Ein tolles Buch wenn man erst mal drin ist , hatte Schwierigkeiten bus Seite 70
Soooo traurig und gleichzeitig soooo schön 🤩 ein Meisterwerk!!! Durch das Erwähnen anderer Bücher wächst die Neugier auf diese und damit auch der SUB. Es hat mir sehr sehr gut gefallen. Ein schwieriges Thema wurde so toll behandelt. Ich bin begeistert 🤩
Die Macht der Worte guter Bücher
„Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ erzählt die bewegende Geschichte von Loveday, einer jungen Frau, die sich hinter Büchern und Gedichten versteckt, weil sie dort Worte findet, die sie im Alltag nicht auszusprechen wagt. Literatur ist für sie Schutzraum und Ausdruck zugleich. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los – sie trägt alte Lasten mit sich, die sie lange verdrängt hat, und muss sich ihnen stellen, um endlich frei zu sein. Inmitten dieses Prozesses steht sie vor der Frage, wie viel Vertrauen und Nähe sie zulassen kann. Mit poetischer Sprache und feinen Zwischentönen beschreibt Stephanie Butland eine Reise zu sich selbst, zu Heilung, Liebe und der Kraft der Worte.
Die Macht von Guten Büchern
„Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ ist eine leise, tiefgehende Geschichte über Worte, Verletzungen und den langen Weg zu sich selbst. Für Loveday sind Bücher und Gedichte mehr als nur Geschichten – sie sind ihre Sprache, ihr Schutzraum, ihre Möglichkeit, Dinge auszusprechen, die sie im Alltag niemals sagen würde. Zwischen Versen und Zeilen offenbart sie ihre Seele, ohne sich vollkommen zeigen zu müssen. Doch die Vergangenheit liegt wie ein Schatten über ihrem Leben. Sie trägt Lasten mit sich, die sie jahrelang verdrängt hat, und steht nun vor der Herausforderung, sich ihnen zu stellen, um endlich frei zu werden. Dabei lebt sie in einem ständigen Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz – immer wieder fragt sie sich, wie viel Vertrauen sie wagen darf und wie viel Liebe sie zulassen kann. Stephanie Butland erzählt diese Geschichte poetisch und berührend, mit viel Feingefühl für Zwischentöne. Es ist ein Buch über Sprache als Heilung, über Mut, Schmerz und darüber, dass manchmal die leisen Worte die lautesten sind
Eine Geschichte für alle die Geschichten und Bücher lieben.
Ich mochte es sehr, dass die Geschichte einen leichten Lesefluss hat. Auch wenn die Zeiten wechselten, konnte man gut folgen. Loveday ist ein sympathischer Hauptcharakter und Nathan und Archie muss man einfach lieben.
Eine Geschichte für alle die Geschichten und Bücher lieben.
Ich mochte es sehr, dass die Geschichte einen leichten Lesefluss hat. Auch wenn die Zeiten wechselten, konnte man gut folgen. Loveday ist ein sympathischer Hauptcharakter und Nathan und Archie muss man einfach lieben.
