„Manchmal ist die Wahrheit viel grausamer als jede Lüge.“
Nummer 25 hat mich von Anfang an komplett gepackt. Die Story startet spannend und entwickelt sich immer weiter zu einem richtig intensiven Thriller, bei dem man ständig miträtselt, ohne dass dabei zu viel verraten wird.
Ich habe das Hörbuch gehört und der Sprecher war wirklich klasse. Seine angenehme Stimme und die Art zu lesen haben dafür gesorgt, dass das Zuhören richtig Spaß gemacht hat und ich kaum stoppen wollte.
Besonders stark fand ich den enormen Spannungsbogen. Es gab eigentlich keinen Moment, in dem Langeweile aufgekommen ist. Immer wieder gab es neue Wendungen und ich war mehrfach überzeugt, das Ende längst durchschaut zu haben — bis ich gemerkt habe, wie falsch ich damit lag. Die Überraschungen waren wirklich richtig gut gemacht.
Auch die Charaktere haben mir total gefallen, weil sie eben nicht perfekt oder glattgebügelt wirkten. Sie hatten echte Ecken und Kanten und dadurch viel mehr Persönlichkeit und Authentizität.
Das Ende hat mich dann komplett sprachlos zurückgelassen. Ich saß wirklich mit offenem Mund da, gleichzeitig war alles absolut schlüssig aufgebaut. Für mich definitiv mal wieder ein Thriller, den ich sehr, sehr gerne gehört habe.
„Nummer 25“ ist kein Thriller für nebenbei. Es ist ein analytischer Blick in menschliche Abgründe, der den Leser nicht schont – und gerade deshalb so faszinierend ist.
Man sagt, man solle sich nicht mit Monstern vergleichen. „Nummer 25“ zwingt einen dazu.
Frank Kodiak erschafft mit Andreas Zordan eine Figur, die sich selbst als Psychopath bezeichnet – und dabei erschreckend reflektiert wirkt. Kein wahnsinniges Klischee, kein plumpes Bösewicht-Konstrukt, sondern ein kalkulierender Geist, der seine Abgründe nicht leugnet, sondern sie ordnet. Strukturiert. Nutzt. Kontrolliert.
Bis jemand auftaucht, der das Spiel besser beherrscht.
Die perfide Schönheit dieses Thrillers liegt im Duell. Zwei Jäger, keiner will Beute sein. Kodiak schreibt präzise, fast klinisch. Gewalt wird nicht ausgeschmückt, sondern seziert. Jede Szene fühlt sich bewusst gesetzt an – wie ein chirurgischer Schnitt.
Und genau das macht es so intensiv: Es gibt keine überflüssigen Emotionen, keine sentimentalen Rettungsanker. Nur Konsequenz.
Besonders beeindruckend ist die Metaebene: Ein Autor, der sich selbst für gefährlich hält, wird mit echter, ungefilterter Grausamkeit konfrontiert. Die Frage, wer hier eigentlich wen studiert, zieht sich wie ein leiser Puls durch die Geschichte. Man beginnt, sich selbst beim Lesen zu beobachten. Warum fasziniert mich das? Warum blättere ich weiter?
Weil es klug ist. Weil es konsequent ist. Weil es den Mut hat, unangenehm zu sein.
„Nummer 25“ ist kein Thriller, der gefallen will. Er fordert. Er provoziert. Und er bleibt – nicht durch Schockeffekte, sondern durch die eiskalte Präzision seines psychologischen Spiels.
Ein Buch, das nicht um Sympathie bittet. Und genau deshalb so stark ist.
Hier müsste ich auf jeden Fall noch einmal das Buch lesen, denn mir persönlich gefiel die Stimme des Erzählers nicht.
Die Geschichte war gut und auch recht spannend, wobei man hier ziemlich schnell dahinter kam worauf es hinausläuft.
Die Charaktere waren bis auf ein oder zwei mir persönlich nicht wirklich sympathisch, aber das müssen sie auch nicht. Ist ja nur meine Meinung.
Dadurch das mir die Stimme nicht gefiel, war die Atmosphäre für mich auch gestört, daher war die Geschichte im großen und Ganzen für mich ok aber nicht herausragend.
