Gelungener Abschluss mit vielen Gefühlen. Ich finde Charlie Hall wahnsinnig bemerkenswert. Alles interessante Charaktere.
Mega, obwohl kaum noch Erinnerungen an den ersten Teil
Den ersten Teil habe ich 2022 gelesen, zufällig dieses Buch in der Buchhandlung gesehen, mich an das Cover erinnert und wusste: das muss mit. Dem Zufall war es überlassen, ob ich es dieses Jahr lese oder in 5 Jahren. Zufälligerweise fiel es mir auch schnell von meinem Bücherregal in die Hände. And it was a blast: In wenigen Tagen durchgelesen, oft kamen Erinnerungsfetzen vom ersten Buch wieder hervor, aber das Buch könnte sicher auch als Stand alone gelten. Obwohl ich den ersten Teil (wohl) auch super fand? Was mich so besonders an diesem Buch gereizt hat, kann ich nichtmal sagen, es ließ sich einfach so durchblättern, bei den Kniffen wurde man immer wieder an die Hand genommen, aber auch überrascht. Vielleicht ergeben sich einige Antworten noch in den nächsten Tagen. Jedenfalls hat das Buch richtig gut getan!
Mit Thief of Night schließt Holly Black ihre Charlatan-Dilogie ab und setzt dabei andere Akzente als noch im ersten Band. Während Book of Night stark von Atmosphäre, Aufbau und einem außergewöhnlich wirkungsvollen Plot-Twist lebte, ist der zweite Teil emotionaler, beziehungsorientierter und thematisch klarer fokussiert. Der Roman knüpft nahtlos an das Ende des Vorgängers an und verlangt eigentlich, beide Bände möglichst direkt hintereinander zu lesen – nicht nur wegen der komplexen Handlung, sondern auch wegen der emotionalen Entwicklung der Figuren. Charaktere Der größte Pluspunkt dieses Bandes ist ohne Zweifel die Figurenentwicklung, allen voran Red. Sein Charakter darf hier endlich aus dem Schatten anderer Identitäten heraustreten. Er ist nicht länger nur das Echo von Remy oder Vince, sondern beginnt, sich selbst zu definieren: Wer bin ich, wenn niemand anders mir diese Rolle aufzwingt? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und wird glaubwürdig, sensibel und mit viel emotionaler Tiefe erzählt. Reds innere Zerrissenheit, seine Unsicherheit und sein Wunsch nach Autonomie machen ihn zu einer der stärksten Figuren des Buches. Charlie bleibt eine ambivalente Protagonistin, die man nicht immer mögen muss, aber fast immer versteht. Ihre Rolle als Hierophantin bringt Macht, Verantwortung und moralische Grauzonen mit sich, und Holly Black scheut sich nicht davor, Charlies problematische Entscheidungen offenzulegen. Besonders spannend ist das Machtgefälle zwischen Charlie und Red: Die Frage, wie viel Kontrolle sie über ihn hat – und ob Liebe unter diesen Umständen überhaupt fair sein kann – verleiht ihrer Beziehung eine ungewöhnliche, fast unbequeme Tiefe. Der romantische Handlungsstrang ist deutlich präsenter als im ersten Band und funktioniert gerade deshalb so gut, weil er nicht idealisiert wird. Charlie und Red sind nach den Ereignissen von Book of Night im Grunde Fremde, die sich neu annähern müssen. Vertrauen entsteht langsam, ist fragil und wird immer wieder auf die Probe gestellt. Diese Dynamik wirkt organisch und treibt Charlies Handeln glaubhaft voran. Nebenfiguren wie Posey bleiben interessant, hätten aber stellenweise mehr Raum verdient. Zwar spielt sie eine wichtige Rolle, doch gerade ihre Entwicklung und ihr Verhältnis zu Charlie hätten noch weiter vertieft werden können. Handlung Inhaltlich verbindet Thief of Night Urban Fantasy, Krimi und Gesellschaftskritik. Die Ermittlungen rund um gestohlene Schatten, Massenmorde und magische Machenschaften bilden das äußere Gerüst der Handlung, während darunter Themen wie Macht, Klassenunterschiede