Leider hat es mich nicht wirklich gecatcht. Die Handlung ging sehr langsam voran, ehrlich gesagt fand ich nur die letzten 50 Seiten spannend.. ein paar interessante geschichtliche Highlights. Aber sonst war’s diesmal nix.
Eigentlich einige gute Ideen. Die Geschichte ist okay, aber nichts Besonderes. Für mich war die Handlung vorhersehbar und es gab keine großen Überraschungen.
Die Geschichte spielt in einem kleinen, abgelegenen Ort, was eine gute Kulisse für einen Krimi ist.
Der Schreibstil ist einfach und gut lesbar.
Kann man machen.
Ganz gut für zwischendurch.
Die beiden Protagonistinnen haben mir gut gefallen.
Am besten fand ich die Hintergrundgeschichte über die Donnergruppe und den Kannibalismus.
Ich finde es super wie hier Historisches und ein Fall in der Gegenwart miteinander verbunden wurden, leider gab es zu viele Schilderungen über die Ausgrabungen, was die Spannung dann weite Teile des Buches im Rahmen hielt.
Der Schreibstil war gut und flüssig .
Eine sehr spannende Geschichte bei der man auf jeden Fall bei jedem Kapitel viel aufpassen muss um nichts zu verpassen weil sie so tiefgründig geschrieben ist.
Der Schreibstil ist sehr spannend und gut, die Kapitel sind interessant zu lesen und gerade durch die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Personen ist man sehr in der Story gefangen. Gerade alles was das Gold/Schatz Thema angeht hat es mich sehr gecatcht und man hat sich natürlich gefragt wer wie davon wusste und was jetzt nun alles dahinter steckt.
Corrie und Nora waren jeweils sehr sehr cool und gerade zum Ende hin als sie endlich sich zusammengeschlossen haben konnte es ja nur gut werden, auch Dr, Fugit mochte ich bis zu den einen Moment echt sehr gerne weil sie immer nett war und Nora viel zugetraut hat.
Wer dann letztendlich für alles verantwortlich war und wie das alles raus kam war heftig. Gerade wie sich das alles aufgebaut hat, so hat man echt nie gedacht was da wirklich passiert und vorallem wer von den Personen nun ein falsches Spiel spielt. Das ende war heftig und man hat sich während der ganzen Suche über direkt mit vor Ort gefühlt und man wurde wie Kelly einfach genauso getäuscht.
Ich freue mich auf die restliche Reihe und werde sie bestimmt lesen.
Das Buch ist gut geschrieben und baut mit zwei handlungssträngen einen guten spannungsbogen auf der zum Ende hin trotz einer überraschenden Wendung meiner Meinung nach nicht wirklich überzeugen kann
𝙾𝚕𝚍 𝙱𝚘𝚗𝚎𝚜 𝚃𝚘𝚝𝚎 𝚕ü𝚐𝚎𝚗 𝚗𝚒𝚎 - 𝙿𝚛𝚎𝚜𝚝𝚘𝚗 & 𝙲𝚑𝚒𝚕𝚍 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟷
𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟹𝟾𝟿
𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Nora gräbt gemeinsam mit ihrem Team die Knochen der Siedler aus, sehr vorsichtig und in einem gemächlichen Tempo. Als Leser ist man bei jedem Pinselstrich dabei, während hin und wieder nach einem verborgenen Schatz gesucht wird.
Was eigentlich wie der Auftakt einer spannenden Indiana Jones-Reihe klang, erwies sich leider als eine unspektakuläre Ausgrabung, bei der einfach zu wenig passiert. Die Spannung wurde gar nicht erst ausgegraben.
Die Charaktere, allen voran FBI-Agentin Corrie, konnten mich nicht überzeugen. Mit ihrer pampigen und überheblichen Art gingen sie mir schnell auf die Nerven und blieben für mich insgesamt unsympathisch.
