Das Cover und der Klappentext von Liza Grimms "Hinter den Spiegeln so kalt" aus dem Knaur Verlag täuscht. Die Fantasy-Geschichte, die sich anhand des Klappentextes im ersten Moment als eine moderne Adaption des Märchens "Die Schneekönigin" verstehen lässt, ist viel mehr als das. Ich habe bisher noch nie erlebt, dass ein Buch das Herz so schwer werden lässt. Hier halte ich die Triggerwarnung am Anfang des Buches definitiv für angebracht. Dennoch ist dies eine große Leseempfehlung, denn das Buch verfehlt seine gewollte Wirkung nicht.
Für alle Fantasy und Thriller Fans, die Geschichten mit Message lieben! 💌
Die Schneekönigin (Frozen) Adaption hat mein Herz tief berührt. Nachdem Hannah spurlos verschwunden ist, fällt ihre Mutter Finja in ein tiefes Loch und klammert sich an jeden erdenklichen Strohhalm.
Unsere Protagonistin Finja war nahbar und ich habe jedes Kapitel mit ihr mitgefiebert. Die Zeitwechsel wurden gekonnt eingesetzt um die Spannung beizubehalten und den Charakteren Tiefe zu geben. Ich habe es als Hörbuch gehört und die Sprecherin, Vera Teltz, hat einen tollen Job gemacht.
Dieses Buch hat meine Liebe zu Fantasy🦄 (Urban/Dark Fantasy) entfacht und ich hab anscheinend eine Vorliebe für Hexengeschichten. 🧙🏻♀️🥰
Wer sich nicht Spoilern lassen will, dem würde ich empfehlen, die Triggerwarnung NICHT zu lesen.
Also ich fand es echt richtig gut. Am Anfang hatte ich die ganze zeit gruselfacktor. Gerade als Mama hat man da ein echt mulmiges Gefühl. Dann wurde es eher spannend als gruselig und das Ende war auch sehr gut. Aber mir kreist der Kopf immer noch wegen der Freundin. Ich glaube nicht das sie gut ist. Ich kann aber ohne zu spoilern nicht weiter viel dazu sagen.
Bitte lest die Triggerwarnung, bevor ihr das Buch lest
Ich weiß nicht, wie ich das Buch bewerten soll.
Für mich passt das schwierige Thema nicht in einen Fantasyroman.
Es gab einige offene Fragen, die nicht geklärt wurden.
Dennoch war es spannend und gelungen- fand ich.
Wäre es kein Buchclub-Read gewesen, hätte ich es bei der Thematik wohl nicht angerührt. Auch zwischendurch wollte ich immer wieder abbrechen.
Letztlich weiß ich wieder, warum ich Männern generell misstraue.
Ein extrem wichtiges Thema, das leider viel zu aktuell ist, wird in diesem Buch thematisiert.
Mich hat es eiskalt erwischt, ich habe nicht mit der Aufklärung gerechnet…
Danach hab ich erst die Triggerwarnung im hinteren Teil des Buchs gefunden. Schade, dass es am Ende steht… natürlich wird man dadurch gespoilert, aber ja..
Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil ist toll! Die Protagonistin gefällt mir und auch der Hauch „Die Schneekönigin“ hat mir gefallen.
Ich hab das Buch mit einer Gänsehaut beendet.
Was am Anfang wie ein harmloses Buch begann, erwies sich am Ende als wirklich herzzerreißend. Die Geschichte ist richtig und sehr wichtig, da es um Kindesmissbrauch geht und wie selten er tatsächlich aufgedeckt wird. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass es am Ende auch so traurig und schwer wird. Kann es nur weiterempfehlen.
Wer potentiell triggernde Themen hat, definitiv die Warungen am Ende lesen. Sie sind zwar Spoiler, aber dieses Buch hat es in sich.
Das habe ich so auch tatsächlich gar nicht erwartet. Umso mehr hat es mich umgehauen.
Es ließ sich superflüssig und spannend lesen. Zwischendurch hatte ich das Gefühl die Handlung verliert sich etwas, dem war dann aber gar nicht so. Alles läuft wunderbar zusammen und kein Handlungsstrang bleibt offen.
Es wurden Stilmittel mit der Formatierung gesetzt, was ich mal eine angenehme und interessante Abwechslung finde.