und Kontrolle verhandelt werden. Besonders stark ist die Darstellung des sozialen Gefälles: Magie ist hier kein neutrales Werkzeug, sondern ein Luxusgut, das vor allem den Reichen dient – oft auf Kosten anderer. Im Vergleich zum ersten Band fällt jedoch der Antagonist etwas ab. Die Bedrohung wirkt weniger greifbar, weniger unberechenbar, und das Gefühl echter Gefahr bleibt gedämpfter. Auch der große Plot-Twist kann nicht mit dem aus Book of Night mithalten, was allerdings fast unvermeidlich ist, da dieser kaum zu übertreffen war. Dennoch mindert dies stellenweise die Spannung. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Tempo. Obwohl der Roman insgesamt sehr fesselnd ist, gibt es einige Szenen, die wenig zur Handlung beitragen. Ausgedehnte Beschreibungen von Alltäglichkeiten – Drinks, Barbesucher oder familiäre Pflichttermine – nehmen Raum ein, den man sich lieber für mehr Magie, Rituale und die geheimnisvollen Bücher gewünscht hätte, die immer wieder erwähnt, aber selten wirklich erforscht werden. Gerade angesichts der faszinierenden Welt der lebendigen Schatten fühlt sich dieses Potenzial nicht ganz ausgeschöpft an. Schreibstil Holly Blacks Schreibstil bleibt dennoch eine große Stärke. Er ist präzise, atmosphärisch und sehr gut darin, innere Konflikte sichtbar zu machen. Selbst kurze Szenen tragen oft emotionale Bedeutung, und ihre Figuren fühlen sich durchweg menschlich an – auch dann, wenn sie moralisch fragwürdige Entscheidungen treffen. Das Buch entwickelt einen starken Sog: Hat man einmal begonnen, fällt es schwer, es beiseitezulegen. Fazit Thief of Night ist ein überzeugender, emotionaler Abschluss der Charlatan-Dilogie. Der Roman punktet vor allem mit starker Figurenentwicklung, einer gelungenen, vielschichtigen Romance und einem Ende, das sich rund, befriedigend und verdient anfühlt. Schwächen beim Antagonisten, ein weniger überraschender Plot-Twist und einige überflüssige Szenen verhindern zwar die Höchstwertung, ändern aber nichts daran, dass Holly Black hier ein intensives und gut durchdachtes Urban-Fantasy-Finale abliefert. Wer Fantasy mit Krimi-Elementen, moralischen Grauzonen und emotionalem Fokus mag, wird dieses Buch sehr schätzen. Und auch wenn die Geschichte von Charlie und Red hier abgeschlossen ist, bleibt die Hoffnung, dass dieses Universum noch nicht ganz auserzählt ist. 4 von 5 Sterne!

Grandiose Fortsetzung
Beschreibung: Etwas stimmt nicht mit Charlie Hall: Seit dem Tag ihrer Geburt ist sie eine Betrügerin. Selten hat sie eine ihrer schlechten Entscheidungen bereut. Um ehrlich zu sein, würde sie die meisten direkt noch einmal treffen ... Eine Zeit lang hat Charlie alles dafür getan, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich von der Unterwelt der Schattenmagie fernzuhalten. Doch so einfach ist das leider nicht. Zwar konnte sie ihr Leben retten, aber was ist das schon wert, wenn alles andere verloren scheint? Als Diebin mag Charlie talentiert genug sein, um einen Schatten aus einem Turm zu stehlen, – nur ist sie auch gut genug, um ein Herz zurückzustehlen? Meine Meinung: Ich war innerhalb von wenigen Worte vollständig in der Story versunken, ich habe das erste Buch abgöttisch geliebt, ich habe fast schnapp Atmung bekommen als ich sah das das finale endlich veröffentlicht wurde , ich wurde definitiv nicht enttäuscht, der Plot hat mich mehrfach überrascht und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen , die Settings waren so gut beschrieben das ich noch tiefer in die Geschichte einsteigen konnte, es ist wirklich eine der besten Dark Fantasy Reihen die ich jemals verschlungen habe.
