Schwieriger Einstieg, in der Mitte fand ich es dann gut, aber das letzte Drittel war wieder schwierig.
Ich habe das Buch bei Seite 111 abgebrochen. Ich fand jede Figur viel zu stereotypisch. Weil: natürlich (!) ist Kendra als Zweitgeborene irgendwie das "rebellische" Kind, während der große Bruder natürlich (!) der Vorzeigesohn ist. Nach Kendras Verschwinden ist es natürlich (!) die Mutter, die sich Sorgen macht und natürlich (!) total "hysterisch" reagiert, was natürlich (!) nur auf ihre Wechseljahre zurückzuführen ist... Ich konnte gerade so weitermachen. Der Plot hat mich irgendwann gar nicht mehr interessiert. Soll Kendra auf den Färöern bleiben (wo natürlich (!) alle Frauen lange Haare haben, die sie als Zopf geflochten um den Kopf gelegt tragen....ihr merkt, ich hatte total Spaß 😴). Scheint für das Mädel die beste Wahl zu sein, einfach dort oben ganz neu anzufangen. Vielleicht als Walfängerin, auch wenn das Autorenpaar das natürlich ganz furchtbar finden würde.
Eigentlich ein guter Plot. Aber die Figurenentwicklung ist quasi nicht existent, sodass das Ende an den Haaren herbeigezogen ist.