Wer ein „einfaches“ Märchenretelling erwartet, ist bei diesem Buch hier falsch. Es kann einem wirklich schwer im Magen liegen was hier so passiert.
Ich fand es eine großartige Überraschung.
Das Buch catched ab der ersten Seite.
Ich war überrascht dass anfangs auf Triggerwarnungen verwiesen wird, hab ich doch ein reines Fantasyabenteuer erwartet.
Mich hat das Buch völlig eingesogen, denn der Schreibstil ist fantastisch, die Figuren völlig plastisch und voller Authentizität. Die Spannung, sowie die Atmosphäre sind absolut überzeugend.
Die verpackte Thematik im Fantasymantel ist sehr sehr gut gelungen.
Finja - bereits von einer tiefen Vergangenheit mit Ängsten und psychischer Belastung geprägt — stürzt in einen Abgrund aus Verzweiflung. Sie versucht alles, um Antworten zu finden: Als die Polizei und Außenstehende ihre Theorie über Spiegel und übernatürliche Ereignisse belächeln, wendet sie sich in ihrer Hoffnung einer selbsternannten Hexe zu, hofft auf Hilfe, um Hannah zu finden.
Mit der Suche nach Hannah gerät Finjas Welt immer mehr außer Kontrolle: Schneetreiben, Erinnerungen an alte Ängste und Schreie werden Realität — und immer wieder kreisen ihre Gedanken um ein Gesicht, das ihr seltsam vertraut ist. All das lässt sie an der Grenze zur Realität wandeln.
Erzählt wird die Geschichte auf mehreren Zeitebenen: In der Gegenwart spielt die verzweifelte Suche nach Hannah, parallel dazu gibt es Rückblicke in glücklichere Zeiten mit Hannah und Finjas Mann — und eine mittlere Zeitebene, in der Finja versucht, das Glück neu aufzubauen, bevor das Unglück sie trifft. So entsteht nach und nach ein Puzzle aus Erinnerungen, Hoffnung und Angst.
Je tiefer Finja gräbt, desto mehr verschwimmen Realität und Magie — bis klar wird, dass hinter den Spiegeln nicht nur eine andere Welt, sondern auch eine dunkle Vergangenheit und eine Wahrheit lauern, die ihre gesamte Existenz erschüttern kann.
Was ein Buch. Die Triggerwarnings habe ich nicht vorher gelesen, deshalb habe ich gar nicht erwartet, welche Themen dort angesprochen wurden.
Hätte ich hier so nicht erwartet von diesem Buch, da es ja eine Art Neuinterpretation der Schneekönigin ist, die wirklich alleinstehend sein kann! - Abseits des Märchens
Das Nachwort sollte man definitiv auch lesen. Dort kriegt man auch nochmal Hintergrund Infos.
Dies war auch mein erstes abuch von ihr und ich bin wirklich gespannt auf die nächsten Bücher von ihr.
Ich habe mich auf das Buch wirklich sehr gefreut & leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Idee hinter der Geschichte klang auf den ersten Blick wirklich gut, aber man merkt leider, dass diese Idee nicht gut ausgereift war. Der Anfang des Buches ist unglaublich zäh. Die Zeitsprünge sind ein cooles Mittel gewesen, die Story zu erzählen, aber es gab echt einige Kapitel, die so unfassbar unnötig waren, dass ich schon sauer wurde. Der Mittelteil hat sich wiederum wieder ganz gut gelesen & man hat Lust auf die Story bekommen. Aber danach hat sich das Buch wieder zu sehr gezogen. Es kommen immer irgendwelche Sachen dazwischen & man ist als Leser nur frustriert gewesen. Am Ende bekommt man auf so viele Fragen keine Antworten. 🫠
Mir fiel es anfangs ziemlich schwer das Buch zu lesen. Hatte es tatsächlich auch mehrere Jahre einfach so rumliegen, habe immer wieder von vorn angefangen, weil ich erst gar nicht in die Story reinkam. Es hat mich anfangs leider gar nicht richtig gepackt. Aber irgendwann bin ich dann mal gegen meinen ,,Willen“ dran geblieben und irgendwann wurde es dann doch spannender. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat es mich leider nicht
Dieses Buch war ganz anders, als ich erwartet habe. 📚
Bevor man es liest, sollte man unbedingt die Triggerwarnung beachten. Sie enthält zwar Spoiler, die ich hier aber bewusst nicht nennen möchte, damit ihr die Geschichte spoilerfrei erleben könnt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und konnte gut in die Geschichte eintauchen. Es behandelt Themen wie Verlust, Angst und Traumata, wodurch man sehr mit der Hauptprotagonistin mitfühlt. 💔
Wir begleiten Finja, die mit tragischen Ereignissen in ihrem Leben konfrontiert wird und sich ihren Ängsten und Herausforderungen stellen muss. Die Geschichte entführt in eine faszinierende, teils magische Welt, in der Geheimnisse nach und nach aufgedeckt werden. ❄️✨
Die Spannung war für mich von Anfang bis Ende hoch. Erst gegen Ende lösen sich alle Fäden und man versteht die volle Tragweite der Handlung. Allerdings muss ich sagen, dass die magischen Aspekte und deren Hintergründe meiner Meinung nach etwas zu kurz kamen. Ich hätte mir hier noch mehr Hintergrundwissen gewünscht.