Ich denke, also bin ich
Ich hab schon lange nicht mehr so auf ein Buch reagiert wie auf dieses. Beim ersten Teil hat mir das gewisse etwas gefehlt aber Thief of Night lässt nichts zu wünschen übrig. Ich habe noch nie einen MMC so sehr geliebt wie ihn und er ist ein besserer Mann als die meisten echten obwohl er eigentlich ein Schatten ist. Alles Charaktere haben tiefe und ihre Handlungen sind verständlich. Und ich finde es herzzerreißend das Red so Angst hatte seine Erinnerungen wieder zu gekommen. Insgesamt deutet das Ende auf einen weitern Teil der Reihe hin und ich bin ehrlich ich sehe meinen eigenen Schatten mittlerweile mit anderen Augen. Das beste Buch dieses Jahr bis jetzt.
Spannend und zum mit fiebern . Und ein perfektes Ende 😍🫂💚 Ich hab die beiden schon im ersten Teil geliebt , aber jetzt wo Red wirklich er selbst sein darf. Es ist echt toll 💚🥰 Und wie viel Pech kann ein Mensch haben Charlie ? 🙈 Ich wünsche ihr nach dem Ende alles Glück der Welt 💚💚💚💚💚 Und was Poesie wohl noch mit ihrem Schatten anfangen wird 😏
Ein starkes Ende mit Twist, das Zeit braucht...
In der Geschichte passiert sehr viel und manchmal fast zu viel auf einmal. Charlie muss viele Probleme gleichzeitig lösen. Sie jagt Schatten, will Geld verdienen, ihren Freund retten und auch noch einen Mord aufklären. Das wirkt stellenweise etwas chaotisch. Die Figuren sind dafür sehr gut gemacht. Vor allem Charlie und Red entwickeln sich weiter und man versteht ihre Gefühle und ihre Vergangenheit besser. Auch ihre Beziehung spielt eine wichtige Rolle. Der Anfang ist etwas lang und teils verwirrend, mit vielen Namen und Infos. Manche Szenen sind etwas zu ausführlich. Doch zum Ende hin wird es deutlich spannender. Die Handlung zieht an und der Twist sorgt für eine echte Überraschung. Insgesamt war der zweite und finale Band etwas besser als das erste Band der Dilogie.
Der Abschluss der Dilogie hat mir echt gut gefallen. Besonders Charlie als Protagonistin und auch Red sowie die Schattenmagie

Band 2 und der letzte Teil der großartigen Dark- Urban-Fantasy Dilogie von Holly Black.
Band 1 konnte mich damals schon voll und ganz in seinen Band ziehen und auch das große Finale hat es gleich gehalten. Die Autorin besitzt einen außergewöhnlichen Schreibstil und das spiegelt sich auch in ihren Geschichten wieder. Book of Night und Thief of Night sind auf ihre Art und Weise so besonders, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen wenn man einmal damit begonnen hat. Aber man muss es auch mögen, da die Story wirklich anders ist. Auch hier hat es mich einige Zeit gekostet, bis ich wieder voll und ganz im Geschehen war und die Strukturen dieser wirklich komplexen Welt verstanden habe. Trotz Vorkenntnissen vom Vorband. Es ist alles so düster, magisch, verstrickt und doch wieder miteinander verbunden, dass man leicht den Überblick verliert, wer der Böse und wer der Gute ist. Wer ist Schatten, Mensch oder doch etwas ganz anderes? Wer zieht die Stricke und ist schuldig oder gar unschuldig involviert? Wahrheit, Lüge oder Illusion? Viele Fragen sind bei mir aufgeploppt. Ich liebe Charlie Hall, Vince, Red und Posey. Alles unverkennbar Charaktere. Auch die Orte, an denen das Geschehen spielt, werden bildhaft beschrieben. Und genau das alles zusammen macht diese Story so einzigartig, spannend und anziehend. Eine tolle Dilogie für alle, die einfach mal Lust auf was wirklich düsteres und komplexes haben. Ich fand beide Bücher wirklich gut.
