirierend erzählt. Gleichzeitig regt sie zum Nachdenken an. Ich habe die Zeit mit diesem Buch sehr genossen.
Buch über den Umgang mit dem Sterben- kurzweilig geschrieben
Dieses schöne Leben kommt mit einem wunderschönen Cover daher, dass durch mich durch seine Schlichtheit sofort überzeugt hat. Der Klappentext klang sehr gut und ein bisschen anders, als die Bücher, die ich sonst so lese. Es geht im Buch um Clover, die als Sterbebegleiterin in New York arbeitet und schon seit früher Kindheit mit dem Tod in Berührung gekommen ist und diesen sehr faszinierend findet. Wie die Autorin Clover im Buch darstellt hat mich mehr als überzeugt. Ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen und mich in sie hineinversetzen. Der Beruf der Sterbebegleitung ist unfassbar wichtig, gerade für die Menschen, die keine Angehörigen mehr haben und dieses Buch zeigt das so gut. Die Interaktionen zwischen Clover und Claudia sind mein Highlight, sie zeigen, dass manchmal die Menschen uns am meisten inspirieren können, mit denen wir nicht viel Zeit verbringen. Ein unfassbar schöner Debütroman von Micki Brammer! Ich möchte dieses Buch allen empfehlen, die sich schon mal verloren gefühlt haben in ihrem Leben und gedacht haben, sie würden nie wieder aus dem Tief herauskommen. Es ist nie zu spät anzufangen!
Das Leben ist schön!
„Das Geheimnis eines guten Todes ist es, ein gutes Leben zu führen.“ Wenn man eines aus diesem Roman für sich selbst mitnehmen kann, dann ist es das eigene Leben in vollen Zügen auszukosten, sodass es ohne Reue und Bedauern gelebt wird. Das Leben ist schön! Clover als Identifikationsfigur lebt selbst gewählt in der Isolation ihrer New Yorker Wohnung. Sie hat sich ein kleines, sicheres Reich geschaffen. Eine Welt voll aus Büchern, Antiquitäten des verstorbenen Großvaters und ihren Haustieren. Ihre einzigen sozialen Kontakte beschränken sich auf den 87 Jährigen Nachbarn Leo, ihre sterbenden Klienten und Death Café Treffen. Ich denke jeder, der sich schon mal in der Außenseiterrolle wieder gefunden hat, kann sich mit Clover gut identifizieren. Auch wenn sie es selbst nicht glaubt, so ist sie ein faszinierender Charakter und ihre Gesellschaft eine Bereicherung für andere. Sterbende Lügen nicht! Ich mochte ihre ruhige, feinfühlige Art. Gerade das schrullige, wofür sie sich zu schämen scheint, hat mich an ihr fasziniert. Sie ist anders, anders, aber gut! Als Leser lässt sich sehr viel für das eigene Leben mitnehmen. Z.B. das ein Trauerprozess schon mal mehr als ein Jahrzehnt dauern kann (was wie sich herausstellt bei Clover der Fall ist) und das es dafür keine fest gesetzten Grenzen gibt. Auch lernt man, dass es nie zu spät ist aus dem Schneckenhaus hinaus ins Leben zu treten und das allerwichtigste: „Ich liebe Dich“ zu sagen. Das letzte Drittel von „Dieses schöne Leben“ ist so rührend, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Ein sehr mitfühlender Roman über die Fügung des Schicksals und die berühmten letzten Worte.
Ein wunderschönes, emotionales, herzerwärmendes Buch mit Tiefgang. Ich liebe diese Geschichte. Besonders gerne mochte ich die Entwicklung von Clover 💖.
