Gewohnt tolles Setting aber insgesamt ein eher schwacher Teil.
Madame le Commissaire und die tote Nonne war für mich leider etwas schwächer als die vorherigen Bände der Reihe. Der Fall selbst konnte mich nicht packen, weil die Ermittlungen stellenweise eher vor sich hin geplätschert sind. Auch Isabelles persönliche Geschichte rund um Liebe und Gesundheit hat mich emotional nicht wirklich mitgerissen. Normalerweise mag ich die privaten Einblicke der Figuren, hier wirkten sie auf mich aber etwas zäh und konnten den ruhigen Fall leider nicht ausgleichen. Was dagegen wieder absolut gelungen war, ist das wunderschöne Setting. Die Atmosphäre der Provence, die kleinen Orte, das Essen, das Kloster und die Landschaft machen einfach weiterhin großen Spaß und sorgen dafür, dass man sich beim Lesen trotzdem wohlfühlt. Insgesamt kein schlechter Band, aber für mich definitiv nicht der stärkste der Reihe. Ich hoffe, dass die nächsten Fälle wieder etwas mehr Spannung, Dynamik und überraschende Wendungen mitbringen.