Insgesamt ist es eine solide, spannende und emotionale Geschichte, die man gut erleben kann. 🌟
Puuuuuuh. Unbedingt vorher Triggerwarnung lesen! Auch wenn man sich dadurch den Inhalt ein bisschen spoilert.
Also ich bin hin und hergerissen !! Ich hatte super Bock auf eine Neuauflage der Schneekönigin, aber was mich hier erwartet hat, habe ich so nicht erwartet und hätte ich auch nicht gebraucht.
Ich war überrascht wie schnell nach dem Twist das Buch zu Ende gebracht wurde, denn für mich sind viel zu viele Fragen offen und somit finde ich die Story sehr unausgereift. Vieles wurde angeschnitten, aber nicht abschließend geklärt. Zumal das teilweise genau die Dinge waren, die mich haben an der Geschichte festhalten lassen. Somit ärgere ich mich da im Nachhinein schon ziemlich drüber.
Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit den Charakteren warm zu werden. Einzig und allein Hannah fand ich so süß 🥰 Max war das allerletzte. Ich hab ihn seit Erwähnung 1 nicht gemocht und auch mit Finia hab ich mich schwer getan.
Dennoch wollte ich wissen was es mit den Alpträumen & Eiskristallen überall auf sich hat.
Ja also der Twist hat mich umgehauen und mir ist tatsächlich auch richtig schlecht geworden. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt echt geärgert, nicht die triggerwarnung gelesen zu haben. Ich finde dieses Thema natürlich sehr wichtig, aber eben auch unheimlich hart und hätte das auch in der Story so null gebraucht.
Dennoch finde ich die Idee an sich solch ernste Themen mit alten Märchen zu verbinden echt cool, aber hätte ich es vorher gewusst, hätte ich vermutlich nicht zum Buch gegriffen.
Ein leider viel zu reales Thema verpackt in einen Fanatasyroman
UNBEDINGT DIE TRIGGERWARNUNG BEACHTEN!!!
(auch wenn es ein Spoiler für die Story ist)
Durch die kurzen Kapitel und den einfachen Schreibstil lässt sich die Story gut lesen. Aber gut verdaulich ist sie definitiv nicht…
Max gehört einfach an die Wand gekettet und gefoltert, Sobald sein Name aufgetaucht ist, wurde mir übel 😠
Mir hat persönlich noch etwas gefehlt, wie es mit Elisa (und ihren Erinnerungen) weitergehen würde.
Zu Beginn dachte ich, ich habe hier ein schönes Stück Fantasy in der Hand. Wurde durch das World Wide Web insoweit gespoilert, dass das Buch kein Happy End haben wird. Ich war so gut bei 50% und schon sehr begeistert! Der Schreibstil von Liza Grimm ist sehr angenehm und sorgt für mich für einen wundervollen Lesefluss! Die Art, wie sie Dinge be- und umschreibt ist sehr kreativ und mitreißend.
Leider kam ich durch Umstände nur schleppend voran, auch wenn es Buch zunehmend spannender wurde. Abschließend muss ich aber dem ganz offiziell fehlenden Happy End widersprechen! Denn für mich hatte das Buch ein gutes Ende mit bitterem Beigeschmack.
Die Hauptgeschichte aber war wundervoll erzählt und auch, wenn ich selber kein Kind habe, habe ich zu jedem Zeitpunkt diesen Verlustschmerz, aber auch Hoffnung und Niederschläge quasi mit gefühlt.
