
Solider Krimi mit rauchiger Astrologie für Zwischendurch
Handlung [Klappentext] „Die Frankfurter Kriminalkommissarin Julia Durant steht vor einem Rätsel: Innerhalb kurzer Zeit passieren mehrere grausame Morde an Frauen unterschiedlichen Alters – keines der Opfer wurde sexuell missbraucht, aber alle furchtbar verstümmelt. Julia Durant und ihre Kollegen tappen lange Zeit im Dunkeln, bis ihnen eine Gemeinsamkeit der Frauen ins Auge fällt: Sie wurden alle im Sternzeichen des Skorpions geboren...“ Fazit Im Großen und Ganzen ein ordentlich geschriebener Krimi mit einer spannenden Grundidee, der mich zwischendurch aber auch etwas ratlos zurückließ. Die Polizei tappt lange im Dunkeln, die Mordserie an Frauen ist brutal und beklemmend geschildert, sodass die Ermittlungen von Beginn an unter Druck stehen. Der Täter scheint sich ein Muster zu suchen, das die Ermittler nur schwer durchschauen können, und die Jagd nach dem Motiv treibt die Handlung voran. Julia Durant und ihr Partner geben alles, um den Fall zu lösen; ihre Ermittlungsarbeit ist glaubwürdig dargestellt und es gibt einige Szenen, in denen die Spannung wirklich greifbar wird. Die detaillierten Beschreibungen der Verbrechen sind eindringlich, wirken aber stellenweise so drastisch, dass sie den Lesegenuss mindern können. Was mich deutlich gestört hat, ist die allgegenwärtige Raucheratmosphäre: Auf fast jeder Seite zündet jemand eine Zigarette an, viele Figuren rauchen ständig, und Julia Durant selbst wirkt wie eine Kettenraucherin. Das wiederholt sich so häufig, dass es von der eigentlichen Handlung ablenkt und mir persönlich den Lesefluss genommen hat.



















