Nicht mein Buch! Die Geschichte spielt in Russland, Kasachstan und Deutschland und ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Sie ist flüssig und spannend geschrieben. Es ist eine Mischung aus Roman, Familiengeschichte, Krimi und Zeitgeschichte. Ich fand allerdings keine Bindung zu den Protagonisten und die Geschichte konnte mich nicht überzeugen, obwohl es sicher solche und ähnliche Geschichten in dem korrupten System gegeben hat. Es geht um Politik, Machtmissbrauch und Intrigen Wer sich für solche Geschichten interessiert, dem wird dieses Buch schon gefallen, nur meins war's nicht.
Der Geiger von Mechtild Borrmann verwebt historische Tragik mit familiären Verstrickungen zu einem eindringlichen literarischen Erlebnis.
📚 Rezension: Der Geiger von Mechtild Borrmann Der Geiger von Mechtild Borrmann verwebt historische Tragik mit familiären Verstrickungen zu einem eindringlichen literarischen Erlebnis. Im Moskau des Jahres 1948 erlebt der Leser die dramatische Verhaftung des gefeierten Violinisten Ilja Grenko. Nach einem gefeierten Konzert wird ihm nicht nur seine geliebte Stradivari weggenommen, sondern er wird unter fadenscheinigen Vorwürfen zu zwanzig Jahren Straflager in Sibirien verurteilt. Die harten, entmenschlichenden Bedingungen des Gulags und die Zerbrechlichkeit menschlicher Würde schildert Borrmann mit großer Eindringlichkeit und einer ruhigen, fast schmerzlichen Sprache. Parallel dazu führt die Handlung ins Jahr 2008 nach Deutschland, wo Iljas Enkel Sascha Grenko den grausamen Mord an seiner Schwester Vika verarbeiten muss. In ihrem Nachlass findet Sascha Hinweise auf die verschwundene Geige seines Großvaters. Aus dieser unfreiwilligen Spurensuche entwickelt sich nicht nur ein spannender Kriminalplot, sondern auch eine tief bewegende Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte, die ihren Ursprung in einem totalitären Regime hat. Was Der Geiger besonders macht, ist die Verbindung aus Krimielementen, Familienepos und zeitgeschichtlicher Reflektion – die Vergangenheit wirkt unauslöschlich nach und drängt die Protagonisten in einen emotionalen Kampf zwischen Erinnerung und Vergessen. Die Figuren sind fein gezeichnet, ihre inneren Konflikte und Hoffnungen spürbar. Für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit literarischer Tiefe, emotionaler Wucht und einem Hauch Spannung lieben, ist dieses Buch eine starke Empfehlung. ⭐ Fazit Ein einfühlsam erzählter Roman über Verlust, Überleben und die Kraft von Erinnerungen Ein eindrucksvoller Roman, der Vergangenheit und Gegenwart meisterhaft miteinander verknüpft. Mechtild Borrmann erzählt von Schuld, Verlust und den langen Schatten der Geschichte. Die Schicksale der Figuren sind berührend und glaubwürdig, die Atmosphäre dicht und bedrückend. Besonders gelungen ist die Verbindung aus historischem Hintergrund, Familiengeschichte und spannenden Krimielementen. Ein ruhiges, aber sehr intensives Buch, das lange nachwirkt und emotional bewegt. Wenn du möchtest, passe ich den Text auch noch kürzer, kritischer oder mit weniger Sternen an – ganz so, wie du ihn auf Reado einstellen willst.

🎻👨👩👧 Eine Geige, eine Familie, viele Schicksale.
"Aber...", Ilja rang nach Luft. "Das ist ein Irrtum. Bringen Sie mich zuerst zu jemandem, der mir sagt, was man mir vorwirft. Sie können mich doch nicht, ohne mich vorher angehört zu haben..." Der begnadete Geiger Ilja Grenko wird 1948 in Moskau plötzlich verhaftet. Der erwachsene Waise Sascha Grenko will 2008 seine verloren geglaubte Schwester wiedersehen und muss mitanschauen, wie sie ermordet wird. Und Gavina Grenko schlägt sich und ihre Kinder durch ein hartes Leben in Verbannung, nachdem ihr Mann sie verlassen hat. Mechthild Borrmann verknüpft in "Der Geiger" geschickt drei Handlungsstränge, die im Lauf der Handlung immer weiter zusammenführen und dabei die Untiefen politischer Intrigen enttarnen. Ein Roman, der irgendwo zwischen Familienepos und Krimi liegt und der einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Auch wenn man nicht (mehr) im Sozialismus aufgewachsen ist, sind die politischen Hintergründe dennoch interessant und verlieren sich nicht in ermüdenden Details, wie das manchmal bei historischen Büchern geschieht. Einzig das Ende enttäuscht ein bisschen – auch wenn das wohl die realistischste Variante ist. Der Roman hat mir gut gefallen und wird wohl nicht mein letzter der Autorin gewesen sein.
Warum das Buch so lange auf dem SuB lag, weiß ich nicht. Spannend, tragisch und fesselnd. Ein guter Krimi auf verschiedenen Zeitebenen. Klare Leseempfehlung!