Die Auflösung am Ende war hingegen gelungen, die Verbindung hatte ich so nicht erwartet und war logisch nachvollziehbar.
𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ein gemächlicher Thriller, den man lesen kann aber nicht muss.
Die Reihe werde ich nicht weiterverfolgen. Es fehlte mir an Spannung und auch mit Nora und Corrie wurde ich einfach nicht warm.
𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐:
2,5/5 ⭐️
Spannende Beschreibung, langatmige und zähe Geschichte. Die Auflösung bzw das Ende waren wiederum spannend, jedoch für die Längen davor sehr kurz gehalten. Man liest sehr lange etwas über Ausgrabungen und Co., passieren tut jedoch nicht viel.
Eher ein Krimi wie ein Thriller würde ich sagen aber eine spannende Mischung aus Historie und FBI Ermittlungen. Schöne kurze Kapitel und angenehme Schreibweise.
Bin schon auf Teil 2 gespannt!
ein toller Thriller mit geschichtlichen Hintergrund
Ja, das ganze startet sehr langsam und ja, vieles ist vorhersehbar, aber ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen. Die beiden Protagonistinnen waren sympathisch und die Story war wirklich interessant.
Es gibt eine Vergangenheitsgeschichte wo es um Kannibalismus geht und es gibt einen verschollenen Goldmünzenschatz.
In der Gegenwart gibt es viele Leichen und die Verbindung ist wirklich gut gemacht.
Ich mag die Bücher von Preston und Child sehr gerne, zumindest für zwischendurch, denn sie sind wie ein in Buchform gegossener Indiana Jones Film.
Und auch hier ist der historische Aufhänger super spannend. Die Besiedlung des Westens und die Geschichte der Donner-Gruppe, die auf dem Weg eingeschneit wurde, alles tat um zu überleben (wie z.B. verstorbene Mitreisende essen) und nur teilweise gerettet werden konnte. Und natürlich gibt es auch hier den obligatorischen Goldschatz.
Die Umsetzung war spannend und mit einer Verschwörung und aktuellen Verbrechen gewürzt, die Auflösung jedoch etwas lieblos, vorhersehbar und unbefriedigend.
Wer Lust auf einen unkomplizierten Abenteuerroman hat, ist hier sicherlich gut aufgehoben.
So spannend und kurzweilig. Fands richtig gut. Den halben Stern Abzug gibts weil das Ende ein bisschen arg konstruiert war, aber ich freue mich auf die nächsten Teile!
Ein guter Thriller mit überraschender Wendung. Die Atmosphäre die geschaffen wird lädt zum gruseln ein und der reale Hintergrund verleiht dem ganzen einen schaurige Flair.
Auftakt einer neuen Serie - mit bekannten Protagonisten.
Leute die kein Interesse an Archäologie haben, werden diesem Thriller vermutlich nicht viel abgewinnen können. Ob das Buch wirklich ein Thriller ist, ist sicherlich Geschmackssache, meiner Meinung nach wurde der Spannungsbogen nicht dauerhaft gehalten. Insbesondere der Anfang zieht sich.
Die Beschreibung der Feldachäologie nimmt hier einen großen Teil des Buches ein. Was keinesfalls ein Nachteil ist, aber definitiv nicht zur Spannung beiträgt.
Old Bones - Tote lügen nie, war ein Wühltisch-Kauf, den ich nicht bereut habe. Das Buch ist auch geeignet für Leserinnen und Leser die noch nicht die Pendergast-Bücher kennen.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und stellt das "Westernthema" meiner Meinung nach gut dar.
Nun zur Story:
Archäologen sollen in der Sierra Nevada nach dem 3. verschollen Camp der "Donner Party" suchen. Dort soll auch ein kleines Vermögen aus 1.000 damaligen 10-Dollar-Münzen vergraben sein, die aktuell ca. 20 Millionen wert sind. Die Münzen haben damals einem der Reisenden (Wolfinger) gehört.