Die Idee hinter dem Ganzen finde ich gar nicht so abwegig und der ein oder andere denkt das vielleicht auch.
Ich gebe hier 3,5 Sterne und finde für zwischendurch hat es einen gut unterhalten
Das Buch hat mich gepackt. Und trotzdem am Schluss enttoschen. Ich fand es zu weit hergeholt. Unlogisch irgendwie. Das Verhalten der Personen machte zum Teil keinen Sinn für mich.
Trotzdem fand ich das Buch durchaus spannend und lesenswert. Um nicht zu spoilern, kann ich hier nicht mehr schreiben. Trotz meiner nur 3 Sternen muss man das Buch gelesen haben. Ein spannendee Thriller mit vielen grusligen Details und Einblicke in die Abgründe einer Menschen..
Mit "Nummer 25" hat Frank Kodiak (Pseudonym von Andreas Winkelmann) einen durchaus soliden Thriller ersonnen. Allerdings habe ich das Ende bzw. den Täter recht schnell erahnen können, sodass das Ende nicht wirklich überraschend war. Durch den flüssigen und durchweg spannenden Erzählstil hat mich der Thriller aber sehr gut unterhalten und mir kurzweilige Lesestunden beschert. Für Fans von Andreas Winkelmann eine Leseempfehlung!
Ein Thriller, der volle Punktzahl verdient – 100 von 100! Mehr geht kaum.
Die Idee hinter „Nummer 25“ ist außergewöhnlich und wurde meisterhaft umgesetzt. Frank Kodiak schafft es, mit einer klaren und präzisen Sprache eine dichte Atmosphäre zu schaffen, die von der ersten Seite an fesselt.
Die Charakterzeichnung überzeugt durch Tiefe und Vielfalt. Die Hauptfigur ist bewusst unsympathisch, was dem Buch aber keinesfalls schadet – im Gegenteil: Es macht den Protagonisten authentisch und spannend. Die Nebenfiguren bringen eine angenehme Abwechslung und zusätzliche Facetten ins Spiel.
Der Schreibstil ist rund, perfekt abgestimmt auf die Handlung, die sich mit einer konstant hohen Spannung durch das Buch zieht. Auch das Ende konnte mich überzeugen und rundete die Geschichte gelungen ab.
Insgesamt ein herausragendes Buch, das ich jedem Thriller-Fan wärmstens empfehlen kann. Ich hoffe, die letzte Seite wurde noch nicht geschrieben. 📜
5 von 5 phänomenalen Sternen
🌟🌟🌟🌟🌟
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Rezension zu "Nummer 25" von Frank Kodiak
Dieses grandiose Werk habe ich von meiner Tochter bekommen, die es aus einer Bücher-Telefonzelle gefischt hat. Auch wenn es schon etwas älter ist, hat es mich ordentlich geflasht.
Die ganze Story war einfach nur genial. Die Spannung hielt sich konstant auf einem hohen Niveau, und im letzten Drittel hat Frank Kodiak nochmal richtig Gas gegeben. Und dann dieses Ende – was bitte war das?! Mit diesem Plottwist habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war mir sicher, den Täter entlarvt zu haben, aber Frank hat mich hier richtig aufs Glatteis geführt.
Die Protagonistin Greta mochte ich von Anfang an mit ihrer hartnäckigen, teils aufmüpfigen, aber auch liebevollen Art. Andreas war ein Fall für sich – mal mochte ich ihn, mal konnte ich ihn nicht ausstehen.
Der Schreibstil war sehr schön, flüssig, bildhaft und lebendig. Besonders die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Außerdem war hier viel Psychologie im Spiel, was ich besonders spannend fand.
Fazit: Ein absolut packender Thriller, der mich bis zur letzten Seite begeistert hat!
