Willkommen beim Möbelhaus Orsk - arbeitest du noch oder spukst du schon?👻🛋️🔦🪑
Erst einmal fand ich die Aufmachung dieses Buches im Format als Art Möbelhauskatalog sehr witzig und gelungen. Auch die Grundidee eine Horrorgeschichte in einem Möbelhaus wie Ikea spielen zu lassen, klang gewagt und spannend. Ich empfand es als eine Horrorkomödie mit einer Prise schwarzem Humor, was auch durchaus unterhaltsam war. Leider fehlte mir da doch etwas und man hätte noch etwas mehr aus der Handlung machen können. Dennoch ist es eine amüsante Lektüre, die man gut lesen kann. Man sollte nur nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen.
Kleine Spoiler!
Ich bin überrascht davon, dass (scheinbar) noch niemand über diesen Aspekt gesprochen hat. Einige Mitarbeiter eines Möbelhauses werden zu einer Nachtschicht verdonnert und auf einmal befinden sie sich in einer Art Arbeitlager, was von einem Geist kontrolliert wird. Die "Sündiger", wie sie vom Geist beschrieben werden, werden zu pausenloser Arbeit verdonnert, ansonten werden sie im Keller ertränkt. Nachdem dann auch noch von "Freiheit durch Arbeit" gesprochen wurde, verstand ich die Analogien.
Die Aufmachung des Buches als Ikea Katalog ist äußerst kreativ. Leider hat es aber etwas am Inhalt gemangelt. So waren die Dialoge sehr platt, worunter die Charaktere genrell gelitten haben. Ich fragte mich, weswegen sie als Sündiger / Peiniger betitelt werden, da dieser Aspekt für mich nicht sonderlich herauskam.
Die erste Hälfte des Werkes ist etwas zäh und auf einmal geht es Schlag auf Schlag, als die Charaktere es plötzlich mit der Geisterjagt im Möbelhaus richtig ernst meinten. Die Idee mit der Geisterjagt war für mich auch etwas aus der Luft gegriffen. Klar, ist eine Möbelhaus nachts schon etwas gruselig, aber das kam dann doch ein wenig zu plötzlich für mich. Alles nur wegen ein paar Fanatikern.
Ich fande das Werk generell nicht gruselig. Da haben die fragwürdigen Entscheidungen der Charaktere leider alles überschattet. Der Autor bedient sich vielen Klischees aus dem Horrorgenre. "Wir sollten zusammenbleiben" - und sie trennten sich zwei Seiten später... Hat man einfach schon zu oft gelesen. Ich habe mich stellenweise eher darüber amüsiert.
Die Aufmachung des Möbelhauses als Arbeitslager fande ich sehr spannend. Ab dem letzten Drittel des Werkes hat die Story für mich daher nochmal die Kurve bekommen. Ich frage mich nur, was ein KZ generell mit einem Möbelhaus zu tun haben soll? Nun gut, es soll wohl allgemeine Kapitalismuskritik sein. Alles im allem war das Buch unterhaltsam und wenn es nicht mehr als das sein soll, dann ist es gelungen!
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭:
„Hände. Es waren Hände auf ihrem Gesicht, wie zwei weiche Spinnen, die auf ihrer Haut herumkrabbelten. Sie bekam nicht genug Luft herunter, um einen Laut von sich zu geben. Das Einzige, was herauskam, war ein klägliches Blöken. Der große Laut, der irre Laut, blieb in ihrem Kopf gefangen.“
✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤:
Ein dunkles, leeres Möbelhaus hat schon etwas gruseliges, oder? Wenn man dann noch den Eindruck hat, dass nicht bloß die eigene Wahrnehmung einen Streich spielt, sondern tatsächlich eine Gefahr lauert, ist es eigentlich schon zu spät…
Was ist dieser Hendrix für ein genialer Kerl. Ich habe mich auf eine coole Geschichte gefreut, einfach mal was anderes. Die hab ich auch definitiv bekommen, ich habe allerdings wirklich nicht erwartet, dass ich so viele Gruselmomente und so viel Spannung erlebe.
Die Charaktere waren auch klasse. Alle grundverschieden, und mit ihren Macken und Persönlichkeiten total authentisch, sodass die Geschichte auch nachvollziehbar bleibt, trotz einiger sehr skurriler Momente.