Grundidee: Vordergründiger Familienroman gepaart mit ein wenig Kriminalgeschichte im Russland der Gegenwart und Vergangenheit angesiedelt. Charaktere: Sascha Grenko, Enkel Iljas, ist auf der Suche nach der Stradivari-Geige seines Großvaters, wobei ihm sehr viele Steine in den Weg gelegt werden und seine Schwester Vika auf mysteriöse Weise ums Leben kommt; Ilja Grenko, begnadeter Violinist, wird in Russland 1948 verhaftet und glaubt an einen fatalen Irrtum; seine Frau Galina und die beiden Söhne Pawel und Ossip werden verbannt und werden Ilja nie wiedersehen. Handlungsschauplatz: Russland in der Gegenwart und in den 1940er bis 1960er Jahren. Handlung: Der bekannte Violinist Ilja Grenko wird 1948 in Moskau verhaftet und in das Arbeitslager von Workuta verbracht. Durch seine vielen Auslandstourneen kam der Verdacht auf, dass er aus Russland fliehen will. Geschickt wird verbreitet, dass er tatsächlich das Land verlassen habe, selbst seine Frau Galina glaubt daran. Seine geliebte Stradivari verschwindet spurlos und Galina wird mit den beiden Söhnen Ossip und Pawel in die Verbannung nach Karaganda geschickt, wie es mit Angehörigen von Verrätern zu dieser Zeit üblich war. In der heutigen Gegenwart wird Sascha Grenko, der Enkel Galinas und Iljas, dessen Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, von seiner Schwester Vika kontaktiert. Da sie adoptiert wurde, hatten die beiden über Jahre keinen Kontakt zueinander. Sie bittet Sascha um Hilfe in einer Familienangelegenheit, in die aber auch viel mächtigere Gegner involviert sind, wie Sascha bald bitter am eigenen Leib erfahren wird. Ende & Meinung: Mit Der Geiger ist Mechtild Borrmann ein sehr eindringlicher und auch spannender Familienroman gelungen. Das Schicksal der Familie Grenko konnte mich berühren und man fiebert vor allem bei dem Handlungsstrang mit, der in der Vergangenheit spielt und sich mit den Großeltern Saschas befasst. Iljas Schicksal erschüttert den Leser, seine Schilderungen vom Leben im Arbeitslager von Workuta gehen unter die Haut und auch Galinas Lebensweg ist kein bisschen einfacher, da sie in der Verbannung auch noch ihre beiden Kinder durchbringen muss. Den Großteil der Geschichte nimmt das Familienschicksal der Grenkos ein, dass hochspannend erzählt wird, aber auch ein bisschen Krimi-Anteil kommt nicht zu kurz. Ein Roman über die Suche nach einem wertvollen Familienerbstück, der beeindruckt und zu fesseln weiß.
Guter, spannender Roman
Der Roman ist aus drei verschiedenen Perspektiven, zu verschieden Zeitpunkten geschrieben. Das fand ich sehr gut gemacht und es hat die Spannung auf jeden Fall erhöht.
Ich habe mich erst schwer getan dieses Buch überhaupt zu Ende zu lesen, aber dann hat mich die Geschichte von der Familie sehr gefesselt 😔. Ich empfehle es.
Guter Krimi mit viel Geschichtlichem Hintergrund
Historischer Krimi nach einer wahren Begebenheit
Das ist ein Buch. Spannend, traurig, bewegend, grausam. Wenn man heute in einen freien Land aufwachsen darf, dass sich nicht im Krieg befindet, kann man es sich nicht vorstellen, was manche Menschen mitmachen mussten. Tolle Schriftstellerin!
Es hat mir nicht so gut gefallen wie Trümmerkind von der Autorin. Nichtsdestotrotz auch eine sehr gelungene Geschichte … bei der man wissen muss wie es weitergeht.
Mega, hammer, spannend... Borrmanns Buch aus dem Jahr 2012 in einem Rutsch gelesen! Intrigen, Politik, Machtmissbrauch!
Leider eine Enttäuschung für mich Dieser historische Roman spielt in Moskau im Jahr 1948. Der Geiger Ilja Grenko wird nach einem Konzert mit seiner Stradivari von Männern verhaftet, das Instrument wird konfisziert. Ilja Grenko wird zu 20 Jahren Straflager verurteilt, weil er angeblich seine Flucht geplant haben soll. Im Jahr 2008 in Deutschland muss Sascha Grenko - Ilja Grenkos Enkel - beobachten, wie seine Schwester Vika erschossen wird. Erst ein paar Tage zuvor hatte Vika ihn angerufen, und um seine Hilfe gebeten. In ihrem Nachlass findet Sascha Informationen über den Verbleib der seit Jahrzehnten verschwundenen Stradivari. Sascha macht sich auf die Suche nach dem Mörder seiner Schwester und erfährt, was in der Vergangenheit wirklich geschehen ist… Der Klappentext hat sich für mich echt spannend und interessant angehört, weshalb ich schon sehr gespannt war. Und das war ich auch, weil ich zuvor schon „Trümmerkind“ und „Wer das Schweigen bricht“ von Mechthild Borrmann gelesen habe und mir beide Geschichten wirklich einmalig gut gefallen haben. Umso enttäuschter war ich von „Der Geiger“. Die Ideen und die Umsetzung der historischen Elemente über die Zustände in der Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg fand ich generell gelungen. Jedoch war die ganze Geschichte besonders zum Ende hin sehr wirr, fand ich. Die Auflösung habe ich irgendwie gar nicht mehr so richtig verstanden, weil die letzten Kapitel so komisch aufgebaut waren. Auch hat mich gestört, dass am Anfang eines jeden Kapitels nicht stand, aus welcher Sicht es erzählt wird und in welchem Jahr man sich gerade befindet. Das hat mich auch etwas verwirrt, weil das Buch aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Für mich war „Der Geiger“ leider kein gutes Buch. Wenn man etwas von Mechthild Borrmann lesen möchte, dann kann ich „Trümmerkind“ und „Wer das Schweigen bricht“ definitiv mehr empfehlen. ☺️
Unglaublich fesselnd!!
Mechthild Borrmann hat es wieder geschafft, mich vollkommen in die Geschichte eintauchen zu lassen!! Eine unfassbar tragische ubd dennoch fesselnde Geschichte!
Ein spannender Pageturner - leider mit einem nicht ganz so runden Ende.