Auch, wenn ich gerne mehr über die Person hinter dem Spiegel erfahren hätte und auch über die Hintergründe allgemein, war die Aussage des Buches eine andere und dafür wunderbar zum Ausdruck gebracht! Es ging um ein ernstes Thema und das wird hier deutlich angesprochen und schmerzlich gezeigt!
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Fantasy mag, aber auch mit Familiendrama, Missbrauch und schweren Themen umgehen kann. Hier wird gerade im Bereich Missbrauch nichts zu deutlich ausgeschrieben, aber es wird sehr stark thematisiert und ist sehr wichtig!
Zum Schluss ein wundervolles Buch und ich freue mich darauf, mehr von Liza Grimm zu lesen!
Das Buch hat durchaus seine Schwächen. Der Plot macht manchmal keinen Sinn, die Protagonistin ist extrem unsympathisch und es werden auch mal wieder nicht alle Frage beantwortet - das scheint bei Liza Grimm aber regelmäßig der Fall zu sein. Wenn man jedoch das große Ganze betrachtet, hat mir das Buch wirklich gefallen.
Ich mochte die beklemmende Atmosphäre, das durchgehende Gefühl, das doch irgendwas nicht stimmt und die Wahrheit, die sich nach und nach zusammensetzt. Gar nicht mochte ich Max. Schon bei der ersten Erwähnung hat er mir den absoluten Ick gegeben und was soll ich sagen - absolut zu Recht.
Und obwohl der Plottwist am Ende mir Übelkeit verursacht, ist es die Auflösung mit der ich schon relativ früh gerechnet habe. Das macht es jedoch nicht weniger Schlimm.
Ein wirklich bewegendes Buch, mit schwerem Thema und recht großer moralischen Keule, das sich aber super lesen lässt.
Fantasy mit einer ernsten "Hintergrund-Geschichte"
Sensible Lesee würde ich enpfehlen die Triggerwarnung im hinteren Teil des Buches zu lesen, allerdings erhalten diese Spoiler.
Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan richtig rein zu kommen, aber das legte sich sehr schnell.
Ein wunderschönes Buch, welches wichtige Themen behandelt. Es war sehe fesselnd und emotional.
Klare Empfehlung
Wahnsinnig gut geschrieben! Aber bitte Trigger Warnung beachten!
Ich bin nur durch Zufall auf das Buch gestoßen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Dies war mal eine ganz andere Neuinterpretation von der Schneekönigin und es war so überraschend gut, wenn auch zwischendrin sehr emotional und beklemmend.
Wenn euch einige sensible Themen belasten können lest bitte die Trigger Warnung vorab.
Von mir gibt es 5 Sterne!
Wow, was für eine Geschichte
Ich habe dieses Buch absolut gefühlt und konnte die Charaktere genau vor meinen Augen sehen 😊
Ein sensibles und schreckliches Thema wird in diesem Buch behandelt und es ist schwer die Anzeichen zu erkennen 🥺
Es gab krasse Wendungen so das ich am Ende total überrascht wurde 😮
Klare Lese-Empfehlung 🥰
Dies war mein zweites Buch der Autorin.Das erste Buch von ihr war nicht so mein Fall , aber dieses Buch hat mich gefesselt und teilweise gebrochen.
Die Geschichte der Eiskönigin wird hier neu und sehr düster erzählt. Wer jetzt aber rein weg an eine märchenhaft Geschichte denkt, den muss ich enttäuschen.Nicht umsonst enthält dieses Buch eine Triggerwarnung. Diese Warnung solltet ihr auf jeden Fall beachten.
Ich hab es als Hörbuch gehört und kann nur sagen das auch die Sprecherin super Arbeit geleistet hat und die Emotionen sehr gut rüber gebracht hat.
Dieses Buch wird mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben.
Liza Grimm gehört mittlerweile zu den Top 5 meiner Lieblingsautoren und ich habe jetzt auch fast alle Bücher die bis jetzt erschienen sind. Aber dieses Buch war ganz schön schwere Kost.
Eigentlich schreibt Liza Grimm entspannte aufregende Romantasy, Fantasy Geschichte mit unterschiedlichen Hintergründen- ob Hexen, ob Götterwelt bis jetzt konnte mich jedes Buch irgendwie fangen.