Hervorzuheben ist vor allem die Gestaltung des Buches! Auch als ebook kam es schon super rüber, ich wette aber, wenn man es als Print liest und dieses Katalog-Feeling hat, kommt der irre Vibe des Buches noch besser durch. 🙌
Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift und einer Abbildung, die ein Möbelstück benennt und bewirbt. Eben wie ein Auszug aus einem Katalog oder einer Werbeanzeige. Man denkt sich - ok, witzig gemacht... Muss ich das wirklich alles lesen, in welchen Ausführungen es diese Möbelstücke gibt?
Irgendwann kippt die Stimmung im Buch und entsprechend auch die Darstellungen. Die Namen bleiben konzepttreu, allerdings zeigen die Bilder keine handelsüblichen Möbelstücke mehr, sondern etwas seltsame Gegenstände oder Maschinen, und in Kombination mit der dazugehörigen Beschreibung wird einem etwas anders… 😱 Mehr verrate ich nicht!
An alle Horror- /Spukhaus-Fans, und Fans von skurrilen Geschichten:
Lest dieses Buch!! 🖤🖤🖤🖤🖤
Ich kann mir Horrorgeschichten und Psychothriller lediglich in Buchform gönnen, dies auch nur in wohldosierten Intervallen.
Dieses Buch war die perfekte Wahl dafür.
Ich mochte alles daran; Charaktere, Handlung und Aufmachung!
Die Firma ORSK — ein jeder denkt hier beim Lesen automatisch an IKEA — wird nachts Schauplatz unheimlicher Ereignisse & rätselhafter Verwüstungen. Die drei Angestellten Amy, Basil & Ruth Anne wollen der Sache in einer Extra-Nachtschicht auf den Grund gehen ... mehr oder weniger freiwillig.
Nach Ende der Lektüre muss ich sagen, dass ich irgendwie etwas völlig anderes erwartet habe. Lag wahrscheinlich an dem Buchtitel, dass ich eher mit Animal Horror gerechnet habe 🙈 Tatsächlich handelt es sich hier um eine Mischung aus Geistergeschichte & Slasher-Horror mit Szenen, die mich unschön an "Silent Hill" denken ließen. Ein mäßig spannender Gruseltrip durch ein Möbelhaus, der mit den ein oder anderen ekelhaften Beschreibungen aufwartete (generell hat der Autor einen sehr bildhaften Schreibstil), aber insgesamt für mich nicht mitreißend genug war. Auch das Ende gefiel mir nicht besonders.
Die ersten Sterne gibt's hier auf jeden Fall für die originelle Aufmachung in Form eines Möbelhaus-Katalogs. Die Kapitel werden mit der Vorstellung einzelner Möbelstücke aus dem ORSK-Sortiment eingeleitet. Im Laufe der gesamten Geschichte, so verrückt sie sich auch entwickelt, werden die Protagonisten es nicht müde, Tische, Schränke oder Sofas um sich herum bei ihren fantasievollen Produktnamen zu benennen. Das ist schon ein bisschen lustig; wenn es mehr dieser Art Humor gegeben hätte, hätte mir die Geschichte als schwarzhumorige Parodie sicher besser gefallen.
Grandios! Ich war mir vor dem lesen nicht sicher, ob mich jetzt ein Trash-Buch à la "Winnie the Pooh: Blood and Honey" oder ein Horror-Meisterwerk erwartet. Für mich war es definitiv das letztere. Besonders gruselig ist "Horrorstör" eigentlich nur in der ersten Hälfte und wird danach eher gory. Die Charaktere sind alle absolut genial geschrieben und entsprechen fast schon Scary Movie-like Stereotypen, passen aber gleichzeitig unglaublich gut in die Story. Das Einzelhandels-Setting könnte nachvollziehbarer und packender nicht umgesetzt worden sein.
Gady Hendrix bietet mit Horrorstör unglaublich viel: Packende Story, schauriger und blutiger Horror, originelles Konzept, wunderbare Charaktere (shoutout Ruth Anne) und zu allem auch noch die perfekte Prise Humor. Mein bisheriges (frühes) Jahreshighlight!
Wenn du mal bei Ikea gearbeitet hast oder den Laden liebst (oder hasst), dann ist Horrorstör ein echtes Erlebnis.
Dieser Roman ist nicht nur inhaltlich speziell, sondern auch in seiner Gestaltung. Vom Cover bis zum letzten Kapitel sieht alles aus wie ein typischer Möbelkatalog – inklusive fantasievoller Produktseiten, die von "praktisch" zu "abgrundtief verstörend" kippen.