Es passieren komische Dinge bei der Ausgrabung und schlussendlich kommt es sogar zu Toten.
Seit ich "Relic-Museum der Angst" gelesen habe, gefallen mir die flüssigen Beschreibungen in den Büchern von Douglas Preston und Lincoln Child.
Liebste Zitate aus dem Buch:
"Jeder ist ein potenzieller Krimineller", antwortete Corrie. "Es ist nur der richtige Anreiz erforderlich." (S. 336)
"Hier liegen die Gebeine von Samantha Carville. Fortuna macht viele Versprechungen, hält sie niemandem gegenüber. Lebe für den Tag, lebe für die Stunden, denn nichts ist ewig dein." (Seite 383)
Ab hier ⚠️⚠️⚠️⚠️ SPOILER ALERT⚠️⚠️⚠️⚠️
Wichtige Personen im Buch:
Nora Kelly- Archäologin
Clive Benton - Historiker, hat das Tagebuch von Tazmine Donner aus einem Abrisshaus entwendet
Jason Salazar - Feldassistent von Nora
Bruce Adelsky - Nora's Student
Ford Burleson- Eigentümer einer Ranch und Nachfahre der Familie Donner
Jack Peel - Cowboy
Maggie Buck - Köchin, erzählt gerne Gruselgeschichten am Lagerfeuer
Drew Wiggett - Cowboy Assistent (studiert Veterinärmedizin)
Corinne Swanson - Junge FBI-Agentin
Skip - Nora's Bruder
Mitty - Nora's Golden Retriever
Dr. Jill Fugit - Institutsleiterin (Santa Fe)
Florence Regis war Freiheitskämpferin im Bürgerkrieg, ihr Leichnam wird aus dem Sarg entwendet und der scheinbare Grabräuber wird erschossen auf dem Sarg entdeckt. Dies soll Corinne Swansons erster Fall werden. Als sie Nachforschungen anstellt, findet sie heraus, dass mehrere Leichen mit dem Namen Parkin (Florence Mädchennamen) weltweit ganz oder teilweise aus den Gräbern geraubt wurden. Für die junge Agentin Swanson gehören die Fälle zusammen, sie weiß nur nicht wie.
Als Corrie erfährt, dass der Vorfahre der ganzen getöteten Personen, Albert Perkin, bei der Ausgrabungen am ehemaligen Lost Camp geborgen wurde, macht sie sich auf den Weg dorthin.
Allerdings kann ohne DNA-Abgleich nur vermutet werden, dass die Knochen zu Perkin gehören.
Corrie Swanson verlässt daher die Grabungsstätte wieder.
Nachdem der "Abfallhaufen" mit den ganzen menschlichen Überresten und 4 weitere Leichen (darunter auch die sagenumwobene Samantha Carville und die zwei Räuber/ Geächteten die das Gold von Wolfinger gestohlen haben Spitzer und Reinhardt) geborgen wurden, gibt es im Team von Ford Burleson eine Auseinandersetzung mit Peel, dem wohl nicht klar war, dass die Gebeine erst untersucht werden müssen bevor sie ggf "ordentlich" auf dem Friedhof begraben werden können.
Er verlässt die Gruppe und stiehlt sowohl Samanthas Knochen, als auch etliche Gebeine aus dem "Abfallhaufen".
Nach tagelanger Suche wird Peel entdeckt - tot auf dem Boden einer tiefen Schlucht. Corinne Swanson wird daher wieder in die Sierra Nevada beordert um den vermutlichen Unfall zu untersuchen.
Nachdem Peel geborgen wurde und die Archäologen die Knochen wieder zusammen gesetzt haben, wird klar dass sowohl Parkins Kopf als auch etliche Halswirbel von ihm fehlen.
Hat jemand aus dem Camp Peel auf dem Gewissen oder ist er wirklich nur "versehentlich" abgestürzt? Doch wo sind dann die vermissten Knochen?
