Schwerer Einstieg, wirres Ende
Für mich persönlich war das Buch recht langatmig und auch mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Wir lernen zunächst Lukas Faust kennen der sich mehr schlecht als recht als Straßenkünstler sein Geld verdient. Von einer - natürlich - bildschönen, "perfekt aussehenden" Frau wird er hinters Licht geführt und folgt ihr durch Deutschland um seinen Anteil einer Diebesbeute zu erhalten. Ausgerechnet in Staufen, wo eins sein Ahne Johann Faust umkam, begegnet er ihr wieder und verfolgt sie in ein Gasthaus. Während sich seine Affäre als Dämon herauskristallisiert, fällt Lukas das Grimoire seines Ahnen in die Hände und beim Versuch aus dem Gasthaus zu fliehen, zerbricht der im Einband eingefasste Diamant. Frösche regnen vom Himmel und eine wilde Verfolgungsjagd zwischen Zauberern, Dämonen, Hexen und Teufeln beginnt. Schon im Klappentext erfährt mensch, dass dieser Diament eine Teufelsträne ist, im Buch hingegen zieht sich diese Information bis ins letzte Drittel und dann wird es mMn wirr. Ein plötzlicher Plotttwist und viel Spannung nach ewigen hin- und her retten das Buch hier auf 2,5 Sterne. Den weiteren halben Stern gibt es für die verschiedenen deutschen Sagen die eingebunden wurden. Ich persönlich hab mir mehr aus einer Geschichte um Mephistopheles und Faust erhofft.