In Horrorstör begleiten wir einige Mitarbeiter:innen der Möbelhaus-Kette ORSK (ein ziemlich offensichtlicher Ikea-Klon), die wegen seltsamer Vorkommnisse über Nacht in der Filiale bleiben. Was anfangs humorvoll beginnt kippt schnell ins gruslige - wo kommt etwa dieser Kunde mitten in der Nacht her?
"Unser großer Herr und Meister, Tom Larsen, hat seine Filialen so eingerichtet, dass sie den Gruen-Transfer auslösen: ein Gefühl der Verwirrung und geografischen Verzweiflung, das einen völlig disorientiert zurücklässt. Wie bei Ikea oder im Heimwerkermarkt." (Zitat)
Dieser satirische Kommentar auf moderne Konsumtempel trifft genau ins Schwarze. Und genau das macht Horrorstör so besonders: Die Kritik am System steckt zwischen Billy und Besessenheit.
Für mich war das Buch ein Muss – allein weil ich selbst mal bei Ikea gearbeitet habe. Die Aufmachung ist ein Highlight, und die ersten Kapitel sind herrlich selbstironisch. Leider verliert der Humor gegen Ende an Schärfe, was ich schade fand. Trotzdem war das Buch spannend, stellenweise gruselig (für mich als Angsthase reicht das) und super schnell zu lesen. Auch hat mich das Buch gerade am Angang nostalgisch an meine IKEA-Zeit zurück denken lassen.
"Als er hier angefangen hat, stand er schon kurz davor, aufzugeben. Bei ORSK hat er Arbeit und neuen Sinn im Leben gefunden. Manche gehen zur Kirche, manche zu den Anonymen Alkoholikern, andere suchen sich Banden. Basil ist bei ORSK gelandet." (Zitat)
Fazit: Horrorstör ist ein herrlich schräger Mix aus Konsumkritik, Gruselfaktor und Möbelhauswahnsinn. Wenn du Horror nur dosiert magst, aber auf kreative Buchgestaltung stehst und Ikea mehr als nur eine Einkaufshölle ist, dann solltest du diesem Buch eine Chance geben. Ich vergebe 4 Sterne und würde sagen: Lies es nicht allein im Dunkeln – ausser du hast ein MOLGAN zur Hand.
In Horrorstör verbindet Grady Hendrix bissigen Humor mit richtig gutem Horror, verpackt im Stil eines Möbelhaus-Katalogs. Zwischen Fake-Produkten und Bestellformularen gerät eine Truppe Orsk-Mitarbeiter auf ihrer Nachtschicht in eine gruselige Spurensuche. Schon bald zeigt sich, dass hinter den Regalen mehr lauert als nur schlechte Beleuchtung.
Ich hab das Buch nach Witchcraft for Wayward Girls gelesen und war sofort von Hendrix’ Ton begeistert: gleichzeitig schräg, witzig , spannend und gruselig.
Kurz gesagt: Horrorstör ist originell, clever und herrlich schaurig! Perfekt für alle, die Horror mit einer Prise Humor mögen.
Es war am Anfang für mich etwas schwer in das Buch reinzukommen. Hatte mir dann aber letztendlich noch zusätzlich die Kindle Ausgabe gekauft und relativ viel dann an einem Stück gelesen. Circa nach der Hälfte wurde das Buch eig echt gut und das Ende hat mir echt gut gefallen.
Auch fand ich cool, wie sich die „Artikel“ am Anfang jedes Kapitels verändert haben und makaberer wurden hihi
Jetzt habe ich endlich die Muße, mich mit diesem IKEA-Katalog aufs Sofa zu packen und in Ruhe zu schmökern. Liest sich weg wie nix, und mit Angestellten in skandinavisch angehauchten Möbelhäusern möchte ich nicht tauschen. Viel zu gefährlich, der Job!
Update: wenn ich schon dabei bin, kann ich das Buch in einem Rutsch durchlesen, was ich hiermit erledigt habe. Einen Literaturpreis wird Grady Hendrix dafür nicht bekommen, aber der Leser bekommt höchst kurzweilige Unterhaltung mit hohem Grusel- und Schmunzelfaktor in bester Twilight Zone-Manier geboten.
Und für den nächsten Besuch bei IKEA besorg ich mir eine Survivalausrüstung im Army-Store!
Horrorstör ist ein erfrischend ungewöhnlicher Horrorroman, der durch seine Gestaltung im IKEA-Katalog-Stil sofort heraussticht. Die Idee, eine nächtliche Schicht in einem Möbelhaus mit übernatürlichem Grauen zu verbinden, ist originell, kreativ und macht direkt neugierig. Grady Hendrix schafft es, eine gruselige Atmosphäre mit bissigem Humor und Gesellschaftskritik zu verbinden – besonders der Blick auf Konsum, Arbeit im Einzelhandel und Monotonie ist treffend.