Wiggett verschwindet eines Nachts und wird klitschnass und tot in einer Felsspalte entdeckt - er wurde ermordet. Doch wer ist der Täter?
Corrie lässt die Grabungsstätte 2 Tage lang schließen um Beweise zu sichern.
Auf dem Rückweg zum Tal entdeckt Corrie ein altes Lagerfeuer vom letzten Herbst.
Als am 3. Tag ein schweres Unwetter wütet, fällt Nora und Corrie auf, dass Clive fehlt. Er hat ein Pferd entwendet und sich auf den Weg zur Grabungsstätte gemacht.
Die beiden Frauen folgen ihm und beobachten, dass er etwas in den Felsen der "Roten Zone" versteckt. Diese Zone wurde von Nora und ihren Kollegen gemieden, weil darüber eine riesige Schneeverwehung hängt.
Als Nora und Corrie sich in Sicherheit wähnen, schießt Clive auf die Schneewehe und löst eine Lawine aus.
Nora befreit sich relativ schnell und muss dann feststellen, dass Dr. Fugit und Clive gemeinsame Sache gemacht haben. Clive wird von Fugit erschossen, selbige wird von Corrie im letzten Moment aufgehalten.
In der Box die Clive zu verstecken versucht hat, befindet sich der Schädel von Parkin.
⚠️⚠️⚠️⚠️ ⚠️ ⚠️ ⚠️ ⚠️
Grund der Morde und Grabräubereien: Das mutierte Prionen-Protein von Perkin sollte waffenfähig gemacht werden. Er war wohl Träger einer extrem seltenen Genmutation (eine Form der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit). Als die anderen Siedler von seinem Fleisch gegessen haben, hat die Infektion alle erwischt.
Dank Aloysius Pendergast kann am Ende sogar noch der Schatz mit den Goldmünzen geborgen werden.
Gut zu lesen, interessante Story, interessant für Fans der Autoren
Erster Teil einer Trilogie. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und der Stil ist angenehm. Die Figuren sind aus den anderen Büchern der Autoren bekannt. Ein interessantes Sequel. Leider ist die Geschichte etwas flach am Ende. Die Auflösung kommt auf den letzten 20 Seiten und wird für mein Empfinden zu schnell abgeschlossen ohne befriedigend zu erklären. Insgesamt ein gutes Buch zum Weglesen.
Eigentlich super geschrieben, ich mochte die Charaktere, auch die Story und diese spooky vibes waren Mega. Mir passierte schlicht und ergreifen viel zu wenig. Bis ungefähr 2,5 Stunden vor Ende beim Hörbuch passierte sehr wenig und selbst wenn etwas passierte wurde es durch den Schreibstil nicht richtig spannend. Erst gegen Ende kam die Spannung die wirklich sehr gut war und die Auslösung die auch richtig gut fand. Ich finde es war ein gutes Buch, das nur einfach nicht so zu mir gepasst hat
Kannibalische Siedler in der Vergangenheit und ein aktuelle rätselhafte Morden.
Als eingefleischter Fan der Pendergast - Reihe und des Autorenduos Douglas Preston / Lincoln Child mag ich diesen typischen Stil, der die Story sich langsam entwickeln lässt um mehr und mehr Fahrt aufzunehmen. Die bildhafte Sprache lässt die Landschaft der Sierra Nevada vor dem inneren Auge entstehen. Die historischen Rückblicke geben der Geschichte einen weiteren interessanten Erzählstrang.
Ohne die Vorgeschichten von Corrie Swanson und Nora Kelly aus den Pendergast Büchern zu kennen kommt man den Protagonisten trotzdem nahe, etwas mehr Rückblick würde der Geschichte aber gut tun.
Leseempfehlung!
Und weiter geht es mit der „Mumie“!