Charlie Hall is back in the game! Nun ja, vielleicht nicht ganz so wie sie es geplant hatte, aber, ganz ehrlich, wann wäre das jemals passiert?! 😉 Band 2 setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes ein und Charlie muss sich mit den Konsequenzen ihres Deals mit der Kabale auseinandersetzen. Dass Red/Vince sich nicht wirklich an sie erinnern kann, macht es nicht leichter. Aber wann wäre es schon leicht für Charlie gewesen? Das Buch lebt von seiner Protagonistin und die hat mich noch mehr interessiert als zuvor. Ihre Konsequenz, Sturheit, ihr verzweifelter Mut , sich für die einzusetzen, die ihr wichtig sind und ihre Opferbereitschaft machen sie besonders. Und auch wenn sie definitiv nicht immer klug entscheidet, konnte ich doch ihr Gefühl, keine Wahl zu haben, nachvollziehen (sonst möchte ich solche Protagonistinnen in der Regel gerne mal kräftig schütteln 😂). Charlie entwickelt sich, erfährt mehr Unterstützung und lernt diese anzunehmen oder hat einfach keine Wahl 😉. Auch das Ende hat mir gefallen mit seinem unerwarteten Twist! Insgesamt eine lesenswerte Dilogie!
3,5⭐️ da ich den ersten Teil besser fand, trotzdem ein toller Abschluss dieser Reihe 😊
Ein Finale mit Twist – auch wenn der Weg dorthin Geduld verlangt.
Rezensionsexemplar bereitgestellt von NetGalley und dem Knaur-Verlag. Dieser Band liefert definitiv keine ruhige Geschichte – im Gegenteil. Charlie stolpert von einem Problem ins nächste: Schatten jagen, ihren Lebensunterhalt sichern, ihren Geliebten retten und nebenbei noch einen Masssenmord aufklären. Man fragt sich irgendwann wirklich, wann diese Frau eigentlich schläft. Die Handlung ist voller Action und manchmal fast schon so überdreht, dass man beim Lesen kurz innehalten muss, um alles zu verarbeiten. Was besonders gut funktioniert, ist die Figurenzeichnung. Vor allem Charlie bekommt viel Raum: Durch Rückblicke und kleine Einblicke in ihre Vergangenheit versteht man sie immer besser – ihre Entscheidungen, ihre Verletzungen und auch ihre manchmal ziemlich chaotische Art. Parallel dazu wird auch Reds Hintergrund beleuchtet, unter anderem durch Interviewausschnitte mit einem Schattenforscher. Dabei zeigt sich, wie düster seine Vergangenheit wirklich ist und wie gefährlich er sein kann und trotzdem schafft er es, sympathisch zu bleiben. Auch die Beziehung zwischen Charlie und Red entwickelt sich weiter. Beide müssen sich mit ihren eigenen Traumata auseinandersetzen und lernen, sich selbst zu akzeptieren. Die vorsichtige Annäherung zwischen ihnen fühlt sich deshalb ehrlich und emotional an. Ein weiteres Highlight ist das Magiesystem rund um die Schatten. Es wirkt originell und hebt sich angenehm von typischer Urban Fantasy ab. Dazu kommen spannende Nebenfiguren: Vince gewinnt im Laufe der Geschichte deutlich an Tiefe und wird immer interessanter. Posey bleibt zwar etwas rätselhaft und hätte mehr Raum verdient, wirkt aber gleichzeitig wie der heimliche Mittelpunkt, der die Geschichte zusammenhält. Ganz ohne Schwächen ist das Buch allerdings nicht. Die Vielzahl an Namen, oft mit mehreren Bezeichnungen oder Titeln, kann schnell verwirrend werden. Außerdem zieht sich die erste Hälfte ziemlich in die Länge. Viele Szenen wirken unnötig ausführlich, sodass die Geschichte problemlos deutlich kürzer hätte sein können. Gerade am Anfang passiert relativ wenig, während gleichzeitig sehr viele Informationen vermittelt werden. Dazu kommt, dass manche Szenen etwas vage bleiben und man sich gelegentlich fragt, was genau gerade passiert. Dafür zieht das Tempo gegen Ende deutlich an. Die letzten rund 150 Seiten machen vieles wieder wett: Die Spannung steigt, die Handlung verdichtet sich und ein großer Plot-Twist sorgt noch einmal für einen echten Überraschungsmoment. Insgesamt ist es also ein Buch mit Höhen und Tiefen. Der Weg dorthin ist manchmal etwas anstrengend, aber das Finale lohnt sich. Als Abschluss der Reihe funktioniert die Geschichte gut, auch wenn ein paar kleine Fragen offen bleiben – vielleicht bewusst, um sich eine Tür für zukünftige Geschichten offen zu halten. Fazit: Ein spannender, aber stellenweise zäher Urban-Fantasy-Roman mit starken Figuren, einem kreativen Magiesystem und einem packenden Schluss. Wer durch den langsamen Einstieg durchhält, wird am Ende belohnt.