Die Charaktere wirken zwar stellenweise etwas klischeehaft, erfüllen aber ihren Zweck in der Handlung. Der Spannungsbogen steigert sich nach einem eher gemächlichen Einstieg deutlich, bis man gegen Ende kaum noch das Buch weglegen möchte. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus subtilen Schauer-Momenten und drastischeren Horror-Szenen.
Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Passagen bleiben etwas oberflächlich, und die Auflösung ist nicht ganz so stark wie die Grundidee. Dennoch ist Horrorstör ein atmosphärisches, kurzweiliges Leseerlebnis – perfekt für alle, die Horror mit einer originellen Prise Satire mögen.
(4) IKEA/5 - A horror story that doesn't take itself too seriously and takes a jab at modern capitalism while it's at it
I should preface this by saying that while Horrorstör carries the genre horror proudly in its name, it also delivers quite a bit of humour to boot.
I think the real horror aside from usual grotesque imagery from time to time comes from how interwoven the theme of "capitalism and how it's destroying the individual" is. Not only is this seen in the narrative but also the design of the book itself, which is rocking a proper IKEA catalogue fit with themed furniture highlights for each chapter.
Overall, I really enjoyed my time with this book. Keep in mind that it isn't your usual horror book, though. You probably won't feel too tense or scared. Unless, like me, you have a disdain for cooperations and a society that's gotten a bit too capitalistic.
kennt ihr diese theorie, dass Ikea Mitarbeiter Kunden sind die sich verlaufen haben? Nach der ersten Nacht bekommen sie dann eine Weste und arbeiten da für den Rest ihres Lebens...
Jetzt habe ich endlich die Muße, mich mit diesem IKEA-Katalog aufs Sofa zu packen und in Ruhe zu schmökern. Liest sich weg wie nix, und mit Angestellten in skandinavisch angehauchten Möbelhäusern möchte ich nicht tauschen. Viel zu gefährlich, der Job!
Update: wenn ich schon dabei bin, kann ich das Buch in einem Rutsch durchlesen, was ich hiermit erledigt habe. Einen Literaturpreis wird Grady Hendrix dafür nicht bekommen, aber der Leser bekommt höchst kurzweilige Unterhaltung mit hohem Grusel- und Schmunzelfaktor in bester Twilight Zone-Manier geboten.
Und für den nächsten Besuch bei IKEA besorg ich mir eine Survivalausrüstung im Army-Store!
Mein nächster IKEA-Besuch wird sicher komisch werden
Ein wirklich einzigartiges Buch. Horrorstör hat mich total überrascht. Erst denkt man, man liest einen satirischen Roman über den Einzelhandel, und plötzlich steckt man mitten in einem richtig fiesen Horrortrip.
Die Idee, das Ganze wie einen Möbelhaus-Katalog aufzubauen, hat mich dazu gebracht, das Buch zu kaufen. Der Humor sitzt, die Kritik an der Arbeitswelt ist relatable, und trotzdem wird es stellenweise echt unheimlich. Ich hab beim Lesen mehr als einmal geschmunzelt und dann plötzlich das Licht angemacht.
Ein Stern Abzug, weil es, auch auf dem Cover, als Thriller beworben wird, aber es eindeutig in die Kategorie Horror fällt. Zwischendurch war es außerdem etwas vorhersehbar und nicht jede Szene war stimmig. Aber insgesamt: Super unterhaltsam, cool gemacht und definitiv mal was anderes.
Das Buch ist wie soll ich schreiben ANDERS 😅 aber irgendwie ganz lustig zum Ende hin wird es einfach nur wild 😂 das Design ist mega sieht aus wie ein echter Katalog 👍👍
Interessante Aufmachung, als großer IKEA Fan musste ich dieses Buch unbedingt kaufen. Mindestens bis zur Hälfte des Buches ist es sehr langatmig und ich wollte es schon weglegen. Wenn es dann allerdings losgegangen ist, kann man das Buch nicht mehr weglegen. Ich habe mich ordentlich gegruselt, allerdings stört mich doch das offene Ende. Daher gibt es für die Geschichte von mir nur drei Sterne. Die Aufmachung und die Idee dahinter finde ich allerdings super umgesetzt. Das Buch bleibt auf jeden Fall in meinem Bücherregal erhalten.