Ich bin einfach hin und weg von diesem Buch. Loveday hat mich so umgehauen. Ihre Geschichte ist so ergreifend und ich hab am Ende einfach nur geweint, und doch war ich richtig verzaubert. Loveday hat es nicht einfach, doch sie hat etwas gefunden, was ihrem Leben etwas Positives gibt: Bücher. Sie liebt sie so sehr, dass sie sich von bedeutungsvollen Büchern den ersten Satz tätowieren lässt. Sie arbeitet mit Archie zusammen, der ein Antiquariat führt, und es passt einfach mit den beiden. Irgendwann findet sie ein Buch auf der Straße, nimmt es mit und hinterlässt einen Hinweis dazu am Fenster. Etwas später meldet sich Nathan und er überredet sie irgendwann sogar zu einem Poetry-Slam und genau das hat mir auch so gut gefallen. Etwa zeitgleich tauchen Bücher bei Loveday im Laden auf, die sie an ihre Vergangenheit erinnert und … es war so spannend herauszufinden, was da passiert ist. Das Drama in ihrer Kindheit. Ein kleiner Krimi ist dazwischen und es ist wirklich super interessant. Das Buch hat wirklich Lieblingsbuch – Potential. Ich bin absolut total begeistert und werde es definitiv noch öfters lesen, denn ich mag Loveday, auch wenn ihre Geschichte sehr traurig ist, so hat sie doch etwas so unglaublich tolles an sich. Absolute Leseempfehlung.https://youtu.be/uvZmFxo2mns
Ich bin einfach hin und weg von diesem Buch. Loveday hat mich so umgehauen. Ihre Geschichte ist so ergreifend und ich hab am Ende einfach nur geweint, und doch war ich richtig verzaubert. Loveday hat es nicht einfach, doch sie hat etwas gefunden, was ihrem Leben etwas Positives gibt: Bücher. Sie liebt sie so sehr, dass sie sich von bedeutungsvollen Büchern den ersten Satz tätowieren lässt. Sie arbeitet mit Archie zusammen, der ein Antiquariat führt, und es passt einfach mit den beiden. Irgendwann findet sie ein Buch auf der Straße, nimmt es mit und hinterlässt einen Hinweis dazu am Fenster. Etwas später meldet sich Nathan und er überredet sie irgendwann sogar zu einem Poetry-Slam und genau das hat mir auch so gut gefallen. Etwa zeitgleich tauchen Bücher bei Loveday im Laden auf, die sie an ihre Vergangenheit erinnert und … es war so spannend herauszufinden, was da passiert ist. Das Drama in ihrer Kindheit. Ein kleiner Krimi ist dazwischen und es ist wirklich super interessant. Das Buch hat wirklich Lieblingsbuch – Potential. Ich bin absolut total begeistert und werde es definitiv noch öfters lesen, denn ich mag Loveday, auch wenn ihre Geschichte sehr traurig ist, so hat sie doch etwas so unglaublich tolles an sich. Absolute Leseempfehlung.https://youtu.be/uvZmFxo2mns
Gewöhnungsbedürftig
Ah ja, so ganz einfach liest es sich nicht… Loveday als Protagonistin ist schon speziell und der Schreibstil liest sich - für mich- etwas anstrengend. Trotzdem wollte ich wissen wie die Geschichte endet zumal sie alles ist, aber nicht 08/15. auf jeden Fall intensiver als gedacht, für mich ok.
Loveday ist ein Einzelgänger. Sie braucht nicht viel, eigentlich nur Bücher und ihre Ruhe. Damit konnte ich mich direkt identifizieren. Auch der Prozess, den sie durchlebt, um Menschen an sich ran zu lassen, konnte ich gut nachvollziehen und fand ich sehr schön umgesetzt. Loveday hat in ihrer Kindheit etwas Traumatisches erlebt und alles verloren, seit dem verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Doch da ist Archie, ihr Chef im Buchladen, der auf sie aufpasst. Und dann kommt Nathan. Loveday muss sich zum ersten Mal seit langem damit auseinandersetzen, wer sie ist und wer sie sein will. Die Geschichte ist in 3 Zeiträume unterteilt, Lovedays Kindheit, ihre Zeit mit ihrem Ex und die Gegenwart. Die Geschichte springt kapitelweise durch diese drei Bereiche und deckt so nach und nach die ganze Geschichte auf. Ich fand den Stil sehr gut, auch wenn Lovedays direkten Ansprachen an den Leser wie „ja ich tue so etwas, na und?“ flapsig und übertrieben waren, vor allem da in meinen Augen an den Dingen nie etwas Besonderes war. Aber das zeigte ganz gut ihren Charakter, das Mädchen, das sich für anders hält und denkt keiner versteht sie und hat so ein schweres Schicksal wie sie…. Sorry honey, you’re not special. Was ich geliebt habe, waren die literarischen Anspielungen und die Beschreibungen der Bücher und Lovedays Hingabe zu ihnen. Die Geschichte ist wirklich schön umgesetzt und gut zu lesen. Ich fand es auch gut, dass die vorgetragenen Gedichte abgedruckt wurden, allerdings fand ich persönlich sie als Gedichte nicht wirklich gut. Liegt vielleicht daran, dass sowas vorgetragen anders rüberkommt, aber wenn man sie einfach so liest, haben sie für mich nicht viel von Lyrik und Poetik. Aber das ist Geschmackssache und beeinflusst auch die Geschichte in keinster Weise.