Frank Kodiak ist das Pseudonym von Andreas Winkelmann und gehört zu meinen Lieblingsautoren! 😍📚
Mich hat dieses Buch jedenfalls wieder richtig gefesselt. 🤩 Es hat mich zum Mitdenken und Mitraten veranlasst, und auch wenn ich eine Ahnung hatte, was hier wirklich gespielt wird, hat mich die spannende Geschichte mit ihren Wendungen von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. 😍
Interessant fand ich allerdings auch, wie sich der Autor mit dem von ihm gewählten Genre und den Lesern und Fans auseinander setzt. 😅
Wollen wir hoffen, dass er im realen Leben seinen Lesern besser gewogen ist, als es der Protagonist in diesem Buch ist. 😁😁
Jedenfalls eine klare Leseempfehlung von mir für diesen nicht mehr ganz neuen Thriller! 👏🏼📚
🌟🌟🌟🌟🌟
Ich hab mittlerweile fast alle Bücher von Frank kodiak/Andreas winkelmann gelesen und das hat mich bis jetzt am wenigsten überzeugt.ich bin nicht richtig in den lesefluss gekommen,den ich sonst von ihm kenne und das ende war schon eine Überraschung aber Spannung habe ich nicht viel gehabt
Schade, dass ich nicht vorher den Schriftsteller gekannt habe. Dafür geniesse ich seine Bücher umso mehr jetzt.
Psychothriller Extraklasse! Tolle Geschichte, fantastische Dialoge, unvorhersehbar. Keine Hetze, trotzdem Gänsehautfeeling.
Begeisterung pur!
Das Buch war super leicht zu lesen, sprachlich ging es echt gut weg. Inhaltlich war es ganz nett, an die Charaktere musste ich mich recht lange gewöhnen, dann war es okay. Vom Plot her habe ich zwar nicht mit allem gerechnet, so richtig schockiert hat es mich aber auch nicht. Thriller hätte ich es nicht unbedingt genannt, dafür gab es zu wenig Spannung.
Insgesamt eine leichte, schnelle Lektüre, ein zweites Mal müsste ich es aber nicht lesen.
Fande das Buch wirklich gut und sobald ich Zeit hatte zum lesen kam ich auch gut ins Buch rein.
Die Kapitel waren schön kurz und knackig und der Schreibstil war sehr leicht. Den Plot am Ende habe ich so nicht erwartet und hat mich auch ein bisschen erschreckt. Ich hab mit vielem gerechnet, aber irgendwie überhaupt nicht damit🙈
Immer wieder wird man auf eine falsche Fährte gelockt.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch. Zwischendurch sind Passagen, die tief in das Seelenleben des Psychopathen, der sich selbst Nummer 25 nennt, eingbaut. Das Ende war absolut schlüssig, aber für mich so überraschend, dass ich es nicht fassen konnte.
So soll es doch sein, bei einem Buch das einen mitreißt und mitfiebern lässt.
Absolute Leseempfehlung!!!
Thrillerautor Andreas Winkelmann schreibt unter seinem Pseudonym ‘Frank Kodiak’ über Thrillerautor Andreas Zordan. Der Vorname ist sicher nicht zufällig gewählt – da fragt man sich als Leser, wie viel des fiktiven Andreas im echten Andreas steckt. (Man kann für dessen Freunde und Familie nur hoffen: wenig bis gar nicht.)
Ich hatte zuvor noch kein Buch des Autors gelesen, weder unter seinem Klarnamen noch unter seinem Pseudonym, und war dementsprechend gespannt. Das erste Kapitel ließ mich jedoch Ungutes erahnen:
Das Buch steigt direkt ein mit einer Folterszene, und das in einer Sprache, die außer dem Schockfaktor wenig zu bieten hat. Ich sah mich das Buch im Geiste schon in den nächsten öffentlichen Bücherschrank stellen. Aber dann stellt sich heraus: Ach so, das ist gar keine Vorschau auf spätere Ereignisse in “Nummer 25” – es ist ein Auszug aus dem neusten Manuskript von Andreas Zordan.
Dem ist klar, dass es Menschen gibt, die seine Bücher abartig und grenzwertig finden, aber das ist ihm schnurzegal. Denn die Leser, die seine Thriller zu Bestsellern machen, wollen genau das: je schockierender, desto besser.