What a wild ride this one was! I did not expect to have so much fun with a horror novel like that. Maybe I need to branch out in the genre more, because while not entirely loving each book, I tend to have much fun with them.
Horrorstör was not much different. What starts out as a somewhat goofy story set in an Ikea knockoff ends up being a very creepy story rooted in (more or less fake) history. I loved the connection between the modern treadmill of contemporary retail work life and old school panopticon as a punishment, the commentary and imagery interwoven in that was clever, though not really on the nose (just say it, capitalism sucks it’s true).
It was creepy enough for me to keep me on the edge, but not too over the top with supernatural explanations. But still, when the story went into a little more action packed setting, much was happening, I found myself a little frustrated. It was A LOT of back and forth (“do i keep going? No! I need to go back to save others! No! I keep going!”) and with once or twice I can do, but it happened so much that it almost felt like watching a 2000 horror flick with not much budget. Still, it was very entertaining and I could not stop reading.
Dass ist jetzt mein zweites Buch innerhalb kurzer Zeit dass ich von Grady Hendrix gelesen habe und wieder ein Highlight.
Ich werde jetzt immer wenn ich in einem Ikea bin an dieses Buch denken.
Horrorstör ist eine gute Mischung aus Comedy und Horror ,eine absolute Empfehlung an jedem der mal einen etwas anderen Horror Roman lesen will.
Grady Hendrix nimmt uns mit auf einen Trip der seinesgleichen sucht! Das Buch ist eine wahre Freude. Allein die Aufmachung ist einmalig. Die Geschichte jagt einen durch einen wahren Alptraum. Mit schwarzen Humor lässt uns der Autor das Lachen im Hals stecken. Es bleibt keine Zeit Atem zu holen. Und niemand der das Buch gelesen hat wird jemals wieder ohne Bedenken einen IKEA betreten.
Danke für das Erlebnis und das daraus resultierende Trauma. 😂
Das war das dritte Buch das ich von Hendrix lesen durfte und ich hoffe das mehr in Deutschland veröffentlicht wird. Es macht einfach nur Spaß, die Ergüsse dieses Wahnsinnigen zu lesen.
Die Aufmachung hat mir super gut gefallen und wurde bis zum Schuss super durchgezogen.
Ich habe mich während des Lesens auch sehr gegruselt und es war super spannend.
Das Ende hingegen fand ich nur so Mittel.
Ich mag dass es offen ist, aber mir fehlt Erklärung. Es wurde einfach sehr schnell zu ende gebracht, das hätte ruhig 10 Seiten mehr haben können.
Aber villeicht wollte der Autor auch möglichst viel der Fantasie überlassen? Oder es gibt eine Fortsetzung?
What a ride.
The huge furniture superstore Orsk is based on a well known and loved Swedish store which immediately makes the location familiar. This fact contributed to me really being able to visualize the place in which horror unfolded and that contributed to my overall great reading experience. The characters felt real and authentic which I loved. Personally, I love scary books but still want to be able to sleep afterwards. That's exactly what this book offers in my opinion. Scary moments but nothing that makes your blood run cold. For die-hard horror fans maybe not enough, for me just right.
I know my upcoming visits to Ikea will be accompanied by an eerie feeling and goosebumps.
Normalerweise lese ich Fantasy oder unrealistisches Gruselzeug nicht, aber das war angenehm creepy und hatte noch ausreichend Bezug zur Realität, um mich bei der Stange zu halten. Die Protagonisten sind allesamt sehr gut gezeichnet, die Geschichte spannend und die Designidee in Form des Möbelkatalogs echt witzig, ich mochte vor allem die Vorstellung eines Möbelstücks zu Beginn eines jeden neuen Kapitels, denn diese entwickeln sich passend zum Fortschreiten der Story 😁. Hat mich gut unterhalten.
I love this kind of humour and the author used the full potential of this story, but it was still an haunted Ikea standing on an old prison ground. The potential wasn't high is what I'm saying. But it's still a fun read for anybody who lived through the "experience" of working in retail.
Mega lustig und unterhaltsam,mit ner Prise Horror.Werde nie wieder in nem Ikea stehen ohne an das Buch zu denken
Die Aufmachung als Katalog,eine geniale Idee!!
Bis jetz alle Bücher vom Autor super klasse!!