Bought this book a few years ago and only read it now and I didn't think it would make me cry ... but here I am crying lol
"Ich treff dich zwischen den Zeilen" ist eine besondere Geschichte. Eine stille Liebesgeschichte, eine Geschichte über ein Mädchen, mit einer prägenden Vergangenheit, eine Geschichte über eine Frau, die den Mut findet, um zu sich selbst zu stehen und sich zu vertrauen. Es ist nicht einfach, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden. Wir lernen die Protagonistin Loveday kennen. Sie ist auf dem Weg zur Arbeit und findet ein Buch, nichts Dramatisches aber durch dieses Buch lernt sie Nathan kennen und mit ihm beginnt ein neuer Abschnitt ihrer Geschichte. Loveday erzählt uns ihre Geschichte, in dieser Art ist auch das Buch geschrieben. Sie erzählt uns in drei Epochen, was passiert ist. Immer abwechselnd entdecken wir ein Stück ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit mit Rob und der Gegenwart, in der sie Nathan begegnete. Alles dreht sich um Loveday, die durch die Ereignisse in ihrer Vergangenheit zu einem Menschen, der sich lieber mit Büchern als mit Menschen umgibt, geworden ist. Sie fühlt sich in Gegenwart andere nicht wohl, mag keine Unterhaltungen, redet niemals über sich und möchte möglichst allen Aktivitäten die mit anderen Menschen zu tun haben aus dem Weg gehen. Man merkt ziemlich schnell, dass etwas in ihrer Vergangenheit vorgefallen sein muss und sie verletzt wurde. Was genau aber geschehen ist, erfahren wir erst nach und nach. Nathan ist ein wichtiger Bestandteil und derjenige, der Loveday ein bisschen aus ihrem Schneckenhaus locken kann. Er ist ein interessanter Charakter, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe, allerdings hätte ich gern noch ein bisschen mehr über ihn erfahren. Er ist ein Zauberer, ein Dichter und ein sehr liebevoller, geduldiger und freundlicher Mann, der Loveday eine Hand reicht. Neben ihm spielt auch Archie, der Besitzer des Buchladens eine große Rolle. Er ist ein fantastischer und unterstützender Charakter, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Was ich an diesem Buch besonders liebe, ist die Literatur darin. Von der ersten, bis zur letzten Seite wird man mit Büchern und Gedichten konfrontiert. Das Antiquariat ist ein Rückzugsort für Loveday, dort ist sie von dem Umgeben, was sie liebt und man merkt ihre Liebe zu den Büchern eindeutig. Aber sie kann sich nicht ewig hinter einem Buch verstecken und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Diese rückt immer mehr in den Vordergrund und verbaut ihr die Zukunft, die vor ihr liegt. Lovedays Geschichte ist keine klassische Liebesgeschichte. In erster Linie dreht es sich um Sie, wir entblättern Loveday Seite für Seite und lernen Sie richtig kennen und das auf eine tief berührende Art. Ich habe mit Loveday mitgelitten und konnte in manchen Dingen ihre Gedanken gut nachvollziehen. Obwohl ich die Charaktere sehr mochte, mich die Geschichte berührt hat und ich die Bibliophilie großartig fand, hat es nicht ganz für 5 Punkte gereicht. Mir fehlte mehr zu Nathan, mehr Emotionen zwischen ihrer Beziehung und besonders das Ende konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. Fazit Eine besondere Geschichte, die Dich tief berühren wird, wenn du es zulässt. Mit Loveday hat die Autorin einen faszinierenden Charakter geschaffen, über den ich immer mehr erfahren wollte. Die Nebencharaktere sind mir aber auch sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte wundervolle Lesestunden und kann es nur empfehlen.