Darin liegt für mich eine der großen Stärken des Thrillers: Andreas Winkelmann hinterfragt das Thrillergenre, insbesondere das Subgenre Hardore, und die Erwartungen der Leser. Das ein oder andere Kapitel endet in genau der Art von Cliffhanger, die mich normalerweise genervt aufstöhnen lässt – voller aufgebauschtem Drama, das ein paar Seiten später in sich zusammenfällt. Aber hier gehört das zum Spiel mit den Erwartungen, und das ist in meinen Augen sehr clever.
Winkelmann ist nicht der erste Autor, der sein eigenes Genre thematisiert und eine düstere Verbindung zwischen Autor und Pseudonym andeutet, das hat Stephen King schon 1989 mit “Stark – The Dark Half” getan. Dennoch ist “Nummer 25” originell und einfallsreich, und als Leser fragt man sich bis zum bitteren Ende:
Ist Andreas Zordan ein Psychopath? Und wenn er einer ist: ist auch der Psychopath, der das Mädchen getötet hat? (Es gibt mehrere Anwärter.) Ich habe meine Meinung im Laufe des Buches mehrfach geändert, denn es gibt einige drastische Wendungen. Der Spannungsbogen steigt auf einem hohen Level ein und lässt dann kaum einmal nach; man weiß nie, aus welcher Ecke die Bedrohung kommt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Charaktere: Andreas Zordan und die Journalistin Greta Weiß, die ihn eigentlich nur interviewen will und stattdessen hineinrutscht in eine Mordermittlung auf eigene Faust.
Zordan ist alles andere als sympathisch. Psychopath oder nicht, er ist arrogant, selbstherrlich und aggressiv. Im Mittelteil des Buches fand ich ihn manchmal zu eindimensional, dennoch wollte ich immer wissen, wie es mit ihm weitergeht.
Greta Weiß ist im Gegensatz zu ihm eine Frau, mit der man sich identifizieren kann. Sie ist ehrgeizig und bereit, für eine Story einiges zu tun, vor allem aber ein guter Mensch. Sie will ihre Titelstory, klar – aber sie will auch Gerechtigkeit für das tote Mädchen, und vor allem keine weiteren Opfer. Gelegentlich ist sie für eine Journalistin meines Erachtens allerdings zu naiv.
Der Schreibstil ist schnörkellos und bringt die Dinge auf den Punkt. Für diese Geschichte passt das wunderbar, obwohl mir der Stil normalerweise zu einfach wäre. Interessant fand ich, dass sich der Stil in den Auszügen der Manuskripte von Andreas Zordan tatsächlich von dem im restlichen Buch unterscheidet.
Als Buchbloggerin musste ich mehr als einmal schmunzeln, denn Zordan hält nicht viel von uns:
Zitat:
‘Schon gar nicht brauchte er das, was die Leser heutzutage Rezensionen nannten. Flache, inhaltsleere Meinungen, die nichts anderes waren als Selbstdarstellung. Die Mittelmäßigen hielten es nur schwer aus in ihrer Bedeutungslosigkeit.’
Na dann.
FAZIT
Thrillerautor Andreas Zordan findet die Leiche eines Mädchens in seinem Garten. Da sie exakt so hergerichtet wurde, wie er es in seinem letzten Bestseller beschrieb, mit Materialien aus seinem eigenen Schuppen, ruft er nicht die Polizei – die würde ihn sicher als Hauptverdächtigen sehen.
Stattdessen lässt sich der Autor, der davon überzeugt ist, selber ein Psychopath zu sein, auf einen Zweikampf mit seinem mörderischen Stalker ein.
Die Geschichte ist spannend und voller Wendungen, interessant fand ich aber vor allem, wie sich der Autor mit seinem eigenen Genre und dessen Fans auseinander setzt.
Greta und Andreas… rasant, spannend und fesselnd. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Sehr gut geschrieben, sollte ich jetzt vielleicht nicht schreiben, denn das weiß der Autor selbst
Greta und Andreas… rasant, spannend und fesselnd. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Sehr gut geschrieben, sollte ich jetzt vielleicht nicht schreiben, denn das weiß der Autor selbst