Das Finale setzt da an, wo Teil 1 aufhört. Charlie Hall ist die neue Hierophantin der Kabale und an einen Schatten gebunden der ziemlich real ist. Davon abgesehen, hat er schon viele getötet, was die Vertrauensbasis etwas stört. Red oder auch Vince ist Jemand, der in seinem früheren Schattenleben sehr viel erdulden musste und zu vielem gezwungen wurde. Charlie hat ihn durch diese Aktion zwar gerettet, aber er ist nicht wirklich davon überzeugt, dass sie ihn nicht auch noch ausnutzen wird. Eine Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit hat er leider nicht mehr. Wird Charlies Entscheidung sie am Ende ihr Leben kosten? Ich hatte extra noch einmal zu Teil 1 gegriffen, bevor ich mich der Fortsetzung zugewendet habe. Das war auch gut so, denn ich hätte einige Sachen garantiert nicht mehr gewusst. Die Autorin hat es geschafft, mich diess Mal direkt in ihren Bann zu ziehen. Hatte ich mit dem Auftakt noch Probleme, ging das Finale wesentlich besser von der Hand. Die Schatten wurden so real beschrieben, dass man sie einfach nur als eigenständig und lebendig wahrnimmt. Dadurch Abtauchen in die Story fiel mir ebenfalls ziemlich leicht. Ich mag Charlie als untypische Heldin. Sie macht Fehler und hat ein Händchen für komische Typen sowie Katastrophen. Aber sie kann auch kämpfen für das was ihr richtig und wichtig erscheint. Ich fand es wahnsinnig spannend noch mehr über Red und seine Familie zu erfahren. Seine Vertrauensprobleme kommen nicht von ungefähr, schließlich hat so ziemlich jeder in seiner Vergangenheit versucht einen Vorteil aus ihm zu ziehen. Die Liebesgeschichte ist nicht im Vordergrund und hat sich herrlich langsam entwickelt. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Mein Kritikpunkt ist das Verhältnis zwischen Posey und Charlie. Da fehlte mir irgendwie etwas, gerade in gewissen Situationen, wo man hätte mehr emotionale Tiefe reinbringen können. Fazit Ein gutes Finale um die Schatten, das ziemlich viel düstere Atmosphäre verbreitet. Ich würde empfehlen beide Teile hintereinander zu lesen, da es sonst schwierig wird dran zu bleiben. Charlie ist eine wahnsinnig starke Protagonistin und gefällt mir durch ihren Hang Probleme zu verursachen. Der zweite Teil bietet einen sauberen Abschluss der Dilogie. 4 Sterne
Auch die Fortsetzung konnte mich absolut überzeugen. Ich fand diese Reihe wirklich großartig. 😍 Ein toller flüssiger Schreibstil, viele krasse Wendungen, Aha Momente und Herzklopfen, Hoffnung, Zusammenhalt, riskante Pläne, Brutalität, Dunkelheit, Familienzwist, Erkenntnisse und ganz viel Snobismus. Wir fahren in ein Schatten-Retreat und erleben dort äußerst interessante Stunden. Außerdem versuchen wir alles, um ein Massaker aufzudenken, lernen Charlies Chefin und Arbeitskollegen noch besser kennen und den heißen Typ von unter der Bar, erleben echte Familienmomente, decken traumatische Erfahrungen auf und erfahren noch mehr über Chalies Ex-Freund, der uns in Band 1 schon mal über den Weg oder besser gesagt, über die Leber gelaufen ist. Auch Charlies' Schwester hat eine große Entwicklung durchgemacht, wenn man an den Anfang des ersten Bandes denkt. Für mich eine richtig tolle Reihe, die mir sehr viel Spaß bereitet hat und mir doch wieder Lust gemacht hat, es nochmal mit der Elfenkronen Triologie von der Autorin zu probieren.