"Ich treffe dich zwischen den Zeilen" handelt von Loveday, die in einem Antiquariat arbeitet und auch so am liebsten von Büchern umgeben ist. Nach einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit hält sie ihre Mitmenschen auf Abstand, doch als sie den Poetry-Slammer Nathan trifft, ändert sich alles. Es klingt auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen klischeehaft, doch der Roman ist wirklich bewegend und nicht nur die äußere Gestaltung ist wunderschön. Loveday ist eine eigenbrötlerische, aber liebenswerte Protagonistin und ihre Geschichte ist nachvollziehbar und geht dem Leser sehr nahe. Am Anfang waren mir die Anspielungen auf Bücher und Schriftsteller etwas zu viel, doch das ließ schnell nach. Es war ein bisschen, als schreit die Protagonistin "Schau her, du musst mich mögen, ich bin ein Büchernerd!" Vielleicht ist mir das aber nur so sehr aufgefallen, weil ich viele von meinen eigenen Gedanken und Verhaltensweisen in Loveday wiedergefunden habe. Der Roman hält einige dramatische und bewegende Überraschungsmomente bereit und wird mir noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben. Der Schreibstil war nicht übertrieben emotional, aber der Geschichte angemessen und angenehm zu lesen. Auch spielten Gedichte nicht so eine große Rolle wie ich anfangs "befürchtet" hatte. Im Gegenteil - die Gedichte im Buch sind liebenswert und herzzerreißend. "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist ein Buch, bei dem ich in der Öffentlichkeit lachen und (fast) weinen musste. Vielen Dank an Vorablesen und die Verlagsgruppe Droemer Knaur für das Leseexemplar!
"Ich treffe Dich zwischen den Zeilen" hat mich letztendlich doch noch überzeugt – Ach, was sage ich da?! Verzaubert hat es mich! - gleichwohl ich einige Kritikpunkte loswerden möchte. Ich habe tatsächlich drei Anläufe gebraucht, das Buch zu lesen. Es gab zuvor immer mal wieder ein paar Versuche, mich der Geschichte von Loveday hinzugeben. Ich scheiterte jedoch nach nur wenigen Seiten kläglich, was mich irgendwie traurig machte. Wahrscheinlich musste ich erst einmal mit dem Schreibstil der Autorin warm werden, der gerade zu Beginn doch irgendwie schwer und poetisch ist. Dazu kommt, dass Loveday teilweise sehr deprimiert und „düster“ wirkte, was das Lesen für mich zusätzlich schwerfälliger gemacht hat. Vor allem zu Beginn der Geschichte spielt die Handlung überwiegend in Archies Buchhandlung und/oder im Elternhaus von Loveday, was ich stellenweise als etwas langweilig empfunden habe. Erst durch Nathan Poetry Slams und durch die Treffen mit Rob „erweiterte“ sich das räumliche Umfeld im Buch. Warm mich „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ doch noch überzeugt hat? Loveday ist eine unheimlich zarte und doch sehr starke Person. Im Laufe der Geschichte erfährt man von ihrem Schicksal und ihrer Zerbrechlichkeit. Ich war teilweise ziemlich erschüttert und erschrocken. Es stimmte mich traurig, dass viel von dem, was Loveday widerfahren ist, wohl auch anderen Menschen widerfährt. Archie habe ich ebenso wie Nathan sofort ins Herz geschlossen. Archie ist die gute Seele der Geschichte, wohingegen mich Nathans Art sofort gefangen hat. Der Autorin ist es ohne Frage gelungen, mit Loveday und Nathan zwei sehr interessante Personen zu schaffen, die den Leser sofort in ihren Bann ziehen. Rob mochte ich dagegen von Grund auf nicht und Melodie war irgendwie nervig. Vielleicht habe ich Melodie aber auch nur nervig empfunden, weil Loveday von ihr genervt war. Nachdem ich mit der ersten Hälfte des Buches eher schleppend vorangekommen bin, habe ich die zweite Hälfte von „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ innerhalb von vier Stunden förmlich verschlungen. Ich war total im Lesefluss und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war gerührt und fassungslos, kämpfte mit den Tränen und habe das Ausmaß der Geschichte nicht kommen sehen. Wie bewertet man ein Buch nach solch einer Rezension? Ich habe mich für 4 von 5 Sternen entschieden. Der Geschichte wegen. Aber auch, weil die Protagonisten allesamt sehr gelungen und dank ihrer Charaktereigenschaften sehr vielfältig sind.