Das Sterben ist wohl der Lebensabschnitt, der am meisten tabuisiert wird, auch 2024 noch. Über den Tod spricht man nicht und das macht ihn nochmal unangenehmer, als das ganze eh schon ist. Und ganz ehrlich: Da nehme ich mich auch selbst nicht aus. Der Tod ist nicht das schönste Gesprächsthema, das ich mir vorstellen kann. Und ich möchte mich mit dem Sterben auch nicht unbedingt mehr beschäftigen, als unbedingt nötig. Zumindest in der Realität. In Büchern und in fiktiven Welten schaffe ich das schon eher. Clover wiederum wird im Alltag ständig mit dem Tod konfrontiert. Sie ist eine Sterbe-Doula. Sie hilft Menschen dabei, sich von ihrem Leben zu verabschieden, mit allem abzuschließen, das noch offen ist, und hält manchmal auch einfach nur die Hand der Sterbenden und verhindert so, dass irgendjemand alleine das Leben verlassen muss. Allein schon dadurch hat sie sich meinen größten Respekt verdient. Ich glaube nicht, dass das der richtige Beruf für mich wäre, aber ich halte es für sehr wichtig, dass es Menschen wie Clover gibt. Und die gibt es ja auch in der echten Welt: in Hospizen, in Krankenhäusern, bei der Seelsorge, mit verschiedensten Namen und Aufgaben. Dieses Buch beschäftigt sich einerseits damit, wie Clover zu diesem Beruf gefunden hat. Andererseits erzählt dieses Buch aber auch von Clovers neuester Klientin: Claudia. Und wie viele andere Menschen hat auch Claudia Dinge, die sie bereut. Das wichtigste davon: Sie hat sich damals als junge Frau gegen ihre große Liebe entschieden. Natürlich möchte sich Clover jetzt sofort auf die Suche nach dem verflossenen Liebhaber machen. Und begleiten soll sie ihr Enkelsohn Sebastian. Ich habe diese Lektüre sehr genossen. Die Figuren und allen voran Clover waren mir sehr sympathisch. Ich fand Clover sofort interessant und fieberte mit ihr mit. Sie ist eine Einzelgängerin, die mit der Welt und den Menschen um sich herum oft nicht viel anfangen kann. Umso schöner fand ich es, zu beobachten, wie sie langsam aus ihrem Schneckenhaus herausgekrochen kam. Und wie sie langsam damit begann, Interesse an den anderen Menschen um sie herum zu zeigen. Und schön fand ich auch, wie die Liebe hier behandelt wird. Clover hat lange so zurückgezogen gelebt, dass die Liebe in ihrem Leben bisher keinen Platz hatte. Durch Claudia ändert sich das langsam - aber anders, als ihr durch meine Zusammenfassung vielleicht vermuten würdet. Und ich fand es gut, dass die Autorin nicht auf die allererste und offensichtlichste Möglichkeit für diesen Handlungsstrang zurückgriff. Der Schreibstil hier ist sehr ruhig und unaufgeregt. Das hat mich im ersten Moment gewundert, später fand ich diese Entscheidung aber sehr gut. Das passt einfach zu Clover und ihrer Art. Ich bin vor allem überrascht, wieviel ich auch jetzt, über eine Woche nach dem Ende des Buches, noch darüber nachdenke. Die Geschichte hat mich tiefer berührt, als ich es erwartet hätte - und das fand ich gut. Die Bilder in meinem Kopf fühlen sich auch jetzt noch sehr frisch an und ich sehe noch jetzt alle Details von Clovers Wohnung vor meinem inneren Auge. Was meistens ein Qualitätsmerkmal ist. Mein Fazit? Ein gut gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe und an das ich wohl noch länger zurückdenken werde.