Dies war mein erstes Buch des Vielschreiber-Duos Preston & Child. Für die Masse an Thriller, die sie produzieren, war es erstaunlich vielfältig recherchiert. Die Figuren erklären anderen Figuren im Roman immer wieder mal wie eine Ausgrabung funktioniert, wie die FBI-Ausbildung funktioniert, welche philosophisch-ethische Konflikte die Entweihung einer Grabstätte (mit passenden Zitaten von Voltaire) beinhaltet, welcher geschichtliche Hintergrund bei der Donner Party zugrunde liegt, einem Siedler-Treck, der im 19. Jahrhundert tatsächlich in der Sierra Nevada strandete und deren Siedler sich aufgrund der Notlage gegenseitig verspeisten. Doch da beginnt es mich schon zu nerven, denn dieser Kannibalismus wird wie in Boulevard-Zeitungs-Niveau immer wieder als völlig undenkbar dargestellt. Die künstlich erzeugte Echauffierung wirkt aufgesetzt, denn im Grunde suhlt sich die Geschichte geradezu darin, dass hier wohl Hirne gekocht und Knochen ausgelutscht wurden.
Aber das eigentliche Schlimme für mich, sind diese schablonenhaften Figuren, die sich die Autoren ausgedacht haben. Ob FBI-Agentin oder Archäologin, alle haben sie einen dunklen Fleck in der Vergangenheit, müssen um Akzeptanz kämpfen und als sich das Ermittler-Duo zur Mitte des Romans endlich an der Ausgrabungsstelle trifft, zicken sie herum wie in einer Nachmittags-Soapopera. Die Dialoge sind billig und die Inhalte wiederholen sich oft. Erkenntnisse, die man als Leser schon erzählt bekam, werden von den Ermittlerinnen wiedergekäut, sobald eine neue Person auftritt, die erstmal gebrieft werden muss. Und als dann die Archäologin eine Blumenwiese findet, die sie für ungewöhnlich hält dort in den Bergen, schaufelt sie einfach mal in der Wildnis einen halben Quadratmeter um paar Zentimeter auf und findet doch tatsächlich sofort einen Backenzahn. Wer als Zahnfee so viel Fachkenntnisse hat, braucht keine Wünschelroute mehr. Tote lügen nicht? Ich kann auf weitere reißerische Wahrheiten durch die Skelette verzichten und brach nach 60 % ab.
Dies war mein erstes Buch des Vielschreiber-Duos Preston & Child. Für die Masse an Thriller, die sie produzieren, war es erstaunlich vielfältig recherchiert. Die Figuren erklären anderen Figuren im Roman immer wieder mal wie eine Ausgrabung funktioniert, wie die FBI-Ausbildung funktioniert, welche philosophisch-ethische Konflikte die Entweihung einer Grabstätte (mit passenden Zitaten von Voltaire) beinhaltet, welcher geschichtliche Hintergrund bei der Donner Party zugrunde liegt, einem Siedler-Treck, der im 19. Jahrhundert tatsächlich in der Sierra Nevada strandete und deren Siedler sich aufgrund der Notlage gegenseitig verspeisten. Doch da beginnt es mich schon zu nerven, denn dieser Kannibalismus wird wie in Boulevard-Zeitungs-Niveau immer wieder als völlig undenkbar dargestellt. Die künstlich erzeugte Echauffierung wirkt aufgesetzt, denn im Grunde suhlt sich die Geschichte geradezu darin, dass hier wohl Hirne gekocht und Knochen ausgelutscht wurden.