Ich habe dieses Buch gerne gelesen, weil es keine ganz normale Liebesgeschichte ist. Es geht um die Liebe zu Büchern, was sie einem bedeuten und doch auch darum wie unser Leben uns prägt und wir uns manches mal in der Welt der Bücher verstecken wollen. Wie Bücher uns verbinden und wie wichtig sie uns sein können. Es zeigt uns auch dass man Probleme eher bewältigen und nicht verdrängen sollte und man nicht davon ausgehen sollte dass jemand auf Grund Deiner Vergangenheit nicht in deinem Leben sein möchte.
Für alle, die die Welt der Bücher zu schätzen wissen - und darin verschwinden wollen - ein absolutes Muss! Auch wer geknickte Buchseiten absolut schändlich u. unverzeihlich findet, jedem Buch einen unermesslichen Wert beimisst und niemals ein Buch in die Tonne werfen/oder verlieren würde, weil es einem das Herz zerreißt sollte sich von diesem Buch auf eine Reise zwischen Bücherregal, schwierigen Lebenslagen und Poesie mitnehmen lassen!!!
SO ein schönes Buch, dass ich weinen musste. Und das passiert nicht oft.
„Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ von Stephanie Butland ist eines deri Bücher, die mir eine sehr emotionale Lesezeit beschert hat, und ist wie ich finde von Anfang bis Ende einfach etwas ganz Besonderes! Nicht zuletzt durch Loveday, die ihre Geschichte erzählt und versucht ihr Leben so gut es geht zu meistern. Immer im Hinterkopf, dass das Gute auch immer seine Schatten hinterlässt. Anfangs versteht man vielleicht oftmals ihre Handlungs- und Denkweisen nicht, doch schnell wird klar, dass sie ein großes Herz und dennoch eine ebenso gebrochene, verletzte Seele hat und sich den für uns normalen Dingen des Lebens manchmal lieber gar nicht aussetzt. Archie und das Antiquariat sind ihr geschützter Raum und diesen zu verlassen, das Leben ein Stück weit zu kosten, fordert ihr einiges ab. Nathan spielt in dieser Hinsicht eine große Rolle und die Liebe beweist, wie viel Kraft sie doch besitzt. Doch so wundervoll auch manches scheint, die Vergangenheit holt Loveday zunehmend ein und es ist langsam an der Zeit, sich dem alten Schmerz zu stellen um dem Blick nach vorne endlich folgen zu können und das Licht im Herzen nicht zu verlieren. Die Autorin schafft hier eine ganz ganz wundervolle, berührende Geschichte mit viel Poesie, unglaublich viel Wortkraft und Protagonisten, die einen zwischen die Zeilen blicken und die Geschichte lebendig werden lassen.
Ich finde „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ von Stephanie Butland ist ein sehr gutes für nebenbei. Ihr Schreibstil und der Aufbau des Buches ist schön gestaltet. Die Kapitel wechseln anfangs zwischen drei Perspektiven der Protagonistin Loveday was ich anfangs nicht verstanden habe aber als ich es dann bemerkt habe sehr gut. Auch die Geschichte ist gut aufgebaut. Durch die drei Perspektiven baut alles langsam aufeinander auf aber am Ende wird man an Inhalt überschüttet. Ich habe es geliebt! Ein sehr gutes Buch nicht mein Lieblingsbuch aber ein sehr sehr gutes!!!!
