4. Jan.
Rating:3

In Annas (fast) perfekte Hochzeit lernen wir Protagonistin Anna und ihren Ehemann in Spee, Bernd, während einem heiß ersehnten aber nervenaufreibenden Heiratsantrag kennen - und begleiten beide durch turbulente Hochzeitsvorbereitungen. Schon als kleines Kind hat Anna sich ihre Traumhochzeit ausgemalt. Doch mit den ganzen Schwierigkeiten die in der Realität auf sie zukommen hätte sie niemals gerechnet. Denn nach und nach entwickelt sich der Mädchentraum zum Albtraum. Und auch sonst läuft plötzlich vieles nicht mehr so rund wie noch vor dem Heiratsantrag. All diese Steine die das Leben Anna in den Weg legt stürzen sie immer tiefer in eine Krise. Anna ist grundsätzlich eine sympathische Protagonistin, zu der ich allerdings keinen rechten Draht bekommen habe. Vor allem hatte ich Probleme mich in ihre Beziehung mit Bernd einzufühlen. Bei beiden Protagonisten sind die Rollen in der Geschichte von Anfang an klar verteilt - und manchmal auch ein bisschen Klischeehaft gestaltet. Und auch wenn die Probleme in der Beziehung einen wesentlichen Teil der Geschichte ausmachen, hätte ich mir gewünscht, dass zumindest zu Beginn ein bisschen knistern zu spüren ist. So habe ich mich permanent gefragt, warum die beiden überhaupt zusammen gekommen sind. Der Schreibstil konnte mich leider auch überhaupt nicht überzeigen. Ich empfand ihn als sehr steif und wenig flüssig. Das hat es mir zusätzlich schwer gemacht, wirklich ganz in die Geschichte einzutauchen und mich mit den Figuren zu identifizieren. Fazit: 3,5 Sterne bekommt dieses Buch von mir. Trotz der aufgeführten Kritikpunkte war es eine recht kurzweilige Geschichte, in der die alltäglichen und nicht so ganz alltäglichen Probleme der beiden toll dargestellt sind.

Annas (fast) perfekte Hochzeit
Annas (fast) perfekte Hochzeitby Marion StieglitzFeelings