„Für alle, die Silvester auch nur mit ihrem Schatten feiern“ - Charlie Hall is back 🖤✨
Thief of Night macht dort weiter, wo der erste Teil geendet hat. Charlie, inzwischen zur Hierophantin degradiert, hat einen (DEN) Schatten aus dem Turm gestohlen. Nun ist sie gefangen in der zunächst endlos wirkenden Spirale, auch noch ein Herz zurück zu stehlen. Als Hierophantin muss Charlie die losgelösten Schatten-Blights jagen und beseitigen. Als wäre das nicht schon alles genug, soll sie zusätzlich einen Massenmord in einer Kirche aufklären, den Schuldigen finden und dabei einem kühlen Kopf bewahren. Sie findet heraus, dass jemand Schatten erntet, um sie zu verkaufen. Ihr ständiger Begleiter, Red, sorgt sowohl für Sehnsucht als auch Zweifel. Die Dialoge zwischen den beiden Charakteren sind so schonungslos ehrlich und ergreifend, dass ich oft mitgelitten habe. Durch interessante Interviews lernen wir Red besser kennen und kratzen an der Oberfläche seiner Traumata. Charlie und Red passen in vielerlei Hinsicht gut zusammen und ich verzweifelte jedes Mal, wenn die beiden auseinandergerissen wurden. Die Beziehung entwickelt sich stetig weiter und sie wachsen an ihren Erfahrungen und Aufgaben. Charlie lernt endlich ehrlich zu sich zu sein und offenbart Geheimnisse, die sie jahrelang mit sich herumgetragen hatte. Sie wird noch mutiger und überlistet ihre Gegenspieler. Das Ende ist ein würdiger Abschluss, lässt jedoch Raum für Spekulationen. Ich würde jederzeit wieder in diese Welt eintauchen. Diese Reihe waren meine ersten Bücher von Holly Black, werden aber sicherlich nicht die letzten sein. Ich beende die Rezension mit der Widmung der Autorin: „Für alle, die Silvester auch nur mit ihrem Schatten feiern“ - Rezensionsexemplar -
Ich hab dieses Buch echt geliebt! Obwohl ich Charlie und Vince schon mega fand, und mich das Ende von Teil 1 etwas zittern ließ, kann ich nun nachträglich Sagen, Charlie und Vince waren mega, aber Charlie und Red legten noch mal einen Zahn zu und haben mich abgöttisch begeistert! Es ist auch ein Buch, wo man sehr viel zwischen den Zeilen lesen muss, um all die versteckte Tiefe zu entdecken und auch sowas lieb ich immer sehr! Echt sehr gelungene Geschichte! Ich hoffe, Mrs. Black versucht sich weiterhin in dem Genre, und beschenkt uns weiter mit solchen tollen Geschichten!

Ein Finale, das unter die Haut geht
In Thief of Night kehrt Charlie Hall zurück in eine Welt aus Schattenmagie, Dieben und gefährlichen Bündnissen. Nachdem sie versucht hat, ihrer dunklen Vergangenheit zu entkommen, holt sie die Unterwelt erneut ein und diesmal steht mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel. Ich habe sehnsüchtig auf diesen zweiten Band gewartet, und Holly Black liefert wieder diese ganz eigene, raue Magie, die sich wie kalter Rauch um alles legt. Die Schatten fühlen sich lebendig an, kriechend, lauernd, fast greifbar. Charlie ist keine strahlende Heldin, sondern widersprüchlich, verletzlich und herrlich unperfekt. Gerade das liebe ich an ihr. Ihre Entscheidungen tun weh, ihre Gefühle noch mehr. Manche Wendungen kamen überraschend, andere hätte ich mir noch intensiver gewünscht. Dennoch steigert sich die Spannung stetig und mündet in ein Finale, das mich atemlos zurückgelassen hat. Für mich ein starkes, düsteres Urban-Fantasy-Finale mit kleinen Schwächen, aber großer Atmosphäre.