Aber das eigentliche Schlimme für mich, sind diese schablonenhaften Figuren, die sich die Autoren ausgedacht haben. Ob FBI-Agentin oder Archäologin, alle haben sie einen dunklen Fleck in der Vergangenheit, müssen um Akzeptanz kämpfen und als sich das Ermittler-Duo zur Mitte des Romans endlich an der Ausgrabungsstelle trifft, zicken sie herum wie in einer Nachmittags-Soapopera. Die Dialoge sind billig und die Inhalte wiederholen sich oft. Erkenntnisse, die man als Leser schon erzählt bekam, werden von den Ermittlerinnen wiedergekäut, sobald eine neue Person auftritt, die erstmal gebrieft werden muss. Und als dann die Archäologin eine Blumenwiese findet, die sie für ungewöhnlich hält dort in den Bergen, schaufelt sie einfach mal in der Wildnis einen halben Quadratmeter um paar Zentimeter auf und findet doch tatsächlich sofort einen Backenzahn. Wer als Zahnfee so viel Fachkenntnisse hat, braucht keine Wünschelroute mehr. Tote lügen nicht? Ich kann auf weitere reißerische Wahrheiten durch die Skelette verzichten und brach nach 60 % ab.
Mein erstes Buch dieses Autoren-Duos und ich fand’s richtig gut! Es ist super geschrieben und das es um wissenschaftliche Dinge geht, fand ich super interessant! Könnte mir vorstellen, mehr Bücher dieser Reihe zu lesen :)
Viele kurze Sätze, die meinen Lesefluss ständig gestört haben. Es wirkte sehr abgehackt und holprigt. Dazu Charaktere, die mir nicht sympathisch waren und ein Ende, das für mich wie an den Haaren herbeigezogen wirkte. Zu gewollt, nichts für mich. Werde die Reihe auch nicht weiterlesen.
Auftakt einer neuen Reihe mit FBI Agent Corrie Swanson und Archäologin Dr. Nora Kelly...
In OLD BONES - TOTE LÜGEN NIE geht es neben der Einführung und dem Aufeinandertreffen der beiden unterschiedlichen Frauen Charaktere um die Donner-Gruppe, die als Pioniere mit ihrem Treck auf dem Weg nach Westen in 1846 in der Sierra Nevada vom Winter überrascht wurden und nur durch Kannibalismus überleben konnten.
Auf mehreren Friedhöfen werden Leichenteile entwendet und nur die junge und unerfahrene FBI-Agentin Corrie Swanson entdeckt einen Zusammenhang zwischen den merkwürdigen Geschichten und verfolgt instinktiv eine Spur zu einer Ausgrabungsstätte von Dr. Nora Kelly, die das sagenumwobene dritte Camp der Donner-Gruppe sucht. Während die beiden Frauen sich anfangs in herzlicher Abneigung verbunden fühlen, müssen sie bald erkennen, dass sie nur gemeinsam in der Lage sind den Fall zu lösen. Beide Frauen kennen wir schon aus der Pendergast - Reihe.
Das Lesen dieses Romans ist mehr interessant denn spannend. Die Autoren Preston & Child haben angelehnt an die historischen Fakten einige Erzählungen frei erfunden, und um diese herum ihren Thriller aufgebaut. Die Story ist sauber und gut nachvollziehbar geschrieben und vermischt dabei gekonnt Gegenwart und Vergangenheit. Auch wenn das Buch zum Ende hin noch einmal einen gelungenen Twist aufweist und in sich schlüssig geschrieben ist, benötigt der Leser doch Geduld, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und echte Spannung aufkommt. Insgesamt ein sehr interessanter und faszinierender Roman. Ich bin gespannt wie es mit Corrie & Nora weiter geht.
Eine Geschichte wie sie typisch ist für das Duo Preston & Child. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Wie gewohnt baut sich die Geschichte langsam aber stetig auf. Es gibt keine Peaks zwischendurch, sondern es endet alles mal wieder mit Bösewichten, die ich nicht erwartet habe und mit einem Hintergrund, den ich nicht erwartet habe. Zum Schluß gibt es dann auch noch einen Gastauftritt von einem Bekannten, der der Geschichte noch eine kleine Krone aufsetzt.
Die Hintergrundgeschichte ist wie gewohnt sehr gut recherchiert, die Schilderungen der Ausgrabungen sehr detailreich und fühlen sich fachlich korrekt an. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, da ich keine Archäologin bin.