Aufmachung: genial! Ich wurde so manches Mal gefragt warum ich eigt einen Ikea-Katalog mit mir rumtrage 😂 Der Inhalt hat mich nicht ganz so überzeugen können, ich bin einfach nicht so in die Story reingekommen und insgesamt war es mir dann etwas zu abgedreht. Dennoch cooles Buch, die Idee finde ich nach wie vor Klasse 😊
Ein gleichermaßen witziger wie auch verstörender Thriller im IKEA Still.
Ich hab das Buch als E Book gelesen, es aber als broschiertes Buch gesehen. Es ist mega, es sieht einfach aus wie ein IKEA (pardon Orsk) Katalog.
Allein daher verdient es fünf Sterne.
Am Anfang war das Buch sehr witzig. Der Schreibstill ist leicht und es liest sich super.
Dann wurde es skurril und abartig. Ein richtig guter Thriller halt.
Klare Leseempfehlung wenn man nicht zu zart besaitet ist.
"Horrorstör" ist Grady Hendrix Debütroman. Ihr erinnert euch an Grady Hendrix? Der, der mich vor kurzem mit "Southern Gothic" gleichzeitig maximal verstört, aber auch exzellent gut unterhalten hat? Ich befürchte, da entwickelt sich gerade eine kleine Obsession bei mir. Denn auch "Horrorstör", das nicht nur im genial aufbereiteten typischem Aussehen eines schwedischen Möbelhauskatalogs daherkommt, sondern eine absolut verrückte Geschichte erzählt, die sich zwischen Grusel, Ekel, Spannung und auch ein wenig Anklage an die Arbeitsstruktur, die sich in diesem Fall als Beispiel im Einzelhandel zeigt, bewegt. Aber worum geht es eigentlich?
Amy lebt ihren monotonen Arbeitsabläufe in der Möbelhauskette "Orsk", die mittlerweile in den gesamten Vereinigten Staaten expandiert. Sie bewältigt ihren Arbeitsalltag, trägt ihre täglichen Kämpfe mit ihrem direkten Vorgesetzten Basil aus, der es irgendwie auf sie abgesehen hat, doch am Ende des Monats scheint nie genug vom Geld übrig zu bleiben, um sich sorgenfrei zu fühlen. Aus diesem Grund erklärt sie sich auch bereit gemeinsam mit einer Kollegin und Basil eine Nachtschicht in dem Möbelhaus zu absolvieren, denn seit einiger Zeit häufen sich merkwürdige Vorkommnisse, die sich meist nachts in dem Laden ereignen und Basil will die Ursache nun endlich auf frischer Tat dingfest machen, ohne zu ahnen, welche Hölle er dabei lostreten wird.
Wer schon einmal im Einzelhandel oder auch anderswo gearbeitet hat, kann fast nicht anders, als einige Dinge, die gerade am Anfag der Geschichte passieren, wiederzuerkennen und sei es nur eine Tür, die alltäglich zum Arbeitsantritt geöffnet ist und es dann plötzlich nicht mehr ist. Und wer dann auch noch dazu ganz sicher schon einmal in einer schwedischen Möbelhauskette durch die Gänge geirrt und sich gefragt hat, ob jemals wieder der Ausgang in Sicht kommen wird, der hat die perfekte Grundlage, um sich mit "Horrorstör" zu identifizieren. Und alles ist im Dunklen gruseliger, oder? Ich habe mich von "Horrorstör" mal wieder bestens unterhalten gefühlt und mir gefällt auch Hendrix Art und Weise Geschichten zu erzählen, die ich nun ein wenig durchschaue, während der Stapel der gelesenen Bücher des Autoren weiter wächst: dieses Verbinden einer Horrorgeschichte mit Aspekten des gesellschaftlichen Lebens, in "Southern Gothic" war es Rassismus und die überspitzte Darstellung der Hausfrauenrolle, hier sind es etwaige Arbeitsstrukturen und gerade zum Ende hin das Wirtschaftssystem. Ich glaube nicht, dass viele Autoren diese Verbindung hinbekommen würden. Und auch, wenn ich zum Ende von "Horrorstör" gedacht habe, dass man aus dieser genialen Idee teilweise zumindest vielleicht noch etwas mehr hätte herausholen können, kann man mich vom heutigen Tag getrost als ein Hendrix Fangirl bezeichnen. Nur ab hier, gibt es nur noch eine deutsche Übersetzung seiner Romane.
Liebe Deutsche Verlage, können wir da bitte nachlegen?