Hinter dem Spiegel so kalt hat mich vom Schreibstil natürlich wieder einmal gefesselt aber die Geschichte ist nichts für schwache Nerven.
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte so okay Entführung eines Kindes und der verzweifelte Versuch der Mutter in einer Fantasywelt hat auffühlend werden aber auch spannend- es war mehr als auffühlend. Nach manchen Kapitel war ich emotional geladen, dass ich es für mehrere Tage nicht angerührt habe weil ich es erstmal verarbeiten musste. Als wäre die Entführung eines Kindes nicht schon schlimm genug, gestaltet Liza Grimm auch noch eine Welt darum herum, die Finnja die Protagonistin des Buches und Mutter des Kindes als verrückte, traumatisierte Frau deklarieren. Und dann auch noch dieses Großeltern... Ich weiß nicht, wie ich die Familienzusammhänge in Worte fassen soll, aber was als typischer Entführungsfall anfängt, geht in eine emotionale Abenteuerjagd, die einige Wutausbrüche mit sich ziehen.
Es war gut zu lesen aber das Ende war ganz schön hart und ich habe jede einzelne Seite mit Finnja mit gelitten, musste aber aufgrund der Thematik einfach oft pausieren und würde es jetzt nicht zu meinen Lesehighlight dieses Jahres zählen.
Anfangs kam ich nicht rein und habe das Buch nicht wirklich verstanden. Im letzten Drittel hat es Fahrt aufgenommen und war spannend bis zum Schluss. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet
Obwohl ich mir die Triggerwarnungen vorher durch gelesen habe und nur darauf gewartet habe, dass es „passiert“ war ich nicht ganz auf den Plott vorbereitet.
Dennoch: das Buch liest sich wunderbar! Und ich finde es gut, dass Liza am Ende nochmal kurz zum Thema Stellung bezogen hat.
Ich mag diese verworrene Welt, die am Anfang nicht wirklich greifbar ist und die Erzählweise, die zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit springt und sich so langsam zum Ende hin ein Bild ergibt.
Bewertung: 4 von 5 Sternen
„Hinter den Spiegeln so kalt“ von Liza Grimm hat mich nicht nur in eine düstere, märchenhafte Welt entführt, sondern auch emotional tief berührt. Schon die Grundidee, dass Spiegel mehr zeigen könnten als nur unser Spiegelbild, hat etwas Unheimliches und gleichzeitig Ehrliches. Liza Grimm nutzt diese Welt hinter dem Glas, um ein Thema anzusprechen, über das viel zu oft geschwiegen wird — den Kampf mit der eigenen Dunkelheit, mit Ängsten und Gedanken, die man lieber verdrängt.
Für mich war es nicht nur ein Fantasyroman, sondern auch eine Geschichte über Mut, Selbstakzeptanz und die Erkenntnis, dass wir uns unseren Schatten stellen müssen, um wirklich frei zu sein. Es hat mich an eigene Momente erinnert, in denen ich mich verloren gefühlt habe — und genau deshalb hat mich dieses Buch so gepackt.
Die Atmosphäre ist dicht, stellenweise beklemmend, aber auch wunderschön geschrieben. Ich habe mit der Protagonistin gelitten, gehofft und mich gefürchtet. Ein paar Wendungen waren vorhersehbar und das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu schnell, aber das ändert nichts daran, dass dieses Buch wichtig ist. Es gibt Themen, die gehören nicht hinter Spiegel, sondern ins Licht — und dieses Buch macht einen Schritt in genau diese Richtung.
Ein Märchen für alle, die Dunkelheit nicht fürchten, und für jeden, der sich manchmal selbst verloren fühlt.
Ich habe mich bewusst entschieden die Triggerwarnung nicht zu lesen, um nicht gespoilert zu werden und ich hab zu dem Teil gehört, der es nicht erkannt hat und nicht drauf gekommen ist.. es geht um ein sehr wichtiges Thema, bei dem es gut ist, es immer wieder aufzugreifen!
Die Auflösung kommt erst ganz zum Schluss und bis dahin fand ich das Buch gelungen.
Der Schreibstil ist gut, die Länge der Kapitel perfekt um das Buch nicht weglegen zu wollen.
Die Story hat sich zwischendurch etwas gezogen, aber alles in allem eine klare Leseempfehlung.