Sehr berührend und nachdenklich machend

Clover entscheidet sich nach dem Tod ihres Opas Sterbebegleiterin zu werden. Der Gedanke dahinter ist sehr rührend und ich glaube, dass es vielen Menschen so geht, wie es in dem Buch beschrieben ist. Es spielt keine Rolle ob alt oder jung – niemand möchte alleine sterben. Clover ist für genau solche Menschen da. Auch abseits des Jobs ist sie lieber alleine als mit anderen etwas zu unternehmen. Ihr einziger sozialer Kontakt ist ihr Nachbar Leo, der beste Freund ihres Großvaters. Aber nur so lange, bis zwei Dinge gleichzeitig passieren: Es zieht eine neue Nachbarin ins Haus, Sylvie, und sie bekommt eine neue Klientin, Claudia. Diese beiden Frauen schaffen es, dass Clover sich auf die Suche nach sich selbst begibt. Sie denkt über vieles in ihrer Vergangenheit nach, arbeitet vieles auf. Durch Claudias Lebensgeschichte findet sie nicht nur ein neues Hobby, sondern sie begegnet auch einer ganz besonderen Person. Bei diesem Buch sind sehr viele Tränen geflossen, aber damit hatte ich schon gerechnet. Es geht von der ersten bis zur letzten Seite um das Thema Sterben. Doch Claudias Geschichte sorgt noch für so viele andere, tolle, fröhliche Momente. Und es ist so schön zu sehen, wie Clover auftaut, wie sie endlich Menschen an sich ranlässt, Freunde findet. Doch sie findet noch so viel mehr. Clover hat in meinen Augen einen sehr starken Charakter, aber sie hat auch sanfte Seiten, die sie vor allem bei der Arbeit mit ihren Klienten zeigt. Sie hat sich einen bewundernswerten, aber auch schwierigen Job ausgesucht. Über die Themen Sterben und Tod wird einfach nicht gerne gesprochen. Es hat mit etwas endgültigem zu tun und man möchte nicht daran denken, dass geliebte Menschen irgendwann nicht mehr da sind. Dieses Buch ist für alle, die sich auf eine schöne, sensible Weise mit diesem Thema beschäftigen wollen.
Tiefgründig und berührend
Clover wächst bei ihrem Großvater in New York auf. Doch mit seinem unerwarteten Tod wächst in Clover ein Bedürfnis anderen Menschen auf ihrem letzen Weg zu begleiten. „Die Wahrheit ist, dass die Trauer nie wirklich vergeht. Jemand hat mir mal gesagt, sie sei wie eine Tasche, die man immer bei sich trägt - am Anfang ist sie ein großer Koffer, und im Laufe der Jahre schrumpft sie vielleicht auf die Größe einer Handtasche, aber sie begleitet einen ein ganzes Leben lang.“ Zitat Seite 307/308 Als ich das Buch beim Adventskalender von Netgalley gesehen habe und den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, das muss ich lesen. Es hat einfach sofort klick gemacht. Dabei ist die Geschichte von Clover alles andere als leichte Kost. Ich finde, man muss sich bewusst dazu entscheiden, zu diesem Buch zu greifen und es zu verinnerlichen. Clover hat mich von anfangs sehr beeindruckt, wie sie an ihre Aufgabe rangeht und wie sie die Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Doch das macht auch einsam. Clover hat schon ihr Leben lang irgendwie mit dem Tod zu tun und das schafft nicht gerade Freunde. Aber die besondere Art, wie Clover und ihr Großvater zusammen die Welt sehen, fand ich wirklich schön. Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt, aber wir bekommen immer wieder in Rückblicken die verschiedenen Stationen in Clovers Leben erzählt. Durch ihre neue Nachbarin Sylvie kommt plötzlich etwas unbekanntes und neues in ihr Leben, womit sie erst einmal klar kommen muss. Aber auch ihr neuer Auftrag macht etwas mit ihr, das sie verändert. Vielleicht auch, weil sie genau das zu ihrem persönlichen Glück führt… ❄️ Ich habe schon nach dem ersten Drittel gewusst, dass dieses Buch für mich ein Highlight wird. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, hat mich zum nachdenken gebracht, mich mitleiden lassen, aber auch die Freude sehen lassen, wenn etwas schönes passiert. Die Autorin schafft es, dass man sich mit sich selbst, aber sich auch mit den Charakteren in ihrem Buch auseinandersetzt. So nah am Leben, wie der Tod sein kann. Für mich wird dieses Buch noch lange Nachbeben ✨Jahreshighlight✨ ✨Leseempfehlung✨
So ein gutes Buch, mit wichtiger Message. Kann ich absolut empfehlen!