Irgendwie hat mich der Titel sofort fasziniert und die Inhaltsangabe klang nach Potenzial. Deswegen möchte ich euch im Folgenden einen Überblick geben und verraten, ob sich der Wühltischfund gelohnt hat. INHALT: Wir lernen auf den ersten Seiten die Protagonistin Loveday kennen, die auf der Straße ein Buch findet. Ihre Beziehung zu Büchern ist innig und so beschließt sie, das Buch mitzunehmen und einen Aushang am Antiquariat, in dem sie arbeitet, anzubringen. Sie hofft, so den Besitzer des Buchs ausfindig zu machen. Was gleich zu Anfang auffällt sind die Gedankengänge von Loveday, die unverblümt sind und manchmal etwas antisozial. Sie wirkt oft unbeholfen, wenn es um den Umgang mit anderen Personen geht, man könnte schon fast sagen, dass sie den Kontakt mit anderen Menschen nicht sonderlich gern hat. Unsere Hauptperson wird als Stereotyp eines Außenseiters beschrieben - unverstanden durch ihr Erscheinungsbild, mit ihren Tattoos, Piercings und gefärbten Haaren. Einzig ihr Arbeitgeber Archie, der sowas wie ein Ziehvater für Loveday ist, scheint Zugang zu ihr zu haben. Es kommt, wie es kommen muss: Der Besitzer des Buchs trifft im Antiquariat ein und sieht nicht einmal so schlecht aus (was Loveday sich natürlich nicht eingestehen möchte). Nathan, wie der Fremde heißt, lädt sie als Dankeschön zu einem Poetry-Slam ein und findet offensichtlich direkt Gefallen an der zurückhaltenden Dame, die so gar nicht in das Antiquariat zu passen scheint. Nach einigem Hin und Her entscheidet sich Loveday, den Poetry-Slam aufzusuchen. Nach diesem Besuch entspinnt sich zwischen Nathan und ihr nicht nur eine ganz feinsinnige Liebesgeschichte, die Handlung wird auch durch Lovedays Ex-Freund Rob verkompliziert, der sie stalkt und Gefühle in ihr hervorruft, die zum anfänglich so trotzigen Rebellenverhalten so gar nicht zu passen scheinen. Die Ereignisse verwirren sich. Zusätzlich dazu bekommt man alle paar Kapitel Einblicke in das Leben der kleinen Loveday, als sie noch mit ihren Eltern zusammenwohnte. Die Dinge, die man dort erfährt, stehen zunächst in keinem erkennbaren Zusammenhang zur Gegenwart. Langsam wird aber auch dem Leser klar, dass sich diese beiden Handlungsstränge immer weiter annähern. Durch den Einblick in Lovedays Vergangenheit wird immer klarer, was sie fühlt und warum sie in die Lebenssituation geraten ist, in der sie sich befindet. "Es geht nicht darum, ob du fällst, sondern darum, wie viele Menschen da sind, die dich aufheben, dein Knie verarzten, dich auf dem Sofa zudecken und mit Kakao und Büchern versorgen, bis es dir wieder besser geht." Loveday in "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland , S. 183 Als das Gefühlschaos der Gegenwart und die Enthüllungen der Vergangenheit sich in der Handlung zusammenfügen, gipfelt der Roman in einer Art Showdown unerwarteter Ereignisse, die gerade im letzten Viertel des Buchs auf einmal jede Menge Spannung und Dramatik dazubringen. Welche Wendungen das Buch bereithält und ob das Ganze für Loveday, Nathan, Archie und sämtliche Nebenfiguren gut ausgeht, lasse ich für euch spoilerfrei im Dunkeln. Es bleibt zu sagen, dass sich der Inhalt anders als bei typischen Liebesromanen für mich hart an den Grenzen zu Chick Lit und Romantic Suspense bewegt. Dadurch ist die Handlung nicht nur komplex an Ereignissen, sondern auch an Gefühlen, was der Haupthandlung manchmal nicht so wirklich gut tut. Viel zu leicht lässt man sich von diesem Buch ablenken, weil der rote Faden nicht durchgängig ersichtlich ist. Gefangen nehmen konnte mich die Geschichte erst im letzten Viertel. SCHREIBSTIL: Stephanie Butland hat einen Schreibstil, der sich leicht liest, der aber auch eine gewisse Ironie mitklingen lässt. Alleine die Recherche-Arbeit von Butland muss man allerdings anerkennen. Um eine schlüssige Handlung zu schreiben, hat sie sich vorher mit Dichtern und Juristen, Pflegeeltern und Sozialarbeitern, Zauberern und Buchhändlern zusammengefunden, um jede noch so kleine