Spannend erzählt mit einer tollen Grundidee, einer magischen Atmosphäre und sympathischen Charaktern! Einzig das Ende war für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt. Ich hätte gern mehr über die Spiegelwelt und Amelie erfahren...
Ich habe die Bücher von Liza wirklich mal geliebt. Bei der Talus Reihe fand ich die Anfänge aber immer zu langatmig und hatte mich eigentlich gefreut, dass es bei diesem Werk nicht der Fall war. Allerdings fand ich die Zeitsprünge immer sehr lässtig. Ich verstehe warum Autorin diese Art des Erzählens ins ihren Werken wählen, aber mich hat dieses hin und her gehoppse in der Zeit noch nie abgeholt. Man kann vergangenes, was relevant ist, auch anders in den Erzählstrang einer Geschichte mit einweben.
Ab dem Punkt wo Finja das erste Mal die Spiegelwelt betreten hat, was ich allerdings nur völlig verstört, verwirrt und habe die Geschichte nur noch als absurd aufgefasst.
Das Thema was Liza hier versucht zu verpacken, ist wichtig, darüber sind wir uns glaube ich auch alle einig. Jedoch, finde ich, wird es viel zu schnell abgefrühstückt.
Und auch wenn ich die Triggerwarungen vor ab gelesen habe, kam das wie ein Schlag in die Fresse, denn so wie die Strory vorabverfasst war, war das kein Ausgang der Geschichte den ich habe kommen gesehen. (Da weiß ich gerade selber nicht so recht, ob ich gut oder schlecht finden soll).
Bis zu dem Zeitpunkt, wo Finja noch nicht in der Spiegelwelt ist, haben ich mit einem epischen Fantasy Finale gerecht, aber nicht mit dem naja doch sehr ruhigen Ende. Zumal das Storytellig davor sehr stark darauf hin gearbeitet hat.
Ich bin mir gerade dementsprechend unsicher, ob ich nochmal ein Buch von Liza lesen werde, weil mich ihre Werke zuletzt nur enttäuscht haben.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr Werke grundsätzlich schlecht sind, nur wahrscheinlich nichts mehr für mich bzw ich entspreche nicht mehr ihrer Zielgruppe.
Kein gutes Retelling. Es ist sehr wirr und voll mit unlogischen Sprüngen, eine Triggerwarnung ist nötig, allerdings wird das Thema zu schnell abgehandelt. Kurz um: keine Empfehlung von mir
Ich habe mit einer Fantasygeschichte gerechnet und bekam anfangs eine in der Realität startende Geschichte. Dass das Buch sich mit einem so ernsten Thema beschäftigt, hätte ich nie gedacht. Unglaublich geschrieben!
Es ist eine Geschichte über Hexen, Familie, Freundschaft, Found Family, Wissen und Erkennen.
Es geht um Tod und Trauer, Verlust und Missbrauch.
Auch wenn es sich so harmlos anhört, ist es keine einfache Kost.
Dennoch habe ich jede Minute mit Spannung gehört, die Twists gefeiert und über die ausgeprägte Frauenpower gefreut.
Trotz der schweren Kost eine klare Empfehlung
Hat mich wahrlich kalt erwischt, mega Story, super spannend und vorallem sehr sehr tiefgründig. Ich mochte es wirklich gerne auch wenn es mich am Ende echt zerstört hat 🥺❄️
Ich bin total unvoreingenommen an die Geschichte ran gegangen da ich "Die Schneekönigin" gar nicht kenne.
Ich mochte Finja direkt super gerne und fand sie sehr sympathisch, ich hab direkt mit ihr gefühlt und konnte mir ihren Schmerz doch nicht ansatzweise vorstellen. Die ganze Geschichte war direkt von Anfang an super spannend und ich war selbst immer wieder am rätseln und zweifeln 🙈
Durch die Wechsel der Zeitangaben der unterschiedlichen Kapitel hatte man einen wirklich guten Einblick was vor und nach dem Verschwinden von Hannah passiert ist. Ich habe mir wirklich oft Sorgen gemacht und war gerade am Ende sehr erschüttert von dem was so alles raus kam und vorallem auch was hinter den spiegeln so alles passiert ist ❄️
Eine wirklich gute, spannende Geschichte mit tiefgründiger Hintergrundgeschichte 🤍❄️
Zuallererst ist es wichtig zu erwähnen, dass dieses Buch sinnvollerweise Triggerwarnungen hat, die zwangsweise Teile der Geschichte spoilern.