Ein sehr berührender und bewegender Roman!
Ein berührender Roman über den Tod, aber auch das Leben Clover wuchs seit ihrem sechsten Lebensjahr bei ihrem Großvater in New York auf, der sie nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern zu sich geholt hat. Obwohl sie schon früh mit dem Tod konfrontiert wurde, fand sie ihn nie schlimm, was wohl auch dazu geführt hat, dass sie nie Freunde in der Schule oder auch danach gefunden hat. Seit sie nun, nach ihrem Studium, der Arbeit als Sterbe-Doula nachgeht, hat sie immer wieder schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht. Denn der Tod wieder in der westlichen Gesellschaft mehrheitlich tabuisiert und das Verständnis für ihren Beruf ist eher gering. So igelt sich Clover in den Pausen zwischen ihren Klienten meist in ihrer Wohnung ein, hat nur Kontakt zu Nachbar Leo oder besucht ab und zu ein Death-Café. Bei einem dieser Cafés trifft sie dann unverhofft auf Sebastian, der sie auch bald darauf beauftragt, seine todkranke Großmutter Claudia zu begleiten. Clover genießt die Zeit mit ihr, denn Claudia ist eine vielfältige Persönlichkeit, die Clover dazu ermuntert, sich zu öffnen. Und auch Sebastian schleicht sich unbemerkt in Clovers Herz... Mikki Brammer hat sich ein sehr ungewöhnliches Thema für ihren Debütroman ausgesucht. Doch genau dieses Thema und die Art, wie einfühlig sie sich dem allem annähert, macht den Roman einzigartig und ganz besonders. Da Mikki Brammer zwar viel über den Tod erzählt, aber sich genauso dem Leben widmet, entsteht am Ende eine perfekte Balance zwischen beidem. Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an begeistert. Denn er ist etwas ganz besonderes und hat mich tief beeindruckt. Ich mag die Art, wie die Autorin hoffnungsvoll über den Tod schreibt, aber genauso lebensbejahend über ihre Protagonistin Clover erzählt. Auch mich hat der Roman dazu bewegt, über mein Leben, aber auch meinen Tod nachzudenken und er wird auch noch lange in mir nachwirken. Dieses Buch ist ganz klar ein Lesehighlight und erzählt von mir die allerbeste Bewertung, die ich verteilen kann!
Welch bewegendes Buch!
Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall gestoßen und habe mich vom Cover und Titel leiten lassen, der Inhalt ist prinzipiell nichts meines. Doch man muss über seinen Schatten springen und ich war so froh, es gelesen zu haben! Die Protagonistin Clover wirkt etwas kauzig und verschroben, ist allerdings ein herzensguter Mensch, wie wir im Laufe des Buches u.a. durch Rückblicke in ihre Vergangenheit erfahren. Das Thema Tod wird auf sanfte Weise thematisiert, gerade die Figur Sebastian verkörpert denke ich viele Personen, denn für ihn und seine Familie ist der Tod ein Tabuthema. So engagiert er Clover als Sterbebegleiterin für seine Oma Claudia. Claudia ist eine Seele von Mensch, sie ist die erste, die den Menschen Clover wirklich sieht. Auch Leo, der Nachbar, ist ein wundervoller Charakter ebenso wie die neue im Haus, Sylvie, und natürlich Clovers Großvater, den wir nur aus den Rückblicken kennen. Es ist wirklich rührend, wie Clover sich um sterbende Menschen kümmert und ihnen die letzte Zeit auf Erden so angenehm wie möglich gestaltet. Das Ende hat mich sehr bewegt und ich musste einige Tränen auf den letzten 40 Seiten vergießen. Das persönliche Ende für Clover hat mir besonders gefallen. Ein wirklich lesenswertes Buch!