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Corrie und Nora.
Die Grundstory fand ich sehr interessant, hatte mir allerdings mehr Spannung bei der Umsetzung erwartet. Es gibt zwar zwischendurch ein paar spannende Momente, die halten sich aber in Grenzen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Beschreibung der Ausgrabung viel detaillierter war als gedacht und somit viel Platz eingenommen hat. Angenehm fand ich den Schreibstil und auch die beiden Protagonisten hatten grundsätzlich interessante Eigenschaften.
Ich bin nicht abgeneigt die Reihe weiterzulesen, die Folgebände würden aber nicht weit oben auf meinem Sub liegen.
Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den ganzen Namen und der Umgebung sowie die Zusammenhänge zu verstehen, aber nach und nach lichtete sich bei mir alles.
Ich finde das Buch spannend geschrieben.
2. Teil und 3. Teil wird auch noch gekauft. 😇
Vor Ewigkeiten, also irgendwann letztes Jahr habe ich dieses Buch mir aus einer Mängelbox gefischt. Die Mission war klar. „Kerle, von dem Autorenduo solltest du auch mal was austesten“. Die Mission war offensichtlich dann etwas in Vergessenheit geraten, wurde nun aber erfolgreich abgeschlossen.
Die Story an sich fand ich recht interessant, wenn auch einfach. Persönlich hätte ich mir mehr von den Kannibalismus Thema versprochen. Geschrieben war das Buch eigentlich gut, wären da nur nicht diese Längen gewesen. Aber ich mein, wir jeden hier von Archäologie, war also so mit einkalkuliert von mir. Ab und zu kam ich mir vor wie bei irgendwelcher Goldschürfer-Shows, aber es war oke. Es ist jetzt aber nicht sodass, das Buch keine spannenden Momente hatte.
Die Charaktere „Kelly“ und „Swanson“ konnten mich da schon mehr abholen. Ein spannendes Duo, welches sicherlich noch die ein oder andere spannendere Geschichte erleben wird.
Das Ende war für mich wenig überraschend und hatte eher diesen „war ja klar“ Faktor.
Ich bekam hier ein ganz solides Buch, mit zwei spannenden Charakteren bei denen es sich sicherlich lohnt die Entwicklung weiter zu verfolgen.
Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und war direkt vom Klappentext gefesselt. Ich bin großer Fan von Abenteuer Romanen a la Indiana Jones und Lara Croft.
Die Geschichte wird durchgängig aus der Sicht eines Allwissenden Erzählers geschildert und erzählt parallel von den Ausgrabungen in der Sierra Nevada und Corries Ermittlungen. Durch den flüssigen und sehr beschreibenden Stil von Preston und Child bekommt an einen tollen Eindruck, sowohl von den handelnden Personen als auch von der unwirklichen, rauen Umgebung.
Der Spannungsbogen baut sich langsam auf. Es gibt einige Ungereimtheiten und Vorfälle, die die Spannung immer weiter steigern bis sie kurz vor Ende ihren Höhepunkt erreicht und der Täter präsentiert wird. Es kommen einige Verdächtige in Frage und ich hatte bereits eine Tendenz - die sich jedoch nicht bewahrheitet hat. Die Story verspricht also einige sehr gelungene und nicht vorherzusehende Wendungen. Trotzdem ist jede einzelne davon Schlüssig und hat sich hier und da in kleinen Hinweisen versteckt bereits angekündigt.
Insgesamt ist die Story schlüssig und es bleiben keine losen Handlungsstränge offen.
Die Handlug beruht auf wahren Begebenheiten rund um die Donner Party. Das Lost Camp, nach dem im Roman gesucht wird, hat es jedoch nicht gegeben.
Fazit
Das Buch ist wirklich gut und ein gelungener Auftakt der neuen Reihe rund um Nora Kelly und Corrie Swanson. Ich freue mich schon sehr auf die drei folgenden Teile.
Bewertung 4 / 5