Was passiert wenn Dinge geschehen, die man sich nicht erklären kann, sucht man dann nach der Wahrheit oder sollte man die Augen vor dieser verschließen um den Frieden zu wahren?
Dieses Buch stellt diese Fragen und beantwortet diese teilweise mit einer erschütternden Klarheit, die mich überrascht hat.
Als ich "Eine düstere Interpretation des Märchens "Die Schneekönigin"" gelesen habe war mi
r nicht klar auf welche Reise ich hier mitgenommen werde.
Diese Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf, das Ende habe ich so niemals kommen sehen, obwohl der Twist in Retrospektive gut vorbereitet wurde. Das Problem hier lag in meinem Wissen und insbesondere das Nachwort hat mich Dinge verstehen lassen.
Zwischendrin hat das Buch kleine längen, bei Teilen der Handlung verstehe ich nicht warum sie vorhanden war und ich hätte den letzten Teil gerne ein wenig besser erklärt gehabt.
Das ändert aber nichts an einem insgesamt positiven Blick auf das Buch, das dann auch noch wichtige Themen bespricht.
Absolute Empfehlung nur nichts für zartbesaitete.
Ich bin ohne Erwartungen an das Buch gegangen und >leider< entwickelte sich die Story wie ich es erahnt hatte
Das Buch ist super geschrieben, auch wenn ich am Anfang nicht so ganz den Durchblick hatte.
Ich hatte es zum lesen gewählt, da ich passend zum Winter ein winterliches Buch lesen wollte. Allerdings war es anders als gedacht.
Während des lesens kam mir vieles schon komisch vor und hatte die Option im Kopf, dass es so endet wie es geendet ist, auch wenn ich mir etwas anderes gewünscht hätte.
Das Buch ist aber dennoch super wichtig und hat die 5 Sterne vollkommen verdient.
Geht mit einen wachem Blick durch die Welt ❄
Als ihre geliebte Tochter Hannah spurlos verschwindet, stürzt Finja in ein tiefes Loch. Ihr einziger Hinweis auf Hannahs Verbleib ist eine Spur aus Eis im Badezimmer, aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!
In ihrer Verzweiflung sucht Finja schließlich Hilfe bei einer angeblichen Hexe – und stößt auf Ungeheuerliches: Schneetreiben und Schreie wirbeln durch ihre Erinnerungen, und ein fremdes Gesicht, das ihr seltsam vertraut erscheint.
Die Antworten auf Finjas Fragen warten hinter den Spiegeln, in einem Reich aus Eis und Schnee. Aber will sie die Wahrheit wirklich wissen?
Leider muss ich gestehen das mich diese Neuauflage der Schneekönigen so gar nicht abgeholt hat auch wenn sie perfekt in die Jahreszeit jetzt passt aber irgendwie konnte mich das Grundmärchen schon nie begeistern aber ich dachte mir komm vielleicht gefällt es dir ja so ja besser aber leider nein.
Zwiegespalten - das beschreibt meine Gefühle zu dem Buch sehr gut. Am Anfang fiel es mir sehr schwer der Story zu folgen, es fing für mich erst ab 50% an spannend zu werden. Die Kapitel waren aber so kurz gehalten, dass ich doch irgendwie durchflog. Die Gefühle der Protagonistin wurden wahnsinnig gut dargestellt und der Fokus lag stark auf der Psyche. Das hat mir wirklich gefallen.
Der Plottwist am Ende hat mich überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Generell wie sich der Grundgedanke der Geschichte entwickelt war dann beklemmend und gleichzeitig einleuchtend.
Eine spannende Neuinterpretation von der Eiskönigin.
Das Buch war durchweg spannend und flüssig geschrieben.
Die Geschichte behandelt Themen die einen durchaus triggern können und den einen oder anderen schwer fallen zu lesen. Triggerwarnugen lesen ist hier sehr empfehlenswert.
3,5⭐️
Irgendwie hat es mich am Anfang total gepackt, hat ein beklemmendes Gefühl ausgelöst und mich mitgenommen. Ab der Hälfte hat es mich dann aber verloren, leider.
Liza Grimm hat wirklich ein hartes Thema in eine super urban Fantasy Welt gebracht.
Ich konnte das Buch kaum weg legen.