Wunderschön und traurig zugleich
Cloven hat weder Familie noch Freunde (abgesehen von einem über 80-jährigen Nachbarn) und übt sich außerhalb ihrer beruflichen Kontakte in Einsamkeit. Mit 36 Jahren hat sie noch nie jemanden geküsst geschweige denn eine Beziehung geführt. Sie beschäftigt sich viel mit dem Tod, und hat dieses Interesse auch zu ihrem Beruf gemacht: Sie arbeitet als Sterbebegleiterin (Sterbe Doula - das Wort kannte ich bisher nicht). Laut Buchbeschreibung handelt es sich um eine Liebes- und Selbstfindungsgeschichte. Aber ich finde, es ist so viel mehr. Anfangs war ich mir nicht sicher, wie gut ich mit dem Buch klarkomme. Die Einsamkeit Clovens hat mich sehr nachdenklich gestimmt, die Stimmung war etwas deprimierend und traurig. Es ist definitiv ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Es ist sehr emotional ohne dass wirklich viele Gefühle gezeigt werden. Ich konnte mich sehr gut in Cloven hineinversetzen, auch wenn ich nicht so einsam wie sie lebe. Viele ihrer Gedanken oder auch Probleme kommen dennoch sicher dem ein oder anderen sehr bekannt vor. Jedenfalls wird sie sehr authentisch dargestellt. Der Tod spielt natürlich auch eine große Rolle in dem Buch - nicht auf dramatische Art sondern einfach die Auseinandersetzung damit. Ratschläge, Bedauern und Geständnisse: in diese drei Kategorien teilt Cloven die letzten Worte ihrer Kunden ein. Man kommt kaum darum herum, sich selbst die Frage zu stellen, was würde man sagen? Was bedauert man? Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an. Es werden so viele menschliche Muster, zwischenmenschliche Beziehungen, Charakterzüge beschrieben und behandelt, die unterschiedlicher nicht sein könnten aber eben die Vielfalt der Menschen ausmacht. Da wären zum Beispiel die sehr extrovertierte und lebensfrohe Sylvie, eine Familie in der nicht über Gefühle geschweige denn den Tod gesprochen wird, der liebevolle Großvater und natürlich die Einzelkämpferin Cloven. Für Cloven ist es tatsächlich eine Selbstfindungsgeschichte, vielleicht aber auch für so manchen Leser. "Um einen schönen Tod zu sterben, musst du ein schönes Leben leben" - ein sehr inspirierendes Zitat. Mit diesem Buch habe ich wohl bereits zum Jahresbeginn ein Lesehighlight entdeckt, das mich noch ein bisschen Grübeln lassen wird.

So traurig aber wunderschön!
Clover wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater auf. Als dieser unerwartet stirbt, während sie meilenweit entfernt ist, beschließt sie Trauerbegleiterin (Sterbe-Doula) zu werden. Sterbende an den letzten Tagen zu begleiten ist für sie ein Privileg. Dann wird sie "beauftragt" sich um Claudia zu kümmern. Diese trauert ihrer großen Liebe Hugo nach... und so macht sich Clover auch noch auf die Suche nach Hugo! Aber schafft sie es noch rechtzeitig? Dieses Buch hat mich tatsächlich von der ersten Seite an gepackt und nicht wieder losgelassen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, flüssig und auch sehr gefühlvoll. Klare Leseempfehlung!

Absolutes Highlight
Dieses Buch ist für mich ein Buch welches nur ein Wort verdient hat : PERFEKT ! Ich liebe die Geschichte von Clover so sehr. Ich habe , aufgrund des Klappentextes mit einem extrem traurigen Buch gerechnet, ! Natürlich war’s auch traurig. Es geht ja schließlich um den tot. Aber es geht in diesen 400 Seiten um so viel mehr. Vor allem gehts aber : um das Leben! Selten hab ich mir aus einem Buch so viele Notizen herausgeschrieben. Ich würde das Buch sofort jedem empfehlen, der Bücher mit Tiefgang mag! Ich habe so geweint - aber vor Freude über Clover und ihren Mut endlich zu Leben !