Ich werde jedenfalls zukünftige Besuche in Möbelhäusern ab jetzt mit anderen Augen betrachten (und höchst wahrscheinlich niemals kurz vor Ladenschluss kommen)
Anfangs war ich noch wenig überzeugt, ich mochte die Optik des Buches ( Hallloo? Ein Ikea Katalog 2.0 ) und fand auch die Thematik spannend. Aber erst nach dem lesen des ersten Drittels, konnte es mich wirklich überzeugen und in den Bann ziehen. Sehr Atmosphärisch und kreativ. Hatte nicht das gefühl sowas ähnliches schon mal gelesen zu haben. Die Hauptfigur fühlte sich zu dem echt Real an und im Laufe des Buches, wurde Sie mir immer sympathischer. Das Ende allerdings hätte ich mir weniger offen gewünscht.
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Horrorstör
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Grady Hendrix
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Quirk Books
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Englisch
𝕀𝕝𝕝𝕦𝕤𝕥𝕣𝕚𝕖𝕣𝕥 𝕧𝕠𝕟: Michael Rogalski
𝔻𝕖𝕤𝕚𝕘𝕟𝕖𝕕 𝕧𝕠𝕟: Andie Reid
ℂ𝕠𝕧𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Christine Ferrera
𝕋𝕙𝕣𝕖𝕖 (𝕠𝕣 𝕞𝕠𝕣𝕖) 𝕨𝕠𝕣𝕕𝕤 𝕒𝕓𝕠𝕦𝕥 𝕥𝕙𝕖 𝕓𝕠𝕠𝕜:
ALittleFunny - Goosbumps - SoGood
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
ORSK ist ein ganz normales Möbelhaus. Leider treffen die Angestellten in der Niederlassung im Cleveland jedoch jeden Morgen auf zerstörte Möbel und Schmierereien an den Wänden. Leider ist der Übeltäter auf den Überwachungskameras nicht aus zu machen. Deshalb sind drei Mitarbeiter gezwungen, eine Nachtschicht einzulegen.
Doch die Nacht verläuft anders, als sie erwarten...
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Das Buch startet sehr witzig und den Humor der immer wieder durchblitzt, fand ich grandios.
Lasst euch jedoch von der fröhlichen Möbelkatalog-Aufmachung nicht täuschen. Denn schnell ändert sich lustig und leicht in einen Gänsehaut-Horrorstreifen. Beim Lesen musste ich hin und wieder über meine Schulter schauen, weil die Atmosphäre des Buches voll bei mir angekommen ist und meine Nackenhaare zu Berge standen. 😬 Die Beschreibungen haben mir die Bilder direkt in den Kopf katapultiert.
Ich war total gefangen in der Geschichte und fand auch den Stil einfach genial. Für mich ein absoluter Volltreffen. 😁
Die Aufmachung des Buches war für mich noch ein zusätzlicher Pluspunkt. Denn die ist wirklich super. 👌🏻
Das wird nicht das letzte Buch sein, dass ich vom Autor gelesen habe.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻💯
Auf jeden Fall. Für alle Fans von Horrorbüchern mit Gänsehaut-Feeling.
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️
Witzig, kreativ (vor allem die Aufmachung als Katalog), clever in der Verpflechtung der Message des Buches mit der Story.
Ich habe es in einem Rutsch durch gelesen und wurde sehr gut unterhalten.
Ich denke mir, das ein Teil des Spaßes wirklich die Aufmachung ist. Als Ebook verliert es wohl doch ein bisschen den Reiz. Aber ich finde "Horrorstör" ist durchaus unterhaltsam. Ich würde sagen, es ist eher eine Horrokomödie und nimmt sich meiner Meinung nach auch im allgemeinen nicht zuu ernst. Typische für Zwischendurchlektüre. Echten Grusel sollte man meiner Meinung aber nicht erwarten.
Aber falls man jemanden von dem bekannten Schwedischen Möbelhaus kennt, sicher ein witziges Geschenk.
Ich habe das Buch gerade erst beendet und weiß gar nicht so wirklich, wo ich anfangen soll. Die Idee hinter diesem Buch ist so cool - hier steckt wirklich mehr drin, als man denkt. Der Schreibstil ist recht einfach, aber passend. Die Illustrationen runden das Ganze perfekt ab. Wenn ihr bisher auch nur einen Funken Interesse hattet, ist das hier das Zeichen, Horrorstör endlich zu lesen!
Great Mix of Dilbert and Stephen King with a pinch of "Dawn of the Dead".
A funny scary story (more of a thriller then horror story) in an IKEA-like environment.