Zum Inhalt will ich nicht viel sagen damit ich nicht Spoiler. Die Spannung in dem Buch war der Hammer
Ein Buch, das mich nicht richtig packen konnte und auch nicht ganz den Erwartungen einer Märchenadaption entspricht. Im Nachhinein sorgt es allerdings dennoch für Gedankenspiralen.
Erwartet habe ich eigentlich eine Märchenadaption. Abgesehen davon, dass es Magie gibt in dieser Welt und die Welt hinter den Spiegeln aus Eis besteht, hat es jedoch irgendwie nicht so richtig etwas mit Märchen zu tun.
Erzählt wird diese Geschichte aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven. Teilweise vor dem Verschwinden von Finjas Tochter Hannah, teilweise nach dem Verschwinden und im Hier und Jetzt.
Zugegebenermaßen habe ich etwas schwer in die Ereignisse hineingefunden.
Nach und nach setzen sich die Fragmente zusammen. Die Magie entfaltet sich. Familiengeheimnisse werden aufgedeckt.
Richtig viel Farbe bekommen die Charaktere in meinen Augen allerdings nicht und auch ein Tiefgang der Geschichte eröffnet sich mir erst im Nachhinein.
Dennoch war Spannung vorhanden und ich habe um die Auflösung mitgefiebert.
Kleiner Disclaimer zu den Triggerwarnungen: bitte unbedingt beachten! Allerdings handelt es sich nur um eine kleine Szene.
Ich hatte null Ahnung wo die Geschichte hinführt. Die verschiedenen Zeitstränge haben mich super verwirrt und alle meine Vermutungen was denn jetzt die Auflösung ist waren falsch. Holy das Ende..ich habe nicht damit gerechnet und es hat mich wirklich Eiskalt erwischt
Hinter den Spiegeln so kalt von Liza Grimm erzählt die Geschichte von Finja und Hannah. Hannah ist ihre Tochter, die eines morgens aus dem Badezimmer verschwunden ist. Finja will sie auf alle Fälle wieder finden und sieht sich da mit ihrer eigenen Familie konfrontiert, die ihr vieles verheimlicht und auch die hiesige Polizei scheint sich nicht um Hannahs Verschwinden zu kümmern. Kurz darauf findet Finja heraus, dass Sie eine Schwester hat, an die sie sich nicht erinnern kann und die scheinbar hinter den Spiegeln wohnt und Kinder entführt. Sie soll auch Hannah entführt haben. Daraufhin macht sie sich selber mit Hilfe der Hexe Agathe auf den Weg hinter die Spiegeln, um Hannah zu finden und erfährt dabei eine Wahrheit nach der anderen, die sie so nicht bedacht hatte.
Bei diesem Buch hatte ich mich auf eine Neuinterpretation der Schneekönigin gefreut und war schon ganz gespannt auf die Geschichte. Leider muss ich sagen das mich dieses Buch sehr enttäuscht hat. Ich kam irgendwie nicht so gut in das Buch hinein, denn der Schreibstil der Geschichte war unheimlich zäh und außer der fast schon nervigen Zerrissenheit der Mutter, passierte auf den ersten Seiten gar nichts. Später, als dann klar war, dass Hannah hinter den Spiegeln ist, hatte ich mir mehr erhofft von dem Setting, aber auch hier blieb es überwiegend düster, ohne jegliche Hoffnung und es gab nichts, was mich faszinierend oder spannend zurückließ. Ich kenne das Märchen der Schneekönigin und mir ist durchaus bewusst das es düster ist, dennoch hätte ich mir hier mehr Facetten und Ähnlichkeiten zum original gewünscht. Die Aufklärung rund um die Schwester kam zwar irgendwie überraschend, dennoch passte dieser thematische Wechsel für mich nicht zur Geschichte. Es wirkte so, als wollte man dem Verhalten der Schwester unbedingt noch etwas Gutes beimischen.
Ich bin ein Fan von Märchenadaptionen und habe die ein- oder andere bereits gelesen. Das war der Grund, weshalb ich mich für dieses Buch entschieden habe und ich hatte gehofft, hier neu überzeugt zu werden. Leider war das nicht der Fall. Das Buch nimmt sehr langsam an Fahrt auf, ist langweilig beschrieben worden und auch die Charaktere blieben relativ farblos. Für mich war dieses Buch leider ein Reinfall.