😍
Ich hab es so geliebt. Clover ist mir so ans Herz gewachsen.
Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken über das eigene Leben und den Tod anregt wundervoll verpackt in Form eines Romans.
Dieses schöne Leben von Mikki Brammer handelt von der Protagonisten Clover, die Mitten in ihren 30ern ist und als Sterbebegleiterin arbeitet. Cover hat im Prinzip keine Freunde, hatte nie eine Beziehung und ist ungeküsst. Ihre Eltern starben bei einem Unfall als sie 6 Jahre alt war und so kam es, dass Clover bei ihrem Großvater aufwuchs. Daher ist ihr Leben auch durch und durch geprägt, von den Verhaltensweisen und Angewohnheiten des alten Mannes,eigentlich hatte sie das Gefühl, dass ihr nie etwas gefehlt hat im Leben, bis sie auf Menschen trifft, deren Begegnung ihr unter die Haut gehen und sie Nachhaltig beeinflussen und verändern. Zu Anfang bin ich nicht gut ins Buch eingestiegen, ich habe irgendwie keinen Zugang gefunden, mir gefielen zwar die Rückblicke, die uns tiefer in Clovers Persönlichkeit eintauchen lassen, und wodurch man sie und ihre Gedankengänge besser verstehen und nachvollziehen kann, aber irgendwie wirkte alles ein wenig zusammenhangslos. Ab der Hälfte der Buches hat sich das geändert, dann bin ich absolut in den flow der Geschichte eingestiegen und konnte garnicht mehr aufhören zu lesen. Auch wenn Clover ihre vorherigen "Aufträge" nicht an sich rangelassen hat, freut man sich für sie, dass sie Claudia ihr Herz öffnet, wenn auch durch besondere Umstände des eigentlichen Auftrags, es ist unheimlich berührend wie Clover sich für Claudia engagiert und wie sie durch Claudias Einfluss auf ihr eigenes Leben Hugo kennenlernt und die beiden von Anfang an eine Verbindung zueinander zu haben scheinen. Gerade die letzen Kapitel des Buches sind echt Herzzerreißend und ich würde lügen , wenn ich nicht zugeben würde, dass mehr als einmal die Tränen geflossen sind. Insgesamt finde ich das Buch wirklich gelungen und es regt zum Nachdenken über das eigene Leben und den Umgang mit geliebten Menschen im eigenen Umfeld an, außerdem lässt sich die Frage stellen, was möchte ich für mein eigenes Leben, was möchte ich vor meinem Tod nicht bedauern, was würde ich anderen raten , wie möchte ich meinen Tod erleben und wie möchte ich Beerdigt werden oder wie soll meine Trauerfeier abgehalten werden. Ich finde, dass Buch ist ebenfalls für alle geeignet die gerade einen Verlust bedauern oder die an einem Wedepunkt in ihrem leben stehen, um evtl eine Entscheidung zu treffen.
I loved the premise of the book, I loved all the little stories and details of Clover's clients. I do feel the pace was slow and then some things were a little rushed at the end. Though I liked the direction of the character development, I also felt it was a little unrealistic - but not too bad and less development would have missed the message of the book. Altogether I agree with many other reviews that described Clover as somehow unlikeable, however I don't think that is a bad thing - people have flaws, especially people who have been through a lot and it is not uncommon for personality types like Clover to develop double standards or act childish. So even though she is by far not perfect and very often behaves strangely, I feel her. Cried a lot, especially in the beginning and at the end. Would recommend!
Ich liebe dieses Buch!!

















