Information realistisch zu gestalten. Diese Aufzählung vermittelt auch einen Eindruck der vielfältigen Informationen in diesem Buch, die ich allerdings auch oft unnötig oder als zuviel empfand. Wie oben bereits erwähnt, macht diese Fülle es leicht, sich beim Lesen nicht auf die Haupthandlung zu fokussieren und so den Faden zu verlieren. In die Handlung hat Butland immer wieder Zitate oder Anspielungen auf Literatur eingebaut. Loveday hat sich beispielsweise die ersten Sätze ihrer Lieblingsbücher tätowiert. Diese Bücher sind auch in aller Welt bekannt, weswegen mir ein Bezug recht leicht fiel. Anders war es für mich mit den Anspielungen auf englische Autoren, deren Namen ich noch nie gehört hatte. Der Bezug hier fehlte mir einfach komplett und so konnte ich die Anspielungen nicht direkt verstehen, was ich sehr schade fand, denn diese kleine Details machen am Ende den Schreibstil sehr liebevoll. Auch die eingebauten Gedichte von Loveday und Nathan waren für mich eine wirklich schöne Idee. Ob die Übersetzung an allen Stellen so wirklich gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, mir hätte es allerdings besser gefallen, wenn sich wirklich alles gereimt hätte und nicht nur einige Passagen. "Ich mag Bücher, denn es schert sie nicht, passt deine Unterhose zum BH, hast du heute gewaschen dein Haar. Ich mag Bücher, denn sie mischen sich nicht ein. Still, ganz still, sitzen sie im Regal, wer du bist, ist ihnen egal. Ich mag Bücher, denn es kümmert sie nicht, was du für Dinge im Herzen trägst, wen du für immer verloren hast. (...)" Loveday in "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland, S. 120 Das Lektorat war mäßig, ich habe wieder einige Rechtschreib- und Grammatikfehler entdeckt, ich finde einfach, dass ein gutes Lektorat zur Qualität von Büchern dazugehört. Butland erzeugt durch ihren Schreibstil oft eine Art melancholische und bedeutungsschwangere Stimmung. Die Charaktere sind eigenwillig, aber nicht unrealistisch, obwohl ich manchmal über das Verhalten von Loveday den Kopf schütteln musste. Die Autorin hat es aber geschafft, dass man sich sehr intensiv mit der Gefühlswelt der Protagonistin auseinandersetzt und dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammenfügen. "Manchmal denke ich, ich möchte ein Buch über mein Leben schreiben, Damit ich es dir - oder einer anderen Person, der ich zum ersten Mal begegne - zum Lesen geben kann und du nicht versuchen musst, mich zu lesen. Du kannst es mitnehmen und entscheiden, ob es sich lohnt, mir deine Zeit zu schenken. (...)" Nathan in "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland, S. 46 ff. FAZIT: Ich war beim Lesen des Großteils dieses Buches extrem skeptisch. Der Einstieg in diese Story fiel mir sehr schwer, nicht zuletzt wegen dem Zeitwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Jahreszahlen über den Kapiteln haben ehrlich gesagt für mich mich auch mehr Verwirrung gestiftet, als geholfen. Dennoch bin ich nach dem Beenden des Buchs sehr überrascht. Das letzte Viertel und das Ende des Buchs haben mich überzeugt, weil sich alle Informationen der Geschichte zu einem großen Ganzen verbinden konnten. An einigen Stellen hat die Autorin versucht, gefühlt zu viel in dieses kleine Werk hineinzupacken. Das ist für mich das einzige richtige Manko, dass der rote Faden etwas gelitten hat. Aber die Charaktere waren liebenswert, vielschichtig und auch die Gefühlswelt von Loveday war spannend und die Entwicklung des Verständnisses von Seiten des Lesers war wirklich einfach gut gemacht. Das Buch bietet ein bisschen Schrulligkeit, viel Tiefe, viele Details und eine feinsinnige Lebens- und Liebesgeschichte. Überraschend, auch für mich, hat sich die Rettung des Mängelexemplars wirklich gelohnt und das Buch wird meiner Meinung nach unterschätzt. Eine Empfehlung für alle, die ruhige, tiefgehend gefühlvolle Bücher mögen, die nicht laut sein müssen, um zu überzeugen. Lesenswert, wenn man geduldig sein kann!


