Total unterschätze Dilogie
Teil 1 der Reihe ist schon etwas länger her und damals, als ich war ich begeistert, aber das Ende hatte mich enttäuscht. Denn zu dem Zeitpunkt war von Teil 2 noch nicht zu sehen. Das war 2022. Heute habe ich Band 2 beendet und bin total begeistert. Bei der Fortsetzung hat sich das Warten gelohnt. Die Story spielt in einer düsteren Welt, in der man mittels Magie Schatten bändigen kann. Die Anwendung ist vielseitig. Schatten verändern, Schatten von einer Person an die nächste weitergeben, mal mehr mal weniger freiwillig, Schatten beleben und vieles schattenhafte mehr. Und in dieser Welt begleiten wir Charlie Hall, Diebin, Trickbetrügerin und auch Überlebenskünstlerin. Ihr glaubt gar nicht was die schon alles überlebt hat. Ich wäre schon längst erledigt. 😉 Mehr möchte ich gar nicht sagen, einfach selber lesen.😊 Da Bsnd 1 schon ewig gelesen bei mir rumliegt, hatte ich Angst nicht mehr in die Story zu finden, doch die Zweifel waren unbegründet. Ok, es gab Typen, bei denen ich nicht mehr wusste wer die waren. Doch die Autorin hat daran gedacht und jedem von denen eine passende Erklärung beigefügt. Das Magiesystem mit den vielen verschiedenen Schattenarten, war interessant, doch für mich nicht immer so verständlich. Ist aber nicht schlimm, die Atmosphäre und die tollen Hauptprotas hauen das wieder raus. Charlie ist ein gut ausgearbeiteter und nachvollziehbarer Charakter. Sympathisch, aber auf ihre Art irgendwie kaputt. Red/Remy/Vince ist der männliche Protagonist und eine tolle Ergänzung zu Charlie. Beide sind auf ihre Weise kaputt, aber nahbar und man fühlt mit. Natürlich gibt’s auch Charaktere, denen man bei jedem Auftritt die Fresse polieren will, oder sie zumindest anschreien will, z.B. Adeline und Posey. Der Schreibstil ist toll, Holly Black schreibt flüssig und leicht, bin recht schnell durch das Buch geschwebt. Und ich bin so von der Story und den Charakteren angetan, dass ich mir eine Rückkehr in die Welt vorstellen und wünschen kann. Leider bekommt die Reihe viel zu wenig Aufmerksamkeit, wenn ich an den Hype der Elfenkronen Reihe denke, wird hier fast gar nicht drüber gesprochen. Schade, denn sowohl Teil 1 als auch 2 sind richtig gut. Band 2 ist sogar besser als der 1. Band. Zum Abschluss noch etwas zu dem Spice, ja, sonst meckere ich immer. Doch diesmal nicht. Es gab nur eine Szene und die war richtig gut. Ich hab den beiden von Herzen gegönnt. Kommt nicht oft vor, doch diesmal schon. „Rot“ im Kalender anstreichen. 📅🖍️ 💯Leseempfehlung für alle die Band 1 mochten, die gerne Holly Black lesen und für Schattenmagier, die sich einen belebten Schatten wünschen. 🤫 Und für die, die einen potenziellen Bookboyfriend suchen. 🤩😍😅
„Thief of Night“ von Holly Black ist der Abschluss der „The Charlatan“-Dilogie. Düstere Urban Fantasy für Erwachsene. Was bin ich froh, dass ich „Book of Night” erst so spät für mich entdeckt habe, denn „Thief of Night“ knüpft nahezu nahtlos an seinen Vorgänger an. Es sind ein paar Wochen, vielleicht auch nur Tage, vergangen seit Red zu Charlies Schatten und beide zusammen zum Hierophanten geworden sind. Weiterhin erinnert Red sich nicht an seine Zeit als Vince und Charlie ist emotional gefangen zwischen berechtigter Angst vor diesem mordlüsternen Schatten und Sehnsucht nach dem Mann, der er einst war. Ein Massaker in einer Kirche erschüttert die Gemeinde. Charlie hat eigentlich genug damit zu tun, sich als Hierophant zu verdingen, doch da wird ihr ein Angebot unterbreitet, das sie buchstäblich nicht abschlagen darf. Neben dem Schatten jagen und auch erlösen, ihrem Brotjob und der Rettung ihres Geliebten soll sie nun auch noch einen Massenmord lösen. Darf die Frau denn nie schlafen? Wie man merkt, wird es in jedem Fall nicht langweilig. Es ist teilweise geradezu absurd, was Charlie so alles in einem Kapitel erlebt. So absurd, dass wir mehrfach in unserem Buddyread darüber geredet haben, wie anstrengend das Ganze nur vom Zusehen ist. Trotz der ganzen Action brilliert „Thief of Night“ aber in der Charakterarbeit. Black steckt hier wirklich noch mal alles in Charlie und Red. Letzteren dürfen