Eine berührende Geschichte mit einem sehr wichtigen Thema. Leider sprachlich nicht so meins.
Empfehlung!!
Zum Cover: Ich finde das Cover super zur Geschichte und auch die Schlichtheit passt einfach perfekt. Zum Inhalt: In „Ein Leben später“ geht es um Jule, die Hauptprotagonistin, sie wohnt in Wien und ist Klavierspielerin. Hals über Kopf muss sie jedoch Wien verlassen, da ihr Ex gewalttätig ist. Jule zieht in ein Haus in der Provence, das Jo gehört, den sie in einem Museum kennengelernt und getroffen hat. Durch das Haus verschafft Jo ihr einen Neuanfang, und Jule kann endlich anfangen zu heilen. Sie schafft es auch, ihr Herz wieder zu öffnen und kann sich dadurch auch den Dämonen aus ihrer Vergangenheit stellen. In den vielen Gesprächen mit Jo versteht sie, dass die Heilung auch immer mit der Konfrontation der eigenen Vergangenheit/Geschichte zusammenhängt und dass man seine Zerbrechlichkeit bedingungslos annehmen sollte. Doch als alles gut scheint, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein und ihre größte Angst ist wieder da…. Meine Meinung: Ich fand das Buch sehr gut und auch total berührend, habe zwar etwas Zeit gebraucht, um richtig hereinzukommen, aber als es so weit war, hab ich es richtig verschlungen. An ein paar Stellen hatte es für mich etwas Längen, aber ich fand den Weg, den Jule gegangen ist, total stark und inspirierend. Für mich ist auch Jule eine super starke und einfach nur wahnsinnig sympathische Hauptprotagonistin, von der ich einfach immer mehr wissen wollte. Aber auch Jo konnte mich von Seite eins überzeugen, mit seiner super freundlichen und verständnisvollen. Riesige Empfehlung!!!

