Ein nette Lektüre für Zwischendurch! Ich mochte das Setting, die Thematik und die Charaktere. Die Sprecherin hat ihren Job hervorragend gemacht. Doch gab es viele Dramen (Fehlgeburt, Hausbrand, Tod von Charakteren usw.) , die mir einfach zu schnell abgehandelt wurden. Auch die Zeitsprünge in der Geschichte haben mich immer wieder rausgerissen. Ich dachte immer, ich hab was nicht mitbekommen. Ich hatte ständig das Gefühl ich hätte eine gekürzte Version des Hörbuch, weil die Zeitsprünge so abrupt waren. Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht auf dem Dünenhof.
Kurzweiliges Buch über die Gründung eines Kindererholungsheims auf föhr um 1900.
Gelungener Auftakt ⭐️⭐️⭐️⭐️
Inhalt: Nach einem Familienstreit ziehen Annis Eltern mit ihr nach Berlin. Nach deren Tod wächst Anni bei liebevollen Zieheltern auf, die ihr eine Ausbildung zur (Kinder-)Krankenschwester ermöglichen. Anni arbeitet in der Charité und wird beauftragt, Kinder, die sich nach überstandener schwerer Erkrankung auf Föhr erholen sollen, dorthin zu begleiten. Auf Föhr trifft Anni ihren Großvater wieder. Nach dessen plötzlichem Tod erbt Anni sein Kapitänshaus, bleibt auf Föhr und verliebt sich in den Lehrer Martin. Doch über dem jungen Glück ziehen dunkle Wolken auf und dramatische Ereignisse nehmen ihren Lauf. Meine Meinung: Nachdem die Geschichte zunächst dahinplätscherte, reihten sich die dramatischen Ereignisse aneinander. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich gut lesen. Anni und die Insulaner sind ebenso sympathische Charaktere wie ihre Berliner Zieheltern und Kolleginnen. Das Buch spielt größtenteils auf Föhr und man konnte herauslesen, wie sehr Anke Petersen die Insel Föhr mag. Der Auftakt der Reihe hat mir gut gefallen und ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen. Band 2 liegt bereits auf dem SuB und Band 3 ist vorbestellt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der die Nordsee und ihre Inseln mag und auch vor dem großen Drama nicht zurückschreckt. Es ist aber zu beachten, dass hier auch Kinder von den dramatischen Ereignissen betroffen sind. Wer damit Schwierigkeiten hat, sollte lieber zu anderen Büchern greifen - vielleicht z.B. der Sylt- oder die Amrum-Saga von Anke Petersen.
Dramatisch und zauberhaft nostalgisch, ruft Erinnerungen an „Nesthäkchen“ wach. Das wunderbare Inselflair und die Idee vom Kinderheim waren überzeugend, lässt mich durch Umsetzung zwiegespalten zurück. Berührende Schicksalsschläge gehen unter die Haut, manches wirkt trotz der damaligen Zeit etwas überspitzt. Der Verlauf der Geschichte ist kein Neuling und vorhersehbar. Für mich kein Highlight, aber sehr angenehm und wunderschön zu lesen.
Eine wundervolle Geschichte über eine mutige junge Frau, der vom Schicksal wirklich unfassbar viel abverlangt wird. Über Träume und Verzweiflung. Und über Zusammenhalt in der damaligen Zeit.




