Es war ein Auf und Ab
Das Buch fing vielversprechend und komplex an. Sehr viele verschiedene Personen wurden nach und nach eingeführt und ich war sehr gespannt, wie all die Geschichten dieser Personen miteinander verstrickt sind und wer vielleicht noch mit wem unter einer Decke stecken würde... Nunja, es gab im Prinzip einen kleinen Spannungsmoment im ersten Drittel des Buches und gegen Ende, aber ansonsten haben sich die Ermittlungsarbeiten seeehr gezogen. Ja, es ist als Krimi (und nicht als Thriller) deklariert, aber ich hatte durch das Cover und die doch recht actionreich anmutende Beschreibung auf dem Buchrücken gehofft, dass das Buch etwas düsterer, unheimlicher und vor allem temporeicher daherkommen würde. Sogar das "Grand Finale", in dem Forsberg mit seinem Erzfeind konfrontiert wird, fand ich recht unspektakulär und etwas grotesk dafür, dass es das Ende einer vierteiligen Reihe darstellen soll. Das Problem ist wahrscheinlich, dass die Beschreibung auf dem Buchrücken von Seiten des Verlags sehr irreführend gewählt ist. Die Hälfte davon ist bereits in einem vorherigen Band passiert und die anderen Beschreibungen treffen auf etwa 10% des Buches zu, wodurch wohl einfach falsche Erwartungen geweckt worden sind bei mir. Positiv erwähnen möchte ich jedoch, dass die Geschichte an sich mit ihrem Hauptstrang/Fall durchaus gut durchdacht und komplex ist und das möchte ich auf jeden Fall würdigen. 3/5 ⭐️