wir in wenigen Kapiteln aus seiner Sicht und Interviews mit dem Schattenforscher besser kennenlernen. Gerade die Mitschnitte der Befragungen zeigen, was Red für eine düstere Vergangenheit hat und wie gruselig er selbst sein kann – trotzdem muss man ihn irgendwie lieben. Charlie beginnt die lange Reise, ihre vielen Traumata aufzuarbeiten und spricht endlich die Dinge aus, die schon seit Jahren in ihr schlummern. Ebenso wie Red muss auch sie einfach akzeptieren, wer und was sie ist. Gemeinsam klappt das natürlich noch mal besser und die langsame Wiederannäherung der beiden ist wirklich schön. „Thief of Night“ ist ein gelungener Abschluss der Reihe, lässt aber doch ein paar kleine Fragen offen – als Hintertür, um eventuell noch mal irgendwann darauf zurückzukommen? Das wird Holly Black uns natürlich nicht verraten, doch die Hoffnung bleibt bestehen. In dem Format würde ich gerne noch mehr lesen aus dieser Welt, die noch so viel Potenzial hat. Solange verbleibe ich in der Glückseligkeit, die diese erwachsene Fantasygeschichte in mir ausgelöst hat. 5 Sterne!
Noch besser als Teil 1 🤩
Underrated af
People are not talking about this book ENOUGH!!! I am very satisfied 🤌🏻 Hearing more of Red's backstory was bone chilling but made me love him more😭 I LOVE HIM SO MUCH!! When I finished the first book it had me in such a big chokehold that I had to start the second immidiently in the middle of the night💖💖 I had like 70% done in a DAY. But had to stop because I didn't want it to end yet😭 The end was amazing!!👏🏻👏🏻👏🏻 Had me scared tho ngl God... I wish we could get a novella with these two doin couple shit or something (Like Cardans Novella where he tried boba for the first time)😭😭 I NEED more of them!! Idc if "it would be boring because nothing exciting is happening" you don't know how nice it is to just watch your favs having a good time or relaxing or literally just living😭😭😮💨 Anyway Charlie is AMAZING too but that is a given😎🥷
Rating: 2,5 stars, but rather 2 than 3. So, I finally finished Book of Night! I'm not sure where I should start, because this book was definitely something. It was big, and quite intriguing! So I'm just gonna make a list with things I really liked and things I didn't like so much. THINGS I DIDN'T LIKE ☆ Names. So many names. There were definitely too many characters with double names, magicians with double function-names so you have to look up many times what it means, etc. ☆ Unnecessary scenes with unnecessary information. This book definitely could have been 200 pages shorter at leasts. ☆ Slow pace for a very long time. So little happens in the first half of the book, due to the overkill of useless information. ☆ We don't get to know everyone very well. Especially the side characters. I would have LOVED to know more about Posey. She has such potential! ☆ The story itself was quite complicated, especially the first half of the book, and some scenes now and then just were... so vague? Okay then over to the positive part, because the story also had many good things. THINGS I REALLY LIKED ☆ Charlie. I loved her, se was crazy but in a good way, and I love that we got to know her better and better through the chapters, also with all the short flashbacks, that was really well done! ☆ The magic/shadow-system was original! ☆ Vince. Although he didn't have much of my interest in the beginning, he's a lovely character and it's so interesting to discover his background bit by bit. ☆ POSEY. She's really a flat character somehow, but also not, you know what I mean? Again, I would have loved to see more of her, because I think she's the glue of the story. She's also kinda mad, but she also keeps it sane, haha! ☆ THE PLOTTWIST OMG! I did have a few theories, but this was definitely not one of them. Really liked that (but I'm kinda sad it's a duology after all, because I was kinda done after so many pages). So yeah, it's a bit of a struggle, you need to push forward and if it wasn't for my readalong-club, I would probably have DNF'ed it. But I'm glad I did continue, because the last 150 pages were definitely worth it!





