Inhalt:
Willkommen im ORSK in Cleveland. Hier treten ständig neue mysteriöse Ereignisse auf. Morgens sind Wände beschmiert und Möbel beschädigt. Da beschließt Basil der Marktleiter zusammen mit Ruth-Anne und Amy eine Nacht im Geschäft zu verbringen um die Täter zu stellen. Während der Nacht beginnt der ORSK jedoch ein Eigenleben zu entwickeln. Ob die Angestellten jemals wieder das Tageslicht erblicken?
Rezension:
Das Buch ist mir alleine durch die Aufmachung schon aufgefallen. Die Optik entspricht einem gängigen IKEA- Katalog. Dies ist nicht ganz unbeabsichtigt und hebt das Buch gelungen im Regal hervor. Auf der Rückseite des Buches sieht man den Shop bei Nacht. Es ist an die Wände gemalt und alles wirkt sehr heruntergekommen. Das freundlich wirkende Ambiente der Vorderseite wird ins Gegenteil gekehrt und unheimlich und gespenstisch.
Im Buch erwarten den Leser dann einzelne Kapitel, die immer mit einem Möbelstück beginnen. Hierzu gibt es ein Bild, eine Beschreibung und eine Artikelnummer. Die Möbel entwickeln sich im Laufe des Buches aber immer mehr zu Folterinstrumenten. Dies ist auch immer der Handlung angepasst und jedes Möbelstück, so grausam es auch sein mag, spielt eine Rolle im jeweiligen Kapitel.
Der Spannungsaufbau ist zu Beginn noch etwas zögerlich. So werden zunächst die Protagonisten und der Laden vorgestellt und man erfährt wie die Angestellten morgens immer wieder seltsame Dinge vorfinden, wie zum Beispiel ein beschädigten Brooka Sofa im ersten Kapitel.
Der Spannungsbogen steigert sich erst als die drei im Store übernachten sollen und es immer unheimlicher wird. Denn schließlich spukt es im ORSK und hier wird es dann auch blutiger.
Zu Beginn hat mich der Humor wunderbar unterhalten und dieser blieb auch bei den schaurigen Szenen immer noch präsent. Es gibt durchaus den einen oder anderen Vergleich mit IKEA. So wird dem Leser an einer Stelle mitgeteilt, dass ORSK fast wie IKEA ist nur günstiger.
Die Protagonisten sind durch die Vorstellung zu Beginn auch nicht ganz so blaß wie sie es sonst oft in Romanen dieses Genres sind. Allerdings finde ich die Bezeichnung Thriller hier nicht passend, ich würde es eher als einen ironischen Gruselroman beschreiben.
Fazit:
Ein unterhaltsamer Gruselroman in dem ein Möbelladen nachts zum Spukgeschäft wird und die Geister allerlei Grausamkeiten auf Lager haben. Mir hat der Ausflug in den ORSK gut gefallen und Potenzial für einen zweiten Teil ist auch noch vorhanden. Wer also gern Gruselgeschichten mit einem Schuß Ironie mag, der wird hier fündig.
It started quite intriguing, I liked the creepy feeling that something was just not right in this store, but unfortunately about halfway into the book, when the real "horror" began, it was just too much, too forced - so much so that it almost felt like a parody...
Nie wieder Ikea oder irgendein anderes Möbelgeschäft... . Ach Mist, die Kerzen sind leer...wenn ich einfach durch die Gänge renne... . Kaffee und Essen kann ich auch beim Laufen.
This was a fun read. Nothing more, nothing less.
I was intrigued by its design. The book is made up to look like an IKEA catalogue and the chapter title pages are depictions of faux-IKEA furniture. The story itself takes place at Orsk, a cheap knock-off of the famous Swedish furniture store. The set-up is pretty much you're usual horror movie premise: weird things have been happening in the store during the night; so let's get together a team of people to work the night-shift and see what kind of creepy things happen once the store is locked up.
And it does work pretty well for the first half of the book. I was appropriately chilled and the tension built up really well. At the same time Hendrix is able to keep it funny and I actually kind of liked the female protagonist (though you'd be hard pressed to find a fleshed out character in this one). While being a funny little horror story that tends to stay on the gory side of things, it is also the story of a girl trying to make the best of her life as a retail-worker.
Horrorstör is a bit weird, a bit creepy, and sometimes funny. It actually reminded me a lot of [b:John Dies at the End|1857440|John Dies at the End (John Dies at the End, #1)|David Wong|https://d.gr-assets.com/books/1189289716s/1857440.jpg|1858059]. In a good way. The catalogue theme could have been approved upon to make it seem more special and a little less half-assed.